Währungskrieg lässt Anleihen schwanken

17.02.2013 | 18:31 |   (Die Presse)

Fondsmanager setzen auf eine Kombination von Anleihen mit unterschiedlichem Risikoprofil.

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Wien/B.l. Am Wochenende rangen die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) in Moskau um einen Ausweg aus dem drohenden Währungskrieg. Allen Lippenbekenntnissen zum Trotz bleibt die Gefahr, dass mehrere Länder dem Beispiel Japans folgen und ihre Währungen abwerten, um der eigenen Exportwirtschaft einen Vorteil zu verschaffen. Anleiheninhaber müssen sich auf höhere Schwankungen und Inflationsdruck einstellen.

Andy Weir, Fondsmanager des Fidelity Global Strategic Bond Fund, rät zu einem sogenannten „Barbell-Ansatz“. Dabei werden Anleihen mit entgegengesetztem Risikoprofil (etwa mit kurzer und sehr langer Laufzeit) kombiniert. So minimiert man nicht nur Schwankungen auf dem Depot. Die Strategie verspricht im Schnitt auch eine höhere Rendite als bei Anleihen mit mittlerer Laufzeit.

„Die richtige Mischung aus liquiden, qualitativ hochwertigen kurzlaufenden Staatsanleihen und Unternehmensanleihen einerseits sowie Hochzins- und Schwellenländeranleihen in Lokalwährung andererseits sichert die Liquidität und ein höheres Renditeniveau“, stellt Weir in einer Aussendung fest. Die Beimischung inflationsindexierter Anleihen schütze vor langfristigem Inflationsdruck.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.02.2013)

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