Schmidinger: „Bausparen kommt jetzt wieder in Fahrt“

11.12.2012 | 17:14 |   (Die Presse)

Laut dem Chef der S-Bausparkasse hat sich der „Bausparer“ von der Prämienkürzung erholt.

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[Wien/Weber] Im Rahmen des diesjährigen Sparpakets hat die Regierung bekanntlich die Bausparprämie halbiert. Heuer gibt es noch 1,875 Prozent Prämie, weil die Kürzung erst ab April galt. Kommendes Jahr sind es nur noch 1,5 Prozent. Mehr als 18 Euro bekommt dann kein Bausparer mehr vom Staat geschenkt. Von diesem „Schock“ beginne sich das System aber zu erholen, berichtete Josef Schmidinger, Chef der S-Bausparkasse, am Dienstag im Klub der Wirtschaftspublizisten. Für heuer rechnet die Branche mit einem Rückgang bei den Neuabschlüssen um fünf Prozent auf 900.000 Verträge.

Die S-Bausparkasse selbst hatte das erste Halbjahr noch mit einem Rückgang der Neuverträge von 13,6 Prozent abgeschlossen. Per Ende November liegt sie aber nur noch rund zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Herbst hatte die Bausparkasse Neukunden eine Gebührenbefreiung im ersten Jahr versprochen und einen Weinkühler zum Vertragsabschluss geschenkt.

Bei der „S“ erhalten Sparer für variabel verzinste Bausparverträge aktuell 3,5 Prozent im ersten Jahr, danach gilt der Marktzins. Dieser liegt momentan bei einem Prozent, also deutlich unter der Teuerungsrate. Bei der Fixzinsvariante erhalten Sparer bei sechsjähriger Bindung zwei Prozent pro Jahr.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.12.2012)

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2 Kommentare

Lüge als Werbung

Die Werbung lautet: Alle reiße sich um einen Bausparer.

In Wirklichkeit gibt es kaum noch Einfaltspinsel, die einen Bausparvertrag abschließen .

2% Ertrag pro Jahr bei sechsjähriger Bindung

bei einer realen Inflation von ca. 8% und dem realistischen Risiko eines beinahe Totalausfalles (Währungsreform).
ein richtiges Kaufkraftvernichtungsprodukt

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