Starke Mittelzuflüsse in Investmentfonds zu Jahresbeginn

17.04.2013 | 13:17 |   (DiePresse.com)

Das Fondsvolumen stieg um 1,4 Prozent auf 147,6 Mrd. Euro. Weltweit sind 22,2 Billionen Euro in Inevestmentsfonds veranlagt.

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Die heimische Investmentfondsbranche hat im ersten Quartal 2013 von für österreichische Verhältnisse starken Mittelzuflüssen profitiert. Netto erreichten diese eine Höhe von 1,1 Milliarden Euro und das gesamte Fondsvolumen stieg um 1,4 Prozent 147,6 Milliarden Euro. Die Fondsgesellschaften profitierten einerseits von den niedrigen Zinsen am Geldmarkt, andererseits habe die Risikoaversion der Investoren abgenommen, teilten die beiden Fondsverbände VÖIG (Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften) und VAIÖ (Vereinigung Ausländischer Investmentgesellschaften) mit.

Auch international befanden sich die Fondsinvestoren in den letzten Monaten in Kauflaune: Per Jahresende 2012 belief sich das weltweite Fondsvolumen demnach auf 22,2 Billionen Euro.

740 Millionen Euro der heimischen Nettomittel flossen im ersten Quartal in Aktienfonds, 163 Millionen Euro in gemischte Fonds und 294 Millionen Euro in Rentenfonds. Dagegen hat sich das Mittelaufkommen am Geldmarkt um 71 Millionen Euro verringert. Auch bei den alternativ veranlagenden Fonds ist das Volumen um 58 Millionen Euro zurückgegangen.

Die Performance von Aktienfonds mit Anlageschwerpunkten Europa, Nordamerika und Asien lag laut VÖIG in den letzten zwölf Monaten über zehn Prozent. Gemischte Fonds erreichten eine Wertsteigerung von über sechs Prozent und Rentenfonds zwischen fünf und 6,5 Prozent.

VAIÖ-Präsident Bernd May sieht noch Aufholbedarf bei Aktienfonds. Das weltweite Fondsvolumen setze sich zu 37 Prozent aus Aktien- und zu 24 Prozent aus Anleihenfonds zusammen, in Österreich liege der Anteil der Aktienfonds dagegen nur bei 18 Prozent, während Anleihenfonds den Löwenanteil von 56 Prozent ausmachten. Anlässlich des Weltfondstages am 19. April werde man versuchen, die Neugierde der Anleger mit Hilfe von Fondssparplänen zu wecken, so May.

(APA)

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