Fonds brachten im November meist positive Rendite

11.12.2012 | 13:17 |   (DiePresse.com)

1.552 von 1.656 heimischen Fonds warfen im November Geld ab. Im Schnitt brachten sie seit Jahresbeginn 10,63 Prozent.

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Die heimischen Investmentfonds haben im November weiter Performance gut gemacht. Von insgesamt 1.656 Fonds, die schon seit mindestens einem Jahr auf dem Markt sind, wiesen 1.552 eine positive und nur 104 eine negative Einjahres-Performance aus.

Die durchschnittliche Einjahres-Performance der Fonds lag per Ende November im arithmetischen Mittel - also ohne Berücksichtigung von Fondsvolumina oder Kategorien - bei einem Plus von 10,63 Prozent. Dies geht aus der aktuellen Statistik der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) hervor.

Die beste Performance (47,90 Prozent) weist diesmal der "Espa Stock Istanbul" der Erste-Sparinvest auf. Auf den weiteren Spitzenplätzen folgen laut VÖIG-Statistik mit 42,58 Prozent der "Espa Stock Biotec" und der "Espa Stock Asia-Pacific Property".

Die schwächste Einjahres-Performance von minus 48,67 Prozent weist die November-Statistik für den "Salus Alpha Managed Futures" aus dem Hause Sparinvest aus, gefolgt vom Salus Alpha Multi Style (-22,35 Prozent) und Salus Alpha Directional Markets (-17,88 Prozent).

Gemessen an der Dreijahres-Sharpe-Ratio haben wie gewohnt Immobilienfonds am besten abgeschnitten. Der SemperReal Estate liegt mit einer Sharpe-Ratio von 7,13 an der Spitze der Statistik. Auf Platz zwei und drei folgen der "Real Invest Austria" der Bank Austria Real Invest mit 6,64 (ausschüttende Variante) und der "Raiffeisen-Immobilienfonds" mit 6,42 (ausschüttende Variante). 175 Fonds wiesen Ende November eine negative Sharpe-Ratio auf.

Die Sharpe-Ratio setzt die erzielte Performance in Relation zum eingegangenen Risiko und macht damit den Anlageerfolg von Fonds mit verschiedenen Veranlagungskategorien besser vergleichbar. Die über den risikofreien Zinssatz hinausgehende Performance wird dabei durch das Risikomaß Volatilität dividiert. Je höher die Sharpe-Ratio, desto besser ist das Performance/Risiko-Verhältnis.

(APA)

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