Europas Aktien: Im Vergleich zu US-Titeln so billig wie noch nie

Das Kurs-Buchwert-Verhältnis in den USA ist doppelt so hoch wie in Europa.

Grund für die Entwicklung sind die weltweit einzigartig hohen Kursgewinne bei US-Aktien seit dem Beginn des Bullenmarkts im Jahr 2009.
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Grund für die Entwicklung sind die weltweit einzigartig hohen Kursgewinne bei US-Aktien seit dem Beginn des Bullenmarkts im Jahr 2009.
Grund für die Entwicklung sind die weltweit einzigartig hohen Kursgewinne bei US-Aktien seit dem Beginn des Bullenmarkts im Jahr 2009. – (c) APA/AFP/30209502A/BRYAN R. SMITH

New York/Frankfurt. Europäische Aktien weisen gemessen am Kurs-Buchwert-Verhältnis aktuell einen Rekordabschlag gegenüber ihren US-Pendants auf. Papiere aus dem Stoxx-Europe-600-Index werden derzeit mit dem 1,8-Fachen gehandelt und sind damit etwa nur halb so hoch bewertet wie die Mitglieder des S&P-500-Index. Der Unterschied war niemals größer, seitdem Bloomberg 2002 angefangen hat, diese Daten zu verfolgen.

Grund für die Entwicklung sind die weltweit einzigartig hohen Kursgewinne bei US-Aktien seit dem Beginn des Bullenmarkts im Jahr 2009. Noch dazu hat die jüngste Volatilität dafür gesorgt, dass die entsprechenden Derivate verglichen mit den europäischen Pendants so teuer wie seit über einem Jahr nicht mehr sind.

Das Kurs-Buchwert-Verhältnis ist neben dem Kurs-Gewinn-Verhältnis eine der wichtigsten Kennziffern für die Bewertung von Aktien. Es gibt an, wie oft der Buchwert (Eigenkapital laut Bilanz) pro Aktie im Aktienkurs enthalten ist. Je öfter das der Fall ist, desto teurer ist die Aktie. (Bloomberg/red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.08.2017)

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