25.05.2012 11:59 | Meine Presse Merkliste 0

Der Papst kommt in die Stadt, in der das Abendland untergeht

von Hans Winkler (Die Presse)

Benedikt XVI. in Deutschland. Schrille Töne aus Politik und Evangelischer Kirche geben einen Vorgeschmack auf die baldige Visite des Heiligen Vaters.

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So wie wir den ORF und die meisten Zeitungen beim Weltjugendtag in Madrid erlebt haben, werden wir auch vom Besuch von Papst Benedikt XVI. in seiner Heimat  Deutschland in der nächsten Woche kaum etwas erfahren. Dafür umso mehr von einigen Demonstranten auf der Straße und von ein paar Zwischenrufern  im Parlament.
Dabei ist es das erste Mal, dass Benedikt XVI. „offiziell“ als Staatsoberhaupt in seine Heimat kommt. Die beiden bisherigen Reisen als Papst nach Deutschland zum Weltjugendtag in Köln 2005 und ein Jahr darauf nach Bayern waren pastoraler Natur bzw. „privat“. Dabei war ausgerechnet der Besuch in Bayern theologisch und politisch besonders folgenreich: Die Vorlesung an seiner ehemaligen Universität Regensburg über Glaube, Vernunft und Gewalt hat weltweites Interesse geweckt und gilt seither als maßgeblich für eine christliche Position in der Debatte über den Islam.

Im demonstrationsfreudigen Berlin erwarten den Papst feindselige – im milderen Fall spöttische – Kundgebungen auf der Straße  und auch bei seiner großen Rede im Bundestag. Angeblich  überlegt mehr als die Hälfte der 76 Mitglieder der Fraktion der Linkspartei, die Papstrede zu boykottieren.

Empfang mit Kondomen?

„Der Papst hat im Parlament nichts zu suchen“, sagte die Abgeordnete Ulla Jelpke. Ihr Parteikollege Andrej Hunko sieht in dem Forum, das dem Papst im Bundestag geboten wird, eine „unzulässige Bevorzugung einer Religion“.
Einzelne Gegner des Papstes könnten dennoch ins Plenum kommen, um Benedikt XVI. unfreundlich zu empfangen, etwa mit Kondomen an den Fingern. Der neue Erzbischof von Berlin Woelki quittierte das mit Ironie: „Seit ich Erzbischof bin, höre ich überall, dass Berlin eine offene, liberale, tolerante Stadt ist. Der Papst hat es verdient, dass man ihm mit genau dieser Offenheit, mit Respekt und Toleranz begegnet.“

Der Feuilletonist Hubert Spiegel nannte in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ Berlin die Stadt, „in der das Abendland besser und gründlicher untergeht als irgendwo sonst“. Das wird der Papst so ähnlich sehen, aber nicht als unvermeidliches Schicksal hinnehmen wollen. Er wird dagegen anreden wie schon in London, das gewissermaßen als die Hauptstadt eines neuen, aggressiven  Atheismus gilt.

Mit werbender Bescheidenheit und Milde, zugleich aber auch präziser Gedankenschärfe und unbeugsamem Bekennertum hat der Papst schon die dem Deutschen und Papst gegenüber sehr skeptischen Engländer beeindruckt. In der Heimat und in der eigenen Sprache sollte ihm das auch gelingen. Auf Animosität und Ressentiment trifft der Papst freilich nicht nur bei Kirchenfeinden aus dem ehemals kommunistischen Lager. Auch aus der evangelischen Kirchen kamen zuletzt offen feindselige Stimmen.
Am auffallendsten  war ein Artikel im offiziellen Magazin der Evangelischen Kirche „Chrismon“, das als Beilage in verschiedenen Zeitungen erscheint. Der Chefredakteur des Blattes, übrigens ein ehemaliger Katholik, kommt mit alten antikatholischen Klischees daher und meint, er sei lieber ein Protestant, als „ein Schaf, das einem Oberhirten hinterhertrabt“.

Scharfe konfessionelle Töne

Erstaunlich sind die scharfen konfessionellen Töne deshalb, weil das Magazin sich sonst sehr neutral humanistisch gibt und seine evangelische Kirchlichkeit nur verschlüsselt zeigt.
Die Polemik könnte auch damit zu tun haben, dass der Papst in Ostdeutschland im Kernland der Reformation auftritt und dort einen Schwerpunkt in der Ökumene sieht. Bei der Vorbereitung des Besuches hat er selbst den Programmentwurf geändert und dem Präses der Evangelischen Kirche Deutschland, Nikolaus Schneider, in einem persönlichen Brief versichert, er werde mehr  Zeit für die Begegnung mit den Vertretern der EKD im Augustinerkloster von Erfurt aufwenden, als ursprünglich geplant. Der Papst nannte Schneider sogar seinen „lieben Bruder in Christus“.

Der Artikel im „Chrismon“ will wohl die eigenen Vertreter davor warnen, sich von Benedikt vereinnahmen zu lassen und ökumenische Töne aus Rom mit entsprechender Distanz aufzunehmen, wenn sie sie schon unvermeidlicherweise die Teilnehmer an einer Papst-Veranstaltung sein müssen.
Er spiegelt wohl auch die Nervosität wider, die in der Evangelischen Kirche schon jetzt vor dem großen Luther-Jubiläum 2017 herrscht, über dessen ökumenische Dimension  ja keineswegs Einigkeit in der EKD herrscht.

Große Sympathie bei den Massen

Zur Aufgeregtheit in den politischen und religiösen Milieus  kontrastiert eine schlichte positive Erwartung in der Bevölkerung: Weit über die Katholiken hinaus erfreut sich der Papst bei seinen Landsleuten der Sympathie. Sogar im weithin unkirchlichen und areligiösen Ostdeutschland erwartet mehr als die Hälfte der Menschen vom Papst wegweisende Äußerungen zu gesellschaftlichen und sozialen Fragen. Die meisten freuen sich einfach über den Besuch. Die Kleingläubigkeit der Organisatoren wurde durch die Gläubigen Lügen gestraft.

Zu fast allen öffentlichen Auftritten und Gottesdiensten des Papstes haben sich mehr Menschen angemeldet als erwartet. In Berlin musste die große Messe mit dem Papst ins Olympiastadion verlegt werden, das man ursprünglich aus Sorge, man könne es nicht mit Teilnehmern füllen, als Veranstaltungsort ausgeschieden hatte.
Dennoch wird die schwierigste Aufgabe für den Papst in Deutschland sein, gerade zu den Katholiken das Richtige zu sagen. Die Kirche in Deutschland ist verunsichert durch zahlreiche interne Konflikte. Der Missbrauchsskandal ist noch längst nicht ausgestanden.

Eine Initiative von acht prominenten katholischen CDU-Politikern – darunter eine Ministerin, drei ehemalige Ministerpräsidenten sowie der Bundestagspräsident – für die Weihe von „viri probati“ zu Priestern, hat scharfe Wortwechsel zwischen zwei deutschen Kardinälen ausgelöst. Das Memorandum von 300 Theologen mit Reformwünschen hat zu Kontroversen geführt und Gläubige irritiert.

Die Bischöfe haben darauf mit einer „Dialoginitiative“ reagiert, zu deren Auftaktveranstaltung nicht einmal die Veranstalter selbst vollzählig kamen. Prompt hat der Präsident des Zentralkomitees deutscher Katholiken, Alois Glück, vor einer „Kultur der Folgenlosigkeit“ gewarnt.

Gerüchte über Kirchenspaltung

Zu allem Überfluss tauchten im Juni Gerüchte über eine drohende Kirchenspaltung in Deutschland auf. Ein Nachrichtenmagazin  berichtete von einem angeblich im Vatikan geführten „inoffiziellen Dossier“ über die Kirche in Deutschland. Der ehemalige Kurienkardinal Walter Kasper tat das als „Verschwörungstheorie“ ab und als „Hypothesengebäude, das Einzelinformationen kombiniert und andere unangemessen aufbauscht“.

Spöttisch gab die  Tageszeitung „Die Welt“ die Parole aus: „Krise war gestern, morgen kommt der Papst“. Den deutschen Katholiken wieder Vertrauen und Zuversicht zu geben, wird nicht die einfachste Aufgabe sein, die Benedikt XVI. in seiner Heimat erwartet.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.09.2011)

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27 Kommentare
 
1 2
Themis
21.09.2011 21:10
0 1

Der Gottesstaat im aufgeklärten Abendland

Es ist ein Skandal, dass in einem s. g. säkulären Staat, ein Papst im Parlament, dem Verfassungsorgan der deutschen Demokratie, eine Rede halten darf. Deutschland wird mehr und mehr zu einem Gottesstaat. Warum nicht gleich eine Papstrede im Europaparlament. Grotesk!

Kyniker
21.09.2011 00:37
3 0

@ „Gerüchte über Kirchenspaltung“






Gerüchte? Ratzinger und seine Pius-Brüder haben sich doch längst von den Menschen abgespalten…






Kyniker
21.09.2011 00:36
3 0

@ „Der Papst hat im Parlament nichts zu suchen“






so eine Frechheit – da könnte man ja auch sagen, dass Gaddafi oder Kim da nichts zu suchen hätten…






Kyniker
21.09.2011 00:36
3 1

@ „Große Sympathie bei den Massen“






„Massen“ – bestehend aus den Spießgesellen der Pius-Brüder, dem Opus Dei oder der Legio Mariae…






8 1

Papst-Boykott ausweiten!

Für mich ist es ein Riesen-Skandal, dass ausgerechnet der Papst eine Rede vor dem Deutschen Bundestag halten darf.
Denn die Auffassung dieses Menschen ist in wesentlichen Bereichen des Lebens krass menschenrechtswidrig, insbesondere gegenüber allen anderen ca. 4000 gleichberechtigten religiösen und nichtreligiösen Weltanschauungen, indem er auf - sogar massiver - Bevorzugung seiner speziellen Weltanschauung besteht.
Aber auch seine Meinung z.B. zu Frauen, Homosexuellen, zur Eheschließung von Priestern und der Notwendigkeit einer effektiven Geburtenkontrolle finde ich alles andere als menschenfreundlich.

Ich finde es sogar sehr gefährlich, wenn sich die meisten Bundestagsabgeordneten bisher dem Boykott nicht anschließen wollen. Denn dann ignorieren sie die Verpflichtung des Bundesverfassungsgerichts zur Weltanschauungsneutralität und provozieren so geradezu Schaden für Deutschland!

Gast: Melchior
15.09.2011 15:58
1 3

Rote / Linke u. grüner Spinat in einem Abendland !

Was will man von einer "gottlosen "politischen Gemeinschaft wie o. Aufgeführt erwarten?
Und sowas ist Vorbild in diesem untergehenden Abendland !

Gast: Katholik in Österreich
15.09.2011 08:06
1 3

Eines sei gesagt:

In einer Zeit, wo Wirtschaft und Politik jämmerlich versagen, gewinnt Religion an Bedeutung.

Und genau die Kritik am Papst zeigt, wie bedeutend sein Amt selbst für seine Feinde ist!

Cosinus62
14.09.2011 18:54
2 4

Was will man von geistig rückständigen Linksproleten

erwarten?

Gast: radius
13.09.2011 22:19
3 5

Wir freuen uns auf den Papst und seine Worte.


Guter Artikel.


Gast: Glücklich ohne Hormone
12.09.2011 18:06
3 7

@Volkmar Marschall

Der Papst besucht die Länder in denen Katholiken leben, um sie im Glauben zu stärken. Wenn Sie kein praktizierender Katholik sind, dann werden Sie auch nicht verstehen, dass man als Gläubiger dieser Stärkung bedarf. Die Angriffe von außen (vor allem durch die Intoleranz der Toleranten) und von innen (die Anfechtungen und Versuchungen sind allgegenwärtig) sind viele.
Wenn der Papst in Rom bleibt, verhungert nicht ein Kind weniger. Statt von anderen Hilfe zu fordern (und die Kirche ist überall, wo humanitäre Hilfe benötigt wird, sofort zur Stelle), sollte jeder sich selbst fragen, was er persönlich beiträgt, sei es im Kampf gegen die Armut in Afrika oder im Bemühen um Frieden in der Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz (im eigenen Leben ist es ja meist am schwersten)

Es tut mir leid, wenn Sie noch keine persönliche Gotteserfahrung gemacht haben, doch ER existiert als Schöpfer und Erhalter der Welt, als Retter und Erlöser für Sie, mich und alle Menschen und als Geist, der fortwirkt in Seiner Kirche.

Antworten Gast: lucy fair
12.09.2011 21:16
6 3

Re: @Volkmar Marschall

"Es tut mir leid, wenn Sie noch keine persönliche Gotteserfahrung gemacht haben, doch ER existiert als Schöpfer und Erhalter der Welt, als Retter und Erlöser für Sie, mich und alle Menschen und als Geist, der fortwirkt in Seiner Kirche."

Danke, dass Sie auch für mich glauben, weil ich war noch nie so betrunken. Ebenfalls aufrichtige Anteilnahme, dass Sie es im eigenen Leben am schwersten haben.

6 1

Re: @Volkmar Marschall

Der christliche Gott als Übel

Zitat: "als Retter und Erlöser für Sie, mich und alle Menschen und als Geist"

Das ist eines der Übel, die die religiösen Menschen über die Welt bringen, sie versuchen ihre Weltsicht auf alle Menschen zu projizieren.

Die erfolgreichen Religionen indoktrinieren die Menschen meist von klein auf. Bei uns in Regensburg haben letzten Monat 70 Menschen die großen christlichen Kirchen verlassen.

Ohne die Säuglingstaufen wären die christlichen Kirchen Randerscheinungen.

Datko - Physiker, Philosoph - Monopole.de

Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
13.09.2011 08:16
1 5

Re: Re: @Volkmar Marschall

70 in Regensburg? Ist eh wenig. Seltsam, dass ausgerechnet deutsche Katholizismus-Hasser hier posten ...

4 1

Re: Re: Re: @Volkmar Marschall

Das Schlimme ist, dass ein Großteil davon wohl schon als Baby gegen das Selbstbestimmungsrecht von den Priestern für deren Zwecke vereinnahmt wurde.

Ich halte Priester, die Säuglinge taufen, für üble Menschen.

Joachim Datko - Forum: Monopole.de

Gast: Volkmar Marschall
12.09.2011 12:01
8 2

Papstbesuch in Deutschland

Die Reiselust des heutigen Pontifex und seines Vorgängers ist für normale Christen nicht mehr nachvollziehbar! Die immensen Kosten der bisherigen Reisen sind im Hinblick auf den Klimawandel und die Armut in der Welt unverantwortlich, zumal Millionen Kinder am Hungertod sterben (z.B. in Somalia)! Die Verschwendungssucht des Pontifex tritt mit seinem Besuch erneut zutage.

Bereits Goethe kritisierte die Geistlichkeit heftig: "Aber sie will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die 'hohe reich dotierte' Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen" (s. Eckermann, "Gespräche mit Goethe", Leipzig, 1836, Band 3, S. 797).

Und das Märchen von der Existenz Gottes wurde bereits beim Erdbeben von Lissabon im Jahre 1755 widerlegt. Bei diesem Erdbeben starben am "Allerheiligentag" zahlreiche Kinder während des Gottesdienstes (!) in den Kirchen oder wurden verstümmelt, während das Rotlichtviertel "Alfama" verschont blieb. Warum ignorieren der Papst und sein Gefolge diese Fakten? Wenige Wochen nach den schrecklichen Ereignissen von Lissabon - das Erdbeben forderte rd. 90 000 Tote - verfasste Voltaire sein berühmtes "Gedicht über das Erdbeben von Lissabon":

O unglückselige Menschen, bejammernswerte Erde! Unsinniger Leiden unaufhörliche Qual!- Betrogene Philosophen. Ihr schreit: "Alles ist gut!"Kommt her! Und seht die grässlichen Ruinen,verstreute Glieder unter Marmortrümmern.- Wie

2 6

Re: Papstbesuch in Deutschland

Welches Staatsoberhaupt (ausser dem Oesterreichischen) macht nicht ein paar Auslandsbesuche pro Jahr? Und warum sollte das dem Papst, der immerhin 1,5 Milliarden Menschen zu betreuen hat, verwehrt sein? Und das in Zeiten, wo jeder Hausmeister jaehrlich um die halbe Welt fliegt?

Antworten Gast: Waldtraud von Heidegg
13.09.2011 04:40
2 5

Re: Papstbesuch in Deutschland

Und bei uns, einer kleinen Stadt in Österreich, sind hunderzwei Personen zum katholischen Glauben konvertiert. Taufen gab es dreihundert und zwanzig.
Also weit weg von einer Randerscheinung.

Toleranz gilt auch gegenüber der Katholischen Kirche. Auch wenn sie auf Fels gebaut ist...

Manchen Personen täte eine Islamisierung gut.

Antworten Gast: Künzl Maria
12.09.2011 22:49
0 4

Re: Papstbesuch in Deutschland

Bin Römisch-katolisch, und empfinde nicht, das mit dem Papstbesuch die Glaube an Gott an jemand "projiziert" wird. Auf mich wird auch NICHTS projiziert, von die unseeligen politischen Empfängen, die täglich geschehen und mich nicht beeindrucken können, weil ich mein Vertrauen an Politiker schon längst verloren habe. Wer nicht an Gott glaubt, hat selbst entschieden, doch daswegen soll sich nicht so auftun wegen Besuch des Pontifex, der sein Volk beuchen will und wird. Toleranz für alle oder nur für manche? Es ist schade, das ein höchster Vertreter Gottes und der Kath.Kirche in seinem Land mit so wenig Respekt aufgenommen wird!

Antworten Antworten Gast: Elfe- Marie
13.09.2011 04:27
2 4

Re: Re: Papstbesuch in Deutschland

Der Papst kann nichts für die Unglücke und Katastrophen der Welt. Auch wenn das Naturgesetz der Wiederkehr einmal einschlägt hat das nicht der Papst oder die katholische Kirche zu verantworten, sondern die sündige Menschheit selber, die sich Dämonen züchtet anstatt Gott zuwendet. Bereits Tierquälereien rufen weltweit katastrophale Rückkoppelungen hervor.
Und warum soll der Vatikan überall spenden, wenn die Leute schon so unverschämt über die Katholiken herziehen.
Die supperreichen Arabischen Staaten sind in ertser Linie dazu angetan für ihre Muslime in Katastrophengebieten zu sorgen und nicht der Vatikan, der sowie so viel Gutes tut, das nicht an die große Glocke gehängt wird.


8 8

r.-k. Papst soll bleiben wo der Pfeffer wächst

Zitat: "Weit über die Katholiken hinaus erfreut sich der Papst bei seinen Landsleuten der Sympathie."

Für mich ist der r.-k. Papst eine Horrorgestalt. Bei mir steht er für Indoktrination der Menschen von klein auf.

In Deutschland geht es bergab mit r.-k. Kirche.
Sonntägliche Kirchgänger bei den Katholiken:
1960 ~ 46%
2000 17%
2010 12,6%

Kaum jemand will noch r.-k. Priester werden:
2009 99 Neupriester für den Gemeindedienst
2010 80

Die Quellen für obige Zahlen finden Sie unter: http://www.monopole.de/weltreligionen/statistiken-zu-religionen-und-atheismus/

Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
http://www.monopole.de

Antworten Gast: Vogel Strauss
13.09.2011 08:14
3 6

Re: r.-k. Papst soll bleiben wo der Pfeffer wächst

Konvertieren Sie zum Islam und werden Sie dort glücklich, aber verschonen Sie uns mit Ihren Ergüssen!

Antworten Gast: vergilius
12.09.2011 21:18
2 6

Re: r.-k. Papst soll bleiben wo der Pfeffer wächst

ihnen wäre es natürlich lieber, könnten sie menschen mit ihrem schmarrn indoktrinieren, gell? wie der schelm denkt, so scheint er zu sein ...

Kokopelli
12.09.2011 09:24
5 6

Polemisches Religionsgeplänkel

Christen, die sich untereinander nicht schmecken können, anderswo hauen sie sich noch den Schädel für ihre Glaubensrichtung ein. Alles im Namen eines Gottes, der sich als absolutes Vernunftwesen schon längst mit Schaudern von all diesen Religionseiferern abgewendet haben müßte. Weit und breit keine Spur von Toleranz und "brüderlicher Liebe"! Im Gegenteil. Wir erleben jetzt wieder ein Anheizen der weltweiten Religionsrichtungen, kriegerische Töne mit irren Auswirkungen. Das kann mit Gott nichts zu tun haben. Trotzdem wäre es interessant, was der Papst im deutschen Bundestag zu sagen hat. Ein Novum der Kirche. Ich würde ihn in Ruhe sprechen lassen. Denn auch viele Kirchengegner sind bloß intolerante Eiferer.

Antworten Gast: Elfemarie
13.09.2011 04:12
2 6

Re: Polemisches Religionsgeplänkel

Ich freue mich schon lange auf den Besuch des hochintelligenten, liebenswerten Papst Benedikt. Gott schütze und segne ihn und behüte ihn vor bitterbösen, primitiven, geistlosen Neidhammeln.

Gast: Glaubensbeobachter
12.09.2011 05:09
6 13

Das weithin unkirchliche und areligiöse Ostdeutschland ist das Kernland der Reformation

Und wieder zeigt sich, dass das Verlassen der allumfassenden (denn genau das bedeutet katholisch) Kirche nur der erste Schritt zum endgueltigen Verlassen Gottes ist. Wer die katholische Kirche verlaesst, dem stehen ewige Hoellenqualen bevor, sowie bereits seelische Qualen solange er noch auf dieser Erde weilt.

 
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