09.02.2010 21:59 | Meine Presse Merkliste0

Gegossenes Blei – zerbombte Zukunft

GASTKOMMENTAR VON CARLA AMINA BAGHAJATI (Die Presse)

Israel hat den Militärschlag im Gazastreifen seit Monaten vorbereitet – in einer Zeit, da die Palästinenser Waffenruhe hielten.

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Wer das Neujahr mit Bleigießen begrüßt hat, dem mag sich heuer eine makabre Assoziation auftun. „Gegossenes Blei“ heißt die israelische Militäraktion, der bisher mehrere hundert Menschen zum Opfer fielen, von den überfüllten Spitälern gar nicht zu reden, der zerstörten Infrastruktur und der Panik der wie in einem Gefängnis lebenden Menschen im hermetisch abgeriegelten Gazastreifen. Das Bombardement fällt in die Neujahrszeit – nicht nur für Christen, denn das muslimische Neujahr 1430 lag am 29. Dezember.

Als „ausbalanciert“ möchten sich die politischen Stellungnahmen und Medienberichte zur Situation in Gaza wohl verstehen, wenn sie einen Hauptakzent auf die Gewalt „beider Seiten“ setzen. Aber ist eine Vergleichbarkeit überhaupt gegeben?

Vergleichbar erscheint an der Situation im Gazastreifen und in Israel eigentlich nur ein Aspekt: Beide Seiten stehen vor Wahlen, die Politik sucht Stärke zu demonstrieren. In diesem Kaschieren von Ratlosigkeit haben die Kassamraketen auf Israel und der militärische Großangriff auf Gaza eine einzige Gemeinsamkeit – aber nicht in ihrer Wirkung. So makaber es ist, Opferbilanzen zu vergleichen, so eindeutig muss doch der Befund ausfallen. Dem vergleichsweise geringen Sachschaden an israelischen Gebäuden und einem Todesopfer stehen auf palästinensischer Seite hunderte Tote, darunter viele Frauen und Kinder, ungezählte Verletzte und gewaltige Zerstörung gegenüber. Das „Genug ist genug“ der israelischen Seite erscheint in einem anderen Licht, wird bedacht, dass dieser Militärschlag seit Monaten generalstabsmäßig vorbereitet worden war – in einer Zeit, da die Palästinenser Waffenruhe hielten. Derzeit scheint auch die letzte Gelegenheit vor dem Machtwechsel in den USA, da Präsident Bush noch im Amt ist und wie üblich bedingungslos alles abwinkt.


Unerträgliche humanitäre Situation

Viel zu wenig berücksichtigt werden auch die Opfer, die auf die seit mehr als 18 Monaten andauernde Blockade in Gaza zurückgehen. 546 Tote sind dokumentiert, vor allem Personen, deren medizinische Versorgung nicht mehr aufrechterhalten werden konnte. Zuletzt aber herrschten in Gaza nicht nur Wasser- und Energiemangel, sondern wurden auch die Lebensmittel knapp.

Warum ist dieser Aspekt der unerträglichen humanitären Situation ein so vernachlässigter in der Wahrnehmung der Weltöffentlichkeit? Zum 60.Jahrestag der Menschenrechtserklärung verurteilte der UN-Sonderberichterstatter Richard Falk die Blockade „als Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ – ohne jedes politische Echo. Wenn viele Palästinenser resignierend feststellen, dass die Welt sie ohnehin kollektiv als Terroristen sehen wolle, liegt darin wohl der Knackpunkt mangelnder Solidarität. Hand aufs Herz, mit wem würden Sie sich emotional stärker identifizieren: mit dem gebildeten, kultivierten Israeli, der in seinem gepflegten Wohnzimmer von der psychischen Belastung ständiger Bedrohung redet, oder mit dem in einer Menge aufgebrachter Demonstranten in einer Kulisse des Elends seinen Zorn herausschreienden Palästinenser?

Auf ein „Selber schuld“ scheint die Wahrnehmung im Westen vielfach hinauszulaufen und mit zu bedingen, dass die Menschenwürde eines Palästinensers nicht mit dem gleichen Maßstab bemessen wird. Oder wie es der palästinensische Expräsidentschaftskandidat Mustafa Barghouti in einer anklagenden Frage formuliert: „Ist palästinensisches Blut nicht so viel wert wie jüdisches?“ Und darin liegt ein ungeheuerlicher Zynismus: Denn das bedeutet nichts anderes, als dass im Jahr, da wir die Menschenrechtserklärung feiern, schon deren erster Grundsatz nicht verinnerlicht wird. Wird einem Menschen systematisch jede Würde genommen, bis seine Verfassung auch keinen Anblick von Würde mehr bietet – sollen ihm dann die Menschenrechte abgesprochen werden?

In unserem Informationszeitalter liegt darin auch eine Herausforderung für die Kommunikation. Wie viele Wörter sind als Schlüsselbegriffe der Berichterstattung zu Platzhaltern für diese Haltung des „Selber schuld“ geworden: „radikal-islamisch“, „extremistisch“, „militant“. Dabei sei der Hinweis auf dieses zu wenig differenzierende Vokabular keinesfalls als Rechtfertigung für die Hamas verstanden. Die Reaktion von Chaled Maschal, in der er mit Selbstmordanschlägen drohte, passt geradezu ins Drehbuch all jener, die am liebsten alle Palästinenser als Aggressoren und auszuschaltende Bedrohung festschreiben würden. Und es fügt sich auch ins Bild derer, die behaupten, die Palästinenser würden sich den Tod ja geradezu wünschen. Dagegen ist im Islam eine Kultur des Lebens und nicht der Todessehnsucht begründet. Der Diskurs darüber wird in der muslimischen Welt gerade angesichts des Themas „Terror“ sehr intensiv geführt.


Es müssen klare Worte fallen

Es sind nicht nur die Stimmen all jener, die auf friedlichem Wege eine Konfliktlösung suchen, die untergehen, sondern vor allem jene der völlig unbeteiligten Zivilisten. Wenn eine Universität mit der Begründung bombardiert wird, dass dort „radikal-islamische Auslegungen“ verbreitet werden, dann sollte man dahinter auch die Propaganda wittern. Als Nächstes werden dann Bäckereien beschossen, weil deren Brot radikale Islamisten ernährt? Wer Israels Außenministerin zugehört hat, „alle Anhänger der Hamas“ attackieren zu wollen, also alle Menschen, die bei einer demokratischen Wahl einer bestimmten Partei ihre Stimme gegeben haben, der muss sehen, wie hier noch radikalere militärische Angriffe – ein Einmarsch – propagandistisch vorbereitet werden. Wenn die diversen internationalen Gremien zusammentreten, dann darf angesichts der Dramatik der Lage kein unverbindliches Deuteln wie beim Bleigießen daraus werden, sondern müssen klare Worte fallen.

Carla Amina Baghajati ist Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich.


meinung@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.01.2009)

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30 Kommentare
Gast: Gast2
13.01.2009 20:17
0 0

....

Ich vermisse auch die Empathie für Menschen, die unter extremen Bedingungen aufgewachsen sind. Es ist schräg, jemanden vom sicheren Fernsehsessel (oder sonstwo) zu verurteilen, ohne selbst jemals solche Umstände erlebt zu haben.
Das Recht, sich zu verteidigen, steht Israel zu. Aber auch den Palästinensern!
Beide Seiten müssen letztendlich erkennen, dass dieser Konflikt mit Waffen oder Selbstmordattentaten nur schlimmer wird. Dafür erwarte ich mir auch eine selbstkritischere Haltung auf muslimischer Seite.
Die Hamas wird sowieso international für ihre Taten verurteilt. Das sollte aber auch mit der israelischen Führung geschehen. Die momentanen Angriffe gehen weit über die Verhältnismäßigkeit der Verteidigung hinaus!!
Mehr Gewicht sollten bereits bestehende paläst.-israelische Friedensbewegungen sowie kritische jüdische Stimmen erhalten!!! (z.B.Rolf Verleger u.a. unter www.hintergrund.de)
Eine selbstbewusste, wie C.Amina B. sicher nicht unterdrückte Muslimin mit Tuch ;-)

Gast: Gast2
13.01.2009 19:53
0 0

Worum es eigentlich momentan gehen sollte,

ist der sofortige Stopp der Angriffe auf beiden Seiten, die Möglichkeit, Verletzte zu versorgen und die Grundbedürfnisse wie sauberes Wasser und Lebensmittel zu befriedigen. Und warum? WEIL DAS EIN MENSCHENRECHT ist. WEIL ES IN DER GENFER MENSCHENRECHTSKONVENTION KLAR DEFINIERT ist.
Es ist zynisch, abzuwarten, weil man sich nicht einig werden kann, wer die größere Schuld trägt.
Ich als Muslimin wünsche mir auch eine klare Verurteilung dessen, was die Hamas mit der eigenen Bevölkerung macht, mit jenen Leuten, die sie aus Enttäuschung über vorige Vertreter und dem Gefühl der Hoffnung gewählt haben, ganz sicher nicht aus mehrheitlich terroristischer Gesinnung!!!!! Protestwähler gibt es nicht nur bei der FPÖ.
Nein, schreien Sie jetzt nicht, dass man die FPÖ nicht mit der Hamas vergleichen kann. Natürlich ist die FPÖ nicht so extrem, aber ganz einfach deshalb, weil auch die Umstände nicht so extrem sind!!!!!!
.......

Stephanos
11.01.2009 02:10
0 0

Probleme mit der Wahrnehmung

scheint diese Frau immer zu haben.
Israel ist natürlich böse, böse, da es kein Interesse hat von der Hamas ausgelöscht zu werden.
Die Hamas-Helden sind natürlich die Guten, denn diese tollkühnen und mutigen Helden verschanzen sich hinter Kindern und Frauen, anstatt diese zu beschützen - am besten vor der Hamas selber.
Baghajati bejammert die fehlende bzw. nicht ausgeprägte Wahrnehmung der Weltöffentlichkeit und ist doch selber blind dafür, dass die Hilfsgelder aus Europa in den Waffenkauf fließen.
Mit dem Schleier ist bei ihr die Indoktrination verbunden.
Ich vermisse z. B. ihre aufrüttelnden Proteste gegen die Verfolgung und Tötung von Christen in div. molemischen Ländern.

Gast: Tamara
05.01.2009 10:48
0 0

Hasstiraden aus der Glaubensgemeinschaft

Frau Baghajati mag das freundliche Gesicht der Islamischen Glaubensgemeinschaft sein. Die jüngsten Äusserungen des Präsidenten der IGGiÖ, Anas Schakfehs zeigen jedoch wieder einmal von welchen "Musterdemokraten" die Glaubensgemeinschaft kontrolliert wird. Dass die Hamas Israel jedes Existenzrecht abspricht? Für Schakfeh kein Problem: "Das ist die ursprüngliche Ideologie aller palästinensischen Befreiungsorganisationen. Und die Nichtanerkennung ist eben auch eine gewisse Trumpfkarte bei den Verhandlungen im Nahostkonflikt." Die Zerstörung Israels wäre eine "Utopie" und "Antisemitismus kennen wir im Mittleren Osten überhaupt nicht". Schakfehs Interview für den Standard ist hier sehr selbstentlarfend:
http://derstandard.at/?url=/?id=1229975299111
Es gibt viele Muslime, die diese Blindheit, Dummheit und diesen Hass ablehnen. Warum organisieren sie sich nicht? Wir müssen unsere Stimmen gegen den Extremismus erheben!

modestus
05.01.2009 14:48
0 0

Re: Hasstiraden aus der Glaubensgemeinschaft

die baghajati ist bestenfalls das hässliche gesicht...

Gast: isa
05.01.2009 04:56
0 0

Ein Apell an euch alle bitte,bitte

führt euch folgende website zu gemüte

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/


Antworten Gast: Hamas(be)kämpfer
05.01.2009 15:45
0 0

Re: Ein Apell an euch alle bitte,bitte

Das Recht auf das Morden Unschuldiger haben nur moslemische Fanatiker.

Die Hamas darf selbstverständlich Kibuzze mit Raketen beschießen oder selbstverständlich Schulbusse in die Luft sprengen und vor allem:
Selbstverständlich die eigene Bevölkerung in Geiselhaft nehmen und völkerrechtswidrig opfern!

Wei sagte doch ewin Hamas-Führer, die Isis lieben das Leben und wir lieben den Tod! Dann wundern sie sich über die Toten udn beschweren sich weltweit über die Isis, die unschuldige Kinder tötet.

Die Hamas verschanzt sich in der Zivilbevölkerung, also trägt auch die Hamas die Verantwortung für die Opfer!!!

modestus
05.01.2009 14:55
0 0

Re: Ein Apell an euch alle bitte,bitte

ich habe mie diesen primitiven propaganda strip angesehen....noch einfältiger geht nicht.

die kassamrakete war ein fehltreffer....also zeigt man das, statt bildern von kassamtreffern....billig"!!und verlogen
die treffer der israelis werden auch gezeigt...natürlich sieht das ganze so aus, als wären die kassam nur silvester-jux raketen und nur die israelischen tödliche geschosse...

österreicher fallen darauf gewiss nicht massenhaft herrein....so deppert sind wir auch wieder nicht.

...ceterum "ISA"....das heisst jesus...und das ist ein
hinterlistiger NICK!!

Antworten Antworten Gast: isa
06.01.2009 00:33
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Re: Re: Ein Apell an euch alle bitte,bitte

Isa ist mein Vorname! und kein hinterlistiger Nick
wieso diese Aggressivität?

was sagen Sie zu den anderen Berichten, die auf der rechten seite dieser website angeführt sind?

und die Thematik 9/11:

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/9%2F11


Antworten Antworten Gast: isa
06.01.2009 00:33
0 0

Re: Re: Ein Apell an euch alle bitte,bitte

Isa ist mein Vorname! und kein hinterlistiger Nick
wieso diese Aggressivität?

was sagen Sie zu den anderen Berichten, die auf der rechten seite dieser website angeführt sind?

Der Zyklus der Sonne steuert das Klima
Offener Brief an den UNO-Generalsekretär
Der Zyklus der Sonne steuert das Klima
Offener Brief an den UNO-Generalsekretär
Der Friendensnobelpreis ist wertlos
Es stinkt nach Faschismus
Vergewaltiger sind der Abschaum der Erde
Der Grund für den Krieg gegen den Terror
Wie man den Kapitalismus zerstört
Wir müssen die Geldmaschine anhalten
Es gibt keine Länder mehr
Bush ist ein notorischer Lügner
Die CIA ist die Cocain Import Agency
Wie die CIA die Medien manipuliert
Wer ist der wirkliche Idiot?
Putin ist ein Guter und hat völlig Recht
Die Russenmafia ist gar nicht russisch etc

und die Thematik 9/11:

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/9%2F11


modestus
06.01.2009 11:33
0 0

Re: Re: Re: Ein Apell an euch alle bitte,bitte

...alles schwachsinn....

modestus
06.01.2009 11:38
0 0

Re: Re: Re: Re: Ein Apell an euch alle bitte,bitte

die verschwörungstheoretiker haben wieder hochsaison.
für 9/11 gibt es eine million websites...aus der küche von damaskus, teheran....etc...und jede menge private spinner.

Gast: objektivier
03.01.2009 19:07
0 0

Die Hamas kann niemals Schuld haben!

Einen derart einseitg gestrikten Kommentar sollte man gar nicht lesen.

Eine zum Islam Konvertierte kann offensichtlich nur Gefallen finden am Völkermord - der von der Hamas provoziert ist!
Am völkerrechtswidrigen Verhalten der Hamas (Schutz der Zivilbevölkerung vor Kampfhandlungen) findet sie keine Kritik. Die Hamas will möglichst viele eigene Opfer haben!!!

Israelis lieben das Leben - Palästinenser den Tod! Sagte ein Hamas Führer - warum beschweren Sie sich nun???

Gute Frau, nehmen Sie lieber Ihren Schleier, dem Symbol der Unterdrückung der Frau, ab und unterstützen Sie nicht dauernd diese radikale Religion!
Frage: Welcher Konflikt auf der ganzen Welt ist nicht von Moslems inszeniert? Und wieviele gibt es insgesamt?

Tolle Religion! Respekt vor Ihrer Entscheidung zu Konvertieren!

Gast: MH
03.01.2009 18:27
0 0

Politische Ziele

Nach diesem Artikel ist wohl klar, dass die Islamische Glaubensgemeinschaft auch in Österreich vor allem politische Ziele verfolgt und damit nicht zu den Religionsgemeinschaften gezählt werden dürfte.

prosto
02.01.2009 22:50
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Vergleichsweise geringen Sachschaden

Kann man die vergleichsweise geringe Wirkung einer Kassam-Rakete testen indem man sie - testweise, einfach nur so- auf einen Kartoffelsack abfeuert?

modestus
03.01.2009 11:31
0 0

Re: Vergleichsweise geringen Sachschaden

...oder von israel in den gaza-strip

Gast: Christdemokrat
02.01.2009 20:21
0 0

Was die Kommentatorin vergessen hat!

Dieser Kommentar ist ein Lehrbeispiel wie politische Propaganda funktioniert, aber sowohl die Presse als auch Österreich werden - so hoffe ich jedenfalls - moslemische Lobbyisten aushalten. Allerdings: Es gibt in Europa doch schon viele Baghajatis, die in der Palästinafrage mit dem latenten Antisemitismus agieren. Für Muslime ist Isreal immer an allem Schuld und allzu viele Österreichinnen und Österreicher, natürlich auch andere Europäer, haben es "schon immer gewusst, dass die Juden.....". Also zu Erinnerung: Nach der Anerkennung des Existenzrechtes von Isreal durch die international vielfach anerkannte El Fatah, haben sich zwei Terrorbewegungen gebildet, eine bedrängte und bedrängt Israel vom Libanon aus. Isreal hat den Gazastreifen den Palästinensern zur Selbstverwaltung übergeben. Die Hamas - eine weitere Terrororganisation die das Existenzrecht Israels nicht anerkennt - bedrängt ist nun von diesem Land aus. Frau Baghayati nicht zu viel vergessen in einem einzigen Kommentar!!!

will_nix
02.01.2009 17:59
0 0

Meinungsfreiheit

Solche Artikel muß eine Zeitung wie die Presse aushalten und wie die bereits geposteten Kommentare zeigen, richtet sich der Artikel selbst. Informierte Lesern kann diese Propaganda nicht beeindrucken.
Ich sehe das Problem eher bei allen einseitig Informierten.

Gerald
02.01.2009 17:02
0 0

Sehr durchsichtig

Wie von Fr. Baghajati nun schon sattsam bekannt, sind natürlich wieder einmal die Juden an allem Schuld. Da wird gleich einmal erklärt: Während die Palästinenser die Waffenruhe einhielten, bereitete Israel schon einen Militärschlag vor!

Dass Israel auch die Waffenruhe einhielt und sich nur auf den danach zu erwartenden Raketenbeschuss vorbereitete, bleibt natürlich unerwähnt. Dass die Israelis auch noch wochenlang still hielten und zuerst mit unblutigen Maßnahmen (Grenzübergänge zu, Warnungen) auf die Hamas-Raketen antwortete ist ebenfalls keine Silbe wert. Fr. Baghajati macht Israel also dafür verantwortlich, dass es die gewalttätige Reaktion der Palästinenser nach ablauf der Waffenruhe richtig voraussah und sich dementsprechend vorbereitete.

Ein besonderes Schmankerl ist, wo sie über die Opfer an unschuldigen Zivilisten lamentiert, im letzten Absatz aber selbst erklärt, dass diese ja frei und demokratisch mehrheitlich die Terrorbande Hamas gewählt haben.

modestus
02.01.2009 13:50
0 0

naiv

dieses, etwas infantiles, lamento von frau baghajati bezweckt den terroraspekt von der hamas zu nehmen.
werte frau und eigentum von herrn baghajati.....es funktioniert nicht.
obendrein sind sie als überläuferIn und kulturflüchtling, nicht überzeugend....eher das gegenteil.

Antworten Gast: Hamas(be)kämpfer
05.01.2009 15:54
0 0

Re: naiv

Sie muss schließlich beweisen, dass sie zurecht konvertiert ist und mit der Kultur der Freiheit (der Frau) nichts mehr zu tun haben kann!

Die totale Unterwerfung unter diese islamische Religion, die die Menschenrechte mit Füßen tritt ist ihr offensichtlich lieber!

Habe von ihr noch nie ein Wort des Bedauerns über Opfer fanatischer Selbstmordattentäter gehört!

Antworten Gast: Hamas(be)kämpfer
05.01.2009 15:50
0 0

Re: naiv

Sie muss schließlich beweisen, dass sie zurecht konvertiert ist und mit der Kultur der Freiheit (der Frau) nichts mehr zu tun haben kann!

Die totale Unterwerfung unter diese islamische Religion, die die Menschenrechte mit Füßen tritt ist ihr offensichtlich lieber!

Habe von ihr noch nie ein Wort des Bedauerns über fanatische Selbstmordattentäter gehört!

stefania
02.01.2009 13:32
0 0

Die unsägliche Frau Ba.ghajati startet einen massiven Angriff auf unsere Tränendrüsen.

Es is tja auch empörend, dass Israel seinen Angriff auf die lammfrommen Palästinenser auch noch vorbereitet !!
Die friedlichen Palis wollen doch nur an ihrer islamischen "Universität" Koranexegese betreiben.
Dass diese islamischen Universitäten Brutstätten des fundamentalistischen Extremismus sind (man sehe sich nur die absurden Fatwas an, die an solchen Universitäten produziert werden, an), verschweigt Frau B. -sie will das Bild eines friedlichen Campus vermitteln ,wo harmlose junge Menschen ihren ebenso harmlosen Studien nachgehen.
Frau Ba.ghajati lügt und heuchelt-aber das ist ja nichts Neues.

geheimrat
02.01.2009 12:57
0 0

Gerade jene, denen Mord von ihrem angeblichen Gott vorgegeben wird, schreien am lautesten.


Die Israelis werden verurteilt, wenn sie sich wehren, und sterben wenn sie es nicht tun. Tote Juden sind keine News, aber werden Terroristen getötet, führt dies zu weltweiten links-antizionistischen Solidaritätskundgebungen. Israel verteidigt sich gegen ein Mörder-Regime und wird dafür als Bösewicht hingestellt. Die Weltöffentlichkeit spricht in Verharmlosung der Vergangenheit vom Holocaust an den Palästinensern.

0 0

Lernen Sie Geschichte, Frau Baghajati!

Seit der Gründung des Staates Israel steht die Vernichtung dieses ganz oben auf der Agenda der Palästinenser und anderer islamischer Länder. Was sagen Sie dazu??? Ich wäre auf Ihren geschätzten Kommentar dazu (vielleicht hier?) neugierig!

Gast: Bösewicht
02.01.2009 10:12
0 0

Was will uns die Islamische Glaubensgemeinschaft sagen?

Frau Baghajati schreibt hier offenbar für und im Namen der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich. Die Argumente, die hier gebracht werden, sind listig:
* Israels Militäraktion trifft Zivilisten: Nachdem die Kämpfer der Hisbollah bei ihren "Aktionen" so gut wie immer Zivilkleidung tragen, werden sämtliche Opfer als Zivilisten gezählt.
* Israels Militäraktion trifft Kinder und Unbeteiligte: Nachdem die Hisbollah ihre Militärbasen und "Aktionen" grundsätzlich in dicht verbautem Gebiet durchführt, gehen diese Opfer auf das Konto der Hisbollah.
* Das arme Palästinenservolk kann nichts dafür: Die Hisbollah wurde demokratisch vom Volk gewählt - mit großer Mehrheit.
* Israel war auf den Krieg vorbereitet: Ja, und zwar seit Jahrzehnten - sonst würde es nicht mehr existieren.

Frau Baghajati hat die Raketen der Hisbollah nicht kritisiert. Dass sich Israel wehrt, stört sie!

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