22.05.2013 00:02 Merkliste 0

"Wir Moslems können nicht gleichzeitig mit euch existieren"

DETLEF KLEINERT (Die Presse)

Warum die Christenverfolgung in der islamischen Welt zunimmt: Wo die Scharia regiert, haben Nichtmuslime alles Recht verloren.

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Auf dem Tahrir-Platz in Kairo kündete ein Transparent dieser Tage: „85 Millionen wollen die Anwendung der Scharia“. Rund 10.000 Salafisten hatten sich versammelt, um die strikte Befolgung des Koran in der Verfassung zu verlangen. Was dies in der Praxis bedeutet, hat ein Terrorist erläutert, nachdem er mit Anderen 60 Katholiken im Irak ermordet hatte: „Ihr Christen seid alle ,Kafara‘ (Ungläubige), wir können nicht gleichzeitig mit euch existieren!“

So kommt es, dass weltweit rund 100 Millionen Christen verfolgt, gedemütigt und – in letzter Konsequenz – auch ermordet werden. Vor allem in islamischen Ländern: Je strenger der Koran ausgelegt wird, desto unbarmherziger ist die systematische Vertreibung, der mörderische Terror.

Nur einige Beispiele: In Indonesien wurden in den vergangenen Jahren mehr als 1000 Kirchen in Brand gesteckt; in Ägypten wurden in den letzten 30 Jahren mehr als 1800 Kopten aus religiösen Gründen ermordet. Im Herbst 2011 riefen Imame in mehr als 20 oberägyptischen Moscheen zum Sturm gegen Kirchen und zum Mord an Christen auf – die Sicherheitskräfte zogen ab.

 

Religiöse Hasspropaganda

Die religiöse Hasspropaganda bleibt freilich nicht auf Moscheen beschränkt: Über Tonband ist sie am Basar, im Taxi und auch in Privathäusern allgegenwärtig. Die Islamwissenschaftlerin Rita Breuer: „Antichristliche Propaganda muss man in den meisten muslimisch geprägten Ländern nicht mehr hinter vorgehaltener Hand äußern, sie ist salonfähig und gehört vielerorts geradezu zum guten Ton.“

Daraus folgt laut Breuer: „Gleichberechtigung nicht muslimischer Bürger kann es in einem explizit islamisch geprägten Staatswesen nicht geben.“ Denn wo die Scharia regiert, haben Nichtmuslime alles Recht verloren: „Ein islamisch geprägtes Staatswesen ohne religiöse Diskriminierung hat es noch nie gegeben.“

Rita Breuer, die als Entwicklungshelferin lange in islamischen Ländern tätig gewesen ist, erklärt den islamischen Christenhass auch theologisch. Sure 4, Vers 171 sagt unzweideutig: „Jesu, der Sohn der Maria, ist der Gesandte Allahs.“ Der Religionsgründer der Christen, Gottes Sohn, kann und darf natürlich nicht göttlicher sein als Mohammed, der ja „nur“ ein Mensch war. Der Glaube an Jesus Christus stellt damit das gesamte islamische Religionsgebäude infrage. Deshalb werden die „Götzendiener“ – so Sure 9, Vers 17 – „im Feuer ewig verweilen“.

 

Religionsfreiheit, nur theoretisch

Da ist nichts von jener Barmherzigkeit, die Mouhanad Khorchide im Islam zu erkennen glaubt („Islam ist Barmherzigkeit“, Herder-Verlag). Und wenn er meint, heutige Moslems müssten den Koran im historischen Kontext betrachten, dann mag dies für gebildete Moslems in westlichen Ländern durchaus gelten. Dort aber, wo der Islam als Staatsdoktrin gilt, herrschen andere Grundsätze.

Zum Beispiel in der Türkei, wo es eine Religionsfreiheit allenfalls theoretisch gibt. Rita Breuer: „In der nominell laizistischen Türkei ist eine geradezu hysterische Verfolgung christlicher Mission und dessen, was man dafür hält, zu beobachten.“ 2007 wurden im osttürkischen Malatya zwei zum Christentum konvertierte Türken und ein deutscher Prediger „grausam abgeschlachtet“.

Kein Sonderfall, denn im islamischen Scharia-Recht ist Apostasie – also der Abfall vom islamischen Glauben – ein todeswürdiges Verbrechen. In vielen islamischen Ländern droht Apostaten auch heute noch die Todesstrafe, anderswo rufen die „barmherzigen“ Vertreter des Glaubens zur Lynchjustiz auf. Beispielsweise in Ägypten, wo „viele Imame die Gläubigen zur Tötung der Konvertiten“ aufrufen, so Breuer. „Wer ihrem Ruf folgt, hat keine Strafverfolgung zu befürchten.“

Während aber in der westlichen Welt gerade die Kirchen Toleranz predigen und einige Theologen von einem „Dialog auf Augenhöhe“ schwafeln, findet in der islamischen Welt ein Klima der Feindschaft immer mehr Anhänger. Breuer: „Die Welle der Re-Islamisierung der islamischen Welt und der erneuten Politisierung der Religion gleicht einem schleichenden Gift für das interreligiöse Klima und wirkt sich erheblich zum Nachteil der Christen aus.“

Im innerislamischen Disput haben sich nicht die Liberalen durchgesetzt, sondern die radikalen Islamisten. Keine Frage, dass dies auch Auswirkungen auf die verschiedenen Strömungen des Islam in der westlichen Welt hat.

 

Scheindialog hilft niemandem

Und nicht zu vergessen: Der hierzulande geführte Scheindialog hilft den bedrohten Christen in der islamischen Welt nicht, sie sind auf eine klare Position der westlichen Kirchen angewiesen. Deshalb erscheint es als Realitätsverweigerung, wenn Theologen – so in der Katholischen Kirche in Wien – immer wieder ein positives und idealisiertes Bild des Islam zeichnen. Eines Islam, der sich mit der christlichen Werteordnung vertrage – den „wahren Islam des Friedens und der Freiheit, der Gleichberechtigung aller Menschen, der Toleranz und des Pluralismus“.

Nur, weiß Rita Breuer: „Diesen angeblich wahren Islam gibt es nicht.“ Im Gegenteil, die Hetze gegen Christen nimmt zu, auch bei uns. „Auch wenn die aktiv militanten Muslime eine Minderheit sind, ist die passive Akzeptanz der Gewalt sehr hoch.“ Ein Satz, der alle zum Nachdenken über Migration und Integration veranlassen sollte.

Zum Nachlesen: Rita Breuer, „Im Namen Allahs? Christenverfolgung im Islam“, Herder-Verlag.


E-Mails an: debatte@diepresse.com

Zum Autor

Detlef Kleinert begann seine berufliche Laufbahn beim Bayerischen Fernsehen. Er war unter anderem Südosteuropa-Korrespondent der ARD in Wien. Er ist Autor des Buchs „Wenn Tito das wüsste: Von der kroatischen Küste bis zu den Bergen des Balkans“ (Herbig) und lebt in der Nähe von Wien. [Privat]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.11.2012)

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89 Kommentare
 
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Europa und der Islam sind nicht kompatibel.

Deshalb muß der Islam raus aus Europa.
Allerdings sollte sich Europa auch nicht mehr in die Angelegenheiten islamischer Länder einmischen - die sollen in ihren Ländern machen was sie wollen - und uns auch nicht mehr um irgendwas bitten oder gar fordern.

hassprediger

wer menschen als hassprediger bezeichnet ist ersten unfähig den prediger zu erreichen, zweitens fördert er den hass. das ist aus der materialstischen sichtweise zu verstehen aus der spirituellen sichtweise unverständlich. alles was geschrieben und gesagt wird ist erstarrter geist und kann als grundlage für hass oder liebe genommen werden, doch solange geiz als geil gilt und gier die welt beherrscht werden das die materialisten nicht verstehen, doch kardinal schönborn ist aus seiner erfahrung mit moslems nicht für diese anstiftung zum hass zu gebrauchen, das ist ein lichtblick in der erzeugten hertze gegen moslems ausgelöst durch den 9/11 der nicht von den moslems zum einsturz gebracht wurde.

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Billige Propoganda!

Detlef Kleinert schreibt die Verbrennung von Kirchen in Indonesien aber wie war es früher?
Indonesien hat über 200 Millionen Einwohner und davon 80 Prozent Moslems und restliche 20 % Christen und andere Glaubensrichtungen. Die Wirtschaftsmacht ist aber noch immer in den Haenden von diesen 20 Prozent. Waere der dieser Zustand in Europa, waeren alle Minderheiten schon laengst ausgelöscht gewesen!
Es ist beschaemend, wenn ein Journalist billige Propoganda macht!

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Re: Billige Propoganda!

Indonesien, das ist doch das Land mit diesem langjährigen moslemischen Diktator, der irgendwie mit "S" begann,
der auch das katholische Osttimor annektierte und die dortige Bevölkerung in brutalster Weise umbringen und foltern ließ -
aber sicherlich gehörte dieser Moslemdiktator auch zu jenen "20% Nichtmoslems", die Indonesien regieren.
Alles natürlich "billige Antiislampropaganda".
Und zu Europa: Sofern ich weiß, ließen die reichen Europäer seit den letzten vierzig Jahren zig Millionen Moslems in ihre Länder, die auch großzügig die Staatsangehörigkeit und das dortige Sozialsystem erhielten, das selbst für Familienangehörige in der Türkei gilt. Wem es hier nicht gefällt, einfach heimfahren. Es warten für jeden, der heimfährt, 1.000 Einwanderungswillige aus dem Rest der nichtislamischen Welt.

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Re: Billige Propoganda!

Die Zeit für Multikulti läuft ab.

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Re: Billige Propoganda!

Vieeelen Dank!
DU HAST 12 x DAUMEN RUNTER BEKOMMEN. Das lässt sich einfach erklären, dafür sind die Ö-Medien verantwortlich die den Lesern und den Zuschauern den ISLAMHASS einimpfen.

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Re: Re: Billige Propoganda!

"Alles natürlich Propaganda."
Die brennenden christlichen Dörfer in Nigeria kommen in den Medien natürlich gar nicht mehr vor,
auch nicht, was sonst in Ägypten gegenüber den Kopten, den ursprünglichen Ägyptern, geschieht.
Und alles, was dann doch einmal berichtet wird, ist natürlich "Erfindung".
Wer ein islamisches Land haben will, findet sicher genug Möglichkeit, dorthin zurückzukehren.

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Re: Re: Billige Propoganda!

Klar, die Medien in Ö vom politisch korrekten ORF über die politisch korrekten Zeitungen und v.a. Magazinen, die alle politisch korrekt links eingefärbt sind,bis hin zu den aktuellen Ute Bock Plakaten impfen den Österreichern den Islamhass ein.
Schon mal auf den Gedanken gekomen, dass gewisse Ausprägungen des Islams und deren Vertreter, die völlig jenseits jeder menschlichen Moral agieren, die Ursache für den sog. "Islamhass" sein könnten?

PS: Mölzers "Zur Zeit", die einzig rechte Zeitung in Ö, ist nicht unbedingt auch die auflagenstärkste... ;-)

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Ein Lösungsvorschlag

Wenn die Moslems mit Christen nicht mitleben können, ist es schlecht für die christlichen Minderheiten in mehrheitlich moslemischer Umgebung. Aber dann bitte, konsequent sein und mehrheitlich christliche und andere nicht moslemische Länder verlassen. Ich persönlich hätte nichts dagegen einzuwenden.

Dass Christen in einigen muslimischen Ländern

Schwierigkeiten haben, in manchen sogar um Leib und Leben bangen müssen, ist wahr.
Das auf die Scharia zurückzuführen, belegt ein gerüttelt Mass an Unbildung.
Wieso gibt es überhaupt noch Kopten?
Wo doch in Ägypten seit Jahrhunderten nach der Scharia recht gesprochen worden war?
Woher kommen alle die Christen in muslimischen Gebieten?
Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde in allen muslimischen Staaten nach der Scharia gerichtet.
Müssten nicht längst alle Christen vertrieben oder vernichtet worden sein, hätte der Autor recht?

Aber dazu müsste er natürlich wissen, dass Scharia nicht gleich Scharia ist.
Dass es in den seltensten Fällen die Richter sind, die Kirchen anzünden und in den meisten der Mob.
Jener Mob, der von der eigenen Religion und deren Rechtsvorschriften wenig Ahnung hat.
Probleme gibt es eine ganze Menge und Christen sind tatsächlich in einigen Ländern bedroht.
In der Türkei ist die christliche Abwanderung etwa eine Folge der Laizierung durch Atatürk, die mit staatlicher Kontrolle aller Religionen durchgesetzt wurde.
Seltsam.

Vereinfachungen helfen hier wenig weiter.

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Re: Sie meinen die verbleibenden überlebenden Reste der dortigen Christen

Millionen wurden bereits durch Moslems ausgerottet, etwa auch die Armenier in der Türkei, die etwa, wie ich hörte, 20 % stellten. Im Falle der Armenier waren es eben keine Scharia-Moslems, sondern nur "laizistische Moslems": Den Armeniern wird es egal gewesen sein, denn der türkische "Laizismus" ist ein "islamischer Laizismus" (Christen haben fast keine Rechte in der Türkei, auch der Patriarch von Konstantinopel wird vom Staat bevormundet).
Ein großes Gebiet der Türkei einschließlich der Stadt Istanbul war außerdem einmal Griechisch-Byzantinisches Reich mit griechischen Einwohnern.

Re: Dass Christen in einigen muslimischen Ländern

Zur Zeit des Mubarak war zwar die Scharia theoretisch Grundlage der rechtsprechung, aber eben nur theoretisch. JETZT ist sie es praktisch... Aber natürlich, ein bisserl nachdenken und Zeitungen lesen hätte diese Auskunft gebracht.. aber der gelernte "Islam-Liebhaber" theoretisiert gerne herum und findet vieles "Seltsam"...

ein Jornalist der keine Ahung hat...

Lieber Herr Kleinert,

ich lebe seit Jahren in Saudi Arabien und wurde weder verfolgt noch werde ich als Ungläubiger betitelt. Es gibt nichts schlimmeres für Moslems als eine Mensch der an gar nichts Glaubt!
Jeder der an Jesus glaubt ist also besser gestelt als einer der an gar nichts glaubt. Die Medien verbreiten geradezu eine Histerie gegen den Islam kein wunder es werden immer mehr Jedes Jahr konvertieren Millionen zum Islam und er hat das Christentum bei weitem schon überholt... Kein Moslem wird es je leugnen das es Jesus gegeben hat. Jesus taucht sehr oft im Koran auf auch die Heilige Maria.... Es ist sehr befremdlich für mich solche Nachrichten zu lesen... Ich erlebe von Tag für Tag wie freundlich und frei ICh hier in diesem schlimmen Islamischen Land bin.
Ein kurzes Wort zu der gefürchteten Scharia:
Ist es schlimm das Mörder, Vergewaltiger, Drogen Dealer und Kinderschänder zum tode verurteilt werden??? Es gibt faktisch sehr wenig kriminalität in Saudi Arabien den strengsten Land des Islames...
Just for Info : Die Kaabah in Mekka wurde von Abraham gebaut :) unserem Abraham aus er Bibel.
ICh lade Sie jederzeit ein mein Gast zu sein und hierher zukommen um es einmal zu erleben wie frei hier alle wirklich sind oder auch nicht...

MFG
Ben

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Re: ein Jornalist der keine Ahung hat...

Man darf also in Saudi-Arabien ein nicht-islamisches religiöses Symbol tragen?
Einen nichtislamischen Gottesdienst feiern?
Die Kaabah, ist das nicht der Stein, der vor Mohammed so viele Götzen drauf hatte, die Mohammed nach und nach entfernte?
Und laut dem Koran ist für die Juden "Esra der Sohn Gottes", was einfach nicht zutrifft.
Wenn Mohammed die Bibel "richtigstellte", warum gibt es dann keine historischen Belege für "Mohammeds Geschichtsversion".
Ich glaube doch eher, dass Mohammeds Bibelversion einfach nicht zur jüdisch-christlichen Vergangenheit passt, die er angeblich richtigstellte.
Die christliche Urfassung ist mir auch irgendwie sympathischer - und sie ist auch die historisch Korrekte.

31 1

Re: ein Jornalist der keine Ahung hat...

Es gibt massig Kriminalität in saudi Arabien. Die übt dortallerdings DER STAAT selber aus.

62 1

typisches geschreibsel

eines konvertiten. (falls sie sich nicht hinter dieser identität als eh schon immer moslem tarnen). gut dass sie moslem sind: denn als christ hätten sie in saudi-arabien keine einzige kirche in der sie beten könnten. so tolerant ist das land. man stelle sich vor, wir würden hier jede einzelne moschee zudrehen! auch nach mekka dürfen nur menschen 1. klasse: alles andere, christen und juden inklusive, haben dort nichts verloren. rom für moslems und juden gesperrt, oder wien? stellen sie sich so etwas einmal vor!
Ps: im Koran steht Jesus nur dem Namen nach. Keine seiner Lehren (man siehts ja) wird dargestellt. Er wird von Mohammed missbraucht, der sich in eine Reihe früherer Propheten stellen will. Dabei hat Jesus selbst gesagt: Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet auftreten

Re: ein Jornalist der keine Ahung hat...

Ben Saudi,

deine Ortographie spiegelt deine Geisteshaltung wieder.

Du bist ein Realitätsverweigerer und ein Wahrheitsverdränger.

Im Übrigen ist es völlig nebensächlich, ob Abraham die Kaaba - der Legende nach (!) - gebaut hat oder nicht. Wenn du dich ein wenig auskennen würdest, dann hättest du auch gleich richtig schreiben können, dass sie - der Legende nach (!) - von Adam erbaut und von Abraham wieder aufgebaut wurde. Soviel dazu.

Wenn du schon "seit Jahren" in SA lebst, empfehle ich dir, mal mit einem Kreuz um den Hals und einer Bibel in der Hand durch Riad zu laufen. Viel Spass und aus ganzem Herzen : Gesundheit !

1 46

Re: Re: ein Jornalist der keine Ahung hat...

"deine Ortographie spiegelt deine Geisteshaltung wieder."

Ihre aber auch !!!
Weil ORTHOGRAFIE die richtige Orthografie für Orthografie ist!

http://www.duden.de/rechtschreibung/Orthografie

37 0

Re: Re: Re: ein Jornalist der keine Ahung hat...


Wen interessiert die "neue Rechtschreibung" ?

1 29

Re: Re: Re: Re: ein Jornalist der keine Ahung hat...

Wen?
Den User Chef-Oberschul-Inspector!

Er schrieb:
"deine Ortographie spiegelt deine Geisteshaltung wieder."

Und hat selber wenig Ahnung davon!


Ein Fall für unser Dialogzentrum in Wien?

Blasphemie: Verfahren gegen Christin eingestellt
20.11.2012 | 18:15 | (Die Presse)
Eine 14-jähriges geistig behindertes Mädchen war vor drei Monaten in Pakistan angeklagt worden, weil sie Koranseiten verbrannt haben soll. Am Dienstag hat ein Gericht das Verfahren eingestellt.

AUS DEM ARCHIV:Blasphemie: Jagd auf Lehrerin (02.11.2012)Pakistan: Schürte Imam Christenverfolgung? (02.09.2012)Pakistan: Christen fliehen aus Angst vor Rache (20.08.2012)"Blasphemie": Behindertes Mädchen in Pakistan in Haft (20.08.2012)
Islamabad/Wien/Sig/Ag. Der Fall löste weltweit Proteste aus: Vor drei Monaten wurde in Pakistan ein geistig behindertes Mädchen wegen Gotteslästerung ins Gefängnis gesperrt. Weil sich die von Beginn an fadenscheinigen Vorwürfe nun als haltlos erwiesen, hat ein Gericht das Verfahren am Dienstag eingestellt.

Die etwa 14 Jahre alte Christin Rimsha Masih ist im August festgenommen worden. Der Vorwurf: Sie soll Bücher verbrannt haben, darunter auch Seiten aus dem Koran. Kurz darauf beschuldigte die Polizei einen Imam aus der Nachbarschaft, die betreffenden Seiten in die Tasche des Mädchens gesteckt zu haben. Als Hintergrund wurde vermutet, dass er die Christen aus dem Stadtteil der Hauptstadt Islamabad vertreiben wollte. Nach der Festnahme des Mädchens hatte ein wütender Mob gedroht, das Haus ihrer Familie in dem Armenviertel anzuzünden. Aus Angst vor Übergriffen flohen die meisten Christen aus der Nachbarschaft.


Nachdenken und Handeln

Zitat: „Diesen angeblich wahren Islam gibt es nicht.“ Im Gegenteil, die Hetze gegen Christen nimmt zu, auch bei uns. „Auch wenn die aktiv militanten Muslime eine Minderheit sind, ist die passive Akzeptanz der Gewalt sehr hoch.“ Ein Satz, der alle zum Nachdenken über Migration und Integration veranlassen sollte.

... dazu ist jeder aufgerufen... auch Medien und unsere Politiker!

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Re: Nachdenken und Handeln

Ich kann ihnen versichern, dass zumindest Erster genau wissen, was Realität ist und was uns als solches verkauft werden soll.



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Vorsicht!

1. sind Muslime in erster Linie Menschen und als solche sehr different. 2. hatte ich ein interessantes Erlebnis in Ägypten, das vielleicht aufschlussreich ist: Ich habe eine etwas eigenwilligen Bart, der der Mode, die zur Zeit unter Salafisten herrscht ähnelt. Daher hielten mich viele für einen solchen, da ich aber doch auch als Tourist zu erkennen war, gab es hie und da Fragen. Einer Bußfahrer meinte daraufhin scherzhaft zu dem Fremdenführer: Wie sollen wir die Salafisten loswerden, wenn sie die jetzt schon aus Europa zu uns schicken. (großes Gelächter und Zustimmung der Umstehenden)
Das zeigte mir, dass es auch in den islamischen Ländern eine liberale Fraktion gibt. Die ist zwar grad nicht im Aufwind, aber abzuschreiben ist sie noch nicht. Die hiesigen Moslems sind in der Mehrzahl liberal. Das sollte man bedenken und nicht durch generelle Feindschaft diesen Kräften auch noch den Boden entziehen. Der Islam befindet sich zur Zeit im Umbruch und es sieht aus als ob die Konservativen Kräfte siegen, aber das muss nicht sein. Was am Ende dabei herauskommt, weiß noch keiner. Fest steht, dass sich sehr viele Moslems sehr wohl vorstellen können, mit Andersgläubigen zusammen zu leben. Sie gilt es zu respektieren und sie nicht in einen Topf mit den anderen zu werfen, denn wenn sie sich von uns angefeindet sehen, dann erst wird es wirklich ernst, denn dann werden sie von uns in die Arme der Radikalen getrieben.

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Re: Vorsicht!

Na ja, die neueste Entwicklung in Ägypten scheint meine These ja voll zu bestätigen, aber die Ignoranten hier in diesem Forum werden es nicht bemerken. Wenn es wirklich zum Kulturkampf kommt, wird ein guter Teil der Schuld bei uns selbst zu suchen sein, soviel steht fest.

 
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