Reichenforscher: „Geld macht nicht zwingend glücklich"

28.12.2012 | 15:15 |   (Die Presse)

Reiche Menschen sind das Forschungsgebiet von Thomas Druyen. Der „Presse" erklärt der Sozialforscher, warum Geld nicht zwingend glücklich macht und was mit uns passieren würde, wenn wir plötzlich ganz viel Geld hätten.

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Die Presse: Herr Druyen, wie kamen Sie dazu, Reiche zu erforschen?

Thomas Druyen: Vor zwölf Jahren habe ich festgestellt, dass die Reichsten der Reichen wissenschaftlich nicht erforscht werden. Dabei verfügen diese Menschen über enormen Einfluss. Dieses weltweite Phänomen hat mich nicht mehr losgelassen.


Sind Sie selber reich?

Nein. Mir reicht mein Einkommen als Professor. Nicht gierig zu sein ist eine wichtige Voraussetzung für meine Arbeit. Wenn man Neid in den Augen hat, zerstört das jedes Vertrauen.


Hängen Reichtum und Neid untrennbar zusammen?

Das ist kulturell ganz unterschiedlich. In Österreich und Deutschland ist der Neid zum Beispiel stark ausgeprägt. In Bezug auf Reiche spielt er aber nur dann eine wirkliche Rolle, wenn man Ungerechtigkeit verspürt. Sonst bezieht sich Neid eher auf das gleiche Milieu, also auf den Nachbarn, der ein dickeres Auto fährt. Das wissen wir aus der Forschung.


Wo ist der Neid weniger ausgeprägt?

In den USA zum Beispiel, in Indien oder China. In Amerika ist man stolz auf seinen Erfolg, da gibt es sogar einen Wettbewerb zwischen denen, die am meisten spenden.


Den Unterschied kann man an Frank Stronach gut beobachten, dem hier mit großem Misstrauen begegnet wird.

Die Leute hören die Geschichte eines sehr reichen Mannes, der in die Heimat zurückkehrt und sich mithilfe seiner finanziellen Möglichkeiten in die Politik einmischt. Eine objektive Beurteilung ist fast nicht möglich, es kommt immer auf die spezifischen Umstände an.


Wenn ich selber gut verdiene, heiße ich Herrn Stronach gern willkommen?

Das ist vorstellbar. Aber auch ganz viele Unzufriedene, die wenig Geld haben, mögen sich über Herrn Stronach freuen. Wichtig ist, dass wir einsehen, dass jeder Geld nur so betrachtet, wie er es erfassen kann. Wir drei können uns nicht vorstellen, was es bedeutet, 100 Millionen zu haben. Wenn wir die morgen bekämen, garantiere ich Ihnen, dass wir uns über die nächsten Jahre fundamental verändern würden.


Was macht das Geld aus Menschen?

Das ist schwer zu generalisieren. Wie soll ich einen Schönheitschirurgen, einen Filmregisseur und einen Vorstandsvorsitzenden über einen Kamm scheren? Gewiss ist jedoch, dass hohes Vermögen nachhaltigen Einfluss auf die Psyche ausübt. Die jeweilige Wirkung hängt mit Charakter, Herkunft, Kultur und auch der Branche, in der man tätig ist, zusammen.


Und jetzt die Millionenfrage: Macht Geld auch glücklich?

Absolut nicht zwingend. Es vermittelt zwar Verfügungsgewalt, Unabhängigkeit und Freiräume, aber es ist keinesfalls ein Glücksgarant. Ab einer bestimmten Größenordnung beginnen Probleme, die wir uns gar nicht vorstellen können.


Zum Beispiel?

Wenn man nicht mehr unternehmerisch tätig ist, ist es zum Beispiel viel schwieriger, noch eine wirkliche Sinnstiftung im Leben zu finden. Wo ist der Antrieb, wenn man sich alles kaufen kann?


Klingt nach einem Luxusproblem.

Für die, die das Problem nicht haben, ist es das auch. Für die, die es haben, ist es aber ein ernstes, psychisches Problem. Dann gibt es auch oft dominante Väter, dominante Mütter, unfassbare Streitigkeiten zwischen dem 80-jährigen Patriarchen und dem 50-jährigen Sohn, es gibt viele Beispiele.


Stimmt es, dass Reiche gieriger werden, je mehr Geld sie haben? So wird es ja oft erzählt.

Man kann sagen: Je mehr Geld man hat, umso mehr bedarf es des Charakters. Man muss lernen, Geld auszuhalten. Deswegen sind gerade die in den mittleren Einkommensklassen oft die Zufriedensten. Wenn man weiß, bis ins Alter komme ich durch, aber bis dahin muss ich auch etwas tun, schafft das Lebensqualität.


Wie ändert sich der Zugang zu Geld, wenn ich nicht mehr nur fünf Millionen, sondern 500 Millionen Euro habe?

Wenn ich in einem Auto mit 500 PS sitze, weiß ich: Ich kann jeden überholen. Das macht etwas mit einem. Deswegen liegen auch Lichtjahre zwischen fünf Millionen und 500 Millionen. Zwischen hundert Millionen und einer Milliarde liegen Welten, die sich unserer Vorstellung entziehen, manchmal auch derer, die sie besitzen.


Irgendwann kann ich mir doch alles leisten. Welche Rolle spielt es dann, ob ich eine oder fünf Jachten habe?

In dieser Lage sind nur einige tausend auf der Welt. Insofern suggeriert die Frage eine etwas statische Vorstellung von Reichtum. Vermögenswahrung und unternehmerischer Erfolg sind keine Produkte des Müßiggangs. Jede hohe Kante findet ihr Ende, wenn man nur prasst.


Haben Unternehmer, die sich nicht um Geld sorgen müssen, mehr Erfolg?

Meiner Beobachtung nach ist ihre Chance tatsächlich größer, weil sie ganz anders mit Risiken umgehen können. Das vermittelt viel mehr Verhaltensfreiheit. Es wird leichter, mit viel Geld noch mehr Geld zu verdienen, aber die Möglichkeiten des Scheiterns verschwinden nie.


Ihr neues Buch heißt „Krieg der Scheinheiligkeit". Ist es Zufall, dass Sie sich als Vermögensforscher dem widmen?

Scheinheiligkeit betrifft uns alle. Aber mit Reichtum wird in der Öffentlichkeit extrem scheinheilig umgegangen. Jeder Politiker, der gegen Reiche hetzt, hat ein paar Stimmen mehr. Wie verlogen! Am größten ist die Scheinheiligkeit beim Thema Geld.


Wie drückt die sich aus?

Indem Geld zu einer Gottheit geworden ist. Geld ist der Joker, mit dem ich alles argumentieren kann. Jedes Unternehmen kann Leute entlassen, um Gewinne zu steigern. Bei der Entwicklungshilfe fließen enorme Summen auf die Konten von Despoten. Und wie viele Aufträge gäbe es nicht ohne Bestechung?


Kann man mit einem Buch über so ein kompliziertes Thema Geld verdienen?

Es wäre scheinheilig abzustreiten, dass ich mich über Erfolg freue. Genauso scheinheilig wäre es aber, riesige Pressekonferenzen abzuhalten, Prominente einzubinden und ein provokantes Rad zu drehen. Darauf habe ich verzichtet. Natürlich hoffe ich trotzdem, dass viele das Buch lesen.

Zur Person
Thomas Druyen promovierte in Münster und lehrt seit 2007 an der Sigmund-Freud-Privatuniversität in Wien. Er gilt als Mitbegründer der Vermögenskulturforschung. Dazu veröffentlichte er das Werk „Goldkinder – Die Welt des Vermögens“. Sein neues Buch widmet sich dem Phänomen der Scheinheiligkeit in allen Facetten.

 

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63 Kommentare
 
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Sein oder werden

Ich glaube es macht einen großen Unterschied, ob man reich "ist", oder reich "wird". Jede gravierende Veränderung im Leben eines Menschen ist ein großer Stress, weil auf einmal alles anders ist.
Wenn man allmählich immer mehr Geld hat, kann man sich auch allmählich darauf einstellen. Wenn man von einem Moment auf den anderen viel Geld hat, dann kann einem das schon Probleme bereiten, weil man keine Ahnung hat, wie man damit umgeht. Man muss umlernen und das bedeutet Stress. Man muss der veränderten Situation etwas anderes entgegensetzen um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Geld macht nicht gluecklich...........

aber es beruhigt ungemein.......:O)))

Ich kenne genügend Leute,

die arbeiten Teilzeit, haben keine Kinder, sind sich zu gut dafür, eine Schaufel oder einen Hammer in die Hand zu nehmen und neiden mir mein selber gebautes Haus und meinen Garten.
lol

Die negative Einstellung zu Stronach

kann man nicht generell als Neid bezeichnen. Man mag ihn nicht wegen seines cholerischen Auftretens, seiner kruden Ideen und seiner Überheblichkeit.
Würde er sein vieles Geld subtiler einsetzen würde es ihm kaum jemand neiden.

bei der scheinheiligkeit sollte man auf keinen fall die kirche vergessen


Geld und Macht

Was in dem Bericht fehlt ist: Wer viel Geld hat, hat Macht und Ansehen, und das gilt es zu steigern. Deswegen können viele auch mit 80 nicht aufhören zu arbeiten und sich einfach auf die Veranda in den Schaukelstuhl setzen. Manche Leute machen sich da womöglich lächerlich, ab einem gewissen Alter. Ich persönlich denke da z.B. an Niki L. , Richard L. und Fränky S.

Re: Geld und Macht

Lugner ist immerhin Arbeitgeber und betreibt ein recht erfolgreiches Einkaufszentrum. Ich weiß nicht, was Sie bislang zustande gebracht haben, aber ich schätze, Ihnen gibt jemand Arbeit.

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Re: Re: Geld und Macht

Also ich gebe meinem Chef meine Arbeit - wenn auch nicht umsonst ....

Re: Re: Re: Geld und Macht

Ach so? Kennen Sie den Unterschied zwischen Arbeitsstelle und Arbeitskraft?

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Re: Re: Re: Re: Geld und Macht

wenn ich singe, gebe ich Gesang (Gesanggeber), wenn ich arbeite, gebe ich meine Arbeit (Arbeitgeber). Der, der meine Arbeit nimmt, ist dann der Arbeitnehmer...

Nachdem zu diesem Thema laut Professor

"eine objektive Beurteilung fast nicht möglich [ist und] es ...immer auf die spezifischen Umstände an[kommt]" wuerde ich das Unterfangen nicht als wissenschaftlich bezeichnen. Braucht die Gesellschaft oeffentlich gefoerderte Erzaehler und Deuter ? Vielleicht.

Ich sehe die Sache so:

Geld kann ALLEINE natürlich nicht glücklich machen, da für ein glückliches Leben viele Aspekte ausschlaggebend sind: Familie, Freunde, Wertschätzung, Erfolg, aber natürlich auch Geld.

Ist der finanzielle Teil erfüllt, trägt dies zum Glück bei, wobei aber alle anderen Faktoren nicht mit Geld erkauft werden können. Soll heißen: bzgl. Familie, soziale Beziehungen usw. wird sich aufgrund des Geldes sicher nichts ins Positive wenden. Man muss ein Mensch bleiben um wichtige Beziehungen in gleicher Qualität aufrecht zu erhalten und darf keineswegs glauben man müsse sich jetzt neue, "schickere" Freunde suchen.

Das Problem, dass sich der Charakter ins Negative wandelt, sehe ich allerdings nur bedingt. Problematisch wird es immer erst bei der 2. Generation, also bei Kindern welche in Reichtum aufwachsen.

Meiner Meinung nach sollte man, wenn man aus irgendeinem Grund sehr reich geworden ist, den Kindern trotzdem kein übertrieben luxuriöses Leben bieten. Natürlich wird jeder Millionär seinem 18jährigen Sohn ein Auto kaufen, aber es sollte nicht unbedingt ein Porsche sein! Ein Kleinwagen reicht auch!

Re: Ich sehe die Sache so:

Im Prinzip gebe ich ihnen vollkommen recht. Allerdings ist der Charakter von Leuten die wir gemeinhin als Superreiche bezeichnen und die sich 100 Mio. teure Yachten leisten vermutlich schon von vornherein nicht der beste, denn bis auf ganz wenige Ausnahmen kann man sich durch ehrliche Arbeit niemals solche Vermögen schaffen.
Wenn man überlegt wie diverse Oligarchen oder sonstige auf einmal zu Reichtum gekommene Personen aus Gebieten die jahrzehntelang als Armenhäuser Europas oder des Ostens gegolten haben das geschafft haben glaube ich, dass da von Anfang an schon ein gewisses Mass an krimineller Energie dahintersteckt.
Das gilt für mich aber genauso für die Superreichen in den westlichen Staaten wie USA etc.
Ob diese Personen glücklich sind oder nicht kann ich nicht beurteilen, für mich wäre es aber absolut keine Lebensqualität mehr, das Haus nur noch in Begleitung von Bodyguards verlassen zu können oder täglich Angst haben zu müssen um die Familie weil es ja ebenso viele Irre gibt, die genau von diesem Reichtum durch ebenso kriminelle Taten partizipieren wollen.

Re: Re: Ich sehe die Sache so:

da bin ich ganz bei Ihnen!

Ein Wort der Weisheit

"Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu."

Danny Kaye

Re: Ein Wort der Weisheit

Sowie Gesundheit, stabile verlässliche Beziehungen, eine sinnvolle Beschäftigung.

Haha

sagen die reichen...und geben nix her..

Geld macht sehrwohl glücklich - nicht alleine, aber zu einem guten Teil - man muss es nur mit verstand verwenden....

diese mähr vom unglücklichen reichen, dienen nur der volksverblödung, damit diese zufrieden sind und den reichen nix wegnehmen wollen!!!

So schaut's aus.

Die Gauckler sind unterwegs und

hinterlassen den Gaunerzinken an jedem Medien.

Er meint ja, dass die Armen froh sein sollten bis zu 10 % Inflationssteuer abzudrücken.
Man sollte lieber einen Kreis bilden, sich die Hände reichen und der Buschtrommel zuhören und dabei doof lächelnd sein Mantra üben.


Kein Neid in den USA?!

"Wo ist der Neid weniger ausgeprägt?

Ich finde diese Frage hat er nicht wirklich beantwortet, oder?....

..."In den USA zum Beispiel, in Indien oder China. In Amerika ist man stolz auf seinen Erfolg, da gibt es sogar einen Wettbewerb zwischen denen, die am meisten spenden."

Er hat nur die (mögliche) Motivation der Beneideten beschrieben und nicht die der Neider.
Ich denke daß gerade in den USA der Neid stark ausgebildet ist (und ich wurde darin schon bestätigt). Ich glaube er äußert sich dort nur anders: beispielsweise wenn in den USA einer den Erfolg seines, sagen wir, Nachbarn sieht, denkt er sich vielleicht: 'Ha, das will ich auch!, und fängt dann vielleicht an zu überlegen, planen, macht und tut und hat dann vielleicht sogar Erfolg damit.
Und in Österreich vielleicht eher passiv. Ich finde die Österreicher sollten lernen sich viel mehr zu zutrauen, denn dann würden sie auch ihren Mitmenschen mehr Gutes(!) zutrauen. Mittlerweile ist ja bekannt daß man Andere nur mögen kann, wenn man sich selbst mag.

Sigmund-Freud-Privat-Uni ....

Aha, dann ist eh alles klar ... ich hab mich schon gewundert, auf welcher Uni der Prof ist, bei solchen Weisheiten. Mal wieder ein PR-Artikel für ein neues Buch, den uns die Presse da als letzte Weisheit verkauft ....

Re: Sigmund-Freud-Privat-Uni ....

solange derlei weichwissenschaftliche deutereien nicht oeffentlich finanziert werden - warum nicht.

Re: Re: Sigmund-Freud-Privat-Uni ....

Auf Umwegen wird es doch öffentlich finanziert, ich kenne eine Dame, die sich ihr Studium dort übers AMS finanzieren lässt. Man muß nur wissen, wie!!

Es ist unsinnig reich mit glücklich zu assozierieren; wohl aber liefert Reichtum Basis für eine existentielle Sicherheit.

Wer existentiell abgesichert ist, hat mehr Zeit und einen freien Kopf für die schönen Seiten des Lebens.

mag sein!

Aber ich weine lieber im Taxi als in der Strassenbahn.

Re: mag sein!

Bzw im Privatjet als in der Economy Class von Air Berlin ;)

"Wenn ich selber gut verdiene, heiße ich Herrn Stronach gern willkommen? ..."


Na, das kann ich für mich definitiv ausschließen.

Es gibt ganz pragmatische Gründe, den alten Frank, nicht in der österr. Politik haben zu wollen.


Die Formulierung

nicht gierig sein und der Neid in den Augen zerstört.... sagen viel über den verbeamteten Herrn Professor aus.

Re: Die Formulierung

Und wie kommen Sie drauf, dass dieser Prof beamtet ist - vor allem an der Sigmund Freud-Privatuniversität?

Tja.

Geld macht nicht zwingend glücklich.

Mag schon sein.

Kein Geld macht aber garantiert unglücklich, ein paar Lebenskünstler ausgenommen.

Dann schon lieber mit viel Geld unglücklich sein.


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Klar macht Geld alleine nicht glücklich.

Es muss einem auch gehören.

Re: Klar macht Geld alleine nicht glücklich.

Was ist das für ein Beruf"Reichenforscher"?

Re: Re: Klar macht Geld alleine nicht glücklich.

Ist wohl eher ein Armutsforscher aus dem Reichsamt für Volkserziehung und Propaganda. Er soll Argumente finden, warum die Leute ihre Lage großartig finden sollen, die ihre Stromrechnung nicht mehr zahlen können.

Wie heißts doch

lieber reich, gesund und schön als arm, krank und schiach.
Und mit einer etwas höheren Kante läßt es sich komfortabler unglücklich sein ... ;-)

der unterschied zwischen einer million und einer milliarde ist der grad an asozialem verhalten das steigt mit dem vermögen

und die scheinheiligen unter ihnen spenden fleißig damit sie ja gut dastehen und in den himmel kommen heuchler sonst nichts

Na eines ist wohl klar....

...mit der Beschränkheit die aus deinem Posting ablesbar ist kannst du nur ein armer Schlucker sein. Wie also willst du beurteilen wie hoch der Grad an sozialen oder asozialen Verhalten von Reichen ist. Du sprichst ja wie der Frosch vom Meer!

Re: Na eines ist wohl klar....

man muss nur lesen wie diese leute zu ihrem geld kommen und kaum einer davon auf ehrliche weise auch ein billgates wird reich mit kinderarbeit

Re: Re: Na eines ist wohl klar....

Sie tun ja so, als ob die Unehrlichkeit proportional zum Vermögen wäre. Aber auch Ärmere sind - um in Ihrer pauschalierenden Diktion zu bleiben - meist unehrlich (von Steuerhinterziehung bis zu sonstigen "Kavaliersdelikten"). Glauben Sie, dass die Billigprodukte, die Sie kaufen, ohne Ausnützen von Bauern, Fabrikarbeitern etc so billig sind? Und vermutlich rechtfertigen Sie das dann noch damit, dass Sie keine Wahl haben? Oder daß Sie wem auch immer was auswischen wollen, wenn Sie Steuern hinterziehen? Sparen Sie sich Ihre Moralpredigten.

Ja und du kannst nicht reich werden....

...weil du so anständig bist. LOL Das was du da anführst ist so ziemlich das dümmste Vorurteile von Menschen die so weit von wohlhabenden Mitbürgern entfernt sind, dass sie nicht in der Lage sind diese zu beurteilen.

 
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