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Rolex: "Sky-Dweller"

18.10.2012 | 15:14 |  von Alexander Linz (Die Presse - Schaufenster)

In diesen Tagen kommt der neue Rolex-Himmelsbewohner, die „Sky-Dweller“, in den Handel. Aus unserer Sicht ist das eine der Topuhren des Jahres 2012.

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In der Oyster Perpetual „Sky-Dweller“ vereint Rolex einen Jahreskalendermechanismus mit der Anzeige einer zweiten Zonenzeit. 14 Patente schützen das Œuvre und stellen sicher, dass die Zeit intuitiv ablesbar und die Uhr einfach zu bedienen ist. Man muss mehrfach hinsehen, bis man erkennen kann, wie einfach das Ablesen des Datums und der Uhrzeit wirklich ist. Haben Sie das kleine, schwarze Rechteck oberhalb der „VIII“ schon entdeckt? Das ist die Monatsanzeige! Die „Sky-Dweller“ hier zeigen demnach den Monat August an. Wäre es September oder Juli, so befände sich das kleine, schwarze Rechteck entweder über der „VII“ oder der „IX“. Der Jahreskalender unterscheidet automatisch zwischen Monaten mit 30 und 31 Tagen. Er zeigt übers ganze Jahr hinweg das korrekte Datum an und erfordert nur eine einzige Anpassung pro Jahr, nämlich am 1. März, da der Monat Februar lediglich 28 oder 29 Tage aufweist.

Die zweite Zonenzeit erfasst man gleichzeitig beim Ablesen der Ortszeit. Das rote Dreieck unterhalb des Rolex-Logos zeigt hier auf 22 Uhr. Somit wissen wir, wie spät es an dem von uns gewählten zweiten Ort ist. Da fürs Foto zufällig auch die lokale Uhrzeit auf 10 Uhr und 11 Minuten steht, könnte man davon ausgehen, dass es sich bei der zweiten Zonenzeit um die Zeit in Hawaii handelt. Das war’s – alles leicht und vor allem auf einen Blick erfassbar. Keine zusätzliche Monatsanzeige und kein zweiter Stundenzeiger stören die gewohnte, nüchterne Rolex-Optik auf dem Zifferblatt. Das Einstellen geht ebenfalls unkompliziert vonstatten. Nachdem die Rolex-„Ring-Command-Lünette“ um eine, zwei oder drei Position(en) jeweils gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, ist sodann das Einstellen einer der drei Funktionen Datum, Lokalzeit oder zweite Zonenzeit möglich. Die ausgewählte Funktion kann danach mit der Aufzugskrone – die nur eine einzige Einstellposition aufweist – in die eine oder andere Richtung angepasst werden.

(c) beigestellt Motor ist das Kaliber „9001“ mit der Rolex „Parachrom“-Spirale und dem Rolex „Paraflex“-Antischocksystem. Insgesamt besteht das Werk aus 380 Einzelteilen, die Gangreserve beträgt 72 Stunden. Die Unruh, mit vier „Microstella“-Muttern zur Feinregulierung, oszilliert mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Die „Sky-Dweller“ wird mit einem Gangschein der Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres (COSC) geadelt.

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4 Kommentare

Eine wunderschöne Uhr......

Aber man muss schon 20 bis 30k herrichten um sie besitzen zu dürfen. Schade finde ich dass man bei Rolex Juwelieren oft sehr herablassend behandelt wird vom Personal, überhaupt wenn man eine Sportie haben möchte. Das trübt die Freude sich selbst zu belohnen.

Re: Eine wunderschöne Uhr......

wo werden's denn schlecht behandelt?

Schade nur

... dass es von der Uhr keine Stahlversion geben wird, wie es sie zB von der Explorer II gibt, die auch über eine 24 Stundenanzeige verfügt. Eine Stahluhr ist für den täglichen Gebrauch einfach wesentlich vernünftiger, weil sie weniger zerrkatzt.

Antworten Gast: Baris
19.10.2012 18:19
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Re: Schade nur

Aber geh. Vor dem Künette graben, Leitung aufstemmen oder Altmetall zerflexen legen meine Hacklerkollegen ihre Rolex' immer in den Baucontainer. Sehen aus wie am ersten Tag.