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Toyota Prius Plug-In: Wiederkäuer

Toyota Prius PlugIn Wiederkaeuer
Bild: (c) Die Presse (Clemens Fabry) 

Er kommt dem reinen Elektrofahrzeug schon nahe, jedenfalls im städtischen Betrieb: Der Prius Plug-in mit 220-Volt-Stromkabelanschluss.

 (Die Presse)

Toyota hat das (nach derzeitigem Stand der Batterietechnik) perfekte Mittelding entwickelt: Als „Plug-in Hybrid“ kommt der Prius einem Elektroauto schon sehr nahe, ohne sich dessen Nachteilen zu ergeben. Der Plug-in ersetzt den normalen Prius nicht, sondern erweitert das Hybrid-Portfolio für Garagenbesitzer und alle anderen, die regelmäßig Zugang zu einer Steckdose haben. Mit vollen Batterien kann man rund 20 Kilometer rein elektrisch fahren, danach arbeitet das Auto im gewohnten Hybridmodus, wobei die Batterien neuerlich mehr (vom Motor generierte) Ladung aufnehmen können, um weitere rein elektrische Fahrkilometer zu speichern.

Im getesteten Vorserienmodell ließ sich der elektrische Modus noch nicht frei wählen, im Serienmodell wird das möglich sein – man kann zwischen Hybridbetrieb und rein elektrischem Fahren auf Knopfdruck variieren (solange der Ladestand mitspielt). Unverändert ist die Leistung des 1,8-l-Benzinmotors mit 100 PS und die des E-Motors mit 82 PS (kombinierte Systemleistung: 136 PS, wie gehabt).

Wer keine langen Wege hat, kann den Prius Plug-in im Alltag als emissionsfreies Elektroauto (für die Stadt) benutzen, ohne die Option von Ausflügen und längeren Reisen aus der Hand zu geben. Im Testbetrieb erzielten wir einen Verbrauch von 3,4 l/100 km, ein dramatisch besserer Wert als im normalen Prius (CO2 laut Norm: 59 g/km). Gelegentliches Nachladen vorausgesetzt. Preis: noch offen.

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