Mehr ist bei den SUV eigentlich nicht drinnen, sagt BMW. Mit der Studie Vision EfficientDynamics reizen die Bayern im Segment des X5 das Potenzial zur Reduzierung der Verbrauchs- und CO2-Werte konsequent aus. Das Resultat: Ein Durchschnittsverbrauch im Normzyklus von 6,5 Litern oder umgerechnet 172 Gramm CO2 pro Kilometer. Es werde deutlich, "dass jeder zusätzliche Effizienzgewinn gegenüber den heute schon verfügbaren BMW-Fahrzeugen nur mit exponentiell steigendem Aufwand und Kosten erschließbar ist", so BMW.
Die Studie basiert auf dem X5. Im Rahmen eines Mild-Hybrid-Konzepts wurde ein 2-Liter-Diesel mit einem E-Motor kombiniert. Die Bayern greifen auf den bekannten Vierzylinder mit 204 PS zurück. Unterstützend zur Beschleunigung greift ein 15 kW starker E-Motor mit einem maximalen Drehmoment von 210 Newtonmeter ein. Auf die typische Fahrdynamik mochte BMW nicht verzichten. Den Sprint auf Tempo 100 absolviert die Studie in 8,9 Sekunden.
Neue Achtgang-Automatik
Durch Bremsenergie-Rückgewinnung wird Strom zur Versorgung der elektrischen Verbraucher erzeugt. Die Start-Stopp-Automatik vermeidet Leerlaufphasen. Mit der Studie präsentiert BMW auch ein neues Achtgang-Automatikgetriebe, das kurz vor dem Serieneinsatz steht. Eher unwahrscheinlich ist, dass das rund 1 m² große Solardach der Studie bald auf den Markt kommt. Die Solarzellen erzeugen maximal eine Kilowattstunde für den Betrieb etwa einer Kühlbox, von Audiogeräten oder einer Handy-Ladestation.
Auch die Aerodynamik wurde im Dienste der Sparsamkeit optimiert. Durch ein neues Felgendesign ist zum Beispiel bei 160 km/h ein Kilowatt weniger Antriebsleistung erforderlich.

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