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Aktien: Verluste, die Steuern sparen helfen

17.12.2012 | 16:51 | von Beate Lammer (Die Presse)

Wer noch heuer Gewinne und Verluste steuerlich ausgleichen will, sollte sich beeilen. Ein Überblick, welche Verluste verwertet werden können. Und welche nicht.

Seit 1. April wird bei jedem Aktienverkauf eine 25-prozentige Steuer auf den realisierten Gewinn eingehoben. Bei Verlusten bekommt man kein Geld zurück, kann aber Gewinne und Verluste gegenverrechnen. Darum kümmert sich in der Regel die Depotbank, für heuer tut sie das aber erst rückwirkend. Bei einem Gemeinschaftsdepot oder bei mehreren Depots bei verschiedenen Banken muss man sich aber selbst um den Ausgleich kümmern.
Worauf Anleger jedenfalls achten müssen: Gewinne und Verluste müssen im gleichen Jahr anfallen, damit man sie ausgleichen kann. Wer heuer Verluste einfährt und nächstes Jahr Gewinne, kann die Verluste nicht mehr verwerten. Daher kann es unter Umständen sinnvoll sein, Gewinne schon heuer zu realisieren, um Steuer zu sparen.


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