Souffleurkasten

Was kommt nach der 1968er-Ära? Und wer schafft das Burgtheater?

Dame oder Herr in die Burgtheater-Direktion? Die Politik hat es eilig. Die Ausschreibung ist veröffentlicht, die Frist läuft bis 21. Mai, im Juni soll die neue Führung feststehen.

Karin Bergmann verlässt das Burgtheater 2019 geordnet. Das Budget ist noch immer mehr als großzügig. Wer allerdings Repertoire-Vorstellungen besucht, stellt fest, dass die Auslastung teils mäßig ist, vor allem im großen Haus. Die Burg, seit Jahrzehnten fest in der Hand des deutschen Regietheaters, braucht nach dem Abtreten der 1968er-Revolutionäre neue Impulse, Relevanz, Aufreger. Multimedia gibt es oft, fremdsprachige Regisseure kaum – und es zeigen sich auch zu wenige neue tolle Schauspieler. Das feine Burgtheater-Ensemble braucht frische Kräfte.

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 532 Wörter

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen
Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen