25.05.2012 19:46 | Meine Presse Merkliste 0

Austro- aber nicht -faschistisch?

HARALD WALSER (Die Presse)

Warum darf man nicht „Austrofaschismus“ sagen? Wie sonst soll man ein System nennen, das mit Polizeigewalt das Zusammentreten des Parlaments verhindert?

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Andreas Khol ist der konservative Tausendsassa der Polit-Talks und publizistischen Foren. Da leidet die Genauigkeit. Letzten Donnerstag beispielsweise verkündete er einer erstaunten Zuhörerschaft, Richard Bernaschek, der Auslöser der Februarkämpfe 1934 in Linz, sei nach 1945 Landeshauptmannstellvertreter geworden. In Wirklichkeit wurde Bernaschek am 18.April 1945 im Konzentrationslager Mauthausen ermordet. Khol hat ihn mit dessen Bruder Ludwig verwechselt.

Faktische und intellektuelle Unschärfen nehmen zu beim Altmeister – jüngst in einem „Presse“-Kommentar gegen meinen Kollegen Albert Steinhauser: „Nicht diese Töne, Herr Steinhauser!“

Was hat Steinhauser angestellt? Er fordert in einem Entschließungsantrag eine Rehabilitierung der Opfer des Austrofaschismus. Khol: „Wort und Ton des Antrags von Steinhauser, dass für das, was er ,Rehabilitierung‘ nennt, gesicherte Erkenntnisse und bei den Antragstellern die richtige Grundeinstellung fehlen.“ Was er meint: Die Verwendung des Begriffs „Austrofaschismus“ sei nicht angebracht.

Warum aber darf man nicht „Austrofaschismus“ sagen? Wie sonst soll man ein System nennen, das mit Polizeigewalt das Zusammentreten des Parlaments verhindert? In dem Schritt für Schritt Gewerkschaften, demokratische Parteien sowie deren Kultur- und Sportorganisationen verboten werden? Wo nur noch eine Einheitspartei herrscht? Wie ein System, in dem die Presse unter Zensur gestellt wird? In dem der Verfassungsgerichtshof ausgeschaltet wird, damit man ungeniert mit „Notverordnungen“ regieren kann? Das politische Gegner ohne Gerichtsverfahren in sogenannte Anhaltelager steckt und sie die Haft auch noch selbst bezahlen lässt?

 

ÖVP im Argumentationsnotstand

Noch immer ist die ÖVP im Argumentationsnotstand. Denn es gibt keine stichhaltige Begründung dafür, warum die Justizopfer des Unrechtsstaates von 1933 bis 1938 nicht rehabilitiert werden sollen, sofern ihr „Vergehen“ die Verteidigung des demokratischen Mehrparteienstaats und des Parlamentarismus war.

Man tut sich halt schwer mit jener Geschichte, die man mit der „Neugründung“ namens ÖVP 1945 gerne hinter sich gelassen hätte. Das hat nämlich schon im Gründungsjahr nicht funktioniert. Immerhin waren mit Leopold Figl und Julius Raab zwei prominente ÖVP-Politiker am Aufbau des austrofaschistischen „Ständestaats“ beteiligt gewesen. Raab war sogar mit dabei, als am 18.Mai 1930 in Korneuburg feierlich geschworen wurde: „Wir verwerfen den westlich-demokratischen Parlamentarismus und den Parteienstaat!“

Und sie hatten nach 1945 auch weniger Scheu vor dem Begriff Faschismus als Khol heute: Immerhin verwendete ihn Bundeskanzler Figl für die Zeit vor 1938 selbst, und im Einstellungsgesetz war sogar offiziell von „Nationalsozialismus und Faschismus“ die Rede. Kein vernünftiger Mensch wird Austrofaschismus mit Nationalsozialismus gleichsetzen. Er unterschied sich nicht zuletzt dadurch von der radikaleren Konkurrenz, dass er die Rassenlehre nicht zur staatlichen Norm machte und seinen Gegnern nicht mit dem brutalen Willen zu ihrer Vernichtung gegenübertrat. Doch das macht ihn noch lange nicht zum „Faschismus light“ oder zu einer etwas verunglückten Form der Demokratie.

Also: Wenn die ÖVP ihre Neugründung 1945 auch als ideologischen Neubeginn ernst nähme, hätte sie keinen Grund, den Austrofaschismus als höchst problematischen Teil der eigenen Geschichte weiterhin zu ignorieren. Sie käme dann allerdings um eine kritische Auseinandersetzung mit den Entwicklungen der christlichsozialen Partei in den Dreißigerjahren nicht herum. Ein erster erfreulicher Schritt erfolgte gestern im Justizausschuss: Die ÖVP sperrt sich nicht mehr kategorisch gegen die Rehabilitierung der austrofaschistischen Justizopfer. Khol könnte beruhigt in den wohlverdienten Ruhestand.

 

Harald Walser ist Abg. zum Nationalrat und Bildungssprecher der Grünen. Beiträge dieser Debatte erschienen am 13.2. (Steinhauser) und 16.2. (Khol).

 

Bisher zum Thema erschienen:

Freiheitskämpfer rehabilitieren!
von Albert Steinhauser

Nicht diese Töne, Herr Steinhauser!
von Andreas Khol

 

 


meinung@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.02.2010)

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18 Kommentare
Gast: Prof. Ernst Genau
22.02.2010 14:09
0 0

"Austrofaschistische Justizopfer"

Klarerweise sperrt sich die ÖVP nicht gegen die Rehabilitierung der austrofaschistischen Opfer der nationalsozialistischen Justiz. Aber Scherz beiseite: Harald Walser meint natürlich die Opfer der austrofaschistischen Justiz. Wenn man unbedingt das zusammen Wort
"Justizopfer" verwenden will, kann man auch schreiben: "die Rehabilitierung der Justizopfer des Austrofaschismus". Ja, deutsche Sprache –
schwere Sprache ....

Antworten Cicero
23.02.2010 08:28
0 0

Korrekte Darstellung der eigenen Meinung, eine Kunst …

Na, ja, so geht das mit Hrn. Dr. Walser, ehemals Direktor – Schulfach Geschichte – eines Gymnasiums in Feldkirch. Historie kann er nicht, korrekt Deutsch kann er auch nicht!

Wie ich weiter unten nachweisen konnte, negiert der Historiker historisch gesicherte Fakten, wenn sie nicht in sein politisches Weltbild passen. Früher schrieb er einen wöchentlichen Beitrag in den Vorarlberger Nachrichten. Als es da auch einmal um Dollfuß ging, widersprach ich ihm in einem an ihn persönlich gerichteten Brief. In seiner Antwort verspottete er mich und machte die ihm vorgehaltenen Fakten herunter, indem er erklärte, das sei eine parteipolitisch gefärbte Sicht. Es ging um das Faktum, daß Dollfuß das Bundesheer auf den Goethehof in Wien mit Panzerabwehrkanonen schießen ließ, aber erst nachdem aus den dortigen Arbeiterwohnungen mit Maschinengewehren auf die Polizei geschossen wurde.

Wie kommen Maschinengewehre in Arbeiterwohnungen, wie kann damit auf die Polizei geschossen werden? Das anzusprechen und zu kritisieren, ist laut Walser „parteipolitische Sicht“.

Genau diese Geisteshaltung finden wir in diesem Gastbeitrag Walsers wieder. Im damaligen Schriftwechsel fand ich es bedenklich, wenn ein Lehrer mit einer solchen Geisteshaltung Schülern gegenüber tritt. In diesem Sinne ist es erheblich besser, wenn er jetzt für die Grünen im Parlament sitzt, da kann er weniger anstellen. Und seine hiesigen Beiträge können wir ja leicht aushalten, ebenso seine Parlamentsreden. Da schadet er nur den Grünen.

Antworten Gast: Prpf. Ernst Genau
22.02.2010 20:14
0 0

Re: Korrektur

...............................................................
Wenn man unbedingt das zusammengesetzte [nicht nur:
"zusammen"!] Wort "Justizopfer"
verwenden will, ....................................

Gast: antifa
22.02.2010 11:51
0 0

Anti- aber nicht faschistisch?


Gast: Leser
22.02.2010 09:18
0 0

na ja

... würde sagen "autoritär" - aber DAMALS waren praktisch alle für eine Fortsetzung der Politik mit gewalttätigen, autoritären Mitteln (Linzer Programm "...Diktatur des Proletariats...")

Wolf1000
20.02.2010 16:04
0 0

Frag den Pilz!

Lieber Herr Walser, Sie fragen: „Wie sonst soll man ein System nennen, das mit Polizeigewalt das Zusammentreten des Parlaments verhindert? In dem Schritt für Schritt Gewerkschaften, demokratische Parteien sowie deren Kultur- und Sportorganisationen verboten werden? Wo nur noch eine Einheitspartei herrscht? Wie ein System, in dem die Presse unter Zensur gestellt wird? In dem der Verfassungsgerichtshof ausgeschaltet wird, damit man ungeniert mit „Notverordnungen“ regieren kann?

Sollten Sie darauf eine ergiebige Antwort erhalten wollen, dann fragen Sie doch einfach ein paar von Ihren Parteifreunden, den Pilz zum Beispiel, oder den Floß, den Öllinger! Die waren nämlich alle lange Zeit überzeugte Anhänger eines solchen Systems und sind heute noch stolz darauf!!


Gast: Michael Wolf
20.02.2010 15:43
0 0

Lieber Herr Walser!

Sie fragen: „Wie sonst soll man ein System nennen, das mit Polizeigewalt das Zusammentreten des Parlaments verhindert? In dem Schritt für Schritt Gewerkschaften, demokratische Parteien sowie deren Kultur- und Sportorganisationen verboten werden? Wo nur noch eine Einheitspartei herrscht? Wie ein System, in dem die Presse unter Zensur gestellt wird? In dem der Verfassungsgerichtshof ausgeschaltet wird, damit man ungeniert mit „Notverordnungen“ regieren kann?

Sollten Sie darauf eine ergiebige Antwort erhalten wollen, dann fragen Sie doch einfach ein paar von Ihren Parteifreunden, den Pilz zum Beispiel, oder den Floß, den Öllinger! Die waren nämlich alle lange Zeit überzeugte Anhänger eines solchen Systems und sind heute noch stolz darauf!!




Arethas
18.02.2010 19:12
0 0

Debatte

"Warum aber darf man nicht „Austrofaschismus“ sagen?"
Sie dürfen das, Herr Dr. Walser, wozu gibt es sonst Narrenfreiheit.
"Wie sonst soll man ein System nennen, das mit Polizeigewalt das Zusammentreten des Parlaments verhindert? In dem Schritt für Schritt Gewerkschaften, demokratische Parteien sowie deren Kultur- und Sportorganisationen verboten werden? Wo nur noch eine Einheitspartei herrscht? Wie ein System, in dem die Presse unter Zensur gestellt wird?"
Kommunismus?

Gast: Naja
18.02.2010 17:21
1 0

Es weiß zwar niemand,

was "Faschismus" ist, zur Keule taugt er allemal.

Antworten Gast: Gast
19.02.2010 22:06
0 0

Doch

Faschismus ist das Gegenteil von Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechten.

Antworten Antworten Gast: GastIn
22.02.2010 09:20
0 0

Re: Doch

..wenn sie das nur so sehen, kennen sie sich in Geschichte nicht mit dem Faschismusbegriff aus...sehen sie mal bei KÜHNELT nach... So wie sie das definieren ist das alles und nichts und entwertet kalr definierte begriffe zur Allerweltskeule der halbgebildeten...

Antworten Antworten lb15
20.02.2010 12:03
0 0

Und was ist dann Kommunismus?


Cicero
18.02.2010 17:06
0 1

Was taugt ein Historiker, der alles ausblendet, was nicht zu seiner politischen Meinung paßt?

Hr. Dr. Walser, Sie wollen ein Historiker sein, offensichtlich, weil Sie Ihre politische Propaganda mit historischen Ereignissen zu beweisen suchen. Was dabei herauskommt, ist nicht mehr Polemik, das ist schon Demagogie reinsten Wassers. Alle historischen Vorgänge, die nicht in Ihr linksorientiertes Weltbild passen, negieren Sie einfach.

Der von Ihnen angesprochene Korneuburger Eid war die Antwort auf das Programm 1926 der SDAP (Sozialdemokratische Arbeiterpartei). Dieses Programm postulierte die Enteignung bürgerlicher Vermögen und die Verstaatlichung der Industrie. Der radikale Otto Bauer hatte sich gegen den gemäßigteren Karl Renner durchgesetzt.

Richtig, Dollfuß verhinderte 1933 mit Polizeigewalt das Wiederzusammentreten des Parlaments. Nur, das Parlament ausgeschaltet hat Karl Renner und nicht Engelbert Dollfuß. Die SDAP war die stärkste Fraktion im Parlament, konnte sich aber gegen die Koalition aus Christlich-Sozialen, Bauern und Deutschnationalen nicht durchsetzen. Renner meinte nun, wenn er das Parlament blockiert, dann muß BP Miklas Neuwahlen anordnen. Miklas aber, reagierte im Einvernehmen mit BK Dollfuß anders und nahm die immer noch gültigen Notverordnungen in Anspruch.

Den Bürgerkrieg 1934 begann die SDAP und nicht die Polizei.

Neben den von Ihnen breit getretenen „Austro-Faschismus“ gab es auch den „Austro-Bolschewismus“. Es ist müßig, wenn Sie meinen, jetzt auf die ÖVP eindreschen zu können. Wenn schon, dann müssen Sie auch auf die SPÖ genau so eindreschen.

1 0

Alles zu verworren

Es war zwar der Aufarbeitung nicht förderlich, dass man 1945 die verworrene Schuld- und Verdienstrechnung hintanstellte und Frieden schloß. Immerhin war das Dollfuß-Regime der erste Staat, der sich bewaffnet gegen eine Übernahme durch den Nationalsozialismus wehrte. Es ist eigenartig, dass häufig so getan wird als wäre im Zuge des Juliputsch 1934 einzig Dollfuß ums Leben gekommen - und das quasi durch unglücklichen Zufall. In den Bundesländern wurde heftig gekämpft. Das hat 100 Mann von Bundesheer und Polizei das Leben gekostet.
Jetzt frage ich mich, wo die Grenze ziehen. Wer war Opfer damals? Wenn welche davon ausgehen, dass nur Linke als solche zu gelten haben, dann entlarvt das nur die Denkungsart der Heutigen. Was will man denn mit Roten machen, die zuerst Opfer des Dollfuß wurden, um dann zu den Nazis zu wechseln? Das sollen ja nicht wenige gewesen sein. Will man jede Lebensgeschichte einzeln prüfen?

Antworten Ophicus
18.02.2010 18:02
1 0

Re: Alles zu verworren

An sich wäre es tatsächlich notwendig jeden Fall einzeln zu prüfen. Pauschalurteile vertragen sich mit unserer Form des Rechtsstaats bekanntlich schwer.

Wobei es da bei Urteilen ja nicht um die Lebensgeschichte geht, sondern um die jeweilige Tat. Es ist zu beurteilen ob die Handlung ein Urteil verdient oder nicht.

Aber wonach ist das zu beurteilen? Nach der damaligen Rechtslage? Nach der heutigen? Nach der von 1920? Oder bastelt man sich eine fiktive Rechtslage, die damals hätte gelten sollen, um die Urteile daran zu messen?

Die andere Möglichkeit ist natürlich, dass man (wie bei den Nazis) das komplette Regime für illegetim erklärt und ALLES was die gemacht haben damit außer Kraft setzt. Dann kann man aber auch keine Rosinen mehr picken und die vom Ständestaat verfolgten Nazis ausklammern. Die sind dann ebenso rehabilitiert. Was auch immer das heute noch für Auswirkungen haben mag...

Ophicus
18.02.2010 11:24
3 0

Tja

"Wie sonst soll man ein System nennen, das mit Polizeigewalt das Zusammentreten des Parlaments verhindert? In dem Schritt für Schritt Gewerkschaften, demokratische Parteien sowie deren Kultur- und Sportorganisationen verboten werden? Wo nur noch eine Einheitspartei herrscht? [...]"

Diktatur?

Die Frage ob der Ständestaat faschistisch war oder nicht ist eigentlich nebensächlich. Das Problem besteht halt darin, dass Faschismus erstens gerne mit dem Nationalsozialismus in einen Topf geworfen wird und zweitens auch keine anerkannte allgemeine Definition des Begriffs besteht. Wenn Kohl die Bezeichnung ablehnt ist das also nicht nur verständlich sondern jedenfalls auch nicht völlig falsch. Die Unterschiede sind ja recht zahlreich. Im Gegensatz zu deutschen und italienischen Faschisten war die vaterländische Front etwa keine Arbeiterbewegung.

Eine Diktatur war der Ständestaat trotzdem, und das sagt ja auch Kohl.

Die Aufarbeitung wäre wünschenswert, aber ist nicht nur ein Problem der ÖVP. Denn auch die Gegner der vaterländischen Front waren eben nicht alle Idealisten, denen es nur um Demokratie und Freiheit ging. Es waren auch Idealisten dabei, denen es um die Errichtung der Diktatur des Proletariats, die Herrschaft der deutschen Rasse oder sonst ein angeblich erstrebenswertes Ziel ging, dass wir heute vielleicht ein wenig anders sehen als die Zeitgenossen damals.

Aufarbeitung ist eben was anderes als einfach nur ein Bild abzuhängen.

Gast: Lausbub
17.02.2010 23:58
3 1

Vom Nationalsozialismus hat der "Jungschwanz" Walser schon etwas gehört.

Aber offenbar nichts vom Austro-Marxismus, jener politischen Bewegung, die in Österreich den Kapitalismus nicht ganz so demokratisch abschaffen wollte: nicht nur wegen der laut verkündeten "Diktatur des Proletariats", die den Bürger verschreckte, sondern auch weil sie dazu von Anbeginn an den bewaffneten Schutzbund aufbaute ....

Ein wesentlicher Aspekt ist auch die Haltung der Allierten gegenüber Österreich, die bereits in der Konferrenz von Teheran - offensichtlich gestützt die Ermordung Dollfuß und den Kampf der Christlichsozialen gegen den Nationalsozialismus - Österreich als 1.Opfer Hitlers bezeichneten (was nur zum Teil stimmt, weil ja so viele Rote zu den Braunen wechselten)! Die braunen Flecken der SPÖ waren ja lang genug in dieser Partei ein wichtiges Thema.

Jedenfalls hatte die Opferrolle Österreichs zur Folge, daß wir in einem "Staats"-Vertrag gimpflich davon kommen und nicht wie Deutschland 4 Jahre uns nicht selbst regieren konnten und daß nicht rd. 1/3 unseres Staatsgebietes unter den Nachbarstaaten aufgeteilt wurden. Begehrlichkeiten Titos in S-Kärnten und der Tschechen im nördl. Wald- u. Weinviertel waren ja da.

Gerade in Österreich gab es wenig Widerstand gegen den Einmarsch der Hitler-Truppen. Wir sollten daher froh sein, daß wir mit Dollfuß einen Blutzeugen für den Kampf gegen Hitler haben.
Schließlich hat die sowjetische Besatzungsmach sich oft massiv in die inneren Angelegenheiten Österreich eingemischt. Nicht so bei Dollfuß!

Antworten Gast: bluecher
18.02.2010 10:04
1 1

Re: Vom Nationalsozialismus hat der

bravo, "lausbub" - was der grüne walser da ablässt, ist entbehrlich.

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