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Edelmetalle: Notenbanken befeuern den Goldpreis

18.09.2012 | 18:07 |  ALEXANDER WEBER (Die Presse)

Die Ankündigungen von EZB und Fed, massenweise Anleihen zu kaufen, haben Gold wieder attraktiv gemacht. Anleger sollten mit einem Einstieg aber noch abwarten.

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Wien. Lange schien es, als sei dem Goldpreis nach einer langen Rallye die Luft ausgegangen. Seit Ende 2011 befindet er sich in einem „Seitwärtsmarkt“ und bewegt sich zwischen 1600 und 1800 Dollar je Feinunze. Jetzt sieht es aber so aus, als hätten die Notenbanken dem Edelmetall neue Schubkraft verliehen. Seit die Europäische Zentralbank (EZB) angekündigt hat, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen Not leidender Euroländer zu kaufen, hat sich Gold auf Dollarbasis um vier Prozent verteuert. Auf Eurobasis legte es nicht ganz so stark zu.

In der Woche darauf legte die amerikanische Fed nach: Auch sie will massenweise Anleihen kaufen, um die Märkte zu entspannen. Seither ging es mit der Inflationserwartung der Investoren bergauf. Ablesen lässt sich diese an den Zinssätzen von Anleihen, deren Kupon an die Inflation gekoppelt ist. Zieht man von ihnen die Rendite von Anleihen mit fixem Kupon ab, sieht man, mit welcher Teuerungsrate der Markt rechnet. Laut dieser Rechnung erwarten Investoren in den USA eine Inflation von 2,6 Prozent jährlich über die nächsten zehn Jahre (siehe Grafik). Mit der höheren Erwartung stieg auch der Goldpreis.

„Langfristig wird es zu einer Monetarisierung der Schulden kommen“, ist sich Christian Fegg von der Schoellerbank sicher. Damit gemeint ist eine Ausweitung der Geldmenge und die Zulassung von höheren Teuerungsraten. Auf diese Weise würde der Schuldenberg der öffentlichen Haushalte quasi von selbst schmelzen. Die Zeche zahlen Konsumenten und Unternehmen über höhere Preise und Steuern. „Langfristig sprechen die Rahmenbedingungen ganz klar für Gold“, so Fegg.

Papiergeld wertet weiter ab

Das sieht auch sein Kollege Eugen Weinberg von der Commerzbank so. „Langfristig werden die Rohstoffpreise von der lockeren Geldpolitik profitieren“, so der Experte. Wegen der aufziehenden konjunkturellen Abkühlung erwartet er sich einen neuen „Abwertungswettlauf“ der großen Währungen. Dabei versuchen Notenbanken, die eigene Währung zu schwächen, um die im Währungsraum produzierten Waren im Ausland günstiger zu machen. Dies geht ebenfalls mit einer Ausweitung der Geldmenge einher – was „zwangsläufig“ eine Aufwertung der einzig unabhängigen und nicht beliebig vermehrbaren Währung – Gold – zur Folge haben sollte, so Weinberg.

So weit, so gut. Doch ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Einstieg? „Kurzfristig wäre ich eher vorsichtig“, warnt Fegg. Nach den jüngsten Notenbank-Ankündigungen seien viele Spekulanten in den Markt gekommen – und die seien bekannt dafür, schnell wieder abzuspringen, wenn sie genug verdient haben. Kursrückgänge seien in der nächsten Zeit daher wahrscheinlich. „Die Kursfantasie, die die Notenbanken hervorgerufen haben, ist schon weg“, sagt auch Weinberg von der Commerzbank.

Was Sie beachten sollten bei... Gold

Tipp 1

Euro oder Dollar? Gold notiert in Dollar. Für einen Euro-Anleger ist es aber weit wichtiger, wie sich das Edelmetall in Relation zur Heimatwährung verhält. Und in Euro entwickelt es sich gut, zeigt ein Blick auf den Chart: Erst kürzlich knackte Gold auf Eurobasis seinen Allzeitrekord. Das hatte auch mit der Schwäche des Euro gegenüber dem Dollar zu tun.

Tipp 2

Wann einsteigen? Die Notenbanken dürften ihre Geldmengen kontinuierlich ausweiten, um ihre Währungen zu schwächen und den Export zu fördern, sagen Experten. Das dürfte zwangsläufig zu einem Preisanstieg bei Gold führen, das gerne als Versicherung gegen Inflation gekauft wird. Kurzfristig könnte es aber zu Rückschlägen kommen.

Tipp 3

Barren oder Papiergold? Die beste Krisenversicherung ist Gold in Form von Münzen und Barren. Allerdings sind diese weniger liquide als zum Beispiel Fondsanteile, die Spanne zwischen An- und Verkaufspreis ist also höher. Wer nicht an den Crash glaubt, sondern eher an Kurssteigerungen, kann auch zu Zertifikaten und ETFs greifen.

Barren, Münzen oder Fonds?

Etwaige Preisrückgänge könnten aber eine gute Gelegenheit zum Einstieg sein. Mit welchen Mitteln man dies tut, ist Geschmackssache. Für echte Goldfans zählen nur Münzen und Barren. Wer das Edelmetall als Krisenversicherung sieht und einen totalen Crash des Papiergeldes nicht ausschließt, ist hier richtig. Jedoch gehen mit dem Kauf physischen Goldes beträchtliche Kosten einher, besonders bei kleiner Stückelung der Barren. Auch für die Aufbewahrung des Goldes bei der Bank werden Spesen fällig.

Wer nicht vom Worst Case ausgeht und hauptsächlich von den Kurssteigerungen profitieren will, kann auch börsengehandelte Indexfonds (ETFs) in Betracht ziehen. Diese haben unter Goldinvestoren zuletzt an Beliebtheit gewonnen. Sehr oft kaufen sie das Gold physisch nach. Auf Anfrage (und wiederum gegen Gebühren) können sich Anleger das Edelmetall auch ausliefern lassen.

Was Sie beachten sollten bei... Gold

Tipp 1

Euro oder Dollar? Gold notiert in Dollar. Für einen Euro-Anleger ist es aber weit wichtiger, wie sich das Edelmetall in Relation zur Heimatwährung verhält. Und in Euro entwickelt es sich gut, zeigt ein Blick auf den Chart: Erst kürzlich knackte Gold auf Eurobasis seinen Allzeitrekord. Das hatte auch mit der Schwäche des Euro gegenüber dem Dollar zu tun.

Tipp 2

Wann einsteigen? Die Notenbanken dürften ihre Geldmengen kontinuierlich ausweiten, um ihre Währungen zu schwächen und den Export zu fördern, sagen Experten. Das dürfte zwangsläufig zu einem Preisanstieg bei Gold führen, das gerne als Versicherung gegen Inflation gekauft wird. Kurzfristig könnte es aber zu Rückschlägen kommen.

Tipp 3

Barren oder Papiergold? Die beste Krisenversicherung ist Gold in Form von Münzen und Barren. Allerdings sind diese weniger liquide als zum Beispiel Fondsanteile, die Spanne zwischen An- und Verkaufspreis ist also höher. Wer nicht an den Crash glaubt, sondern eher an Kurssteigerungen, kann auch zu Zertifikaten und ETFs greifen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.09.2012)

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78 Kommentare
 
12 3

Irgendwie ist das schrecklich ...

... da wird von irgendwem irgendwas abgeschrieben und publiziert.
Nachdem die meisten Wirtschaftsnachrichten aus Sicht der USA kommen, betreffen die Daten die Relation zum USDollar, was bedeutet, dass der ganze Artikel nicht stimmt.
Richtig ist: Bei Ögussa kostete Gold Anfang 2009 ca. 25.000,00/kg.
Im Vorjahr (6.5.2011) 33.321,00.
Heute kann man das kg um 43.000,00 verkaufen.
Richtig ist, dass sich der Goldpreis im Herbst leicht senkte (von 43.000,00 auf 38.000,00) und erst in den letzten 2-3 Monaten wieder auf 43.000,00 stieg.

Kann denn nicht einmal ein Journalist in den 23. Bezirk in Wien zur Firma Ögussa fahren und sich dort die Entwicklung des Goldpreises zeigen lassen?
Danach soll er sich hinsetzen und einen Artikel schreiben. Man kann dann ein paar Nebenschauplätze beleuchten (den Einkäuferindex, die Geldmenge, die Staatsverschuldungen, ...), die diese Entwicklung eigentlich logisch nachvollziehbar machen. Einen Artikel mit ein wenig Qualität sollte man in 1-2 Tagen schreiben können.

Langfristig ist Gold meiner Meinung nach DER Renner, denn der EURO ist so tot wie die LIRA in den 70er Jahren. Schlimmer noch: Damals haben sich Länder wie Deutschland und Österreich noch nicht auf "Teufel komm raus" verschuldet.

Gast: Bänkster
19.09.2012 11:29
1 0

Gold weiterhin besser als Aktien

Der Spread vieler Aktien liegt bei 5 und 10 % und sogar darüber. Die Tageschwankungen ebenfalls.

Market_Maker und algorhytmische Hochfreuquenz PC (über die nur die Bänkster verfügen) zocken den Kleinanleger darüber hinaus noch an.

Und beim Verkauf fallen (im FALLE eines Gewinnes) dann auch noch Steuer - das muss man schon bei den Kosten für Aktien dazurechnen. Wenn ich bei der Bank einen Wiener Philharmoniker verkaufe (weniger als 5 % Spread übrigens!), dann fallen KEINE Steuern an.

Depotgebühr bezahl ich auch keine für das Gold, einmal einen Safe einer höheren Sicherheitsklasse-und mein Gold ist sicherer als mein Geld bei einer Zockerbank Bank (Bawag, Hypo etc).

Und ich bin auch nicht dem Geschwätz und Betrug, falscher oder unterschlagener Information ausgesetzt wie bei einer AG.

Gewinner bei Aktien sind vorallem die Insider - und sicher nicht der Kleinanleger, zumindest nicht mehr seit 2000.

In einer dahinsiechenden Wirtschaft und dem ständigen und zunehmendem Schaffen von Fiatgeld aus dem Nichts - ist man mit Gold sicherer und besser dran - das haben die Jahre spätest seit Lehman deutlich gezeigt.

Und solnage ich diesbezüglich keine Änderung/Verbesserung sehe, bleibe ich liebend gern beim phyischen Gold und schlafe bestens damit - ohne Angst zu haben und aufzuwachen, dass meine Bank in Troubles ist, dass meine Aktie 5, 10 oder 25 % in der Früh weniger Wert und ohne Grauen, dass der stark negative Realzins stetig meine Bankanlagen weg frisst.

Antworten Gast: Halbwissen
19.09.2012 12:22
0 3

Re: Gold weiterhin besser als Aktien

Ist alles richtig, aber !

Von was leben Sie ?

Sie können doch nur gut schlafen wenn Sie Selbstversorger auf einer weit abgelegenen Insel sind, oder überhaupt nicht über den Tellerrand blicken.
Ansonst kann ich Ihnen Ihre Aussage vom schlafe bestens nicht abnehmen !
Dieser Zustand führt nämlich in den Krieg, das sollten Sie doch wissen, oder.


Antworten Antworten Gast: Bänkster
19.09.2012 15:49
1 0

Re: Re: Gold weiterhin besser als Aktien

mein liebes Halbwissen,

Ich habe Gold (und spare nicht mit kümmerlichen negativen Realzinsen bei einer Zockerbank wie 99 % der ignoranten Masse) WEIL ich über den Tellerrand sehe.

und deine Idee, dass Goldbesitz zum Krieg führt, ist nicht einmal Halbwissen, sondern nur dumm.

Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
19.09.2012 17:38
0 0

Re: Re: Re: Gold weiterhin besser als Aktien

Sie haben da etwas falsch verstanden !

Ich habe gefragt wie Sie bestens schlafen können.
Ich habe weder geschrieben das Gold sammeln falsch ist noch dass Goldbesitz per se in den Krieg führt.
Aber Sie können doch nicht glauben das Sie aufleben können wenn gleichzeitig alle Sozialansprüche des Volkes verfallen und noch alle Unternehmen in Konkurs gehen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Bänkster
19.09.2012 20:34
1 0

Re: Re: Re: Re: Gold weiterhin besser als Aktien

das habe ich auch nicht geschrieben (dass ich "aufleben" würde, wenn rundherum Chaos herrscht).

Ich habe geschrieben, dass ich JETZT mit Gold sehr gut und viel besser schlafen kann, als mein Geld (welches von Notenbanken jährlich 2-stellig im %-Bereich vermehrt wird) für negative Realzinsen einer Zockerbank zu borgen, die nicht einmal sicher ist....

Ich lasse mich doch nicht Jahr für Jahr per negative Realzinsen (Zinsen MINUS tatsächlicher Inflation) massiv enteignet.

Ich bin doch nicht böd.

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
19.09.2012 13:38
1 0

Re: Re: Gold weiterhin besser als Aktien

Man hat die Araber bereits erzürnt.

Jetzt ein 9 11 in Europa und wir dürfen uns die Köpfe gegenseitig einschlagen.

Wie soll sonst das Ziel der Elite erreicht werden, die Weltbevölkerung auf ca. 300 Mio. zu reduzieren???

Antworten Antworten Antworten Gast: hezek7
19.09.2012 15:26
0 0

Re: Re: Re: Gold weiterhin besser als Aktien

wie sonst?

zum Beispiel mit einem ihrer laborgezüchteten Killerviren,eines Tages werden sie ihn "loslassen" und ein Drittel wird ausgelöscht, ein Drittel Krieg, Rest Hunger, Katastrophen

Gast: irrrrrtum
19.09.2012 11:22
0 0

Geldmenge steigt nicht

Laut dem "Global Wealth Report" der Allianz ist die Welt im Jahr 2011 wieder etwas reicher geworden: das weltweite Nettogeldvermögen pro Kopf stieg um 0,6 %. Mit 14.880 EUR liegt das Pro-Kopf-Vermögen aber noch immer unter dem Höchstwert von 2007. Mit einem durchschnittlichen Plus von 4 % seit dem Jahr 2000 wuchs das globale Bruttogeldvermögen langsamer als die nominale Wirtschaftsleistung. Österreich belegt in dem von der Schweiz angeführten Ranking mit einem Pro-Kopf-Vermögen von 40.648 EUR Platz 15.
Die Presse 19.09.2012/S. 19,

Antworten Gast: Halbwissen
19.09.2012 12:26
0 0

Re: Geldmenge steigt nicht

Und was heisst es wenn das Bruttogeldvermögen langsamer wächst als die nominale Wirtschaftsleistung ?

Ich bitte um Aufklärung !

Antworten Gast: Bänkster
19.09.2012 11:44
1 0

Re: Geldmenge steigt nicht

falsch - die Geldmenge steigt seit Jahren um über 10 % an, in den USA wie auch in Europa.

Nur sie kommt leider nicht dort an, wo es gewünscht ist, sondern wird dazu verwendet, um die insolvente Banken und (PIIGS) Staaten zu retten.

Gast: smilefile
19.09.2012 11:03
0 2

Sollte wirklich die Währung,...



...der Euro,- als Zahlungsmittel nicht mehr angenommen werden. Tja dann werden wohl auch die Goldreserven nicht mehr den Wert beinhalten,- welcher jetzt dafür zugedacht wird. Wenn Alle mit Gold dastehen,- und damit Lebensmittel,- und was immer noch kaufen wollten,..

Antworten Gast: Bänkster
19.09.2012 11:32
2 0

Re: Sollte wirklich die Währung,...

aber Gold wird selbst in deinem Szenario (Untergang des Euros) noch einen erheblichen Wert & Kaufkraft besitzen.

Goldbesitz schließt übrigens nicht aus, dass man auch über einen klug eingerichteten und gemanagten Lebensmittelvorrat hält oder sich einen Garten pflegt, in dem man Obst & Gemüse anbaut.

"ALLE" werden dann nicht mit Gold Lebensmittel kaufen wollen, weil die Masse KEIN bis fast kein Gold besitzt oder höchsten über ein paar wenige Münzen, die man zur Kommunion, Geburt und Firmung (vielleicht !) bekommen hat.

Gold ist rar - ist guten wie in schlechten zeiten

Gast: Hesek 7
19.09.2012 09:09
0 6

keine Rettung

"Ihr Silber werden sie auf die Gassen werfen, und ihr Gold wird als Unflat gelten"

Antworten Gast: gast1984
19.09.2012 11:36
0 0

Re: keine Rettung

Wenn das am Tag des Herrn schon mit echtem Geld gemacht wird, was wird dann erst mit dem sonstigen Fiat-Papier und Giralgeld, Lebensversicherungs und Pensionsversprechen passieren?

Antworten Antworten Gast: Off 13
19.09.2012 13:39
0 0

Re: Re: keine Rettung

"... und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat".

Das Ziel DER Handvoll Machthaber ist, dass alle einen Chip erhalten, auf dem sämtliche Informationen inklusive "Geld" gespeichert sind. Ohne diesen Chip kann man GAR NICHTS machen. Das ist das ultimative Kontroll und Versklafungsinstrument, da man nicht nur die Kontrolle über das "Geld" jedes einzelnen hat, sondern zusätzlich alles über ihn weiß, weil man ihn jederzeit orten kann.

Was derzeit geschieht: sämtliche Währungen werden zerstört (sukzessive Beschränkung von Bargeld, siehe Italien, Griechenland, ...). Wenn man nur mehr mittels Chip überleben kann, wird alles andere wertlos (Gold, Silber, ....)

Antworten Antworten Antworten Gast: gast1984
20.09.2012 11:22
0 0

Re: Re: Re: keine Rettung

Off14,9 Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, 10 so wird auch er trinken vom Wein des Grimmes Gottes, der unvermischt im Kelch seines Zornes bereitet ist; und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.

Dann lieber Gold und Silber!

Antworten Antworten Antworten Gast: gast1984
20.09.2012 11:17
0 0

Re: Re: Re: keine Rettung

Einen Schwarzmarkt gab es immer schon und wird es in solchen Zeiten immer wieder geben!

1 0

Re: keine Rettung

Ich geb ihnen die Adresse, wo Sie die 'unnötigen' Preziosen abladen können.

Gold wie Silber haben alle Währungsreformen und Totalverluste von Kunstwährungen und aller monetaristischen Kredit-Systeme der letzten 3.000 Jahre nicht nur überstanden sondern den Wert bewahrt. Für die nächsten 30 Jahre wird das historisch bewährte Metall auch noch halten - und das reicht mir.

Antworten Antworten Gast: UIUIIUUIIUIUI
19.09.2012 11:24
0 1

NEIN AN WERT VERLOREN: keine Rettung

Nie war Gold weniger Wert, als wenn Sie in 1945 damit eine halbe Sau zahlen wollten.

Da bekommen Sie heute eine kleine Herde dafür!

Re: NEIN AN WERT VERLOREN: keine Rettung

Sie haben vergessen zu erwähnen, dass man für die Reichsmark nicht einmal eine Zuckerrübe bekommen hat.
Wir sprechen hier über den Wert im Verhältnis zur Währung und da habe ich zum EURO aber sowas von keine Bedenken.

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Re: NEIN AN WERT VERLOREN: keine Rettung

Immerhin war es was wert.
Gemeinsam mit Silber war es so ziemlich das einzige, das was wert war.

Und wenn Sie die Kaufkraft von Gold für Immobilien von 1945 mit heute vergleichen, sieht es auch anders aus, als wenn man es mit damals sehr knappen Lebensmiteln vergleicht!

Antworten Antworten Antworten Gast: Bänkster
19.09.2012 11:42
1 0

mit einer halben Sau

konnte man damals den Eiweissbedarf für eine ganze Familie über einen ganzen Winter bringen.

Nichts wert ?

Gold für eine halbe Sau konnte damals Leben retten. So etwas können Sie sich vermutlich nicht einmal vorstellen.

Wenn sie einmal ein hungerndes Kind in ihren Händen gehalten hätten - sie würden alles Gold der Welt für eine halbe Sau oder einen Sack Kartoffel geben !

Wehe dem, der dann nicht vorgesorgt hat und auf die Hilfe anderer angewiesen ist (sie Afrika heute).

Antworten Antworten Antworten Gast: gast1984
19.09.2012 11:39
2 0

Re: NEIN AN WERT VERLOREN: keine Rettung

Was bekommen sie heute für die Reichsmark oder für die damaligen Schuldverschreibungen?

Antworten Gast: Gastone
19.09.2012 10:30
0 0

Re: keine Rettung

"Und ihre bedruckten Papierschnippsel werden sie zum befeuern des Kamins verwenden"

Antworten Gast: Frierender
19.09.2012 09:32
0 0

Re: keine Rettung


Stimmt: Denn nur mit Papier kann man heizen.

 
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