11.02.2012 07:14 | Meine Presse Merkliste0

Neue Steuern etc.!

29.05.2010 | 18:08 |   (Die Presse)

Die Hauptursache des „griechischen Problems“ ist die neoliberale Konstruktion der Eurozone und des Binnenmarktes.

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Eine gemeinsame Währung geht mit gleichzeitigem Handelskrieg und Steuerwettbewerb nicht zusammen, diese Konstruktion muss zerreißen. Die „griechische Tragödie“ ist eine europäische Tragödie, in der das Systemopfer in die Sündenbockrolle gedrängt wird. Ein Sieben-Stufen-Programm könnte das Problem – systemisch – lösen:


1. Alle Euro-Staatsanleihen werden vorübergehend durch die Europäische Zentralbank (EZB) garantiert. Diese Garantie erhält nur, wer sich an einer EU-weiten Steuerkooperation – wie in Punkt 2 skizziert – beteiligt.

2. In einer konzertierten Aktion werden zunächst die Staatsschulden Griechenlands, dann auch jene Irlands, Großbritanniens, Italiens, Spaniens, Portugals und aller anderen EU-Mitglieder mit Hilfe EU-weiter Kapitalsteuern unter die Maastricht-Grenze von 60 Prozent gesenkt. Eine EU-weite Finanztransaktionssteuer von 0,1 Prozent würde zwischen 270 Milliarden Euro (laut Institut für Höhere Studien, IHS) und 320 Milliarden Euro (laut Wifo) einspielen. Allein damit könnten der gesamte EU-Haushalt finanziert (135 Milliarden Euro) und die Staatsschulden um jährlich 135 bis 185 Milliarden Euro abgebaut werden.

Zusätzlich sollten EU-weite Vermögenssteuern endlich für die Rückverteilung jener Gewinne und Vermögenszuwächse sorgen, die in den letzten Jahren den Reichtum bei EU-weiten Eliten konzentriert haben. In den Genuss der Staatsschuldenreduktion (und der EZB-Garantie) kommt nur, wer sich an der Beendigung des Steuerwettbewerbs beteiligt: Harmonisierung der Kapitalertrags- und Unternehmenssteuern, Einführung progressiver Vermögenssteuern, vollständiger Lückenschluss der EU-Zinsrichtlinie (Ausweitung auf alle Kapitaleinkommen), Schließung von Steueroasen im eigenen Hoheitsgebiet (z. B. Großbritannien), Ende des Bankgeheimnisses (z. B. Österreich). Der Sanierungsweg über Vermögenssteuern ist eleganter als eine Teilentschuldung, da er den Gläubigern den Ausfall ihrer Kredite, Staaten den Bankrott und dem Euro die Implosion erspart.

3.Zu den budgetären kommen soziale, ökologische und friedenspolitische Konvergenzkriterien: Niemand darf mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) an Militärausgaben tätigen. Griechenland könnte dadurch sein Defizit um zwei Prozentpunkte reduzieren und ein Freundschaftssignal an die Türkei senden.

4. Die Zinssätze zukünftiger Eurobonds werden – so wie bei Sparbüchern – festgelegt, zum Beispiel: auf einjährige Euro-Anleihen eine Rendite im Ausmaß der Inflation; auf dreijährige Anleihen Inflation plus 0,5 Prozent; auf fünfjährige Anleihen Inflation plus ein Prozent; auf zehnjährige Anleihen Inflation plus 1,5 Prozent. Dieses Investment ist sicher wie kaum ein anderes und damit höchst attraktiv. Es gibt ohnehin zu viel Anlage suchendes Geld in der EU, das ist ja das Problem: Überflüssiges Geld ist der Stoff, aus dem sich Blasen bilden.

5. Fonds werden reguliert (nicht nur registriert): Zutritt zum EU-Binnenmarkt – ein globales Privileg – erhalten nur Fonds mit Sitz in der EU. Riskante Anlagestrategien und Kreditaufnahme (Hebelverstärkung) werden untersagt, Derivate müssen von der EU-Finanzmarktaufsicht genehmigt und dürfen nur noch an Börsen gehandelt werden. Realisierte Fondsgewinne werden EU-weit mit 50 Prozent besteuert, um Arbeitseinkommen („Leistung“) gegenüber Kapitaleinkommen zu attraktivieren.

6. Ab sofort dringt die EU mit aller Macht auf die Umsetzung des Vorschlags von John Maynard Keynes aus 1944 über eine globale Währungskooperation: Der grenzüberschreitende Handel wird in einer „Weltwährung“ (z.B. Globo) abgerechnet. Die Wechselkurse der nationalen Währungen werden gemäß den Fundamentaldaten fixiert und periodisch angepasst. Um die Leistungsbilanzen ins Gleichgewicht zu bringen, werden sowohl Defizite als auch Überschüsse sanktioniert: Deutschland müsste für seinen Exportweltmeistertitel genauso Strafe zahlen wie die USA für ihre Importorgie. Keynes Überlegung: Handelsungleichgewichte führen langfristig zu Überschuldung, Krisen und schlimmstenfalls zu Krieg.

7. Der internationale Kapitalverkehr wird nur noch über die Clearingsysteme der Zentralbanken abgewickelt, wodurch sich hier die Transaktionssteuer technisch unaufwendig einheben ließe. Banken, die in Steueroasen operieren, erhalten kein Konto bei diesen Clearingstellen und sind somit vom freien Kapitalverkehr ausgeschlossen. Artikel 63 VAEU wird angepasst: Länder, die ihre Finanzmärkte weniger stark regulieren als die EU, müssen jederzeit mit Beschränkungen des freien Kapitalverkehrs rechnen, zum Beispiel erhält finanzieller Giftmüll Einreiseverbot.

Christian Felber und Karin Küblböck
Mitbegründer von Attac Österreich. Küblböck ist Koautorin von „Mythen der Krise“ (VSA). Von Felber erschien zuletzt „Kooperation statt Konkurrenz. 10 Schritte aus der Krise“ (Deuticke).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.05.2010)

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19 Kommentare

Na wenn der Vorschlag von Attac kommt

dann ist garantiert das Ursachen und Lösungen gut beurteilt wurden :-)

Murray
01.06.2010 11:24
1 0

Wahnsinn pur #2

6. Eine Weltwährung der vorgeschlagenen Art bedeutet, dass wir das Spielchen mit dem Euro dann auf globaler Ebene betreiben - nein, danke!
Die einzige Weltwährung, die einigermassen funktioniert hat, war Gold, bzw. durch Gold gedeckte Währungen. Das hat aber nur deswegen funktioniert, weil es eben keine gemeinschaftlich gemanagte Währung gab, sodass Inflationierungsversuche durch Goldverlust prompt abgestraft wurden (und genau deswegen haben die Staaten die Golddeckung auch abgeschafft, damit sie nämlich straflos herumpfuschen dürfen).

Und was bietet Attac als Lösung? Kaum getarnte Planwirtschaft, die der Politmafia alles, den Normalbürgern aber genau nichts bringt.


Murray
01.06.2010 11:09
1 0

Wahnsinn pur

1. Das bedeutet: nicht die EZB garantiert, sondern wieder einmal die Steuerzahler - bei Ausfällen zahlen sie nämlich direkt oder über die Inflation, die entsteht, wenn die EZB die Ausfälle mit frisch gedrucktem Geld deckt. Der Vorschlag liefert bloss Anreize dafür, sich auf Kosten anderer zu sanieren.
2. Steuern auf Kapital bedeuten Steuern auf Produktivität. Es ist nämlich nicht die physische Arbeitsleistung, die uns reich gemacht hat, sondern die Kapitalakkumulation, die erst dazu geführt hat, dass Arbeitsleistung erst wirklich produktiv wird. Wer ein Kapitalgut, z. B. ein Werkzeug einsetzen kann, arbeitet nun einmal effizienter. Wer einen Baum mit einer Säge umsägt, wird nun einmal viel produktiver sein als jemand, der nur seine Fingernägel zur Verfügung hat. Der Vorschlag von Attac bedeute nicht mehr und nicht weniger, als die Menschen für den Besitz und Gebrauch einer Säge zu bestrafen, damit uns allen im Endeffekt nur die Fingernägel bleiben.
4. Das Manipulieren von Zinsen ist sowieso ein Katastrophenrezept schlechthin, Einheitszinssätze unabhängig von der Bonität machen es wegen der oben angeführten Anreizprobleme noch katastrophaler.
6. Das ist nur noch vertrottelt. Soll Deutschland dafür bestraft werden, dass es Exportweltmeister ist, weil es gute Maschinen exportiert? Sollen die Deutschen auf den Maschinenbau verzichten und ihn den Griechen überlassen? Wer denkt sich solche Absurditäten aus? Es gibt keine Handelsungleichgewichte - beim Handel geben beide Seiten.

Antworten Gast: Tanzender Bär
03.06.2010 10:29
0 1

Sie vergessen aus welcher Ecke ATTAC kommt

aus dem indiogenen Kommunismus Chavezscher Prägung, der wiederum historisch wurzelt in der katholisch verseuchten spanischen Habsburg Heuchelei. Don Carlos + Co lassen grüßen!

Gast: Gast neu
01.06.2010 07:47
1 0

Die gegensätzlichen Therapien in den USA und EU

Jetzt schiebt man GR als Hauptsünder hervor, doch die Ursachen werden nicht beseitigt.
Wenn man jetzt glaubt durch SPAREN die EU zu retten, dann befindet man sich am Holzweg!
Zuerst MUSS eine Abkopplung von den Amis kommen - dort wird nur auf Wirtschaftwachstum und Neuverschuldung gesetzt - als das absolute Gegenteil der EU-Therapie.
Die EU wird nicht durch Sparen beim "gemeinen Volk" gerettet, sondern kann nur durch eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik gerettet werden, wozu man aber diese Agenden von den einzelnen Staaten zur EU delegieren muss.
Warum hat man alle Reichensteuern abgeschafft - es wird Zeit bei den Gewinnern der Krise deren Beitrag einzutreiben! Sofortige Steuer auf Spekulationen und weg mit Steueroasen!
Diese Steueroasengeschäfte sind handelbar wenn man jenen Banken die dort "Geschäfte" treiben innerhalb der EU keine Lizenz erteilt!

Gast: Der tanzende Bär
31.05.2010 12:52
1 0

Die gelbe Gewerkschaft ATTAC

Die Vorposter haben bereits die Argumente von ATTAC zerlegt, daher ist es überflüssig, noch eine Silbe über den Wort-Schrott zu verlieren. Beschäftigen wir uns mit ATTAC. Ursache der von den USA ausgehenden Krise war das Versagen der Politik, die für traditionell pleite machende Unterschichtler, Kreditvergabehindernisse en masse entfernte, ja sogar den Bankensektor zwangen, niemand aus den Subs zu "diskriminieren". Es folgte, was folgen mußte. Die hochverschuldeten Staaten Europas wurden durch politnahe Banken, die den giftigen Köder der USA schluckten, ins Verderben geschickt. So schauts aus: ATTAC wird offenbar bewußt von der Politik forciert, damit die Versager aus der Politik einen "Juden" haben, der später hängen soll. In dem Sinne ist ATTAC eine Vernebelungsorganisation!

Antworten Gast: Stefan Binder
31.05.2010 13:31
0 2

Re: Die gelbe Gewerkschaft ATTAC

Die Vorposter haben auf übelste polemisiert und Standardfloskel gedroschen. Sonst nichts.

Antworten Antworten Gast: Der tanzende Bär
31.05.2010 14:54
1 0

Tatsächlich?!

Standardfloskeln: so wie ATTAC! Übrigens: AnnWill - da durfte Trittin wieder seinen Schlaumeier Senf zur Transaktionssteuer ausbreiten. Trittin, der Oberschlaue, will TATSÄCHLICH Zahlungsvorgänge mit einer "geringen" Finanztransaktionssteuer belegen. Und schon hechelte der dumme deutsche Michel seine Zustimmung, meist mit dem Verweis, dass die FTS ja soooooooo gering ist. Leider vergessen die Dolme aller Nationen, dass sich die Steuer bei den Unternehmen als erheblicher Kostenfaktor zusammenballt und über die Preise auf die Kunden überwälzt werden muss. Die Verachtung der Politiker für ihr blöckendes Wahlvolk muss grenzenlos sein. Und welcher Turbofiskalpartie haben wir dies zu verdanken? RICHTIG GERATEN!

amber104
30.05.2010 10:26
1 0

Das Entdemokratisierungspaket der Turboetateisten

Unnötige Zentralisierung führt zur Entdemokratisierung und Entrückung der Politik vom Wähler:

ad 1: nützt gar nichts, da dadurch bestenfalls Symptome vertuscht werden.

ad 2: LOL! Im Club Med wird eine ewige Party gefeiert, natürlich auf unsere Kosten, den wir zahlen die Steuern, und stenken deren Budgetdefizit.
Von Vermögen kann man nicht abbeisen. Grundvermögen bleibt konstant, da Boden nicht wachsen kann, Wohnimmobilien haben den Zweck Wohnraum zu schaffen, hohe Steuern führen zu mieser Bauqualität.
Betriebsvermögen hat den einzigen Zweck Einkommen für den Unternehmer und Löhne für die Arbeitnehmer zu erwirtschaften. Da das natürliche Ende jeden Betriebs die Insolvenz ist, geht das Eigenkapital langfristig in aller Regel verloren. Warum man dies durch Besteuerung noch beschleunigen soll, erschließt sich mir nicht.

ad 3. Dafür ist der Suverän = Wähler zuständig.

ad 4. Dafür gibt es schon brauchbare Formeln, z.B. die Tayler-Fromel, der Vorschlag ist Schwachsinn.

ad 5. Die Gewinn sind schon mit dem Höchststeuersatz besteuer. Es braucht mehr Transparenz für Kleinanleger.

ad 6. Die ultimaitve Entdemokratisierung. Wenn die Mehrheit unseriös regiert wird, müssen alle anderen ebenso unseriös regiert werden.

ad 7. Hr. Soros hat hohe Verdienste für das britische Volk erreicht, da er eine völlig irrationale Geldpolitik, die der Wirtschaft massiv schadete beendet. Dabei haben einige regierungsnahe Spekulanten eine Menge Geld und die britische Regierung ihr Gesicht verloren.

amber104
30.05.2010 09:53
0 0

Das Entdemokratisierungspaket der Turboetateisten

Unnötige Zentralisierung führt zur Entdemokratisierung und Entrückung der Politik vom Wähler:

ad 1: nützt gar nichts, da dadurch bestenfalls Symptome vertuscht werden.

ad 2: LOL! Im Club Med wird eine ewige Party gefeiert, natürlich auf unsere Kosten, den wir zahlen die Steuern, und stenken deren Budgetdefizit.
Von Vermögen kann man nicht abbeisen. Grundvermögen bleibt konstant, da Boden nicht wachsen kann, Wohnimmobilien haben den Zweck Wohnraum zu schaffen, hohe Steuern führen zu mieser Bauqualität.
Betriebsvermögen hat den einzigen Zweck Einkommen für den Unternehmer und Löhne für die Arbeitnehmer zu erwirtschaften. Da das natürliche Ende jeden Betriebs die Insolvenz ist, geht das Eigenkapital langfristig in aller Regel verloren. Warum man dies durch Besteuerung noch beschleunigen soll, erschließt sich mir nicht.

ad 3. Dafür ist der Suverän = Wähler zuständig.

ad 4. Dafür gibt es schon brauchbare Formeln, z.B. die Tayler-Fromel, der Vorschlag ist Schwachsinn.

ad 5. Die Gewinn sind schon mit dem Höchststeuersatz besteuer. Es braucht mehr Transparenz für Kleinanleger.

ad 6. Die ultimaitve Entdemokratisierung. Wenn die Mehrheit unseriös regiert wird, müssen alle anderen ebenso unseriös regiert werden.

ad 7. Hr. Soros hat hohe Verdienste für das britische Volk erreicht, da er eine völlig irrationale Geldpolitik, die der Wirtschaft massiv schadete beendet. Dabei haben einige regierungsnahe Spekulanten eine Menge Geld und die britische Regierung ihr Gesicht verloren.

Antworten amber104
30.05.2010 10:44
0 0

Re: Das Entdemokratisierungspaket der Turboetateisten

Der zweifache Versand war unabsichtlich.

Gast: ET
30.05.2010 08:14
2 0

Haben die Vorschläge wirklich Sinn?

Auf den 1. Blick haben die Vorschläge eine starke Tendenz zur Gleichmacherei und Umverteilung von Vermögen und Leistung der reicheren Länder zu den ärmeren Ländern.

Erst am 2. Blick wird sichtbar, dass diese Vorschläge nur eine Lösung zum Aufrechterhalten der existierenden Systeme sind. Dadurch würde die exzessive Umverteilung von Privat zum Staat weiter gehen können. Es ist eine Absicherung der Bereicherung der Parteibonzen und deren Vasallen, Massenarmut der Restbevölkerung wäre das Ergebnis!

Wie können die Autoren nur ausblenden, dass wir in Ö einen Korruptionsschaden, je nach Schätzung zwischen 3 bis 6 (TI) und 26 Mrd. (Schneider) Euro haben. In anderen Ländern noch schlimmer!

Wie können die Autoren nur die massiven Disbalancen an Leistungsanforderungen und Leistungsentlohnungen zwischen Privat und Staat ausblenden?

Aktivgehälter Bund Ö 2008:
Exekutive:........ 45.750.-
Lehrer:..............49.932.-
Staatsanw. Richter: 66.455.-
Militär:................33.338.-
Verwaltung:.......29.938.-

Arbeiter:...............18.203.-
Angestellte:..........27.323.-

Ruhegenüssen des Bundes 2008:

Exekutive:....... 32.246.-
Lehrer:.............49.969..
Staatsanw. Richter: 73.308.-
Militär:............... 33.646.-
Verwaltung:.......30.088.-

ASVG alle:.............13.020.-

Die Ursachen der Finanzprobleme sind doch eindeutig. Ist das wirklich ein neoliberales Kernproblem, oder kommt die Schuldenkrise von woanders?

A bissl naiv?

Antworten Gast: Alt aber Waise
31.05.2010 14:57
1 0

Re: Haben die Vorschläge wirklich Sinn?

ATTAC ist eine Vorfeldorganisation der Turbofiskalisten, die ihre Retro Klientel versorgen möchte und ein paar I.ioten benötigt.

Gast: engelhard
30.05.2010 00:10
0 1

Träumereien

Schöne Träume! Ein sicherer Weg zum Kapitalabfluss und zur Verarmung Europas. Und zur Freude der USA. Ganz zu schweigen, dass nicht einmal alle EU-Mitgliedsstaaten mitmachen würden. Wie Reinhard May vor Jahren sang "Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein". Genau dort irgendwo schweben die Attac-Leute.

Antworten Gast: Berni77
31.05.2010 08:32
0 0

Re: Träumereien

Und wo genau sind liegen die Träumereien? Natürlich wird sich die Politik mit Händen und Füßen dagegen wehren, der Grund liegt aber nicht daran das die Forderungen von Attac falsch sind, sondern die Politik sich nicht mehr dem Souverän sondern den Finanzmärkten, die sie kräftig anfüttern verpflichtet sind.

1911 hat man Standard Oil zerschlagen weil der Konzern zu mächtig und gefährlich wurde. Ähnlich mutige Politiker würde es jetzt auch brauchen.

Antworten Antworten Gast: Alt aber waise
31.05.2010 14:56
0 0

Re: Re: Träumereien

Komm träum weiter, du 30+!

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast neu
01.06.2010 06:19
0 0

Re: Re: Re: Träumereien

Du träumst und wirst eines Tages aufwachen, dass es noch schlimmer kommt als vorhergesagt, wenn sich nichts ändert.
Die EU MUSS sich unbedingt von der USA abnabeln!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Alt aber waise
03.06.2010 10:31
0 0

Ein Name

K Ö H L E R !

gedanke
29.05.2010 20:16
0 0

Neue Steuern etc.!

Wir müssen wieder für das unvermögen der Politikerzunpft tiefer in die Tasche greifen.
Diese ansich überhebliche nichtnutzige Politikerkaste sollte mit ihren Vermögen persönlich geradestehen.
Es sind alles Legale Gangster und abzocker.
Kurz zu Griechenland,ihr habt das Geld alleine in Tavernen durchgebracht,deswegen solltet ihr eure Schulden auch selbst tragen.

Schmeißt sie aus der Eurozone raus und gut ist.

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