Die dunkle Seite des Gartens

Ein Buch über Schattenstauden macht Lust auf gründämmrige Gartenoasen der Kühle.

Schattenstauden sind erholsame Grünoasen.
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Schattenstauden sind erholsame Grünoasen.
Schattenstauden sind erholsame Grünoasen. – (c) Ute Woltron

So mancher wünscht sich dieser Tage sehnlich einen schattigen Gartenplatz. Man denkt sich diese Oasen mit murmelnden Brunnen, Farnen und anmutigen Gewächsen, mit einladenden Liegestühlen und Kaffeetischen und jener Kühle, die nur Pflanzen spenden. Die meisten von ihnen wollen zumindest halbwegs sonnige Plätze, und es ist gar nicht so leicht, eine Schattenzone zum üppigen Gedeihen zu bringen. Doch wenn man die richtigen Pflanzen dafür wählt, kann ein Schattengarten eine lustvolle Angelegenheit sein.

Katrin Lugerbauer, aufgewachsen in waldreicher Gegend und dem Schattigen seit Kindertagen zugetan, bedauerte die lieblos bepflanzten Schattenzonen in den Gärten anderer, weshalb sie dem Thema ein Buch widmete. „Schattenstauden. Die dunkle Seite Ihres Gartens“ führt künftige Schattengärtnerinnen und Schattengrünfinger durch die Welt der Schattenstauden, stellt diese vor, beschreibt genau, was sie an Gutem benötigen, um zu gedeihen, von der Bodenbeschaffenheit über das Mulchen bis zum Düngen.

Was das Buch jedoch zu einer erfreulichen Besonderheit macht, sind die verschiedenen „Beetideen“ für unterschiedliche Bereiche, wie etwa Halbschattenzonen, lichten Schatten, Vollschatten, trockenen Schatten bis hin zum Topfgarten im Schatten, was nicht nur Balkongärtner interessieren dürfte. Zudem geht Lugerbauer auf die unterschiedlichen Qualitäten und Vorzüge der Schattenpflanzen im Lauf des Jahres ein. Im Frühling zieren Schneeglanz, Lerchensporn und andere Frühe die Beete, später haben Blattschmuckstauden wie Schaublatt und Funkie ihren Auftritt, im Oktober blühen die Rabdosien zwischen immergrünen Stauden wie Christrosen und dem herbstlich gefärbten Laub von Funkien und Salomonssiegel.

Tipp

Katrin Lugerbauer: „Schattenstauden. Die dunkle Seite Ihres Gartens“, Verlag Ulmer 2017, 24,90 Euro.

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.08.2017)

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