„Pretty Ugly“, das steht als Motto über dem Festivalformat „Labor“. Da darf man die gewohnte Ästhetik im Grafikdesign, das Streben nach dem Hochauflösenden, Perfekten, auch mal grob brechen: Indem man dem Druckkopf eines Tintenstrahldruckers lieber Filzstifte umhängt und sie zeichnen lässt, was der Computer ihnen befiehlt. Grafikdesigner Julian Hagen hat so schon mit Kollegen an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam den „Penjet“ entwickelt. Während der Design Week zeigt Hagen, was der Penjet kann. Und eben nicht so gut kann. Was sich charmanterweise auf die Ergebnisse und Motive auswirkt. Julian Hagen lässt sich bei seinem Experiment, den Schritt zurück aus der Pixel-Perfektion ins Trashig-Grobe-Analoge, über die Schulter schauen. Im „Labor“, das Schauwerkstatt, Büro und Ausstellungsfläche zugleich sein will „Das unkontrollierbare Moment interessiert mich“, sagt Hagen. Im Project Space Karlsplatz der Kunsthalle Wien. Julian Hagen ist dort bis 1. 10. Das Labor läuft bis 7. 10. www.julianhagen.net
Leuchten
Chelsea Fringe
Gartenbücher
Design
Hightech
Outdoor Design
Salone Mobile
Konzept Büro
Wände
Möbeldesign
Schmuckelemente
Im Vordergrund
Möbeldesign
Licht
Ambiente