Ute Bock: „Mein letzter Urlaub war im Jahr 1976“

19.10.2012 | 18:30 |  NICOLE STERN UND ALEXANDER WEBER (Die Presse)

Die Flüchtlingshelferin Ute Bock lebt seit Jahrzehnten mit Geldsorgen. Der „Presse“ erzählt sie, warum sie sich selbst nichts gönnt und wie Strabag-Chef Haselsteiner zu einem ihrer großzügigsten Spender wurde.

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Die Presse: Frau Bock, müssen Sie sich viele Sorgen ums Geld machen?

Ute Bock: Ja, natürlich. Dadurch, dass ich so bekannt geworden bin, kommen viel mehr Leute von überallher. Die können ihre Miete nicht zahlen, erhalten keine Unterstützung. Es ist halt schwer, jemandem, der mit Kindern kommt, zu sagen, dass er sich das Essen abgewöhnen soll.

Aber mit steigender Bekanntheit bekommen Sie doch bestimmt auch mehr Spenden, oder?

Das hat sich schon verbessert, aber genauso hat sich das andere auch „verbessert“.

Sie sagen von sich, Sie können mit Geld nicht umgehen. Wann haben Sie gelernt, dass ohne Geld nichts geht?

Das weiß ich schon lange. Geld allein genügt zwar nicht, aber ohne Geld geht gar nichts. Was soll ich machen, wenn ein Ehepaar mit drei Kindern ohne einen Groschen Geld auf der Straße steht? Um denen zu helfen, brauche ich Geld.

Müssen Sie viele Leute abweisen?

Ganz abweisen tue ich niemanden. Im schlimmsten Fall lasse ich die Leute hier bei mir im Saal schlafen oder woanders im Haus.

Die Leute, die hier im Heim wohnen, erhalten von Ihnen Taschengeld. Von welchen Beträgen sprechen wir da?

Alleinstehende erhalten 20 Euro pro Woche. Familien je nach Größe, 40, 60 oder 80 Euro. Wir verteilen auch Sachen, die wir von der Wiener Tafel bekommen und verbilligte Gutscheine vom Billa.

Muss man den Leuten den Umgang mit Geld beibringen?

Manchmal schon. Manche raunzen mich an, dass sie kein Geld haben und dann kaufen sie sich eine Kiste Eis. Klar bereitet ihnen das Freude. Aber Eis ist nicht gerade das Wichtigste.

Sagen Sie dann etwas zu den Leuten?

Ich sage: Hallo, was soll das? Wenn es Menschen so schlecht geht, dann ticken sie manchmal nicht mehr ganz richtig. Einer hat mich einmal um Fahrgeld nach Schärding gebeten. Dann gebe ich ihm hundert Euro und kaum drehe ich mich um, stiehlt er mir eine Packung Taschentücher. Leute, die wenig haben, raffen alles an sich, nach dem Motto: Wer weiß, wann ich wieder etwas bekomme. Wenn mir heute einer Geld stiehlt, denke ich: selbst schuld.

Wie anstrengend ist es, ständig aufs Geld zu schauen?

Das ist mühsam, aber es gehört halt dazu.

Wie viel Geld brauchen Sie selbst zum Leben?

Nicht viel. Am Abend kaufe ich mir zwei Wurstsemmeln, das reicht.

Wann haben Sie sich das letzte Mal etwas gegönnt?

Das weiß ich nicht. Auf Urlaub fahre ich nicht, mein letzter war 1976. Kaufen tu ich mir ja auch nichts. Wenn mich hier mal der Schlag trifft, was sicher passieren wird, dann können Sie meine Sachen in ein Sackerl geben und in den Mist hauen.

Warum ist Ihnen Besitz nicht wichtig?

Früher hatte ich mal einen Stapel schöne Bücher, die stehen in der Wohnung meiner Eltern, wo jetzt mein Bruder wohnt. Die schaue ich aber gar nicht mehr an. Mir sind andere Dinge wichtiger geworden.

Liegt es auch daran, dass Sie immer mit Leuten zu tun haben, die gar nichts haben?

Klar, das auch. Früher habe ich das erste Mal am Tag um 18 Uhr etwas gegessen. Ich kann ja nicht vor jemandem meine Wurstsemmeln auspacken, der sagt, er habe schon seit drei Tagen nichts mehr gegessen.

Sie halten sich nicht nur durch Spenden über Wasser, sondern auch durch Leute, die hier ehrenamtlich arbeiten. Haben Sie viele solche Helfer?

Ja, schon. Ich habe einen für jede Sprache. Einen, der die Polen versteht, einen, der alle indischen Dialekte kann, einen Afghanen. Die sind nicht immer da, aber man kann sie anrufen. Dann habe ich noch ein paar Zivildiener.

Den Satz aus der Bibel – „Gib und dir wird gegeben“ – können Sie also unterschreiben?

Ja, sicher. Ich bekomme wahnsinnig viele Spenden. Interessanterweise auch von vielen ehemaligen Zöglingen, obwohl ich angeblich so eine grauslige Heimleiterin war. Es gibt auch viele Leute, die an ihrem Geburtstag auf Geschenke verzichten und sich lieber Spenden an die Frau Bock wünschen.

Was für Beträge werden gespendet?

Das ist unterschiedlich. Manche zahlen monatlich zwischen fünf und 50 Euro. Dann gibt es welche, die viel Geld auf einmal spenden. Einmal habe ich auf meinem Konto 30.000 Euro gefunden, von so einem Immobilienmenschen. Den habe ich angerufen, um zu fragen, ob das sein Ernst ist – ich dachte, er hat sich geirrt. Ich kann sie ja nicht verhungern lassen, hat er gesagt. In dem Jahr hat er mir noch zweimal 20.000 Euro gespendet. Als es mir einmal dreckig gegangen ist, habe ich ihn gefragt, ob er noch ein bisschen was hat. Da hat er mir nochmal 20.000 geschickt.

Würde es auch ohne solche Großspender gehen?

Nein. Dass nur die Armen spenden und die Reichen alles für sich behalten, ist meiner Meinung nach Unsinn. Es gibt überall solche und solche.

Das Haus, in dem wir sitzen, verdanken Sie Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner. Wie kam es dazu?

In der Zeitung stand, dass es uns schlecht geht. Kurz darauf bekam ich einen Anruf, dass ich zu einer Steuerberatungskanzlei gehen soll. Dort warteten drei Herren, die mich zwei Stunden lang ausfragten. Als ich wieder zu Hause war, rief mich der Haselsteiner an und fragte: ,Wie viel brauchen Sie, damit Sie gut schlafen können?‘ Nach oben gibt es keine Grenze, habe ich ihm geantwortet. Dann hat er mir 100.000 Euro überwiesen und von da an 20.000 Euro pro Monat.

Was machen Sie, wenn Sie so viel Geld auf einmal bekommen?

Dann zahle ich erst mal alle offenen Rechnungen. Ich muss ja am Anfang jedes Monats eine Unmenge von Monatstickets der Wiener Linien bezahlen. Ich kann ja niemanden zum Deutschkurs schicken und ihm dann sagen, er soll schwarzfahren.

Steht hier manchmal auch das Inkassobüro vor der Tür?

Ja, aber die kennen mich schon. Der Gerichtsvollzieher kennt mich schon von früher. Wirklich etwas mitnehmen können sie aber nicht, das gehört alles dem Verein.

Zur Person

Ute Bock, Jahrgang 1942, hat ihr Leben lang als Erzieherin gearbeitet, seit 2002 ist sie offiziell in Pension. Seit Mai betreibt Bock in der Zohmanngasse im zehnten Wiener Gemeindebezirk eine Zufluchtstätte für Flüchtlinge, die auch Asylwerbern als Unterkunft dient. Schon einmal kam Bock mit dieser Adresse in Berührung: 1969 arbeitete sie dort als Angestellte der Gemeinde Wien.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.10.2012)

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91 Kommentare
 
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Frau Ute, die Gute...

Offenbar ist die Censur "Der Presse" in ihrer Metternich´schen Arroganz nicht in der Lage, tatsächlich evidenzbeiweisbare Informationen im Lichte der tatsächlich aufklarenden freien Meinungsäusserung zu gewähren.

Ich wiederhole mich ungern, daher sei folgendes - gesämtet aller Beweislasten - kredenzt:

Ich habe zwei Jahre meines Lebens im Gesellenheim Zohmanngasse
unter der Direktion von Frau Ute Bock verbracht:
In einer damals für meine Person tatsächlich
lebensbedrohenden Sachlage hat Ute Bock
mein berechtigtes Hilfeansuchen - gemäß ihrer
wohlbekannten Ärtlichkeit - schlicht ignoriert.
(Blog seit 15.03.2011)

Frau Ute Bock hat es auch immer ausgezeichnet verstanden, eine
Elendshierarchie herzustellen und ihre Untertanen gegeneinander
auszuspielen, aufzuhetzen und zu diskreditieren.

Ihr Führungsbericht über meine Person vom 10.01.1977 ist dazu ein klares
Beweismittel. Es ist anzunehmen, daß zumindest noch einige derartige
Beweismittel existieren, deshalb mein klarer und deutlicher Aufruf:

An alle Frau Bock - Geschädigten:
Wagt Euch an die Öffentlichkeit!
Das wäre ein Anfang, die Hetze gegeneinander zu beenden!

Ich möchte noch ausdrücklich betonen, daß ich mich von jedwederlichen parteipolitischen Propaganda- und Hetzpraktiken massivst distanziere!
Für meine Aussagen stehe ich mit vollem Namen und Adresse der gesamten Öffentlichkeit und jedem ordentlichen Gericht zur Verfügung.

Hofknicks:

Peter Ruzsicska

http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/frau-ute-bock-zur-ehre.html

Gast: wahrer gutmensch
20.10.2012 17:42
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Sie ist keine gute!

Ich helfe sowohl menschen als auch tiere. ich trete für die rechte von lesben und schwulen ein. fahre mit den öffis und habe kein auto. in den augen vieler rechte bin ich also auch ein gutmensch. deswegen kann ich nicht verstehen wie man dieser person so einen rahmen bietet. diese frau hat zugegeben kinder geschlagen zu haben. die weiteren vorwürfe gegen sie bestreitet sie ja immer noch und versucht die opfer der lächerlichkeit preis zu geben. es ist unerträglich wie diese person politisch geschützt wird. leider macht ja nur die unwählbare fpö gegen sie stimmung. und dies aus den falschen beweggründe. flüchtlinge muss man helfen aber kinderschänder gehören in den häfen und nicht in den urlaub geschickt.

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Re: Sie ist keine gute!

Jemand, der einem Kind eine Ohrfeige gibt, ist doch kein Kinderschänder. Was soll denn dieser Unfug.

Selbstverständlich sind nur Sie allein gut und es beachtet niemand.

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Re: Re: Sie ist keine gute!

Hallo fefe!

Mit Ihrem Ausdruck „eine Ohrfeige“ versuchen Sie den ganzen Komplex sehr zu relativieren.......Ihre Semantik könnte man so weiterspielen, dass alle Opfer nur einmal und alle zusammen nur eine einzige Ohrfeige von ihr bekommen haben....dafür hat sie sich wie eine indische Göttin mit vielen Armen und Händen ausgestattet, und dann hat sie es einmal nur gemacht..........

Aber das war es ja nicht, denn die gnädige Frau hat außerdem mit ihren Eintragungen in die jeweilige Akte von Betroffenen auch schädigende Statements für deren Zukunft festgehalten. Dachte die Frau nie an und die Folgen, die so menschenverachtende Eintragungen haben können?

MfG
Michael Tfirst

Antworten Antworten Gast: wahrer gutmensch
20.10.2012 20:14
15 1

Re: Re: Sie ist keine gute!

informieren sie sich doch zuerst bevor sie so etwas schreiben! es geht nicht um eine ohrfeige, sondern um tägliche watschen, die unentgeldliche kinderarbeit und von den weiteren verbrechen an den kindern. diese darf man hier ja nicht beschreiben, da sonst das posting der zensur zum opfer fällt.
übrigens, ich habe mein kind noch nie geschlagen und er ist trotzdem ein leistungsträger unserer gesellschaft.

Re: Sie ist keine gute!

Ich helfe auch Menschen und Tieren. Aber Ute Bock sicher nicht.

Antworten Gast: gefällt mir!
20.10.2012 18:01
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Re: Sie ist keine gute!

da ich als gast nicht voten darf, mache ich es eben auf diesem weg:

"gefällt mir" :)

... sie haben ja soooooo recht!

Die Zensur waltet eifrig ihres Amtes ...

Foren: Darf man dazu eine Meinung (auch kontroversiell) haben und äußern ?
Wie schon ein Vorposter meinte : Es wäre von Vorteil wenn die Redaktion der Presse Regeln vorgibt wann ein wenig Meinungsfreiheit erlaubt ist - und kennzeichnet - und wann es besser ist diese zu unterlassen... d.h. die beliebige Strenge schon ankündigt (denn man investiert Zeit in d. Beitrags Postings , wird dann blockiert u.das verärgert die eher bürgerlichen Presseleser ).

Re: Die Zensur waltet eifrig ihres Amtes ...

Sorry... aber manchmal dauert eine Freigabe ca. 1 Std. (wenn überhaupt).

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Unabhängig davon, welche

Meinung man gegenüber der Asypraxis vertritt, ist es höchst lobenswert, wenn jemand derart engagiert und bedingungslos Menschen hilft, die sonst auf der Strasse stehen würden.

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Re: Unabhängig davon, welche

Wenn es bedürftige Österreicher wären, deren es genug gibt. Da braucht es keine Importe.

Antworten Antworten Gast: Kleisthenes3000
21.10.2012 12:58
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Re: Re: Unabhängig davon, welche

Und was machst DU so karitatives, wenn du hier nicht gerade bösartig die Arbeit anderer niedermachst?

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Re: Re: Unabhängig davon, welche

Von Importen spricht man bei Waren, nicht bei Menschen!

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Re: Re: Re: Unabhängig davon, welche

Sprechen Sie, wie Sie wollen. Ich tue das ebenso.

kein Bock auf Bock

!

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Hut ab ...

... vor dieser Frau.

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das schöne an dieser Diskussion

ist, dass daraus zu sehen ist, dass die FPÖ mit dem Thema nicht Punkten wird. außer der drei Hanseln, die hier ihr uraltpalaver rausrotzen, wählt die geschlitzten doch eh keiner mehr.

Antworten Gast: xxx
20.10.2012 17:35
12 0

Re: das schöne an dieser Diskussion


bock macht sicher viel gutes nur die heim-vergangenheit gehört vor auszeichnung und ordenstecken restlos aufgearbeitet.

hier hat die fpö sehr wohl zurecht kritik geübt, ob ihnen das nun gefällt oder nicht!


Grenzgängerin ? eine rastlose Gutmenschin und Menschenverwalterin? ...

Sie ist mittlerweile eine politische Figur geworden und spielt ein gewisse Rolle im Bereich der Multikulturalisten und d.Gutmenschentum (u.wird auch gelegentlich instrumentalisiert dafür).

Viele Bürokraten wie auch Politiker hängen sich gelegentlich das Gutmenschen-Schild um. Manche demonstrativ und trotzig, dem polit. Kalkül geschuldet.

Gast: exotherm
20.10.2012 16:26
2 0

lügner, betrüger, diebe, spaßgewaltler und ähnliches personal

ist verdächtig dicht.

zum glück dokumentiert man fleißig, wenn auch mit dem zärtlichem offset von nur 30 - 50 jahren.

na das is ja spaßig!

Gast: xxx
20.10.2012 16:21
19 1

wer heute noch die ansicht vertritt, syphillis sei


ein erfundener kinderschnupfen, (mittlerweile recherchiert und bestätigt!) den heimkinder nur erfunden hätten, damit sie nicht im heim verbleiben müssten, wird in österreich mit orden ausgezeichnet?

das ist doch völlig irre und den damaligen vergewaltigten kinderopfern gegenüber ein unglaublicher affront!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Rührend, die Bock,

aber Urlaub braucht sie eh keinen, den die kommen ohn ehin zu ihr.

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Re: Rührend, die Bock,

Tut mir leid, aber ich kann beim bestem Willen nicht nachvollziehen, wie man angesichts dieser selbstlosen Hilfbereitschaft ein derart zynisches Kommentar abgeben kann.

Antworten Antworten Gast: tieferer blick
21.10.2012 09:51
7 0

Re: Re: Rührend, die Bock,

Hilfsbereitschaft?
Den Kindern im Kinderheim hat sie nicht geholfen / helfen können.

Ich habe eher den Eindruck dass sie jetzt auf ihre Art sich von der "Schuld" freikaufen(-schenken) will - auf unbewusster Ebene.

Schon eine eingenartige Einstellung:
Kinder schlagen und anschrein auf der einen Seiten, für Erwachsene die sie bestehlen (das Gesetz damit übertreten) ungeschoren davonkommen lassen auf der anderen Seite.

Nachsatz:
und wenn man bestohlen wird dass man dann selbst dran schuld ist???
Da kann man den Eindruck bekommen dass Stehlen erlaubt ist und sie die Menschen damit auffordert diese Gesetzesübertretungen zu begehen.
Wo kommen wir denn da hin?
Sind Menschen an denen man Verbrechen begeht (die sich gegen Verbrechen nicht wehren können) selbst schuld? Hat sie desshalb den Kindern nicht geholfen und weggeschaut?

Antworten Antworten Gast: Tonus
20.10.2012 17:52
13 0

Re: Re: Rührend, die Bock,

Sie werden in Bälde noch ganz andere Dinge nachvollziehen müssen!

anderen menschen helfen, nur weil es ihnen schlecht geht...



...das ist so links-links, marktverzerrend und gutmenschlich - quasi sozialistisch. fördert das anspruchsdenken. paternalistisch. wirft geld auf ein problem ohne es zu lösen. macht diese dings asylwerber abhängig von hilfe un suggeriert ihnen, sie könnten damit rechnen ein dach überm kopf und was zu essen zu haben, nur weil sie menschen sind. ist deshalb also ein anschlag auf die freiheit des einzelnen und daher abzulehnen.
die marktlibberale lösung wäre, die alle auf die straße zu werfen, sollen sie schauen wo sie bleiben. dann wären sie auch WIRKLICH FREI! alles andere ist sozialismus!

 
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