25.05.2012 11:45 | Meine Presse Merkliste 0

Es lebe der Geschlechtsunterschied!

05.03.2011 | 18:13 |  von Norbert Bolz (Die Presse)

Mit jedem Schritt der Gleichstellungspolitik entfernen wir uns weiter vom gesunden Menschenverstand, der einem sagt, was "gut genug" ist. Eine Breitseite gegen den "radikalen Feminismus".

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Wohl noch niemals in der Geschichte der Menschheit war das Verhältnis der Geschlechter so vergiftet wie heute. Das mächtigste Tabu unserer Gesellschaft liegt über dem Geschlechtsunterschied. Wer daran festhält, dass es wesentliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, und sich deshalb kritisch zu militanten Formen des Feminismus äußert, gerät rasch an den Medienpranger. Ich mache deshalb einen Vorschlag zur Güte: Wir wollen im Folgenden zwischen dem aufgeklärten und dem fanatischen Feminismus unterscheiden. Der aufgeklärte Feminismus gehört in die stolze Geschichte des europäischen Fortschritts im Bewusstsein der Freiheit. Der fanatische Feminismus wird hingegen nur aufgrund seiner massenweisen Verbreitung in den Medien und Universitäten als neue Form von Intelligenz gefeiert.

Der Radikalfeminismus ist ein Ableger des Marxismus. Seine Gründungsurkunde ist die berühmte Schrift von Friedrich Engels über den Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates. Dort heißt es in aller wünschenswerten Klarheit: Die erste Vorbedingung der Befreiung der Frau ist die „Wiedereinführung des ganzen weiblichen Geschlechts in die öffentliche Industrie“ und damit die Abschaffung der klassischen Familie. Die radikalen Feministinnen haben das nachgebetet: Nur die Zerstörung von Ehe und Familie kann die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen aufheben. Die Familie ist nichts als die Fessel, die Frauen von der Erwerbstätigkeit abhält, und die Ehe ist nichts anderes als Prostitution und Vergewaltigung.

Früher haben die männlichen Linken den Arbeitern eingeredet, dass sie unterdrückt sind; heute reden die weiblichen Linken den Müttern und Hausfrauen ein, dass sie unterdrückt sind. Buchstäblich geht es um eine Enthauptung der Familie, sofern nämlich der Vater traditionell als Oberhaupt der Familie verstanden wurde. Aber es geht auch um die Durchsetzung des androgynen Ideals – die Geschlechterrollen sind austauschbar.

Unisex, die Zwangsjacke der Emanzipation, hat sich von einer Modeströmung zur Regierungspolitik gemausert. Männer sollen „fürsorglich“ werden und im Haushalt mitarbeiten; Frauen sollen das Sexualverhalten der Männer imitieren und ihren Mutterinstinkt verdrängen. Männer sollen für die Kinder sorgen, die die emanzipierten Frauen – kaum mehr – gebären. Mit einem Wort: Männer werden von der politischen Korrektheit auf weich und sensibel, Frauen auf kalt und berechnend programmiert.

Der Geist der Demokratie verführt dazu, Gleichberechtigung mit Gleichartigkeit zu verwechseln. Dass es nicht mehr Herr und Knecht geben soll, wird dann so überinterpretiert, dass es auch keinen Unterschied zwischen Vater und Sohn oder zwischen Mann und Frau mehr geben soll. Alle Absurditäten des fanatischen Feminismus rühren also daher, dass einige Akademikerinnen nicht in der Lage sind, zwischen Gleichberechtigung und Gleichheit zu unterscheiden.

Mann und Frau sind politisch gleich. Das gilt für die Wählerstimmen genauso wie für die Führungspositionen der westlichen Welt. Mann und Frau sind aber biologisch ungleich. Der Geschlechtsunterschied ist ein Unterschied, der einen Unterschied macht. Jede Politik, die hier auf Gleichheit statt auf Differenz setzt, ist monströs und lächerlich: Frauen im Kampfeinsatz an der Front; Männer, die Kinder gebären.

Geschlechtsflucht. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es noch einen aufgeklärten Feminismus, der Männer und Frauen gleichen Wert gab und der Emanzipation der Frau in Moral, Politik und Wissenschaft nur eine Grenze zog: nur das nicht zu tun, was die Weiblichkeit beschädigt. Die Frau ist nicht minderwertig, sondern anders. Deshalb darf Gleichberechtigung nicht heißen, Frauen wie Männer zu behandeln. Dass Frauen alles auch können, was Männer können, ist ein Wahn, der in der Umkehrung noch deutlicher wird: wenn Männer versuchen, was nur Frauen können, z.B. Kinder bekommen.

Früher lebten Männer und Frauen zusammen – aber nach unterschiedlichen Regeln. Heute gelten für Männer und Frauen dieselben Regeln – aber sie leben nebeneinander her wie Parallelen, die sich eben nicht kreuzen. Männer und Frauen leben das gleiche Leben. Doch das gleiche Leben von Mann und Frau versöhnt nicht, sondern verbittert. Dem latenten Kriegszustand zwischen den Geschlechtern versuchen sich immer mehr Menschen dadurch zu entziehen, dass sie die Identifikation mit ihrer Geschlechterrolle verweigern. Frauen wollen nicht mehr Frauen und Männer nicht mehr Männer sein. Man könnte das Geschlechtsflucht nennen.

Der fanatische Feminismus akzeptiert die Unterscheidung von Mann und Frau eigentlich nur noch, um statistisch erfassbare Benachteiligungen zu markieren. Ansonsten setzt man auf Ununterscheidbarkeit. So verschärft sich die feministische Ideologie durch fortschreitende Gedankenlosigkeit. Erst war man gegen die Ungleichheit in der Unterscheidung von Mann und Frau; dann wollte man, dass die Unterscheidung nicht unterscheidet; und schließlich unterstellt man Ununterscheidbarkeit.

Im Bereich des Geschlechterverhältnisses trägt die politische Korrektheit den monströsen Namen „Gender Mainstreaming“. Das ist die regierungsoffizielle Politik der fortschrittlichen westlichen Länder, die das biologische Geschlecht von der sozialen Geschlechtsrolle abkoppeln möchte. Gender hat demnach nichts mit Sex zu tun und kann im Grunde frei gewählt oder neu zugewiesen werden. In den Universitäten wird diese politische Philosophie durch „Gender Studies“ verbreitet. Für sie scheint charakteristisch, dass das Engagement in der Frauenbewegung zum entscheidenden Qualifikationskriterium für die Frauenforschung erhoben wird.

Der fanatische Feminismus zielt heute weder auf Freiheit noch auf Chancengleichheit, sondern auf Ergebnisgleichheit. Alle starren auf die Zahlen bei der Besetzung von Führungspositionen. Wie hoch ist der Anteil weiblicher Professoren an den Universitäten? Wie viele Unternehmen werden von Frauen geführt? Nie geht es um konkrete Frauen und die Anerkennung ihrer Leistung, sondern immer nur um die Gruppe und ihre „Quote“. Die fanatischen Feministen heute wollen Gleichheit statt Freiheit, und zwar Ergebnisgleichheit statt Chancengleichheit. Und zwar wollen sie Ergebnisgleichheit nicht für die einzelnen Frauen, sondern für die „Gruppe“ der Frauen als ganze – statistisch messbar an der Zahl von Frauen in bestimmten hoch bezahlten Berufen und Spitzenpositionen.

Die politischen Parteien verkünden unisono eine nahe Zukunft, in der Kinder und Karriere vereinbar sind. Das ist die Lebenslüge der Gleichstellungspolitik. Jeder, der sich im realen Leben ein wenig auskennt, weiß, dass Spitzenpositionen in der Wirtschaft das totale Engagement erfordern. 80-Stunden-Wochen sind keine Seltenheit. Eine Geschäftsführerin kann sich keine Elternzeit nehmen. Und eine Spitzenpolitikerin auch nicht. Deshalb haben extrem erfolgreiche Frauen keine Kinder.

Die stärkste Unterstützung finden die Feministinnen heute bei den Ökonomen, die Frauen als brachliegende wirtschaftliche Ressource betrachten: Man könne der Volkswirtschaft die Arbeitskraft gut ausgebildeter Frauen nicht länger vorenthalten. Deshalb hilft man der Wirklichkeit mit einer Frauenquote auf die Sprünge. Damit aber wird die berechtigte Kritik von Diskriminierung ad absurdum geführt. Früher gab es Menschen, deren individuelle Leistung aufgrund einer bestimmten Gruppenzugehörigkeit nicht anerkannt wurde. Heute werden Menschen aufgrund einer bestimmten Gruppenzugehörigkeit gefördert, und zwar unabhängig von ihrer individuellen Leistung. Also hat sich nur das Vorzeichen der Diskriminierung gewandelt. Früher hat man Frauen diskriminiert, so gut ihre Leistungen auch waren. Heute werden Frauen gefördert, so schlecht ihre Leistungen auch sein mögen.

Die Forderung nach Quoten zielt auf eine Vorabzuschreibung wertvoller Stellen an Gruppenmitglieder. Auch wenn sie politisch nicht erfüllt wird, kann man die Quotenforderung als Warnung verstehen, dass die politisch Korrekten nicht bereit sind, das Ergebnis eines individuellen Wettstreits um begrenzte Chancen hinzunehmen. Denn jeder Wettbewerb um knappe Positionen ist ein Kampf um Vorrang. Das heißt aber: Es entsteht immer eine Nachfrage nach Ungleichheit. Man muss Männer benachteiligen, wenn man Frauen „nach vorne“ bringen will.

Wundmale der Diskriminierung. Seit der vorsorgende Sozialstaat nicht mehr zwischen Wohltaten und Anrechten unterscheidet, können wir eine neue Spaltung der Gesellschaft durch die Ansprüche von Gruppen beobachten, die es gelernt haben, sich als Opfer dieser Gesellschaft zu präsentieren. Früher war die Leistung Grundlage der Wertschätzung, heute ist es die Benachteiligung. Im Kampf um Status ist der ausschlaggebende Faktor der, dass man Wundmale der Diskriminierung vorzeigen kann. Aber man kann die Diskriminierungen der Vergangenheit nicht wiedergutmachen. Schon gar nicht durch Diskriminierung und öffentliche Bußrituale der Männer. Mit jedem Schritt der Gleichstellungspolitik entfernen wir uns weiter vom gesunden Menschenverstand, der einem sagt, was „gut genug“ ist. Die eigentlichen Opfer der Frauenquote sind die Frauen.

Norbert Bolz
Die „Zeit“ nannte ihn „einen der bekanntesten Geisteswissenschaftler deutscher Sprache“. Der promovierte Philosoph ist Professor für Medienwissenschaft an der TU Berlin. Der „Dandy der Medientheorie“ („Zeit“), beliebte Talkshowgast und Gastautor von F.A.Z. bis taz widmet sich mit Leidenschaft dem Ankämpfen gegen Denk- und Sprech-Tabus der politisch korrekten Medienwelt. Seine Gegner werfen ihm vor, bloß Ressentiments wissenschaftlich zu verbrämen. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören „Das konsumistische Manifest“ (2002), „Diskurs über die Ungleichheit – Ein Anti-Rousseau“ (2009) und zuletzt „Die ungeliebte Freiheit“ (2010).
Bolz

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.03.2011)

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110 Kommentare
 
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Gast: iso
28.07.2011 12:45
1 1

Schnöde Schwarz-Weiß-Malerei

Das ist ein Paradoxon, das leider die Frauenbewegung verfolgt: Gleichberechtigung (von Frauen) durch Diskriminierung (von Männern). Aber dies ist schon alles, was ich diesem Artikel abgewinnen kann.

Niemand hat Schuld an der Situation, weder Mann noch Frau, Geschlecht ist ein Produkt der Gesellschaft, ein Konstrukt. Natürlich können Männer keine Kinder gebähren, genauso haben z.B. Frauen weniger Muskeln als Männer.
Trotzdem, und das möchte ich an dieser Stelle betonen, haben Männer und Frauen die gleichen geistigen Voraussetzungen. Formale Gleichstellung reicht nicht aus. Quotenreglungen sind auch keine Lösung. Viel mehr sollte daran gedacht werden, dass genügen Kinderbetreuungsplätze vorhanden sind. Am besten gratis. Damit könnte man eventuell die Fertilitätsrate ein wenig aufpeppen.

Eine Ungerechtigkeit, und das kann keiner leugnen, ist, dass Frauen noch immer Familie und Haushalt zugerechnet wird. In der Arbeit ist es beim Mann kaum relevant ob dieser Kinder hat. Bei einer Frau ist es ein Problem. Die Frau hat die Verantwortung. Dies sollte sich nicht als Nachteil herausstellen. Kein Wunder, das weniger Kinder auf die Welt kommen.

Des Pudels Kern ist die Zurechnung der Reproduktionsarbeit an die Frau. In unserem kapitalistischen System ist jedoch kein Platz für Reproduktionsarbeit.

Gast: ChrisZ
24.07.2011 14:14
2 0

Nicht Ergebnisgleichheit sondern weibliche Dominanz

Sehr schöner Artikel, der die Dinge unmissverständlich beim Namen nennt. Nur in einem Punkt muss ich dem Autor widersprechen - dem (radikalen) Feminismus geht es nicht um Ergebnisgleichheit zwischen Männern und Frauen, sondern um weibliche Dominanz beim Ergebnis, je mehr desto besser. Dies sieht man ganz klar bei der durch zahlreiche Studien nachgewiesenen Bildungsbenachteiligung von Jungen in der Schule und entsprechend immer geringeren Abiturientenzahlen von Jungen, Feministinnen (und feministische Ministerinnen) reagieren trotzdem mit wütender Ablehnung auf jeden Versuch, Jungen besser zu fördern. Was hier stattfindet, ist kein Kampf um Gleichheit, sondern ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb.

Gast: lilo.lilo
14.07.2011 15:03
0 3

ich kann alles was ein mann kann

der mann hat doch einen komplex. also dass männer keine kinder gebären können beweißt im gegenzug, dass frauen nicht alles können was ein mann kann?

also ich kann sowohl eine krawatte binden als auch eine shotgun abfeuern als auch ein regal montieren als auch reifen wechseln als auch einer frau einen orgasmus verschaffen als auch ein juristisches examen mit prädikat absolvieren.

und ja: ich kann auch kinder gebähren.

was kannst du, norbert bolz, was dich und mich so grundsaetzlich unterscheidet, dass ich so leben soll wie eine frau in der mitte des 19. jhd?

Antworten Gast: Marshwiggle
20.07.2011 09:01
3 0

Re: ich kann alles was ein mann kann

Kennst du auch nur eine Frau, die die Hundert Meter unter 10 Sekunden Laufen kann? Mehr als 8 Meter weit springe oder 2,30 hoch? Oder mehr als 380 Kg Bankdrücken kann, oder besser Fußball spielt als Lionel Messi... Ich weiß sind alles Sport sachen, aber zumindest hier können Männer Dinge die Frauen nicht können. Warum? Weil wir unterschiedlich sind und unterschiedliche Begabungen haben. Wobei das Kinderkriegen sicherlich mehr wert hat als sportliche Höchstleistungen
aja, kannst du auch das was ein Mann dazu beiträgt, dass es überhaupt zu einer Schwangerschaft kommt?

Gast: Piratenweib
29.06.2011 21:29
0 2

Was für ein Unsinn!

Jeder weitere Kommentar erübrigt sich.

Antworten Gast: Guy
01.08.2011 11:40
2 0

Re: Was für ein Unsinn!

Feministinnen sind verzweifelt bemüht zu beweisen, dass Frauen genauso stark und fähig sind wie Männer. Sie werden eindeutig von der Angst geplagt, dass Frauen nicht so stark und fähig sein könnten wie Männer !

Gast: markus trullus
10.05.2011 13:41
2 0

so isset

In der Nivellierung liegt das Geheimnis der Macht über Menschen. das haben die Systemanalytiker schon längst erkannt, und Marx wußte das Insinktiv. Der Systemiker Ashby meinte, dass nur eine hohe Verschiedenheit mit vielen parallelen Problemen fertig werden kann. Uni... was auch immer ist Monokultur und bei selbstlernenden Strukturen tötlich. Und das Siuzidprogramm der Gesellschaft läuft schon längst! Nur, wer den Kopf in den bekannten Sand gesteckt hat, sieht es halt nicht. Und es is ja so schön, wenn der Neidkomplex auf die "anderen" so richtig blüht; auch bei den Geschlechtern!
Freundschaft!

1 1

Teilweise hat er Recht!

Es ist leider wirklich so, dass Gleichberechtigung mit Gleichartigkeit verwechselt wird. Männer und Frauen sind unterschiedlich und das ist gut so.

Ich finde es traurig, dass Quotenregelungen überhaupt notwendig sind, aber anscheinend ist es leider schon noch so, dass Frauen in der Karriere gegenüber den Männern benachteiligt sind. Weil jeder davon ausgeht, dass die Frauen sowieso Kinder kriegen werden und ihnen dann die Familie wichtiger sein wird. Bei Vielen ist das auch so, aber eben nicht bei allen. Es gibt auch Frauen, die keine Kinder wollen. Nur werden die dann als egoistisch bezeichnet.

"Deshalb haben extrem erfolgreiche Frauen keine Kinder." Diese Aussage reizt mich zum Aufmucken. Extrem erfolgreiche Männer hätten auch keine Kinder, wenn es nicht die Frauen gäbe, die diesen Männern den Rücken freihalten. Extrem erfolgreiche Männer können Kinder haben und trotzdem eine 80-Stunden-Woche schupfen - aber nur auf Kosten der Kinder, die den Vater dann kaum mehr sehen.

Und da frage ich mich schon, wieso das umgekehrt nicht auch funktionieren kann. Wieso kann nicht auch ein Mann einer extrem erfolgreichen Frau den Rücken freihalten? Und wieso wird eine Frau, die soetwas verlangt, als Rabenmutter hingestellt, während es bei den Männern als erstrebenswert gilt und die auch noch dafür gelobt werden?

In beiden Fällen leiden die Kinder darunter, dass die gemeinsame Zeit mit einem Elternteil zu kurz kommt. Bei Männern ist das aber anscheinend ok, und das verstehe ich nicht.

Gast: MannMensch
02.05.2011 10:12
2 0

Vielen Dank..

..für diesen Artikel, und Ihren Mut "politisch unkorrekt" zu sein. Schön, wenn man neben all dem Gender-Quatsch auch mal eine vernünftige und fundierte Gegenposition zu lesen bekommt.

0 2

Re: Vielen Dank..

....schreiben Männer, die sich durch Feministinnen in ihrem Ego verletzt sehen ;).

Schon richtig, dass manche Feministinnen übertreiben und oft total lächerliche Dinge von sich geben. Aber ich finde es lustig zu beobachten, wie Männer auf sowas reagieren.

Antworten Antworten Gast: DerGast
24.07.2011 14:06
1 1

Re: Re: Vielen Dank..

Glücklicherweise reagieren Männer endlich. Hat ja auch lange genug gedauert.

Gast: DasGewissen
07.04.2011 21:57
6 0

Die Wahrheit tut Frauen weh

Fakt ist: Die allermeisten Frauen in Spitzenpositionen können nicht führen. Sind launisch, missbrauchen ihre Macht für ihre Inkompetenz und persönliche Defizite.

Sehr viele Frauen arbeiten nicht gerne in von Frauen dominierten Abteilungen.

0 2

Re: Die Wahrheit tut Frauen weh

Das gibt es aber bei Männern in Führungspositionen genauso.

Antworten Antworten Gast: Frank1234
13.05.2011 21:00
1 1

Re: Re: Die Wahrheit tut Frauen weh

und was tut das zur sache??

fakt ist jedenfalls, dass Männer im Monat nicht derartige Schwankungen im Hormonspiegel aufweisen wie Frauen, daher sind Frauen wesentlich sprunghafter und deren Führungsqualitäten sieht man tagtäglich in den Schulen, wo die schüler und Schülerinnen immer schlechter anstatt besser werden

früher waren Lehrer angesehen, heutzutage ist der Ruf der Lehrer ruiniert, das ist mit dem Anteil der Frauen praktisch einhergegangen

Gast: queerele
07.04.2011 13:09
0 12

schlecht recherchiert

sg. norbert bolz, sie scheinen nicht wirklich gut recherchiert zu haben oder hier die fakten zu vertuschen. was als gender studies verstanden wird, ist nicht unbedingt radikaler feminismus. in einigen punkten wiedersprechen sich feministische und gender theorien. auch wenn einige wesentliche ansichten aus der zweiten welle der frauenbewegung kommen (wo sie nebenbei ja alle phasen zusammenpantschen und nicht einmal differenzieren können), haben die gender studies ganz andere schlüsse gezogen und sich in eine etwas andere richtung bewegt.
ihre argumente bzgl quoten sind ausgelutscht und will ich an dieser stelle gar nicht weiter kommentieren. als medienwissenschafter sollten sie sich vielleicht doch noch mehr mit den cultural, gender, disability, postcolonial und queer studies beschäftigen, bevor sie einen plakativen und schlecht recherchierten und argumentierten artikel vor die menschen werfen.

Antworten Gast: Frank1234
13.05.2011 21:03
2 0

Re: schlecht recherchiert

in Gender steckt es schon drin, "GEgen maNDER". Das Wort Gender setzt sich aus gegen Mander zusammen, wie das Wort Bionik aus Biologie und Technik

jede aber wirklich jede Studie in dem Zusammenhang ist gegen Männer gerichtet, Gleichstellungsbeauftragte dürfen nur Frauen sein, was für ein Wahnsinn wenn es um Gleichberechtigung gehen soll und in den Kreisen, die solche Studien erstellen sitzen ausgewiesene Männerhasserinnen

Gast: muks
07.04.2011 10:39
0 11

selbstbestätigung

gratulation werte herren!

das ist erneut eine gelegenheit, bei der sie sich selbst be-stätigung, um nicht zu sagen, be-mitleiden können. und eigentlich schade, dass die presse so einen schlechten, hetz-artikel veröffentlicht.

0 10

so ein mist


Gast: G.Gast
06.04.2011 20:59
5 2

Zuweisungen

Ach wie schön, dass den Frauen wieder einmal so richtig gesagt wird, wo sie hingehören!

0 3

Re: Zuweisungen

Ich glaube, die grün-Bewerter haben die Ironie in Ihrem Posting nicht gecheckt ;)

Gast: Gast: Leser
06.04.2011 14:59
16 0

Gleichartigkeit

Die wichtigste und grundlegende Aussage des Artikels: "Man darf Gleichberechtigung nicht mit Gleichartigkeit verwechseln"! Gleichberechtigung: ja, natürlich. Gleichartigkeit: da hat die Natur (oder Gott, je nach Glauben) jede Menge Unterschiede "eingebaut", die natürlich gravierenden Einfluss auf die Lebensweise, -planung und -führung haben; die sind durch keinerlei staatliche Maßnahmen aus der Welt zu schaffen oder auch nur annähernd auszugleichen. Damit müssen auch die Radikalfeministinnen leider leben.

Gast: MPM
06.04.2011 11:49
12 0

Jedes Wort wahr! Jedes! Leider.


Gast: FADP910
05.04.2011 20:57
13 0

...

Frauen wollen gleichberechtigt sein, aber wenn du dann mal nachfragst, wie stellen Sie sich den Mann vor, dass er Ihnen die Tür aufhält, dass er das erste Date bezahlt, dass er ein altmodisches Denken und teiweise auch Verhalten hat. Also was wollen Frauen? Ich persönlich hatte als Frau nie das Problem schlecht bezahlt zu werden, habe mir selbst auch oft eingestehen müssen, ja gut das kann ich gerade nicht so, also frage ich meinen Arbeitskollegen, aber muss man sich dafür genieren? Es kamen auch viele männliche Kollegen mit Problemen zu mir, die wir gemeinsam gelöst haben. Und obwohl ich ein Workoholic bin, freue ich mich auf eine Familie und, dass ich meinen Mann mit gutem Essen zu Hause überraschen kann oder vl auch was anderem ;), und bin sehr froh, dass ich einen Mann an meiner Seite habe, der unsere Familie in dieser Zeit unterstützt. Nichts desto Trotz haben wir uns darauf geeinigt und die Karenz zu teilen, wenn ich einen guten Einstieg ins Berufsleben haben werde. Frauen sind meist selber Schuld, wenn sie nicht wieder ins Berufsleben einsteigen können. Sie waren zu lange weg oder sie haben sich nie am Neusten stand gehalten und somit fehlen ihnen 2 Jahre an Wissen. Denn man lernt nun mal von Tag zu Tag immer was Neues und die Zeit bleibt nicht stehen. Es gibt immer wieder Entwicklungen in verschiedenen Bereichen

Antworten ernestus
07.04.2011 13:01
8 0

Re: ...

Vielen Dank für Ihren klugen Beitrag, sehr geehrte gnädige Frau.
Sie sind es, die ich mir als wirklich emanzipierte Frau vorstelle.

Ich sag`s ja immer: Es gibt auch vernünftige Frauen!

Nicht nur Radikalemanzen, ich nenne sie lieber Fundamentalfeministinnen, die mit ihren dummdreisten Forderungen den oft auch berechtigten Anliegen der Frauen nur schaden!

Der ganze Quotenunsinn hat nur dazu geführt, daß jede erfolgreiche Frau erst als Quotenfrau abqualifiziert wird, bis sie durch überzeugende Leistungen anerkannt wird.

Gast: FADP910
05.04.2011 20:48
11 0

Empört über das gegenseitige Aufhetzen der Geschlechter durch die Medien

Ich möchte mich im Vorhinein für meine vielleicht nicht all zu hochintellektuellen Sätze bzw. der Nichtbenutzung von Fremdwörtern entschuldigen!
Ich finde es immer wieder interessant zu beobachten wie "das Gebären und Zeugen von Kindern" als "DAS KÖNNEN" von beiden Geschlechtern dargestellt wird. Dass dies der Fall ist ist doch wohl allen bekannt und dient doch nur der Fortpflanzung und der Arterhaltung. Doch das hat nichts mit dem Können, den körperlichen Fähigkeiten (wie Fliesen legen), der Intelligenz oder dem Wissen zu tun. Beide können Kochen, beide können am Land arbeiten, beide können an die Front, beide können genauso gut Arbeitslose abgeben. Ich finde es gut, dass man versucht Frauen finanziell auf eine Ebene mit Männern zu stellen, denn beide erbringen in der selben Positionen als Marketingchef- oder chefin auch die gleiche Leistung, trotzdem werden sie unterschiedlich entlohnt. Diese Art von Unterstützung find ich gut, jedoch finde ich es extrem übertrieben, dass man versucht Frauen an die Macht zu bringen, denn das hat nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun sondern geht in die umgekehrte Richtung, dass es irgendwann mal wieder Aufstände gibt, wo Männer versuchen wieder an die Macht zu kommen. Ein ewiges Hin und Her! Des weiteren, kann doch jede Frau, jeder Mann für sich entscheiden, wie er/sie leben wollen und in welcher Konstellation.

 
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