Einkaufen wieder teurer geworden

17.01.2013 | 10:22 |   (DiePresse.com)

Die Preise für den Einkaufskorb mit den preiswertesten Produkten sind um 3,4 Prozent gestiegen. Besonders stark bei Kartoffeln, Äpfeln und Schokolade.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Ein Einkaufskorb mit Gütern des täglichen Bedarfs ist in drei Monaten um 3,4 Prozent teurer geworden. Das zeigt das aktuelle AK-Preismonitoring vom Dezember bei 40 preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln in acht Wiener Supermärkten und bei Diskontern. "Für viele kommt es beim Einkaufen auf jeden Euro an. Wer aufs Geld schauen muss, achtet sehr wohl auf den Preis, bevor er es ausgibt", sagt Gabriele Zgubic, Leiterin der AK Konsumentenpolitik.

Mehr zum Thema:

Der Durchschnittspreis für den Einkaufskorb ist in drei Monaten (September bis Dezember 2012) um 3,4 Prozent gestiegen. Kostete der Einkaufskorb mit preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln im September 2012 noch durchschnittlich 47,01 Euro, so mussten die Konsumenten im Dezember bereits 48,62 Euro ablegen. Im gesamten letzten Jahr 2012 von Jänner bis Dezember mussten die Käufer um knapp drei Prozent mehr hinblättern. Der Einkaufskorb kostete im Dezember 2012 in Supermärkten um durchschnittlich fast zwölf Prozent mehr als bei den Diskontern.

Milch überall gleich teuer

Die Preisspirale drehte sich im Jahresvergleich vor allem bei Kartoffeln, Äpfeln, Fruchtjoghurt, Vollmilchschokolade und Tafelessig stark. Auffällig: Vollmilch, Mehl, Feinkristallzucker, Fischstäbchen, Orangensaft, Teebutter und Tafelessig kosteten bei allen untersuchten Supermärkten und Diskontern gleich viel.

Zur Erhebung: Die AK prüfte die Preise von 11. bis 14. Dezember 2012 in jeweils acht Supermärkten und bei Diskontern in Wien: Hofer, Lidl, Penny, Zielpunkt, Spar, Billa, Merkur und Interspar. Es wurde das jeweils preiswerteste erhältliche Produkt erhoben, also das mit dem günstigsten Grundpreis (zum Beispiel ein Liter, ein Kilogramm). Der Vergleich beinhaltet keinen Qualitätsvergleich. Aktionen wurden berücksichtigt.

 

(Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

2 Kommentare

sinkende Löhne - steigende Lebenshaltungskosten

Wie soll man sich das noch leisten, wenn die Löhne nicht mitsteigen? Ich muss einen Krisenbeitrag an meine Firma zahlen, und wer bezahlt mir meinen Krisenbeitrag?

kann doch ....

.... gar nicht sein! die Inflationsrate ist doch bei /- 2%. die EZB wird uns doch nicht anlügende? ;)

» Jetzt unter mehr als 6.000 Jobs
die perfekte Stelle finden.

People & Business

AnmeldenAnmelden