„Design 2017“: Im Kern der schönen Dinge

Die „Design 2017“ versammelt gestalterische Ansätze und Trends österreichischer und internationaler Hersteller.

Mitte. Design im Zentrum der Aufmerksamkeit. Auch bei BoConcept.
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Mitte. Design im Zentrum der Aufmerksamkeit. Auch bei BoConcept.
Mitte. Design im Zentrum der Aufmerksamkeit. Auch bei BoConcept. – (c) Beigestellt

Die Reise zum Mittelpunkt der Welt (wie sie Jules Verne vorgeschlagen hat) darf dieses Wochenende ein wenig kürzer ausfallen. Zumindest, wenn einem Design die Welt bedeutet. Dann lohnt ein Abstecher in den Kern der Dinge: Im Wiener MAK zeigt die „Design 2017“, in welcher Form sich gestalterische Ideen und Einrichtungstrends in den vergangenen Monaten wieder materialisiert und verdichtet haben. Ihre innovativen Designzugänge, ihre traditionellen Herangehensweisen verlegen Designhersteller und Designkompetenzhäuser ein Wochenende lang aus ihren Showrooms, Brand-Stores und Geschäften in die Hallen und Räume des Wiener Museums für angewandte Kunst. Von Freitag bis Sonntag stellen österreichische Produzenten gepolsterte Entspannungsinseln aus, genauso wie internationale Möbelunternehmen mit Designanspruch zur Schau stellen, wie sie zeitlose Eleganz formal verstehen.

Elementar. Auch Küchen aus ­Naturstein sind zu bestaunen.
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Elementar. Auch Küchen aus ­Naturstein sind zu bestaunen.
Elementar. Auch Küchen aus ­Naturstein sind zu bestaunen. – (c) Beigestellt

Der Mittelpunkt des Designuniversums liegt jedenfalls kurzfristig in Wien, wo sich diesmal die reduziert-minimalistischen Ansätze des Nordens, von Betten bis zur Hängeleuchte, mit den opulent-organischen Interpretationen des Südens treffen. Skandinavien ist genauso zu Gast wie Italien, auf den Flächen, die sonst in Ausstellungen dem Design und seinem Diskurs gewidmet sind.

Bei der Design 2017 geht es vor allem auch um elementare Erlebnisse: das Wohnzimmer als dauerhaftes Refugium vor dem Flüchtigen des Alltags. Als Insel der Entspannung, die, harmonisch gestaltet, die beanspruchten Sinne zur Ruhe kommen lässt. Aber auch Elemente wie Wasser und Feuer verdienen und bekommen gestalterischen Anspruch: Das eine in Form von Armaturen etwa, die Wasser nicht nur spenden, sondern auch zelebrieren. Das andere, das heiße Element, in Form von archaisch bis eleganten Küchen, die rund um den Herd Räume des Genusses und Wohlbefindens spannen.

Tipp

Design 2017. Vom 10. bis 12. 11. im Wiener MAK, Weiskirchnerstraße 3. Geöffnet: 10  bis 19 Uhr, Sonntag bis 18 Uhr.

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