12.02.2012 07:46 | Meine Presse Merkliste0

Arabella, schöne Rebellin oder höfliche Araberin?

Ein neues Kunstwort ist in die Politikseiten eingezogen: „Arabellion“. Es klingt gut – und ist ein idealer Anlass für etymologische Spinnereien.

Nein, es ist nicht „ziemlich egal“, wie man lebt

„Mit etwas Glück sterben Sie 2012 als Erster“, sagte ein Plakat. Eine Einrichtung der Sterbebegleitung hat einen noch bedenklicheren Spruch.

Politiker, versucht es doch einmal mit paradoxer Intervention!

Wer interveniert, strapaziert seine Macht, um sich etwas zu richten. Und baut darauf, dass er nicht „ein jeder“ ist.

Auch ein Staat kann nur in der Zeit sparen, nicht in der Not, oder doch?

BZÖ-Obmann Josef Bucher hat in die Debatte über das „Sparpaket“ eine Definition des Wortes „sparen“ geworfen. Doch dieses hat ein kompliziertes Bedeutungsfeld.

Wie wurstig wollen die Wutbürger werden?

Eine auf H.-C.Strache geworfene Semmel fleischlichen Inhalts verführt zur Frage: Wird die „Wurstung“ zum gesellschaftlichen Ritual?

Der Swag muss aus der Hüfte kommen!

Zum „Jugendwort des Jahres“ wurde „Swag“ bestimmt. Es kommt aus dem Hip-Hop, aber woher leitet es sich ab?

Eine Grapefruit ist keine Orange – und auch kein Sessel

Viel Freudianisches liegt in der Luft in diesem nebligen Wiener November. Trotzdem sollte man keine Zitrusfrüchte verwechseln.

Michaels Milch, Marihuana und ein Nachtschattengewächs

Michael Jacksons letzte Worte galten einem Narkotikum: Sucht hat etwas Bestürzendes, auch die nach Nikotin.

Kuss, Krise, Katastrophe: Die Macht des Beobachters

Eine Zeitung verfolgt ein Ehepaar, um zu belegen, dass es sich in einer Ehekrise befinde. Und konstatiert: Sie küssen einander nicht!

Trost im Frühherbst: Ein guter Mensch mehr

Die Tage werden kürzer, die Schulden werden größer, das Weltall wird kälter. Eine herbstliche Suche nach Aufmunterung.

Welche Vernunft ist höher als alle Vernunft?

Papst Benedikt XVI. hat bei seinem Deutschlandbesuch wieder viel über die Vernunft gesprochen. Aber welche meint er?

Der Fernseher sitzt auf dem Sofa, sieht ihn niemand?

Das Sofa war das perfekte Möbel der Fernseh-Ära. Wenn man es auf dem Schirm sieht, vermittelt es eine Vorahnung von Interaktivität.

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