25.05.2012 17:16 | Meine Presse Merkliste 0

Wir brauchen keine Ausländer

FREDY MAYER (Die Presse)

Die Zukunft Österreichs kann auch ohne Zuwanderung gesichert werden.

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Schon wieder ein Migrationsbericht. Schon wieder die ewig gleiche Schlussfolgerung, geprägt von der Herzenskälte der Experten: Sollen Pensionen, Gesundheit und Pflege finanzierbar bleiben, dann ist es notwendig, Horden von produktiven Altersklassen aus dem Ausland herbeizuschaffen. Nur dann stimmt das Wachstum. Allein: Das Volk, der „große Lümmel“ (Heinrich Heine), will das nicht. Zum Glück wird Politik, um ein aktuelles Kanzlerwort zu bedienen, immer noch für das Volk gemacht, nicht für Experten. Und mit ein paar Adjustierungen lassen sich die Herausforderungen auch anders lösen.

Erstens: Pensionen abschaffen. Die Menschheit ist Jahrmillionen ohne sie ausgekommen. Das spart mit einem Schlag 14 Prozent des BIP. Zwecks Durchsetzbarkeit ist dabei gemächlich vorzugehen. Bis 2030, wenn die durchschnittliche Lebenserwartung in Österreich 86 Jahre betragen wird, erhöht man das Pensionsantrittsalter schrittweise auf 172 Jahre. Das ist keineswegs absurd, so hat das Pensionssystem sogar begonnen: Als Bismarck die Rente einführte, konnte man mit 70 in Pension gehen. Die Lebenserwartung lag damals bei 35 Jahren.


Warum nicht Pflegefälle exportieren?

Zweitens: Pflege an der Sonne. Die Lebenserwartung steigt in so atemberaubendem Tempo, weil wir die Infektionskrankheiten besiegt haben. Mit Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden wir noch fertig. Bleiben chronisch-degenerative Erkrankungen. Die Zukunft gehört der Demenz mit ihren jahrelangen Pflegezeiten – das ist auch mit slowakischen Pflegerinnen unleistbar.

Zum Glück bewegt sich in einer globalisierten Welt alles – warum nicht auch die Menschen? Wir importieren Tomaten, T-Shirts und Telefone – was spricht dagegen, Pflegefälle zu exportieren? Zum Beispiel an den schönen Atlantikstrand. In Marokko und Mauretanien ist es das ganze Jahr über schön warm. Und wenn die Staatengemeinschaft bei der Erreichung der UN-Millenniumsziele im gegenwärtigen Schneckentempo weitermacht, bleibt es dort auch schön billig. Weitere zwei Prozent des BIP gespart.

Drittens: Gesundheitssystem privatisieren. Die Idee der umlagefinanzierten, solidarischen Versicherung von Lebensrisiken ist ein Fossil. Ersetzt wurde sie längst durch die für eine kapitalfinanzierte Privatvorsorge notwendige Sparkassen-Mentalität: Man zahlt etwas ein und will etwas zurück. Jüngst erklärte mir ein Mitarbeiter, er werde für den Rest der Woche zu Hause bleiben. Er wäre in diesem Monat nämlich noch keinen einzigen Tag krank gewesen. Darauf hätte er aber Anspruch, er zahle schließlich Beiträge. That's the spirit! Fazit: Noch einmal sieben Prozent des BIP gespart.


Zuwanderung beginnt im Kopf

Macht insgesamt 23 Prozent der Wirtschaftsleistung! Drei simple Maßnahmen, unsere Sozialsysteme sind gerettet, und die leidige Zuwanderungsdebatte hat ein Ende. Welche Alternative haben wir auch? Wir müssten diesen furchtbar dicken Migrations- und Integrationsbericht lesen, dann Zuwanderung nach einem Punktesystem vernünftig organisieren und uns schließlich mit der Integration abplagen. Das ist teuer und verunsichert den Wähler nur unnötig. Bekanntlich gibt nichts auf der Welt, was den Menschen so beruhigt wie die möglichst eindringliche Bestätigung seiner Vorurteile.

Nicht ganz ausblenden lässt sich dummerweise die Realität. Im Österreich leben heute 1,4 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 15 Prozent. Im klassischsten aller Einwanderungsländer, den USA, sind es zwölf Prozent. Auch Zuwanderung beginnt im Kopf.

Fredy Mayer ist Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes.


meinung@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.11.2007)

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38 Kommentare
 
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Gast: Metin.T
03.11.2011 12:24
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Danke für die Gastfreundschaft

Naja man sollte den Türkein noch bischen zeit geben... Irgendwann kapieren auch die letzten das wir hier unerwünscht sind und in unsere Land was ein wirklich schönes Land ist abwandern sollten... Wenn nicht immer aber es gab auch schöne zeiten in Deutschland NRW aber Laenger als 2 Wochen halte ich es nicht mehr aus Danke für die Gastfreundschaft:))

Gast: chouchou
13.01.2011 20:51
0 0

piroquet

n´importe quoi!!! comment ca se fait qu´on entend encore ces choses pareilles maintenant!!! incroyable!!!!!! vous n´avez pas honte vous???

Gast: Burak Kurt
21.04.2010 19:04
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Wozu soll ich mir sowas durchlesen? Kann ich ja gleich mein TV ausschalten und die Glotze gucken....

Also ich habe mir ein paar Stellen angeguckt und ich kann nur sagen, dass der Autor des Textes ziemlich hohl im Kopf.
Ich will an dieser Stelle auch mal darauf hinweisen, dass der Liebe Herr Hitler, der für den Tod von 55 Millionen schuldig ist, also die 6-Fache Einwohneranzahl Österreichs.

Wenn man eine richtige Migrationspolitik durchführt und diese aus umsetzt, dann bekommt man keine Probleme.
Immer wenn es schlecht läuft sind es entweder die Juden, wenn keine Juden da sind, dann sind es die Ausländer die für den Elend schuldig sind.

Die Migranten sind nicht über Mauer oder Zäune nach Österreich geklettert und wenn wir von einer globalen Welt reden, dann kann es überhaupt nicht mehr die Rede von Ausländer oder Inländer sein!

Macht weiter so, die Vergangenheit wird sich bald wiederholen, da die Menschen niemals aus ihrer Vergangenheit lernen und lernen werden.

P.S In Amerika sind nicht 12% der Einwohner Migranten sondern weit über 90% oder weiß der Herr Mayer nicht wie Amerika entstanden ist und wie viele Schwarze dort leben?????

Gast: KURTI
16.04.2009 22:15
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Pressefreiheit

Die Redaktion hier oder der hochgeschätzte Jounalist der diesen Artikel verfasst hat hat wohl keine Recherche durchgeführt und sein Wissen ist mehr als Mangelhaft! IN DEN USA SIND ES 100% DER BEVÖLKERUNG MIT MIGRATIONSHINTERGRUND. Ich glaube was der hochgeschätzte Kollege hier ausdrücken möchte ist dass in den USA jeder der die Staatsbürgerschaft bekommt automatisch als US-Bürger gilt was allerdings hier bei uns nicht der Fall ist während man hier sogar in der 3 bzw 4 Generation als Ausländer bezeichnet wird.

Gast: Lehrer Lämpel
10.03.2009 13:09
0 0

ad Herr Stefan

Wenn Sie völlig undifferenziert die SOFORTIGE ABSCHIEBUNG von Ausländern fordern, dann darf ich Ihnen im Gegenzug den Besuch einer österreichischen Volksschule empfehlen, um die Grundregeln der deutschen Grammatik und Rechtschreibung wieder etwas aufzufrischen.

Antworten Gast: Inspektor PISA
23.03.2009 10:47
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Lämpel meint wohl Vienna-Pidgin.


Antworten Antworten Gast: dd
20.05.2009 08:32
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Re: Lämpel meint wohl Vienna-Pidgin.

du has soo recht ich bin ein ausländer, bin hier aufgewachsen und trotzdem wede ich wie abschaum behandelt!!!

da wundert man sich nicht das man wütend wird und etwas anstellt.

Gast: gast
06.01.2009 10:31
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Samuel Huntington SAH DIE BEDROHUNG IN DER "Masseneinwanderung"

In seinem Werk
“Kampf der Kulturen” -
Ein visionäres Werk,
dessen Tragweite
die westl. Gesellschaft
nicht erfassen wollte/konnte.

Darin prophezeite H,
dass künftig
weniger die Staaten
Kontrahenten kriegerischer Auseinandersetzgn sein würden,
sondern
dass vielmehr
eine große Feindschaft
zwischen den Mitgliedern
der verschied. Kulturen
heranwachsen würde,
die schließlich
zu
schweren, dauerhaften Krisen
führen würden.


Gast: Gast
06.01.2009 10:15
0 0

DIE WIRTSCHAFT BRAUCHT ANGEBLICH DIE ZUWANDERER WEIL ....

... diese ZUWANDERER
- zumindest für ein gewisse Zeit -
MEIST JENE TÄTIGKEITEN ÜBERNEHMEN,
FÜR DIE WIR
" INLÄNDER"
UNS ZU SCHADE SIND!!

richtig oder falsch???????

VACLAV KLAUS der Euroskeptiker meinte
KÜRZLICH u.a.:

"Die heutige Probleme,
die in Europa in diesem Zusammenhang existieren, haben wir selbst gemacht."

"Auf der einen Seite
haben wir die falsche Doktrin des Multikulturalismus angenommen."

"ANDERERSEITS
HABEN WIR SOZIALSYSTEMe EINGEFÜHRT,
DIE DIE BEREITSCHAFT
von uns EUROPÄERN,
WENIGER ATTRAKTIVE und qualfizierte ARBEITEN
UND BERUFE AUSZUÜBEN,
MASSIV EINSCHRÄNKT!"

"BEIDES FÜHRT
(muliltkulti-wahn und lockende sozial-systeme)
FÜHRT ZU MASSIVER EINWANDERUNG!"

"Die unterschätzte Gefahr ist die Postdemokratie
u die damit verbundene Einschränkg der menschl. Freiheit, die die – in Europa dominierende – Weltanschaug, die ich Europäismus nenne, mit sich bringt.
Europeismus zerstört den Staat als die unersetzliche Basis! "

Lepanto
01.12.2008 22:04
0 0

Die Ärztekammer kämpft für das Wohl der Patienten und die Strafverteidigervereinigung für das Wohl der Festgenommenen. Nur für die eigene Brieftasche reden sie nie!


LOL

2050 sind wir 9 Millionen, und weil die 9 Millionen auch eine Pyramidenspiel-Pension haben wollen, müssen wir im Jahr 2100 14 Millionen sein, und 2150 dann 21 Millionen usw usf. Irgendwann steigen sich die Kültürbereicherer gegenseitig auf die Zehen, aber die Pensionen sind sicher. So einfach ist die Welt. Und drum ist der Fredy auch dort wo er ist und nicht anderswo.

Gast: Anti-Revisionist
11.03.2008 18:33
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Die Traumwelt des Roten Kreuzes

Fredy Mayers Organisation bekommt in Österreich Zwangsarbeiter (Zivildiener) und schwingt trotzdem die Moralkeule. Wie doppelzüngig!

Die Immigrationslüge will er auch noch am Leben halten. Dabei ist längst erwiesen, dass vor allem die türkischen und jugoslawischen Immigranten weit mehr kosten als nützen. Besonders bei Türken ist die Quote an Leuten ohne Schul- oder Berufsabschluss sehr hoch. Wie auch die Abhängigkeit von Sozialhilfe und die Unvermittelbarkeit am Arbeitsmarkt durch islamische Tracht und fehlende Deutschkenntnisse.

Dazu kommt noch die Kriminalität (Strafverfolgung, Haft, Krankenhausaufenthalte von Opfern), die Explosion der Wohnkosten (vor allem in Wien gibt es durch die Masseneinwanderung viel zu wenig Wohnraum) und natürlich der Ruin mancher Schulen. Bei 90% Ausländeranteil und mehr ist ein Unterricht, wie man ihn früher kannte, nicht mehr möglich. Pech für die wenigen Einheimischen dort, denen die Chance auf Lernen genommen wird.

Shame on you, Fredy Mayer!

Gast: Pit
14.12.2007 09:21
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Wenn man Zuwanderung

nach wirklichem Bedarf organisieren würde ( Fachkräfte u.ä. ) hätten man mit der Integration wohl kaum Probleme ..

Gast: Ex-Spender
08.12.2007 19:35
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Ich bin zutiefst enttäuscht darüber,

über diese einseitige, unkritische Fremdtümelei des Rot-Kreuz-Präsidenten.

Warum spricht er nicht mit den Sanitätern und Rettungsfahrern, die tagtäglich wirklich den Menschen helfen und läßt sich von ihnen berichten, welche und wieviele Einsätze auf Drogensucht und sonstige Ausländerkriminalität zurückgehen?

Warum findet er kein Wort der Sorge über die Verbreitung von Drogen an inländische Kinder durch Fremde, vor allem schwarzafrikanische Asylbegehrer? Warum findet er kein Wort des Mitgefühls für die Opfer der Ausländerkriminalität, über deren Leid ihm Sanitäter und Rettungsfahrer viel berichten könnten - wenn es ihn mehr interessieren würde?

Antworten Gast: Micaela
30.07.2010 21:44
0 0

Re: Ich bin zutiefst enttäuscht darüber,

DIe Ausländer, die kriminell werden, das sind die Ausländer der Vergangenheit. Dieses Problem werden wir bei qualifizierten Ausländern nicht haben. Die Kriminalität zeigt, dass wir ein Dienstleistungsstaat geworden sind und für Analphabeten kein Platz in der Arbeitswelt mehr ist. Dafür werden sie kriminell. Sie haben ja nichts zu tun.

Wer in Pflegeberufen oder Tourismus arbeitet, für den sehe ich kein Problem, da er ja einen Beruf gelernt hat. Pflegerinnen aus Südosteuropa werden sicher nicht kriminell. Für die Ausländer der Zukunft sehe ich kein Problem. Das Problem sind nur die Türken, die schon da sein und auch schon die Staatsbürgerschaft haben, aber nicht für den Arbeitsmarkt verfügbar sind. Aber das Pensionsalter muss erhöht werden, arbeiten bis 70 wird an der Tagesordnung sein, vielleicht auch länger. Aber man wird mehr wie einen Beruf im Leben haben und Weiterbildung ist angesagt. Da muss aber auch die Gehaltspyramide anders aussehen, dass ältere noch eine Chance haben. Man steigt ja sowieso später ein und die staatliche Pension wird halt nur eine Mindestsicherung sein von vielleicht € 900 für jeden Bürger. Das andere wird man selbst ansparen müssen. Auch Frauen müssen am Arbeitsmarkt mehr vertreten sein und bald nach der Geburt in den Beruf zurückkehren. Wir brauch die Frauen als EInzahler. Ausländer sollte man ihre Qualifikation anrechnen, dann zahlen sie auch mehr ein. Mehr Maturanten, LEute besser ausbilden, mehr Studienmöglichkeiten, mehr Universitäten.

Antworten Gast: sanitäter
27.01.2008 22:48
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Re: Ich bin zutiefst enttäuscht darüber,

ich habe in zwei jahren als aktiver 1. sanitäter am rettungswagen nicht einen fall von drogensucht und sonstiger ausländerkriminalität als einsatz erhalten. auch hätt ich von keinem kollegen davon gehört. einzig kritische situation war ein psychotiker mit waffe: ein österreicher.
ich kann umgekehrt aber vom leid von asylwerbern berichten die ohne sich etwas zuschulde kommen zu lassen abgeschoben werden, teils unter schrecklichen bedingungen. Menschen, die psychisch am ende sind und denen von keiner seite hilfe zukommt

Antworten Antworten Gast: Und wo
29.01.2008 20:33
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fahren Sie? In Wolkenkuckucksheim?

Daß Sie weder einem Opfer der Ausländerkriminalität begegnet sind noch etwas davon gehört haben, ist in Anbetracht der statistisch gesicherten Verletzungszahlen doch eher der heitere Teil des Abends.

Und so leicht für traumatisiert erklärt zu werden wie ein Asylant - davon kann ein beitragszahlender Kassenpatient nur träumen.

Gast: So nicht, Herr Präsident!
08.12.2007 17:32
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Das Rote Kreuz hat über Jahrzehnte den Ruf

einer seriösen, überparteilichen Hilfsorganisation erworben. Warum gefährden Sie das durch eine derart einseitige politische Äußerung? Soll der Inländer nicht mehr auf das Rote Kreuz vertrauen können?

Ein Pensionssystem funktioniert nur, wenn sich die einzelnen Versicherungsverläufe in sich rechnen, nun eben mit höherer Lebenserwarten. Es geht um also um Produktivität, um den Grad der Beitragsdeckung. Tatsache ist, daß die Beitragsdeckung bei Migranten - die ja auch alt werden, signifikant häufiger BU-Pensionen erhalten und vorher geringere Beiträge von einem geringeren (als Beitragsgrundlage erfaßten) Einkommen leisten - deutlich geringer ist als die der Inländer. Das ist der wahre Grund der Pensionskürzungen.

Nicht die Migranten finanzieren unsere Pensionen, sondern wir die der Migranten. Nur wer Umsatz mit Gewinn verwechselt, läßt sich dadurch täuschen, daß er anspruchsbegründende Anfangszahlungen Jüngerer für ein Geschenk hält.

Antworten Gast: Dietmar Bauer
21.12.2008 09:55
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Re: Das Rote Kreuz hat über Jahrzehnte den Ruf

nur leider haben wir kein Versicherungssystem, sondern ein Umlagesystem. Daher gibt es auch kein Versicherungsprinzip. Die Aktiven zahlen die Inaktiven. Das kann man ändern. Die Alternativen sind:
1. Immigration im richtigen Ausmass.
2. länger arbeiten (70+ als Frühpensionsantrittsalter)
3. weniger staatliche Pension (1/2 ASVG) bei derzeitigem System
4. totale Systemumstellung von Finanzierung aus Gehaltsbestandteilen auf Produktivitätszugewinne.

Jeder kann sich seine Lösung aussuchen. IMHO haben 2+3 keine Chance auf Durchsetzung, 4. wäre nur im EU Gleichklang möglich, hat schon in der UdSSR nicht gut funktioniert. Bleibt 1 mit einer sinnvollen Handhabung (Blue Card und ähnliches). Wer 1 ablehnt, muss argumentieren, welche andere Alternative ihm lieber ist.

Antworten Antworten Gast: Vor allem
24.12.2008 16:47
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funktioniert die "Immigration im richtigen Ausmass" nicht.

Das ist nun einmal eine Erfahrungstatsache der letzten vierzig Jahre.

Un- bis minderproduktive Zuwanderung samt Anhang ins Sozialsystem sind nun einmal eine Hauptursache der Leistungskürzungen für inländische Beitragszahler.

Nur für die Pensionsversicherung müßte für jeden Migranten 200.000 Euro hinterlegt werden, um zu sichern, daß er nicht über die Ausgleichszulage reine Sozialanteile verbraucht. Welche Firma ist bereit, daß für eine ja sooooo wichtige Fachkraft auszulegen. Keine. Es geht um Verdrängung und Lohndumping gegen uns Inländer.

Bleibt Alternative 4, die keine totale Umstellung, sondern bloß anständige Behandlung und Bezahlung inländischer Arbeitskräfte bei sanfter Rückführung (1% pro Monat) der verfehlten Zuwanderung seit 1970 erfordert. Es sinkt der Sozialaufwand, es steigen die Löhne, damit auch die Beiträge und der Anreiz, bei höherer Bezahlung FREIWILLIG länger im Berufsleben zu verbleiben.

Will aber die Lobby nicht. Sie will uns Europäer austauschen.

Antworten Antworten Antworten Raphae1
09.04.2009 14:13
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Re: funktioniert die

Warum sollten Unternehmen an inländische Arbeitskräfte höhere Löhne zahlen? Wenn die Arbeitskräfte in Österreich zu teuer werden, dann siedelt man halt ins Ausland.

Antworten Antworten Antworten Raphae1
09.04.2009 14:11
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Re: funktioniert die


Gast: Nemesis
06.12.2007 08:45
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dummen ironischen Kommentar hätte ich auch...

Warum nicht Anleihen in der Antike nehmen?
Da war Zuwanderung von "Facharbeitern" kein Problem und "Dienstleister" die Regel. Von allen Ländern kamen sie, arbeiteten gratis und hatten keine Rechte. Stellten keine Forderungen und waren auch nicht kriminell. Und wenn man sie nicht mehr brauchte, schickte man sie bestenfalls zurück.
Wovon ich spreche? Schon erkannt?
Die klassische Sklavenhaltergesellschaft...Problem gelöst!
Jetzt gibt`s nur noch ein Problem: Wie bring ich die einfache Lösung den Gutmenschen bei?

Gast: Crusader
06.12.2007 08:37
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dummer ironischer Kommentar

ÖRK redet den Gutmenschen hinterher, so weit nichts neues. Dieser Verein wirtschaftet ebenso "gut" wie diverse Multikultivereine und wird ebenso kräftig von er öffentlichen Hand finanziert. Zuwanderung beginnt im Kopf? Ja! Aber in den Hohlköpfen die die tatsächlichen Folgen wie innere Unruhen (Paris!) bis zum Bürgerkrieg ignorieren. Die Bevölkerung ignoriert die Realität(noch)? Stimmt! Und alle die dem Multikulti frönen sollten hoffen, daß es so bleibt...

Gast: Stefan
24.11.2007 17:33
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UNSER Österreich ?

So! Meine Damen und Herren !
Ich hab endgültig genug von dem schönreden der Problem die hier in unseren Land geschehn.
Ich als gebürtiger und steuerzahlender Innländer will nur jeden das sagen was sich anscheinend hier niemand draut :
1) Österreicher haben alle Rechte und Pflichten doch unsere Lieben Ausländer haben nur RECHTE ?
2) Suchen sie als Paar ein Wohnung in Wien wird es ihnen gehn wie mir sie werden abgeschpeist mit der Meldung 2 Jahre Wartepflicht doch Ausländer warten keine Woche und dann noch über die Ausmaße einer normalen Wohnung hinaus.......
3)Ausländer sind nur Gäste sonst währen sie ja nicht aus solche zu Deklarieren und somit müssen sie sich auch dem Entsprechend verhalten bei uns ,sprich DEUTSCH sprechen in Gegenwart Österreichischen Bürgern und nach begehen einer Straftat SOFORTIGE ABSCHIEBUNG!
Das ist meine frei Meinung !

Antworten Gast: josef
01.12.2007 21:45
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Re: UNSER Österreich ?

solch art der kommentierung mundet mir:

lieber herr stefan, würden ihre vorstellungen global umgesetzt werden, würde dies folgendes bedeuten:

sie fahren nach portugal als URLAUBER, gehen am ersten tag ihrer wohlverdienten erholungsphase zu einem greißler, versuchen ihm zu verdeutlichen, dass sie gerne 1 liter milch hätten - und was macht dieser?
er greift unter den tresen und drückt den roten "not-abschiebe-knopf" - und 30 sec. später stürmt eine portugiesische polizei-sonder-abschiebe-einheit ein um ihnen klarzumachen, dass sie sich nicht angepast hätten, da sie nicht willens waren, die landesübliche sprache zu gebrauchen...

jeder mensch ist ausländer, jeder ausländer ist mensch.
schon mal darüber nachgedacht?


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Re: Re: UNSER Österreich ?

bester herr josef.

wissen sie, dass urlauber geld bringen und nicht kosten? ich hoffe, ich habe ihrer verwirrung geholfen.

ach überigens, sagen sie ihr sprüchlein dem gerade geschlagenen inländischen kind, dass durch eine gruppe von bereicherern verprügelt worden ist, ich bin sicher, dann tuts gar nicht mehr weh.

mfg
mc

 
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Hinweis

  • Der Inhalt von Gastkommentaren spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider und entspricht nicht zwangsläufig der Meinung der "Presse".

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