Warum Yuan und Yen riskant sind

Der Kauf asiatischer Leitwährungen mag verlockend sein. Schließlich müssen sie aufwerten, sagt Donald Trump. Kleinanleger könnten sich aber die Finger verbrennen.

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(c) REUTERS (PETAR KUJUNDZIC)

Wien. Auf den ersten Blick könnte man in Versuchung kommen. Zu deutlich haben die beiden wichtigsten asiatischen Währungen im vergangenen halben Jahr gegenüber dem US-Dollar abgewertet. So dürfe das nicht weitergehen, sagt Donald Trump, weil die billigen Importe aus Asien der US-Wirtschaft schaden würden. Warum also nicht auf eine Aufwertung von Yuan und Yen wetten? Schließlich wollen China und Japan vom US-Präsidenten nicht als Währungsmanipulatoren gebrandmarkt werden, und eine etwas stärkere Währung werden die Volkswirtschaften schon aushalten. Könnte man meinen. Jedoch: Bei der chinesischen Währung Renminbi spricht viel für eine weitere Abwertung, und beim japanischen Yen geht die Tendenz ebenfalls in Richtung Schwächung, wenn auch weniger eindeutig.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.02.2017)

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