ZWISCHENtöne

Schön, dass einmal Streichquintette gespielt werden

Im November gibt es im Wiener Konzertleben einiges zu entdecken: etwa ein lebensfrohes Stück von Brahms oder ein Vorbild für Mahler.

Abgesehen von der Tatsache, dass Freunde der Kammermusik Auftritte des Belcea-Quartetts schon prinzipiell nicht versäumen sollten – kaum ein Ensemble liefert seit der Auflösung des Alban Berg Quartetts derartig ausgefeilte Interpretationen –, das Konzert am kommenden Sonntag (5. 11.) im Mozartsaal darf noch zusätzliche Aufmerksamkeit beanspruchen, denn es wirkt Antoine Tamestit als zweiter Bratschist mit und ergänzt das Ensemble zum Streichquintett. Das wiederum ist eine sträflich vernachlässigte Gattung im internationalen Musikleben, obwohl diesem durch diesen Umstand einige der herrlichsten Kammermusik-Werke entgehen.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.10.2017)

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