Tut sich was in der russischen Automobil-Industrie? Bei Lada denkt man in Österreich primär an das Geländetier Niva - nicht umzubringen und mit veralteter Technik. Nun geben die Russen aber ein überraschendes Lebenszeichen. Lada zeigt beim Pariser Autosalon mit dem Sportwagen Revolution 3, dass man mehr kann, als bloß zweifelhafte Limousinen oder jahrzehntelang ein und dasselbe Modell praktisch unverändert zu bauen.
Bereits 2003, damals bei der IAA in Frankfurt, wurde der erste Revolution - ein Einsitzer mit 215 PS - präsentiert. Die aktuelle Studie, die 1,15 Meter hohe und 4,2 Meter lange Flunder Revolution 3, wird von einem Mittelmotor mit zwei Liter Hubraum angetrieben, der 245 PS leistet. Als Alternative soll der 350 PS starke 3,7-Liter-Motor von Nissan für den etwa 1100 Kilogramm schweren Zweitürer eingesetzt werden können.
Tempo 100 soll der russische Sportwagen in 5,9 Sekunden erreichen können, die Höchstgeschwndigkeit liegt bei 250 km/h. Noch ist der Revolution 3 eine reine Designstudie mit Stahlrahmen, auf dem ein Kunststoffchassis ruht. Weder Türen noch Motorhaube lassen sich öffnen. Eine fahrfertige Version soll nächstes Jahr zu sehen sein. Ob der Revolution 3 wirklich in Produktion geht, steht noch in den Sternen.
(Red.)

So grillt der Chef Was zählt, ist der liebevolle Umgang mit dem Grillgut