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VW plant günstigen Geländewagen für US-Markt

24.10.2012 | 12:59 |   (DiePresse.com)

Der US-Passat verkauft sich bereits gut, nun will VW einen Geländewagen, der von der Größe zwischen Touareg und Tiguan rangiert, auf den US-Markt bringen.

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Volkswagen will nach dem Verkaufserfolg des US-Passats den nordamerikanischen Markt mit einem weiteren Modell aufmischen. Dieses Mal denkt der Konzern an einen Geländewagen, der von der Größe her zwischen dem Touareg und dem Tiguan rangieren, aber technisch einfacher und dadurch billiger sein soll.

Im Segment der in den USA sehr beliebten mittelgroßen SUV habe Volkswagen eine Lücke, sagte Konzernchef Martin Winterkorn am Dienstag in New York. Eine Entscheidung solle "sehr bald" fallen, aber wohl nicht mehr in diesem Jahr. "Wenn wir das Auto produzieren, böte es sich natürlich an, dass man das Ganze in Chattanooga macht", sagte Winterkorn. Es kämen aber auch andere Standorte in Frage. Zuletzt hatte Audi einen Werksneubau in Mexiko verkündet.

US-Passat mit einfacher Technik

In Chattanooga im Süden der Vereinigten Staaten läuft seit vergangenem Jahr der eigens entwickelte US-Passat vom Band, der die VW-Verkäufe im Land in die Höhe getrieben hat. Sein Erfolgsrezept ist einfache Technik und viel Platzangebot zu einem günstigeren Preis als sein europäisches Schwestermodell. Der zweite Verkaufsschlager ist der kleinere Jetta, der in Mexiko gefertigt wird.

Von Jänner bis September konnte die Marke VW ihren Gesamtabsatz in den USA um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern, konzernweit lag das Plus bei 30 Prozent. Erstmal in seiner Geschichte will der VW-Konzern samt seiner Tochtermarken in diesem Jahr mehr als eine halbe Million Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten absetzen.

(APA/dpa)

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7 Kommentare
Gast: SchauGenau
30.10.2012 11:14
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Kundenfeindlich

Dafür wird die Ersatzteilversorgung für ältere Modelle in Europa eingestellt und Ersatzfertiger und Altkunden mit Klagen bedroht (siehe DoppelWobber).

So gewinnt man Neukunden für überteuerte (europ.) Neuwagen!

Gast: DrBiersauer
29.10.2012 12:19
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Die Herren VW, sollten liebe einen "günstigen" E-Car planen,...

weil das ist der zukünftige Weg.
Solange nur Erdölboliden gebaut werden, solange gibts keine "günstigen" Elektrofahrzeuge.
Erdöl wird zukünftig nur mehr für Gummistiefel und für Hosenknöpfel verwendet werden können.

in europa ist VW hingegen sau teuer

zwar stimmt die qualität, dennoch hab ich das gefühl, dass man in europa von VW gehörig abgezockt wird, während die amerikaner mit spottpreisen geködert werden.

Re: in europa ist VW hingegen sau teuer

wegen all den extra/hohen Steuern auf KFZ, welche es in den USA nicht gibt!

wieso bieten die günstigere autos mit einfacherer technik nicht auch bei uns an?

ein tempomat und eine integrierte halterung mit schnittstelle zum smartphone reichen mir. alles andere ist unnötig teurer schnickschnack.

Antworten Gast: Klaus
01.11.2012 15:52
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Re: wieso bieten die günstigere autos mit einfacherer technik nicht auch bei uns an?

und eine Automatik (nein, kein DSG!) und ein ordentlicher Motor mit reichlich Hubraum der mehr als 150.000km hält.

Antworten Gast: SchauGenau
30.10.2012 11:16
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Re: wieso bieten die günstigere autos mit einfacherer technik nicht auch bei uns an?

Weil die abgehobene Managerkaste ähnlich unseren Politikern auf die Dummheit der Menschen vertraut!