Sich rüsten für steigende Zinsen

Die Zinswende in den USA ist bereits da, in Europa könnte sie bald kommen. Das stellt Anleihefondsmanager vor schwierige Herausforderungen.

US-Notenbankchefin Janet Yellen könnte heuer noch ein bis zwei Mal die Zinsen anheben.
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US-Notenbankchefin Janet Yellen könnte heuer noch ein bis zwei Mal die Zinsen anheben.
US-Notenbankchefin Janet Yellen könnte heuer noch ein bis zwei Mal die Zinsen anheben. – (c) REUTERS (Yuri Gripas)

Wien. Wenig überraschend hat die US-Notenbank Mitte März den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte erhöht. Damit liegt das Zinsniveau in der größten Volkswirtschaft der Welt aktuell in einer Spanne von 0,75 bis ein Prozent. Tendenz: weiter steigend. Zuletzt hatten sich Führungsmitglieder der Fed für weitere Zinserhöhungen im laufenden Jahr ausgesprochen – ein bis zwei wären durchaus möglich. Angesichts des niedrigen Renditeniveaus ist es nicht verwunderlich, dass das Thema „Zinswende“ bzw. die Frage, ob diese bald auch in Europa zur Realität werden könnte, vor allem unter Anleiheinvestoren heftig diskutiert wird. Dann brächen schwierigere Zeiten für Anleiheinhaber an.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.04.2017)

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