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Taschengeld: Kleine Hände, große Scheine

10.08.2012 | 10:52 |  von Julia Kern (DiePresse.com)

Was Eltern unternehmen können, um Kindern den richtigen Umgang mit Geld beizubringen.

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Sie haben es nicht einfach. Kinder und Jugendliche sind als Zielgruppe der Werbung ebenso wie Erwachsene ständigen Verführungen ausgesetzt. Sie sind gegenüber den über 24-Jährigen jedoch im Nachteil: Denn bis zum 18. Lebensjahr ist jene Gehirnregion, die für vorausschauendes Denken und Impulskontrolle verantwortlich ist, noch nicht fertig ausgeprägt, sagt Martina Leibovici-Mühlberger, Therapeutin und Leiterin der Arge Erziehungsberatung. Was junge Leute noch anfälliger macht, unkontrolliert Geld auszugeben. Ohne die Hilfestellung der Eltern sind Kinder daher auf verlorenem Posten.

Die beste Erziehung ist – wenig überraschend – selbst ein gutes Vorbild abzugeben. Denn Kinder lernen am Modell, wie Experten es formulieren. Doch wie viel Taschengeld soll mein Kind bekommen? Wann soll ich zusätzliche Leistungen bezahlen? Und wie bringe ich dem Nachwuchs ein generelles Verständnis für den Wert des Geldes bei? ''Benchmark'' hat mit Erziehungs- und Schuldnerexperten gesprochen und die wichtigsten Antworten zusammengefasst.

Thematisieren

Die größte Hürde, die Eltern beim Versuch, ihren Kindern den richtigen Umgang mit Geld zu vermitteln, nehmen müssen, ist überhaupt darüber zu reden. Geld wird innerhalb der Familie oft zum Tabuthema erklärt, sagt Thomas Berghuber, Chef der Schuldnerberatung Oberösterreich. Eltern wissen manchmal nicht genau, wofür sie ihr Geld ausgeben, und wollen sich vor dem Nachwuchs nicht rechtfertigen. Er rät Erziehungsberechtigten, Geld als neutrales Thema zu behandeln und über Kosten und Einkommen offen zu sprechen.

Dazu gehöre zu erklären, ''was der Haushalt kostet, wie viel wir für Lebensmittel ausgeben und wie viel Mama und Papa verdienen''. In weiterer Folge müsse dem Kind erklärt werden, ''warum andere Familien dreimal im Jahr auf Urlaub fahren und wir uns nur einen Urlaub leisten können oder wollen'', sagt Psychologin Claudia Rupp. Im Idealfall entwickeln die Sprösslinge dann ein Gefühl dafür, was im Haushaltsbudget enthalten ist und was nicht. Spätestens wenn der Nachwuchs anfängt, selbst Geld zu verdienen, ist ein Gespräch, in dem skizziert wird, ''was das gemeinsame Leben kostet'', fällig, meint Berghuber. Er rät, Kinder dazu anzuhalten, ab dem Zeitpunkt des Berufseintritts einen gewissen Beitrag – zum Beispiel 100 Euro – zu den Haushaltskosten zu leisten. Dieser Betrag könne durchaus monatlich auf ein Sparkonto gelegt und später für das Kind verwendet werden.

Es gehe vor allem darum, beim Nachwuchs das Bewusstsein zu schärfen, dass sein Einkommen nicht in erster Linie ''zum Verjuxen'' zur Verfügung stehe, sondern der Großteil zweckgebunden für Miete, Lebensmittel, Versicherungen und andere Fixkosten verwendet werden muss. Eltern können dabei auch die eigenen Kontoauszüge als Anschauungsmaterial verwenden.

Reife

Um im Gespräch mit Kindern mit Begriffen wie Fixkosten oder Einkommen operieren zu können, müssen diese ein gewisses Alter erreicht haben: ''Ein Vorschulkind mit fünf Jahren lebt noch in einer Welt von viel und wenig'', so Leibovici-Mühlberger.

Wenn ein Elternteil in diesem Kindesalter die Höhe seines Einkommens erklärt, komme beim Kind höchstens der Ton an, in dem das Gesagte vorgetragen wird. Das reiche von einer ''Demonstration von Selbstgefälligkeit'' bis hin zu einem vorwurfsvollen ''So viel kostest du mich'', sagt Leibovici. Einem Kleinkind könnte man zum Beispiel mit Vergleichen, die es versteht, erklären, was eine Tüte Eis kostet, sagt Timea Hipf, Mitautorin des ''Taschengeld-Guide'' der Erste Bank: ''Für eine Tüte Eis für die ganze Familie muss Mama eine halbe Stunde arbeiten. Eine halbe Stunde dauert etwa so lange wie das Mittagessen.''

Ein guter Zeitpunkt für detailliertere Erklärungen ist dann, wenn die Entscheidung für ein eigenes Jugendkonto gefallen ist. Schuldner-Experte Berghuber empfiehlt die Einrichtung eines solchen prinzipiell: Das Girokonto sei als ''nützliches Werkzeug'' zu begreifen – den Umgang damit lerne man besser früher als später. In der Regel vergeben Banken für Jugendkonten keine Überziehungsrahmen. Ein weiterer Vorteil eines eigenen Kontos: Es dokumentiert anhand von Kontoauszügen genau, wofür wie viel Geld ausgegeben wurde.

Eigenes Geld

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Für das Erlernen des richtigen Umgangs mit Geld ist es daher unabdingbar, eigenes Geld – das Taschengeld – zu verwalten. Für die Eltern gilt es, Taschengeld ähnlich einem fixen Einkommen zu gestalten: So sollte es an fix vereinbarten Tagen ausbezahlt werden. Falls das Kind vor dem nächsten Auszahlungstermin alles ausgegeben hat, sollten Vorschüsse oder Extrazahlungen nicht drin sein.

Dafür ist es jedoch auch nötig, einen Zeitrahmen zu setzen, ''der für das Kind nachvollziehbar ist'', sagt Psychologin Rupp. So könnte ein sechsjähriges Kind den Zeitraum von einem Monat noch nicht überblicken und sollte daher wöchentlich – etwa jeden Samstag – Taschengeld erhalten, ab zehn Jahren jeden zweiten Samstag. Erst im Alter von etwa 14 Jahren sollte der Zeitraum auf einen Monat ausgeweitet werden. Weiters sollte Taschengeld bedingungslos gewährt werden – unabhängig von Schulnoten oder Verhalten.

Grundbedürfnisse wie Wohnen, Essen oder Kleidung sollten weiterhin von den Eltern bestritten werden. Falls Jugendliche sich untertags selbst versorgen oder Kleidung selbst kaufen sollen, müsste dafür monatlich ein gesonderter Betrag ausbezahlt werden. Zu besonders teuren Kleidungsstücken kann der Nachwuchs einen Beitrag leisten.

Einordnung

Wie hoch die Summe ist, hängt freilich vom Kindesalter ab. Bei sechsjährigen Kindern sind laut Tabelle, die Martina Leibovici-Mühlberger für den Erste- Bank-''Taschengeld-Guide'' erstellt hat, wöchentlich 1,80 bis drei Euro angebracht, bei Zwölfjährigen zwischen 3,60 und sechs Euro wöchentlich. Eine 17-Jährige sollte monatlich 34 bis 61 Euro bekommen. (Bei jüngeren Kindern ist eher die niedrigere, bei älteren eher die höhere Summe der in der Tabelle angegebenen Bandbreite zu wählen. )

Taschengeld berechnen - Formel für 6- bis 12-Jährige
AlterEuro pro Woche
6 Jahre1,80 - 3,00
7 Jahre2,10 - 3,50
8 Jahre2,40 - 4,00
9 Jahre2,70 - 4,50
10 Jahre3,00 - 5,00
11 Jahre3,30 - 5,50
12 Jahre3,60 - 6,00

 

Taschengeld berechnen - Formel für 13- bis 19-Jährige
AlterEuro pro Monat
13 Jahre26 - 47
14 Jahre28 - 50
15 Jahre30 - 54
16 Jahre32 - 58
17 Jahre34 - 61
18 Jahre36 - 65
19 Jahre38 - 70
Was die Kinder mit ihrem Geld machen, muss ihnen selbst überlassen bleiben. ''Taschengeld muss zur freien Verfügung stehen'', sagt Rupp. Die Eltern sollten ausschließlich beratend zur Seite stehen. Etwa: ''Du kannst dir Süßigkeiten vor dem Kino im Supermarkt kaufen oder danach um ein Vielfaches an der Kinokasse. '' Oder: ''Wenn du am Samstag Taschengeld erhältst und deine Lieblingszeitschrift am Mittwoch erscheint, kannst du sie dir nicht mehr kaufen, wenn du vorher alles für Süßigkeiten ausgegeben hast. '' Fehler sind dabei erlaubt: Der Lernprozess funktioniert mittels ''trial and error''.

Schulden

Die Rahmenbedingungen in der Gelderziehung haben sich in den vergangenen Jahren geändert. Viele Kinder verfügen bereits über ein Smartphone und laufen dadurch Gefahr, durch Datendownload höhere Kosten zu verursachen als vereinbart. Experten raten daher, ausführlich über den Umgang mit dem Smartphone aufzuklären. Das beginne schon dann, wenn die Eltern erklären, dass ein in der Werbung angepriesenes ''iPhone um null Euro'' nicht wirklich nichts koste, sondern etwa die Bezahlung eines teuren Datentarifs nach sich ziehe.

''Es ist wichtig, dass die Kinder verstehen, dass ein Smartphone gefährlich werden kann'', sagt Schuldnerberater Berghuber. Er hält es für sinnvoll, dem Nachwuchs vorzurechnen, wie viel ein zusätzliches Megabyte oder Gibabyte Datenvolumen nach Verbrauch des Grundpakets kostet, und ihn die zusätzlichen Kosten auch übernehmen zu lassen. Sollte die Rechnung jedoch so hoch ausfallen, dass das Kind längere Zeit komplett auf sein Taschengeld verzichten müsste, rät Psychologin Rupp, dass die Eltern die Kosten dennoch selbst übernehmen. Zuvor sollten jedoch andere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, etwa SMS, die über die Überschreitung des Datenpakets informieren.

Vorbildwirkung

Unabhängig davon, welche Idealvorstellungen Eltern in Gesprächen über Geld zu transportieren versuchen - ''was du vorlebst, hat die stärkste Ausstrahlung'', sagt Leibovici. Was nicht unbedingt so interpretiert werden muss, dass Kinder das Verhalten der Eltern schlicht kopieren. Der Therapeutin zufolge hängt der Einfluss auf das spätere Verhalten des Kindes von mehreren Faktoren ab. Ein wichtiges Kriterium ist die Beziehung, die das Kind zum Elternteil pflegt.

Wenn etwa der Vater stets über seine Verhältnisse lebt, der Gerichtsvollzieher immer wieder das Haus besucht und die Mutter darunter leidet, ist wahrscheinlich, dass das Kind später eine übertriebene Sparsamkeit entwickelt und in ständiger Furcht lebt, nicht genug Geld zur Verfügung zu haben.

Handelt es sich beim betreffenden Elternteil jedoch um den ''Lieblingspapi'' und der Nachwuchs emp€findet dessen großzügig bemessene Ausgaben nicht als negativ, ahmt er sein Verhalten mit hoher Wahrscheinlichkeit nach. Egal, ob der jeweilige Elternteil Schulden macht oder geizig die Rückzahlung jeder Kleinigkeit durch die Kinder überwacht – die Auseinandersetzung mit Geld wird Kindern mit höherer Wahrscheinlichkeit erschwert, wenn das Zahlungsmittel für die Eltern einen übertrieben hohen Wert erhält. ''Geld ist hier kein lebensgestaltendes Mittel mehr, sondern ein lebensbestimmendes'', sagt Leibovici-Mühlberger.

Zur Gelderziehung gehöre daher auch, materielle Werte in den richtigen Zusammenhang zu rücken: ''Ich muss vermitteln: Geld ist wichtig, aber es ist nicht alles'', so Leibovici-Mühlberger. So würde es etwa zu weit gehen, ein Weltbild vorzuleben, das Menschen allein danach beurteilt, wie viel sie verdienen. Schuldnerberater Berghuber übt sich in Realismus: ''Kein Mensch ist nur gut oder schlecht. Auch Eltern machen Fehler im Umgang mit Geld.'' Er empfiehlt, auch eigene Fehler offen zu besprechen. Überzieht ein Elternteil etwa das Girokonto, könnte er dem Nachwuchs erklären, dass er dafür nun hohe Zinsen bezahle und ihn die Überziehung Geld koste.

Sparen

Was beim Umgang mit Geld generell zutrifft, gilt beim Sparen ganz besonders: Die Vorbildwirkung der Eltern hat großen Einfluss auf das Verhalten des Kindes. Psychologin Claudia Rupp rät, mit dem Nachwuchs darüber zu sprechen, wenn die Familie einen neuen Fernseher, ein neues Auto oder einen Skiurlaub €finanzieren muss.

Die Erklärung könnte so aussehen: ''Wir müssen pro Monat Betrag X weglegen, um das neue Auto kaufen zu können.'' Damit entstehe beim Kind relativ früh das Verständnis, dass Sparen eine Notwendigkeit ist. Und es werde es eher als selbstverständlich erachten, einen Teil des ''Einkommens'' zur Seite zu legen. Das Kind zum Sparen zu zwingen ist aber das falsche Mittel, sind Experten einig. Es führe unweigerlich nur zu einem: zum Widerstand des Kindes.

Ziele

Besser sei, ''Anreize zu setzen, damit das Kind Sparen attraktiv €findet'', sagt Leibovici-Mühlberger. Wenn sich der Sprössling etwa ein bestimmtes (teures) Spielzeug wünscht, können die Eltern ihm mehrere Wege dorthin skizzieren: Wenn etwa das nächste große Familienfest, bei dem das Kind Geld von Verwandten erwartet, noch weit entfernt ist, kann es auf zweierlei Arten Geld erlangen: Zum einen kann es gewisse Aufgaben erledigen, um abseits des Taschengelds Geld zu bekommen. Oder es kann monatlich Geld weglegen.

Um auch einem Vorschulkind bereits ein Gefühl für den Wert des Geldes zu geben, hilft die Methode aus dem ''Taschengeld-Guide'' der Erste Bank: Wenn das Kind beim Einkaufen Wünsche äußert – etwa einen Dinosaurier haben möchte –, könnte der Elternteil nach dem Einkauf die Umrisse des Spielzeugs auf ein Blatt Papier zeichnen. Mit einer Ein-Euro-Münze als Schablone wird dann der Preis des Spielzeugs in Form von Ein-Euro-Symbolen in den Saurier gemalt. Immer, wenn das Kind einen Euro für den Dinosaurier in sein Sparschwein wirft, darf es ein Ein-Euro-Symbol ausmalen. Was mitunter auch den Effekt haben kann, dass das Kind den Dinosaurier einige Zeit später als nicht mehr so interessant erachtet.

Aufgaben

Experten empfehlen, Kindern auch die Möglichkeit zu geben, eigenes Geld dazuzuverdienen. Der Lerneffekt besteht darin, Geld im Zusammenhang mit Leistung zu sehen. Jedoch nicht jede Arbeit, die Kinder im Haushalt übernehmen, muss auch entlohnt werden. So sollten Aufgaben wie Zimmer aufräumen oder Geschirr abräumen, die sie entsprechend ihrem Alter als Familienmitglied erbringen, als selbstverständlicher Beitrag gelten. ''Entlastet das Kind jedoch mich oder meinen Partner, indem es zum Beispiel eine Stunde lang Handtücher zusammenlegt, hat es sich eine Belohnung verdient'', sagt Leibovici. Auch Arbeiten wie Rasen mähen, Fenster putzen oder vergleichbare Tätigkeiten fallen darunter. Das Taschengeld sollte im Gegenzug aber natürlich nicht gekürzt werden.

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10 Kommentare
Gast: Kein-Taschengeld-mehr
10.08.2012 17:17
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19 Jahre und 70 Euro pro Woche?

Abgesehen davon dass die gesetzliche Empfehlung für Taschengeld mit 18 endet
(siehe https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/174/Seite.1740306.html)
finde ich es einen Wahnsinn 19 jährigen jungen Erwachsenen ohne Gegenleistung und nur für den persönlichen Gebrauch so viel Geld zu geben (70Euro pro Woche = 280 Euro im Monat?)

Mithilfe im Haushalt sollte nach Möglichkeit auch ohne Geldleistung gemacht werden, meistens wird na eh nix unmögliches verlangt.

Aber solche Beträgen erklären natürlich wieso soviele Schüler/Studenten so viel Geld haben womit sie ganz tolle Sachen kaufen können (Kleidung, Alkohol, Zigaretten, Drogen, Computerspiele, Handies usw.) und sich dann ganz normal auf den ersten Privatkonkurs mit 28 hinbewegen.

Mit 19 ist es durchaus möglich sich mit Hilfsjobs neben Schule/Uni ein gutes Taschengeld selber zu verdienen.

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Kinder muss man nicht fürs Rasenmähen bezahlen, das ist lächerlich

Wenn sie in einem Haus mit Garten leben, dann ist das ab einem gewissen Alter selbstverständlich , wenn sie auch Gartenarbeit übernehmen.

Das größte Problem heute ist, dass die Kinder alles und sofort haben wollen, weil sie es im Fernsehen, in der Werbung und bei anderen so sehen. Das führt später unweigerlich in die Überschuldung und eventuell sogar in den Bankrott.

Heute sind vermutlich mehr als die Hälfte der Österreicher schwer verschuldet.


Gast: Lilli
10.08.2012 14:07
2 0

Taschengeld

Ein 6jähriges oder 7jähriges Kind braucht überhaupt KEIN regelmäßiges Taschengeld, wozu auch???

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Re: Taschengeld

Völlig richtig. Sie sprechen aus Erfahrung, und das tut wohl.

wozu auch???

Steht ja da: Um den Umgang mit Geld zu erlernen.

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Re: wozu auch???

Pech, dass mein Posting in der Nacht doch noch durchgegangen ist - ich hatte es (weil viel zu breit angelegt) mittendrin löschen wollen, dabei aber versehentlich die Taste "Kommentar senden" gedrückt. Die Bitte an die online-Redaktion, es in den Papierkorb zu werfen, hat offenbar nicht gefruchtet. Sorry, ist Stuss geworden !

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Re: wozu auch???

Wie ein Sechs-, Siebenjähriger den Umgang mit Geld erlernt ? Nämlich: heute erlernt ? Ich weiß es nicht.

Wir jedenfalls haben ihn nicht erlernt via Taschengeld, sondern indem wir mit der Lefa-Einkaufstasche und der Milchkanne und dem (zunächst einmal) abgezählten Kleingeld in der Hand losgezogen sind zum Fleischhacker, zum Greißler/Konsum, zur Milchfrau, zum Wirtshaus ums Bier für den Vater, zur Trafik um die Zeitung und um die Austria C, und: ". . . . Pass auf, der Herr Brosch wird wieder fragen, warum wir denn nicht anschreiben wollen wie alle die anderen, aber das tan mir net, pass lieber auf, dass er net den Finger draufhalt´ auf der Waag´, lass ihn noch amal abwägn - da wird er eh glei´ verstehn . . . Und im Konsum, da wartst bis dir die Frau Rosi die Milch einschänkt, weil die schänkt die zwei Liter richtig ein, und wenn die Emmi da ist, dann geh zuerst ums Brot und um alles andere, und dann erst zur Milch, wenn die Rosi da is´ oder wenigstens der Filialleiter . . . "

"Und jetzt pass auf, Bua ! Den 'Kurier', den nimmst aso - si'egst ? - -


Ganz einfach.

1) "Echtes Geld" ist nur Gold und Silber.
2) Wenn man Schulden macht ist man ein Sklave
3) Banken erstellen das Papiergeld aus dem Nichts
4) Wer sein Verdientes Geld wem Anderen überlässt ist verlassen
5) Pflichtlektüre : poor Daddy rich Daddy

Re: Ganz einfach.

Sie vergeben als Taschengeld Goldbarren an Ihre Kinder?
Möchten Sie mich adoptieren? ;-)

Re: Re: Ganz einfach.

:-))

People & Business