26.05.2013 00:08 Merkliste 0

Der Gewerke Stronach

LUKAS KAPELLER (Die Presse)

Gastkommentar. Der 80-jährige Austrokanadier und Neopolitiker Frank Stronach steht ganz in der Tradition steirischer Patriarchen.

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Warum macht mir Stronach Angst? Über Frank, den Fußballpräsidenten, konnte ich noch lachen, über den Politiker nicht mehr. Weil er sich in zwei Sätzen dreimal widerspricht? Weil er übertreibt, vereinfacht und poltert? Weil sein Personal selbst dem BZÖ zu dubios war? Nichts von alledem. Schaudern lässt mich Stronachs Selbstsicht als gütiger Patriarch, für den Österreich eine große Fabrik ist.

Das Bild des Fabrikanten benutzte er gleich mehrmals in der ORF-Sendung „Im Zentrum“, in der er Journalisten duzte und schulmeisterte. Nicht zufällig erinnert sein Habitus an die alten steirischen Gewerken. Diese Bezeichnung trugen die Besitzer von Bergwerken in Stronachs Heimatbundesland einst wie einen Adelstitel vor dem Namen.

Der Gewerke Gottfried Pengg-Auheim (†2009) zum Beispiel hatte in Thörl hohes Ansehen. Die soziale Absicherung seiner Leute galt ihm viel. Er ließ einen Kindergarten und gar ein Kino für die Stahlarbeiter und ihre Familien bauen; die Männer bekamen eine Werkskapelle und konnten Sport treiben. Der Patriarch schenkte Grundstücke dafür her.

Dies alles hatte einen doppelten Nutzen: Der Arbeiter fühlte sich dort wohl, sodass ein Klima entstand, das produktiv war. Der Gewerke Emmerich Assmann (†2005) hingegen war vor allem für seine Härte bekannt. (Bevor Assmann Pleite machte, war er übrigens ein früher Förderer des Ex-Magna-Managers Siegfried Wolf.)

 

Knüppelharte Gönner

Jedenfalls prägten die Gewerken und andere patriarchalische Unternehmer, die sich pflichtbewusst um ihre Leute kümmerten, aber in der Führung knüppelhart und unangreifbar waren, bis weit ins 20.Jahrhundert ganze steirische Landstriche. Stronach, 1932 bei Weiz geboren, scheint es nicht anders zu kennen. Ein Gönner und Geber will er sein, aber keinen Widerspruch dulden.

In Kärnten wird Stronach laut einer OGM-Umfrage erstmals in einen Landtag einziehen. Auch in anderen Bundesländern sticht die Aura der Stärke bei manchen Wählern jedes Argument. Stronach verkörpert den väterlich-autoritären Politikertypus. „Wir machen in Österreich wenig Profit. Ich baute dort Fabriken, weil ich Österreicher bin“, erklärte der Magna-Patriarch im ORF. Ein Philanthrop also, der nun aber Dank einfordert.

In der ARD-Talkshow „Menschen bei Maischberger“ hat das Auftreten des Industrie-Tycoons bereits Befremden ausgelöst. Stronach sei eine Mischung aus „Jörg Haider und einem amerikanischen Erweckungsprediger“, urteilte „Spiegel Online.“ Es ist ein altes Lied, dass die deutsche Demokratie relativ reif ist und die österreichische eher kümmerlich. Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, dass Stronach niemals in den deutschen Bundestag einziehen könnte.

Die Nationalratswahl 2013 wird zeigen, wie viele Österreicher es sich noch gerne in einfältigem Untertanentum einrichten und für die Versprechen des Fabriksherren ihre Vernunft abgeben wollen – wie ein Arbeiter die Stempelkarte an der Stechuhr.

Lukas Kapeller (28) schrieb nach seinem Journalismusstudium in Graz unter anderem für die Österreich-Seiten der Hamburger „Zeit“ und den „Standard“. Er lebt als Reisereporter in München.


E-Mails an: debatte@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.10.2012)

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28 Kommentare
 
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Gast: Punkt Komma Punkt
09.10.2012 11:31
0 2

das einzige, was dieses Forum von jenem der Krone unterscheidet

ist die korrekte Rechtschreibung.

Traurig ist, dass die "Wer das Gold hat, macht die Regeln"-Mentalität gepaart mit tollkühnen Schlagzeilen und einem Spritzer EU-Bashing mittlerweile auch bei scheinbar höher gebildeten Wählern zu wirken scheint!

Gast: Anmerkung
07.10.2012 02:20
4 0

Mit dem Vorwurf „einfältigen Untertanentums“ sollte man vorsichtig sein …

... auch wenn man sich unter Berufung auf sein Alter darauf ausreden kann, noch grün hinter den Ohren zu sein. (Aber es immerhin geschafft hat, seine Unbelecktheit mit der typischen Präpotenz eines österreichischen Alt-Apparatschiks zu paaren, und das im Alter von nicht einmal 30 Jahren!)

„Einfältiges Untertanentum“ ist nämlich seit Jahrzehnten der Motor, der den Parteien SPÖ und ÖVP in den Wahlen ihre Mehrheiten sichert. Nur trägt dort das Untertanentum den ungleich schöneren Namen „Parteitreue“. Das eherne Rückgrat dieser Untertanentreue ist das im Jahr 1945 wahrscheinlich durch einen wundersamen Zufall entstandene System, dass Postenvergaben in Österreich von den zwei „staatstragenden“ Parteien in unüberschaubarer Fülle bestimmt werden.

In der österreichischen Privatwirtschaft kommen parteigeleitete Postenvergaben natürlich nicht vor, haben doch dort, von Siemens-Ederer abwärts, keinerlei geeichte Parteileute das Sagen. Und es hat ja soeben auch der Untersuchungsausschuss einmal mehr gezeigt, wie fern SPÖ und ÖVP den „Privat“-Firmen stehen. Jenen Firmen, die obendrein zwangsweise „Mitglieder“ in der ÖVP-beherrschten Wirtschaftskammer sein müssen. Und dem die SPÖ-beherrschten Arbeiterkammern gegenüberstehen, an welche die „privatwirtschaftlichen“ Arbeitnehmer das Geld für ihren „Schutz“ zwangsweise abzuführen haben.

Gast: MH
06.10.2012 15:51
3 0

Unter Blinden ist der Einäugige König

Ein charismatischer Jörg Haider ist Frank Stronach sicher nicht. Aber in Zeiten wie diesen braucht es nicht viel, um besser als die regierenden Parteien/Politiker zu sein.

Stronach ist der einzige der "Neuen" in der Politlandschaft der sich Aufmerksamkeit in den Medien erkaufen kann. Alle anderen neuen Parteien werden von unseren regierungstreuen Medien wie immer fast negiert und das mediale Rechten-Bashing kennt man zur Genüge und brachte auch nicht den gewünschten Erfolg für Linkslinke.

Sehr froh wäre der Medienkonsument, würde es endlich Nachwuchshoffnungen im Journalismus geben die nicht aus der Kaderschmiede der Linkslinken kommen. Leute die sich von der -uns seit Jahren vorgesetzten linken Politpropaganda (in Deutschland wie in Österreich)- distanzieren. Aber leider, auch wenn es sie gäbe, hätten sie keine Chance auf Veröffentlichung und einen Posten in den linken Redaktionsstuben.

Gast: einBeobachter
06.10.2012 09:34
0 3

Auch wenn Herr Kapeller ...

... "erst" 28 ist, liebe 80+jährige, wo er recht hat, hat er recht.
Stronach ist einer, der, der auszog, um's den Anderen "zu zeigen". Wirtschaftlich hat er's geschafft - wenn auch mit jeder Menge "Linker", wie man so schön für verwerfliche Winkelzüge sagt. Aber ohne über sprichwörtliche Leichen zu gehen kommt man halt nicht zu viel Geld.
Das qualifiziert ihn aber weder als Mensch noch als Politiker. Wenn er stockbesoffen vor der Kamerea erscheint, nicht weiß, was er redet, zeigt er sein wahres Gesicht - er ist der Herr Gut !
Von solch einem vergrämten alten Mann, der's den Leuten in seiner alten Heimat so richtig zeigen will, der ABRECHNEN will, weil man ihn hier nicht gebührend empfing (Fußball und so) sollte man tunlichst die Finger lassen. Er ist es gar nicht wert, daß man ihm so viel Aufmerksamkeit schenkt.

Gast: Niederösterreicher
05.10.2012 23:06
2 0

Herr Kapeller ist nach der linken Kaderschmiede

der Journalistik auf der UNI Wien offenbar eine rote Nachwuchshoffnung (Fellner-"Standard", Schmid-"Zeit") Vermutlich wird ihn bald die "Süddeutsche" entdecken ...

Gast: pächter der wahrheit
05.10.2012 14:14
5 0

Patriarch - Ja und?

Waren das nicht alle "großen" Politiker. Kreisky, Kohl (dt), Mitterrand, Vranitzky usw.

Viele haben sogar etwas für Ihr Land tatsächlich geleistet; (OK, es gibt auch E.Pröll, Häupl und so) welche sich etwas leisten.

Was wäre wenn er es wirklich ernst meint.

Und lieber Herr Kapeller: Auch innerhalb der Parteien herrscht keine "Demokratie", sondern vielmehr Kadavergehorsam. Beim Frank weiß man wenigstens woran man ist.

Reines Ablenkungsmanöver der deutschen Medien wegen Charamarkakis oder so.

Das Einschießen der deutschen Medien auf Stronach ist reines Ablenkungsmanöver.
Der FDP-Abgeordnete hat nämlich wortreich etwas gesagt, was mit lautem Geschrei der deutschen Medien überdeckt werden muss.

Schauen Sie sich die Sendung an und hören Sie gut zu. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Charamakakis oder so ähnlich sagte, drei Regierungsflugzeuge mit x-Ministern sind nach China geflogen (nicht nach USA, da ist man noch nie mit so großer Delegation hingeflogen), um sich dort die Anweisung zu holen, der Euro muss bleiben und Merkel muss in Europa die Führungsrolle übernehmen.

Hören Sie sich es selbst an und machen Sie sich ein Bild.

Da muss natürlich laut getönt werden, dies Fauxpas des Plagiators Charmakakis oder so vergessen zu machen. Alles klar!

Der Herr Kapeller glaubt doch nicht allen Ernstes, er hätte irgendwas zu entscheiden.

Und dieses Faktum liegt eben nicht am Stronach.


Gast: Gastastast
05.10.2012 12:06
7 2

Liebe Presseredaktion

Ich lese die Presse um mir das meinungsfärbende rotgrüne Propaganda-Geschreibsel des Standards zu ersparen. Ich lese die Presse, weil hier ab und an noch objektive Berichterstattung zu finden ist, ohne ständige Seitenhiebe. Bitte ersparen Sie mir und dem Rest Ihrer Leserschaft in Zukunft solche Gastkommentare. Das wirft kein gutes Bild auf Sie.

Gast: Gast: Leser
05.10.2012 12:04
5 1

Piraten

Herr Kapeller sei daran erinnert, dass in der "reiferen Demokratie" Deutschland etwa die Piratenpartei in 4 Landesparlamenten sitzt und wahrscheinlich auch in den nächsten Bundestag einziehen wird. Da ist mir, ehrlich gesagt, Stronach hundertmal lieber.

Gast: Selle01
05.10.2012 09:58
5 2

Frank

"Lukas Kapeller (28) schrieb nach seinem Journalismusstudium in Graz unter anderem für die Österreich-Seiten der Hamburger „Zeit“ und den „Standard“. Er lebt als Reisereporter in München."

Super! Wollte schon immer von einem 28-jährigen Studenten die Welt erklärt bekommen. By the way, hat er das Studium auch beendet? Faymann hat ja auch Rechtswissenschaften studiert...


Antworten Gast: Lukas Kapeller
08.10.2012 13:53
0 0

Re: Frank

Bevor Sie mich hier weiter diffamieren: Ja, habe fertig studiert.

Antworten Gast: diegedanken
05.10.2012 12:08
3 5

Re: Frank

Wenn man nicht mit Argumenten kommen kann, greift man den Verfasser einfach persönlich an.

Re: Re: Frank


Lesen Sie bitte den vorletzten Absatz Ihres journalistischen Idols, und dann redma weiter über persönliche Angriffe.

Wenn Herr Kapeller seine Meinung schreiben will, so soll er es tun. Wenn er sich selbst als dogmatischen Halbfanatiker darstellen will, geht auch das in Ordnung.

Wenn allerdings in Kapellers Windschatten irgend welche Personen von anderen Menschen Argumente einfordern, ohne selbst argumentieren zu können, ist das nur noch komisch...

7 0

Ist das hier das rosa Qualitätsblattl?

Zumindest liest sich dieser Kommentar so. WTF ist los mit der Presse. Will man ein paar Leser aus Linksbobostan ansprechen?

Antworten Gast: diegedanken
05.10.2012 12:15
0 3

Re: Ist das hier das rosa Qualitätsblattl?

Lieber keine anderesdenkenden Kommentare und ja nicht links. Wenn man sich mit anderen Meinung auseinandersetzt könnte man ja vielleicht noch was lernen ..

Antworten Gast: Gastastast
05.10.2012 11:58
1 0

Re: Ist das hier das rosa Qualitätsblattl?

Man lese den letzten Absatz.

8 0

Elfenbeintürmendes Journalismusgeschreibsel

Herr Kapeller sollte sich vielleicht auch einmal die Mühe machen die Kommentare unter dem von ihm zitierten Spiegel-Artikel zu lesen. Dort wird er nämlich feststellen, dass zirka 80% der Kommentare Stronachs Aussagen zustimmen oder zumindest berechtigt finden.

Seine Behauptung Stronach hätte in Deutschland keine Chance auf einen Parlamentseinzug ist damit mehr als kühn, denn wählen dürfen immer noch alle Bürger und nicht nur ein Zirkel aus sich selbst elitär und intellektuell findenden linken Journalisten. In Deutschland wurde einmal eine Studie verfasst dernach zwei Drittel (!) der Journalisten Rot/Grün wählen würden, genauso sieht die Medienlandschaft auch aus. Immer weiter klafft da die Lücke zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung, so wie auch in dem zitierten Spiegel-Kommentar. Der weitere Fehler den Journalisten dann oft machen ist von ihrer Meinung auf die der Bevölkerung zu schließen, was sich dann regelmäßig in herben Enttäuschungen bei den Wahlen niederschlägt.

PS: Das Potential der Stronachpartei hängt sicher auch von der Unzufriedenheit mit der Regierung ab. Während Deutschland immerhin eine Regierung hat, haben wir einen Kasperlhaufen gegen den teilweise die Staatsanwaltschaft ermittelt (Faymann und Schmied) und der sich lieber in ideologischen Grabenkämpfen und Nebensächlichkeiten (z.B. Bundeshymnenverhunzung) verliert, anstatt irgendwelche dringend nötigen Reformen anzugehen.

franks freaks wollen einen neuen führer

die leute, die den wirren onkel abgöttisch verehren wollen untertanen sein. sie wollen glauben dass der geniale franky alles weiß, alles kann und die lösung aller probleme ist. gerade weil er wirre, und unartikuliert ist, kurzum, weil jeder mit einem iq von über 50 am gesiteszustand des selbsternannten retters österreichs zweifeln muss, sind sie überzeugt davon dass ER großartig ist. sie delegieren das denken an IHN und können dann beruhigt weiterschlafen.

Antworten Gast: Gastastast
05.10.2012 12:07
7 3

Re: franks freaks wollen einen neuen führer

Können Sie sich selbst eigentlich noch ernst nehmen bei all dem Blödsinn den Sie hier tagtäglich so von sich geben?

Re: Re: franks freaks wollen einen neuen führer

wieso dutzt du mich nicht? frank dutzt alles und jeden, weil er so ein netter bursch ist. aber du hast recht, ich sollte nicht negativ posten über onkel frank, der hat so viel gutes gemacht und daher (frank-logik!) ist alles gut was er macht. und sagt. und denkt. und daher weiß ER auch wo es lang geht. und du kannst das denken einstellen es ist an frank ausgelagert und seine visionen. das sollte doch nicht so schwer sein für dich!

8 2

Einfältiges Untertanentum?

Dieses Geschreibsel schaut eher nach einfältigem Journalismus aus. Durch welchen Fleischwolf mit Linksgewinde wurde dieser "Reisereporter" gedreht?

4 2

Also, das sind ziemlich dünne Suppen:


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Re: Also, das sind ziemlich dünne Suppen:

. . . . welche seine Gegner da im Wahlkampf kochen. Dann schätzt man den Mann ja wohl richtig ein, und wird ihn, falls nicht noch Gravierendes dazwischenkommt, mit Entschiedenheit wählen können.

Gast: OSI 7 MODELL
04.10.2012 23:27
7 1

In der Führung knüppelhart und unangreifbar

"In der Führung knüppelhart und unangreifbar."

Vergleicht das mal mit heute. Es wurde ja tausend mal schlimmer. Wie kann das eine Zeitung mit gutem Gewissen so auslegen?

[Quote]
Die soziale Absicherung seiner Leute galt ihm viel. Er ließ einen Kindergarten und gar ein Kino für die Stahlarbeiter und ihre Familien bauen; die Männer bekamen eine Werkskapelle und konnten Sport treiben. Der Patriarch schenkte Grundstücke dafür her.
[/Quote]

Und was bietet uns das System heute? Mehr Ausbeutung?

Dass er gewisse Journalisten schulmeistert, finde ich genial und völlig gerechtfertigt.
Er hat eben andere Methoden als die langweilige nichtsaussagende Rhetorik der "unabhängigen" Medienzipfel.



Stronachs Einfluss könnte für den Krieg gegen das System einen wichtigen Startimpuls starten.

Wir stehen uns nur selbst im Weg.


Patriarchlischer Unernehmertypus...

und? Diese hatten, wie der Autor anmerkt, immerhin noch die Größe, ihren Angestellten/Arbeitern noch solche Dinge wie Werkswohnungen, Kindergärten usw. zu bauen. Natürlich nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern zu einem guten Teil aus Eigennutz - so erhielt der Unternehmer sich die Loyalität der Dienstnehmer.

Die heutige, sich gegenseitig absichernde Managmentkaste hat nur noch Intersse an sich selbt und den wichtigsten Shareholders, welche idealerweise sie selbst sind. Für diese Gruppe sind die Hackler nur noch "Humankapital".

 
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Hinweis

  • Der Inhalt von Gastkommentaren spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider und entspricht nicht zwangsläufig der Meinung der "Presse".

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