26.05.2013 08:43 Merkliste 0
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Genfer Autosalon: Man fährt wieder traditionell


(c) REUTERS (DENIS BALIBOUSE)
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Rund 180 Welt- und Europapremieren werden auf 110.000 Quadratmeter in den Palexpo-Messehallen gezeigt. Rund 700.00 Besucher werden beim 82. Internationalen Automobilsalon in Genf erwartet. Haupttrend dieses Jahr: Der Hersteller geben sich betont klassisch.

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7 Kommentare

In kurzer Zeit

wird es Stromautos geben, die geräumig sind, mindestens 300 km mit einer Ladung fahren können - und mit eigenem, gratis Photovoltaikstrom aufgeladen werden können.

Aber will das die OMV?
Wo bleiben dann 60% Benzinsteuer für den Staat??

Gibts dann die Photovoltaiksteuer??


Gast: Otto F.Krammer
07.03.2012 05:11
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Die LiFePO4-Batterie aus CHina liegt in Reichweite.

DIese aus neuen Zellen gebildete Batterie, zB. aus 400 Zellen mit 3,2Volt sprich s100p4, oder 100seriell/4parallel, besitzt über 25kWh und garantiert über 200km Strecke, bei einem Gewicht unter 200kg, kommt jetzt der ersehnten Sache schon näher, mittels Steckdosenstrom seine gewünschte Wochenendtour zu erledigen.
Leider sind da die Europäer eben hintennach und vernachlässigen dieses Batteriegeschäft, welches im ersten Ansatz einen Markt von 25 Milliarden verspricht.
Einfacher und billiger macht es da ein E-Leichtfahrzeug für 2 Personen, welches da mit einer etwa 20kg schweren Batterie eine Strecke von 100 km bewältigen kann.
Pro Kilogramm einer solchen Batterie muss derzeit noch mit etwa 100Euro aufgewogen werden.

Ok nochmal

Diese Messe ist die Messe der Schausteller.

Das Elektroauto kommt.

Der Nissan Leaf verkauft sich. Der Opel Ampera verkauft sich. Das Tesla Model S ist der Hammer. BYD mit seinem E6 (mit über 300 km Reichweite) bekommt chinesische Großaufträge für sein Elektroauto und wagt sich langsam in den amerikanischen Markt. Renault bietet gleich drei neue Elektroautos zur Bestellung an, zu durchaus konkurrenzfähigen Preisen, Akku zum Leasen (und somit Risiko beim Hersteller).

Und unsere Pressefritzen schlafen im europäischen Hinterwald, und ziehen von einer Messe Rückschlüsse auf eine ganze Industrie.

Re: Ok nochmal/Michael

Hallo, "Stromfan"! Natürlich hat das Elektroauto enorme Entwicklungsmöglichkeiten vor sich! "Kleines" Problem dabei: Gelänge es tatsächlich, 20 Prozent des derzeitigen PKW-Standes in Ö rasch auf Strom umzustellen, hätte die Versorgung mit diesem "Treibstoff" exorbitante Probleme mit der Herstellung. Außerdem sind die E-Autos noch über viele Jahre hinweg als Reisefahrzeuge ungeeignet. Aaaaber: da sich das Eichhörnchen bekanntlich redlich nährt, kann man ruhig klein anfangen und sorgsam aufbauen! Man muss sich deshalb auch nicht gleich als "Mittel(alter)europa" verunglimpfen lassen.

Re: Re: Ok nochmal/Michael

Ja, aber unsereins würde gar nicht anfangen. Nissan hat angefangen. Und wird das grosse Geschäft machen.

Und dass mit der Stromversorgung ist ein Gerücht. Einer Studie zufolge würde, selbst wenn es nur noch Stromer gäbe, dies nur einen Bruchteil der produzierten Strommengen ausmachen.

Weiters weiss man, aufgrund des Photovoltaik-Booms (der hierzulande sicher auch noch nicht bekannt ist), ohnehin bald nicht mehr, wohin mit dem Tagstrom. Ins Elektroauto, wohin sonst! Und das am Besten zu einem smarten, günstigen Tarif.

Re: Re: Re: Ok nochmal/Michael

Bin eh g'spannt, wie's kommen wird. Auch ob das mit dem Strom so funktioniert, wie Sie es enthusiastisch beschreiben oder eben auch nur ein Gerücht - in diesem Falle mit heftigen Folgen - ist.

Eine Messe macht noch keine Industrie

Die typischen Blender zeigen halt heuer mehr Benzin.

Echte Produzenten, wie Nissan, Renault, Tesla, BYD & Co. können signifikante Zuwächse bei den Elektroautoverkäufen nachweisen.

Da tut sich was, aber im vorgestrigen Mittel(alter)europa will man das noch nicht so richtig registrieren.