25.05.2012 16:42 | Meine Presse Merkliste 0

Wer ist penetrant, Frau Kampusch?

ISABELLA WALLNÖFER (Die Presse)

Natascha Kampusch liest uns wieder die Leviten: Bei einer Pressekonferenz in Hamburg ist sie am Montag zum Watschentanz gegen ihre Heimat angetreten.

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In Österreich schlage ihr Missgunst und Aggressivität entgegen; es sei eine „Wiener Mentalität“, andere zu kritisieren und schlechtzumachen; die Medien seien penetrant; und: Ein österreichischer Journalist hätte „gleich etwas Unangenehmes, Intimes gefragt“. Sprach Kampusch und rührte die Werbetrommel für die Dokumentation „Natascha Kampusch – 3.096 Tage Gefangenschaft“, die am 25.1. gezeigt wird (ARD, 21 Uhr).

Bravo! So macht man sich Freunde. In den Medien und in der Bevölkerung. Das wohl berühmteste Entführungsopfer der heimischen Kriminalgeschichte hat aus den bitteren Erfahrungen nichts gelernt. Wenn sie denn tatsächlich in Ruhe gelassen werden will, sollte sie in der Öffentlichkeit schweigen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier jemand bis zur Penetranz vor die Kameras springt, um dann zu raunzen, dass die Nation sich ihren eigenen Reim macht – inklusive derer, die's nicht gut meinen.

Die anderen Kellerkinder – jene des Josef F. aus Amstetten – haben einen anderen Weg gewählt: den in die Anonymität. Das bringt weniger Publicity – aber dafür mehr Frieden.


isabella.wallnoefer@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.12.2009)

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95 Kommentare
 
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Heike P.
19.12.2009 11:10
0 1

Der Wahrheitsbeweis soll seine Kasperlkommission sein, liest man.

Unbedarfte Journalisten werden sicher auch das noch normal finden und kritiklos wie immer hinnehmen. Adamovich will der Frau Kampusch ja an _diesem_ Heiligen Abend beweisen (und ihn ihr damit gründlich verderben), dass sie es am Heiligen Abend "unter einem Dach" mit dem geisteskranken Sadisten besser hatte als bei ihrer Mutter zuhause. DARUM und nur darum geht es nämlich in diesem Prozess.

Hoffentlich verendet er vor Gericht ganz jämmerlich, damit diese unglaubliche Verhöhnung des Opfers endlich aufhört.
*speib*

Antworten Gast: stuo89
19.12.2009 19:06
0 1

Re: Der Wahrheitsbeweis soll seine Kasperlkommission sein, liest man.



*snief*

da geht es nicht um herstellung irgendeiner ehre oder richtigstellung. ein proll hat lunte gerochen, aussicht geld abzuzocken, ohne einen finger krumm machen zu müssen.......

Antworten Antworten Heike P.
21.12.2009 10:28
0 1

Huach zua, Löschknecht, lächerlicher

„ein proll hat lunte gerochen, aussicht geld abzuzocken, ohne einen finger krumm machen zu müssen.......“

Der "Proll" ist die Mutter eines Verbrechensopfers. DAS lasst ihr stehen?

Anscheinend ist es nach 11 Jahren Martyrium normal, dass jeder anonyme Troll das Opfer und seine Mutter öffentlich anbrunzen und angacken darf. Ist es aber nicht, Ihr angebliche "Qualitätszeitung"!

Antworten Antworten Antworten Gast: Knigge
21.12.2009 21:39
0 0

Re: Huach zua, Löschknecht, lächerlicher

Ihre headline, Heike P., passt ausgezeichnet zum Proll- bzw. Mundl-Jargon....


Antworten Antworten Antworten Antworten Heike P.
21.12.2009 22:49
0 0

Man verwildert hier sehr schnell.

Ich habe mich dem Aertikel von der Trollin und ihrem Trollforum angepasst.

hu

Antworten Antworten Antworten Gast: snow cake
21.12.2009 21:20
0 0

Re: heike


die nachbarn wär`ns schon richten.....

Heike P.
19.12.2009 10:56
0 0

"wie Sie"

hab ich jetzt rausgenommen, das muss sich halt jeder mitdenken
*rofl*

Heike P.
17.12.2009 18:14
0 0

Mit einer fetzendepperten Kampusch-Beschimpfung

kann man als "Journalistin" noch auffallen (sogar bei Kollegen), sich selber erhöhen auf Kosten des Opfers. Aber Menschen wie Frau Kampusch haben nicht jahrelang einen schwerkriminellen Hirnkranken überlebt, um dann von anderen Hirnkranken weiter zerstört zu werden.

"Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen man lieber nicht hätte wissen wollen, was dieser oder jener Journalist so denkt. Zum Beispiel über Natascha Kampusch ...

Als hätten sie nicht einen brutalen Ausnahmezustand erlebt, sondern wären einer notwendigen pädagogischen Lektion unterzogen worden. "Bravo!", kommentiert folglich Isabella WALLNÖFER in der Presse und unter der Überschrift "Wer ist penetrant, Frau Kampusch?"

Nur so viel vielleicht: Die Formulierung, dass eine "bis zur Penetranz vor die Kameras springt" ist nicht nur falsch und gerade in diesem Fall so unflätig wie obszön, denn dieses Talent eignet üblicherweise nur Pornostars."

Altpapier vom Dienstag
http://forwardme.de/640ce2.go


Antworten Gast: xxx
17.12.2009 20:23
0 0

Re: pudeln sie sich wieder ab,

nk hat mittlerweile selbst erkannt, dass sie über das ziel in deutschland hinausgeschossen hat.

sie krone!

Antworten Antworten Heike P.
17.12.2009 21:24
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*lol* .... Das war mehr die APA als sie selber,

die den patridiotischen Heimatschwerpunkt kreiert hat.

Die dpa hatte andere und wichtigere Prioritäten, nämlich was Frau Kampusch da eigentlich überlebt hat. Heimatliebe entwickelt sich halt nicht von selber in einem Bunker, der überall sein könnte. Und nach dem Bunker hat ihr die "Heimat" ja eine Hetzkampagne beschert, die sich selbst ein Schwerverbrecher erst verdienen müsste.

Antworten Antworten Antworten Gast: xxx
17.12.2009 22:09
0 0

Re: *lol* .... Das war mehr die APA als sie selber,

ja heike - nachdem alles erklärt scheint ...nun zurück zu adamovich - ihrem lieblingsthema......;-)

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Re: Re: *lol* .... Das war mehr die APA als sie selber,

Der Geldhahn ist in Österreich schon zu. Was wird das nächste Opferland sein? Ich würde Rumänien wählen. Die verstehen den Blödsinn wenigstens nicht. Dort kann man sicher noch einige Kröten locker machen.

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Wien 2

Mein erster Kommentar wurde gelöscht.
Also eine entschärfte Version:

Willkommen in Wien.

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Wien


Liebe Natascha, du kennst Wien in keinster Weise. Ich verstehe schon, dass du Wien liebst mit all den Lichtern. Aber du bist eine Straßhoferin und keine Wienerin. Bitte sag nicht, dass du eine Wienerin bist. Du schadest meinem Ansehen in der Welt. Und beleidige nicht meine Heimatstadt du..

Antworten Gast: ein ECHTER Wiener
17.12.2009 19:39
5 0

Re: Wien

Oh man! Ich dachte schon, noch niveauloser wie der Artikel selbst gehts nimmer.

Aber dann kommt ein weißes Karnickel
daher. Das anscheinend das Gehirnvolumen einer Stubenfliege hat.

Sag bitte nicht das DU einen Wiener bist, sonst müsste ich mich in Grund und Boden schämen.

Und von wegen deine Stadt und deine Mitbürger. Wien ist nicht deine Stadt und dein Mitbürger ist auch sicher niemand. Die einzigen Menschen die man mit Dir vergleichen kann sind unterdurschnittlich schlechte Hauptschüler.

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Re: Re: Wien

Sans bitte ned per du mit mir sie echter.

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Super Artikel


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Ich kann nur hoffen,

dass der ORF dieses Machwerk nicht für meine GIS kauft.

Gast: fr sch
17.12.2009 12:50
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...

vancouverspielleiter wäre nett eine dezente kameraführung anzustreben. ein wenig kaschieren bitte!
ich hätte l anschauen sollen!

Gast: fr sch
17.12.2009 12:47
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...

mit echten emotionen! dass einem der horror hochsteigt!

Gast: fr sch
17.12.2009 12:47
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...

hab heute im schweinestall übernachtet. naja, zumindest war ich grad davor in den trog geworfen zu werden! ich war erst mit der schule in einem überdimensionalen flugzeug.

Gast: fr sch
17.12.2009 12:41
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...

gottseidank hab ich das problem nicht von n kampusch! allerdings ist sie kein in einen schönheits-, etc. wettbewerb miteinzubeziehendes wesen, meine ich, sondern ein opfer. was auch immer sie sagt, ist ihre sache. um publicity geht es ihr vielleicht gar nicht im gesellschaftlichen sinn großartig involviert zu sein als societydame. da würde mir auch übel bei sowas.

Gast: fr sch
17.12.2009 12:27
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...

ich bin selber ein zuwandererkind allerdings entfernte generation. würde auch dem messianischen judentum übertreten, wenn ich überzeugt bin von der lehre. kenne sie noch nicht.

Gast: aufgebracht
17.12.2009 10:37
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wirklich völlig geschmacklos

und einer qualitätszeitung nicht würdig dieser kommentar
sinngemäß:
"kampusch hat im keller nix gelernt und soll dich ein beispiel an den fritzl kindern nehmen"

unfassbar

Gast: caru
17.12.2009 01:17
12 0

immer mit der ruhe, frau wallnoefer...

seit natascha kampusch nicht mehr im epizentrum eines medienhypes steht (wie es nach ihrer flucht wochen-, wenn nicht monatelang der fall war) sind in österreich tatsächlich fast nur noch solche journalisten hinter ihr her, die dreckwäsche öffentlich aushängen wollen. sei es juristische oder eben, verzeihung, pornographische. solche journalisten gehören, wie wir alle wissen, nicht zu den besten und hätten auch tatsächliche beschimpfungen verdient - nicht nur die sehr sachlichen statements, die frau kampusch anscheinend geäußert hat.
ich will gerne glauben, daß sie beim ARD mit sensibleren und respektvolleren leuten zu tun hat. außerdem sind dem deutschen publikum die allgemeinen umstände ihrer gefangenschaft samt folgen noch nicht so bis zum überdruß vertraut wie dem österreichischen - man hat also keine ursache, im dreck zu bohren, um noch etwas interessantes zu finden.
offensichtlich ist ihr ein klarer kontrast ins auge gefallen, und sie hat ihn geäußert. wo ist das problem? warum gleich so bissig? daß n. k. aufgrund ihrer traumatischen erlebnisse mit besonderer behutsamkeit zu begegnen wäre, darauf will ich gar nicht mehr hinweisen. ganz alltägliche achtung vor dem mitmenschen hätte schon reichen müssen, um obige meldung NICHT zu schreiben.

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Re: immer mit der ruhe, frau wallnoefer...

Wer meine Stadt und meine Mitbürger öffentlich schlecht macht, gehört auch in den Untergrund. Nur meine Meinung.

 
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