Nationalbibliothek-Direktorin Rachinger: „Keine falsche Bescheidenheit“

Als Frau wirtschaftlich unabhängig zu sein, war für Johanna Rachinger immer ein Muss. Die Direktorin der Österreichischen Nationalbibliothek über falsche Bescheidenheit, Frauenförderung und ihre Altersvorsorge.

Johanna Rachinger.
Schließen
Johanna Rachinger.
Johanna Rachinger. – Clemens Fabry / Die Presse

Die Presse: Ihre Eltern haben im Mühlviertel ein Wirtshaus gehabt. Inwiefern hat der Betrieb Ihre Kindheit geprägt?

Johanna Rachinger:
Ich war sehr konfrontiert mit dem, was meine Eltern gemacht haben. Denn wenn man in einem Wirtshaus aufwächst, dann wird das Private öffentlich und das Öffentliche privat. Es vermischt sich alles sehr. Und man lernt in einem unternehmerischen Haushalt von klein auf, mit Geld umzugehen. Ich habe ja auch kassiert und Wechselgeld herausgegeben. Mir war früh bewusst, dass man für Geld etwas leisten muss und es nicht einfach nur so da ist.

Das ist drin:

  • 6 Minuten
  • 1079 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.07.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen