Kunstlicht

Zum „Pollocking“ in der Kunst kommt jetzt die „Gelierung“

Das österreichische Künstler-Kollektiv Gelatin schuf für eine New Yorker Galerie Golems mit den Genitalien. Sehr spritzig.

Gelatin bei Greene Naftali in New York
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Gelatin bei Greene Naftali in New York
Greene Naftali Gallery

Was Erwin Wurm mit seiner Wut machte – seine absichtlich zerstörten Ton-Skulpturen sind gerade im „21er Haus“ ausgestellt – das machten Gelatin mit ihrer Lust. Diese Parallele ist natürlich Zufall, falls es einen solchen gibt. Der Vergleich aber macht Spaß: Hat Wurm alltägliche, aus Ton nachgebildete Objekte wie Telefone, Häuser, Möbel mit dem Auto überfahren, mit den Fäusten traktiert oder sich draufgesetzt, wandte sich das aus vier Männern bestehende Wiener Künstler-Kollektiv ihren Tonklumpen eindeutig liebevoller zu, begattete sie von vorne, hinten oder wie auch immer.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.08.2017)

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