26.05.2013 02:14 Merkliste 0

Deutsch für Inländer – eine unendliche Geschichte

HANS WINKLER (Die Presse)

Kleine Sprachkunde. Ein Sommerkurs zur Korrektur alter und immer wieder neuer Fehler im Gebrauch der Muttersprache. Vierte Folge.

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Im vergangenen Jahr habe ich mich durch die Verwechslung des Ablativs mit dem Dativ gründlich blamiert und den verdienten Spott fast aller Lateinprofessoren von Wien auf mich gezogen. Ich werde mich daher heuer auf zwei Fehler beim Gebrauch des Lateinischen beschränken: Per hoher Inflation ist falsch. Per verlangt den Akkusativ, es muss also heißen: per hohe Inflation. Warum nicht überhaupt: durch hohe Inflation?

Post facto, wie kürzlich in einem englischen Artikel in dieser Zeitung zu lesen stand, ist ebenfalls unrichtig. Auch post erheischt den vierten Fall. Also: post factum.

Eine amüsante Wortschöpfung gelang einer Autorin mit dem Wort Unwägsamkeiten. Es sind ihr unwegsam und unwägbar durcheinandergeraten. Keines der beiden Wörter passte freilich in den Zusammenhang ihres Textes, deshalb wohl auch die Neuschöpfung.

Das Haus wurde geschliffen. Gemeint war natürlich: Geschleift.

In einer einzigen ORF-Ansage habe ich von einer Dame mit einer einschmeichelnden Stimme gehört: verschiednen, auffallnd, öffntlich, ergreifnd, fasziniernd, kommnde Woche, Wasser trinknd. Aber warum sollte sie es anders machen, wenn man auch am Burgtheater so spricht?

 

Angenehme Prügel?

In Ägypten hätten Schlägertrupps eine Prügelorgie veranstaltet, lesen wir. Das werden die Opfer nicht so empfunden haben, denn eine Orgie ist, da sexuell konnotiert, in der Regel angenehm.

Slowakeis Außenminister, Steiermarks Landeshauptmann kann man lesen. Bei Ländernamen, die einen Artikel haben, wie die Slowakei oder die Steiermark, kann der Genitiv nicht mit dem angehängten -s gebildet werden, sondern nur mit dem Artikel. Es muss also heißen: Der Außenminister der Slowakei und der Landeshauptmann der Steiermark.

Die Eskalation in Libyen besorgt den Westen. Es müsste heißen: macht den Westen besorgt. Oder ganz etwas anderes: Man besorgt sich eine „Presse“.

Die internationale Staatengemeinschaft ist ein Pleonasmus. Die Staatengemeinschaft ist schon international. Also, entweder die internationale Gemeinschaft oder einfach die Staatengemeinschaft.

Die Regierungsmannschaft hat lange gebraucht, um sich aneinander zu gewöhnen. Es können sich nur mehrere verschiedene Personen aneinander gewöhnen. Richtig müsste es also heißen: Die Mitglieder der Regierungsmannschaft haben sich aneinander gewöhnt.

Dem Flüchtlingsstrom Herr werden, ist ein Beispiel dafür, wie gern die Österreicher dem Genitiv ausweichen. Des Flüchtlingsstroms Herr werden wäre richtig. Der ungeliebte Gast, dem man sich nicht entledigen kann. Der Genitiv ist für viele Schreiber ein sehr schwieriger Fall, dessen sie sich gern entledigen würden.

Papst launcht, teilt uns die Katholische Nachrichtenagentur mit. Was tut der Papst eigentlich, wenn er launcht?

Durch Ihnen, Herr Präsident. Gehört im Parlament von einer sehr hochstehenden Person.

Paravan, konnte man in einem Kulturbericht lesen. Gemeint war Paravent. Manchmal hilft es, fremde Sprachen zu sprechen, um Fremdwörter in der eigenen richtig schreiben zu können. In diesem Fall wäre Französisch nützlich.

 

Sprachexporte aus Deutschland

Es mag am Wetter gelegen haben. In Deutschland ist das die richtige Ausdrucksweise, in Österreich ist es falsch. Hierzulande muss es heißen: Es mag am Wetter gelegen sein.

Der Sprecher des ORF-Redaktionsrats vermisst bei einem Politiker der FPK minimalste Rechtschreibkenntnisse. Wir vermissen bei diesem Sprecher eine sichere Kenntnis der Grammatik. Minimal ist schon die höchste Steigerungsstufe, sie verträgt nicht auch noch den Superlativ.

Für und wider einer Frauenquote. Für und wider verlangen jeweils den Akkusativ. Also richtig: Für und wider eine Frauenquote. Damit es endlich sitzt, sei hier in Erinnerung gebracht, dass auch die Präposition ohne den Akkusativ erheischt.

Die SPD kriegt sich nicht ein, sagte ein Reporter. Kann mir ein geneigter Leser sagen, was das heißen soll? Auch die Bedeutung der Wendung außen vor ist mir unbekannt.

Es ist schon ermüdend, lesen zu müssen, Frau Lu Qing wurde gefahren. Das sagt man vielleicht in Deutschland so. Bei uns wird fahren nur intransitiv gebraucht, Frau Lu wurde also geführt.

Ich bestehe auf meine Frage ist falsch. Richtig muss es lauten: Ich bestehe auf meiner Frage.

 

Wichtigtuerische Wendungen

Mal ganz abgesehen davon. Selbst in Deutschland, von wo das unsägliche mal importiert wurde, würde man hier einmal sagen. Gerade einmal oder womöglich gerade mal. Was soll diese hässliche, wichtigtuerische Wendung bringen? Warum sind den Schreibern die schlichten Wörtchen erst und nur nicht gut genug?

Nimmt das Interesse und die Verkaufszahlen ab. Wenn das Subjekt im Plural steht bzw. zwei Subjekte vorhanden sind, muss das Prädikat auch im Plural stehen. Also: nehmen das Interesse und die Verkaufszahlen ab. Der umgekehrte Fall liegt vor, wenn jemand schreibt: Gemanagt werden die Transaktion von Deutscher Bank und UniCredit. Da das Subjekt, nämlich die Transaktion, im Singular steht, muss auch das Verbum im Singular stehen: Gemanagt wird die Transaktion.

 

Transsexualität im Hühnerhof

ÖVP und SPÖ haben viel gemein. Sie sind zwar oft gemein zueinander, sie haben aber nicht viel gemeinsam.

Das Mädchen, das sich zwar versuchte zu wehren... Das ist ein schwieriger Fall mit Mädchen und der Versuchung. Das Mädchen, das versuchte, sich zu wehren.

Hähnchen. Gemeint ist nicht, wie das Wort sagt, ein kleiner Hahn, sondern ein Hendl. Ein klarer Fall von Transsexualität im Hühnerhof.

Bereits seit 51 Jahren wurde der Türkei der Beitritt in Aussicht gestellt. Ganz abgesehen, dass das sachlich falsch war, ist es auch grammatikalisch falsch. Entweder: bereits vor 51 Jahren wurde...oder: bereits seit 51 Jahren wirdder Türkei...

 

Michael Häupl – ein Ortschef?

...wenn das ägyptische Volk ihren Staatschef zum Rücktritt bewegt, so ist das falsch. Das Volk ist sächlich, das entsprechende Possessivpronomen heißt sein. Also richtig: seinen Staatschef...

Des Ex-Präsidents (Ö3): Dagegen sträubt sich sogar das Rechtschreibprogramm des Computers. Des Ex-Präsidenten gefälligst!

Anders wie. Das ist zu volkstümlich österreichisch, als dass man es durchgehen lassen dürfte. Falls es jemand nicht wissen sollte: Wie drückt eine Gleichheit, als eine Differenz aus. Also: So groß wie, größer als, anders als usw.

Im Frische-Becher. Ist im Becher Frische drinnen, und wenn ja, was soll das sein? Oder ist der Becher frisch? Dann müsste es heißen: im frischen Becher.

Weil das Wort Bürgermeister zu viele Anschläge hat, haben Journalisten das besonders hässliche Wort Ortschef erfunden. Der Bürgermeister ist allenfalls der Chef der Gemeindebediensteten, aber nicht des Ortes. Ich jedenfalls betrachte Michael Häupl nicht als meinen Chef.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.08.2011)

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Mehr aus dem Web

17 Kommentare
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Ewig gleich..: Zwischen Sinn, Unsinn und Eigensinn... (Teil 1)

Es ist jedes Jahr das Gleiche: Hr. Winkler doziert und dekretiert, ohne sich um Einwände zu kümmern und offensichtlich auch ohne je den Duden u.Ä. zu Rate zu ziehen (was er allerdings dringend tun sollte), ehe er vom Leder zieht...

Daher sei ihm wieder einmal einiges hineingesagt: Seine enge Lokalzentriertheit zeigt sich schon im Behaupten, er hätte sich den Spott aller Lateinlehrer von Wien zugezogen; korrekt wäre zumindest: alles Lateinkundigen in Österreich, wenn man denn schon davon ausgeht, daß nur Österreicher diepresse.com lesen...

Nun ist nicht weniges an dem, was Hr. Winkler kritisiert, zutreffend, auch wenn z.B. "dem... Herr zu werden" leider ebenso in Deutschland wie in Österreich anzutreffen ist. Aber hier sollen vor allem die Fehler und Falschaussagen aufgegriffen werden.

Der Duden jedenfalls, dem mcmil mehr vertraut als Winkler(n), läßt "etwas gemein haben" zu. Und auch das Wort Orgien konnotiert er nicht so einseitig, sondern gebraucht es auch im übertragenen Sinn - Dudenbeispiel: Orgien des Hasses.

Besonders irritierend ist W.s Quijote-artiger Kampf gegen SprachIMporte aus Deutschland (wenn's die Österreicher gebrauchen, haben sie's nämlich importiert und nicht exportiert...).

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Re: Ewig gleich..: Zwischen Sinn, Unsinn und Eigensinn... (Teil 2)

W. möge endlich zur Kenntnis nehmen, das es mehrere korrekte Varianten geben kann. Und auch wenn ich sage, es ist am Wetter gelegen, so stört mich das nicht im geringsten, wenn andere (Österreicher) sagen, daß es am Wetter gelegen hat. Beides ist zulässig, und es "muß" (so das engstirnig überhebliche kleingeistige Dekretieren W.s) keineswegs in Österreich nur “sein” verwendet werden. Im Falle des Fahrens statt Führen wurde schon früher darauf hingewiesen, daß erstens das angebl. rein deutsche "Fahren" sprachlich korrekter ist als das österr. "Führen", daß zweitens Fahren in Österreich keineswegs allein intransitiv gebraucht wird: Auch in Österreich sagen _alle_ (außer W. vielleicht): Er hat den Wagen zu Schrott gefahren, den Wagen in die Garage gefahren und nicht geführt..!

Vielleicht kann Herr Winkler doch einmal in sich gehen und sich von seiner imperativen Blut-und-Boden-Sprachmentalität, die mit einer Abneigung gegen "die Deutschen" gekoppelt ist, verabschieden. Es gibt genügend zu kritisieren, was in beiden Ländern falsch gebraucht wird. Um nur ein Beispiel zu nennen: Wer war denn der Hiasl/Döskopp, der die Wirtschaft brummen läßt, wenn es ihr gut geht? Brummen ist nämlich nicht positiv konnotiert, sondern müßte in einem solchen Fall mit einem präzisierenden Adjektiv versehen werden.

Gast: Leser (mit Fehlern en masse)
12.08.2011 21:58
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Danke :-)


Hähnchen

"Hähnchen. Gemeint ist nicht, wie das Wort sagt, ein kleiner Hahn, sondern ein Hendl. Ein klarer Fall von Transsexualität im Hühnerhof."

Meines Wissens kommt das daher, dass früher einmal die männlichen Hühner, also die Hähne verzehrt wurden. Die weiblichen Hühner, also die Hennen, wurden zum Eierlegen eingesetzt. Es ist in älteren Schriften oft vom Kapaun die Rede. Das ist ein kastrierter und gemästeter Hahn.

Ob das jetzt immer noch so ist, vermag ich nicht zu sagen.

Ich hoffe, meine Grammatik ist korrekt :).

Paravan

"Paravan, konnte man in einem Kulturbericht lesen."

Daran erinnere ich mich noch. Das war eh in der Presse ;)

Re: Paravan

Ja, und? Wieso soll die Schreibung "Paravan", außer dass sie unüblich ist, a priori falsch sein? Wir schreiben viele Wörter aus anderen Sprachen in eingedeutschter Version, man denke nur an "Büro" (statt "Bureau"), "Plüsch" (statt "Peluche"), "Kanapee" (statt "Canapé") sowie "Streik" (statt "Strike"), "Keks" (statt "Cakes"), "Koks" (statt "Cokes") und das vor allem in Österreich übliche "Schi" (statt "Ski").

Antworten Antworten Gast: Gast_JohannesSchenk
08.08.2011 02:03
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Re: Re: Paravan

abgesehen davon, dass ich immer noch Bureau und Ski schreibe und mir dafür heutzutage möglicherweise einen Verweis von Herrn Winkler erwarten könnte, ist Paranvan nicht richtig, nur weil andere Wörter eine neue Schreibweise bekommen haben - und auch nicht logisch, da es der richtigen Aussprache genau so wenig entspricht, wie Paravent - wahrscheinlich hat der Gegenstand deshalb noch die alte - französische - Form weil man das kaum lautmalerisch schreiben kann.

Re: Re: Re: Paravan

Man kann nicht von Deutschsprachigen verlangen, französische Wörter wie im Französischen zu schreiben und sie auch so auszusprechen.
Denken Sie daran, wie die französischen Wörter "genre" und "Jean" verösterreichert wurden: als "Schan" und als "Schani". Und aus dem "fiacre" wurde der "Fiaker".

Re: Re: Re: Re: Paravan

Doch das kann man schon, zumindest dann, wenn das Wort ins Deutsche in genau der Schreibweise übernommen worden ist.

Sicher werden immer wieder Wörter aus anderen Sprachen eingedeutscht. Aber bei diesem Wort ist das eben nicht passiert. Das Wort "Paravan" gibt es nicht, es heißt eben "Paravent".

Re: Re: Re: Re: Re: Paravan

Liebe Senferin, es kommt aber nicht selten vor, dass Wörter zunächst in der ausländischen Form übernommen und dann mit der Zeit eingedeutscht werden. Das "Bureau" > "Büro" ist so ein Fall. Wenn es also der Sprachgemeinschaft einfällt, auch den Paravent einzudeutschen, werden Sie das nicht verhindern können, genauso wenig wie Sie jemanden daran hindern können, *die* Garage und *die* Blamage als weibliche Hauptwörter zu verwenden, obwohl jeder, der ein bisschen Französisch beherrscht, weiß, dass diese Wörter im Französischen männlich sind.
Und gute Argumente dagegen werden Sie auch keine haben.
Natürlich ist der "Paravan" heute unüblich und wird als Fehler betrachtet. Aber er fügt sich bestens in einen seit jeher und in allen Sprachen beobachtbaren Trend der "Eingemeindung" ein. Man soll also nicht so tun, als sei dieser Fehler so wahn-sin-nig schlimm und unerhört.

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Sehr gut, aber...

Ich finde Ihre Kolumne zur Aufdeckung von schlechtem Deutsch und fehlerhafter Grammatik oder Rechtschreibung sehr gut. Allerdings verstehe ich nicht, warum Sie so stark auf die "österreichischen" gegenüber den "bundesdeutschen" Varianten beharren. Ein Satzbeispiel: Jemand wurde "gefahren" klingt für mich richtiger als "geführt". Letzteres klingt für mich umgangssprachlich, aber nicht für eine Zeitung angemessen, auch nicht für eine österreichische. Für mich kann man in der Hochsprache nur führen, wenn man eine Person an der Hand begleitet. Wenn man im Auto an einen Ort gebracht wird, wird man meinem Verständnis zufolge gefahren, nicht geführt - außer eben in der Umgangssprache. Vielleicht denke ich aber nur darum so, weil ich selbst deutsche Wurzeln habe....

Re: Sehr gut, aber...

Nein, das liegt nicht an Ihren deutschen Wurzeln. Ich empfinde das genauso.

Umgangssprache hat meiner Meinung nach in einem Artikel nichts verloren, außer natürlich, man zitiert jemanden.

Gast: mrein
04.08.2011 13:07
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Joh 8,8

"Selbst in Deutschland, von wo das unsägliche mal importiert wurde,"

Wie heißt es richtig? "[...] woher das unsägliche [...]"

Ns.: "Für und wider einer Frauenquote." kann durchaus korrekt sein, steht das "wider" substantiviert als "Wider" im Satz.

Gast: beschwerer
04.08.2011 11:51
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ach gott, der backenbartle

tut wieder mal so als hätten die österreicher die deutsche sprache erfunden

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Re: ach gott, der backenbartle

Naa, de Bayern worns!

Auch wenn ...

... das meiste stimmt eine Bemerkung:

„Es mag am Wetter gelegen haben. In Deutschland ist das die richtige Ausdrucksweise, in Österreich ist es falsch. Hierzulande muss es heißen: Es mag am Wetter gelegen sein.“ Hier erliegt Herr Winkler einem Vorurteil, das man in Österreich oft zu hören bekommt. Der Gebrauch von "sein" bei Zeitwörtern wie "liegen, stehen, sitzen usw." ist oberdeutsch (also alemannisch, bairisch und süd- bzw. ostfränkisch), also südlich des Mains, oder, um es volkstümlich auszusprechen: südlich des „Weißwurstäquators“ – außerdem vom Duden als zulässig betrachtet und in Österreich die Norm. In Bayern, wie es scheint, nicht mehr, denn dort sah ich unlängt im Fernsehen „Der Alte“, der im Süden Bayerns spielte, wobei die Einheimischen durchaus vertrauten Dialekt sprachen, bis auf eine Ausnahme: "der håt dort g’stånd’n", "die Leich’ håt im Hof g’legn" usw. Wie ist so etwas möglich? Das wäre so, wie wenn man in Berlin sagte "er is da jesessen" – passt auch nicht! Ich frage mich nur, warum dies so ist. Ähnliches gibt es im ORF ja auch, doch nicht in diesem Extrem. Zwar spricht die „SOKO Kitzbühel“ einen Pseudodialekt, der aber immer noch süddeutsch-österreichisch ist; sprachlich besser sind jedenfalls die bayerischen „Rosenheim-Cops“, während die Wiener „SOKO-Donau“ und „Schnell ermittelt“ ein abgehobenes Pseudowienerisch spricht.

0 2

Deutsche Sprache

schwere Sprache hat einmal einer gesagt.

Besten Dank Herr Winkler für die vielen Hinweise zum richtigen Gebrauch unserer Sprache.

Aber warum verschonen Sie die ORF Journalisten?
Trotz vieler Hinweise unsererseits, hat man denen nicht abgewöhnt, brauchen nicht ohne zu zu gebrauchen.
Dann sollte man den meisten Politikern auch noch sagen, dass man Ihnen nicht versichert sondern Sie.
Ich versichere Sie, Ihr Artkel kommt gut an.


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