11.02.2012 21:51 | Meine Presse Merkliste0

Das zynische Spiel mit den Palästinensern

GASTKOMMENTAR VON FRITZ EDLINGER (Die Presse)

Nach der Stürmung der „Free Gaza“- Flotte ist die internationale Staatengemeinschaft mehr denn je gefragt.

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Der israelisch-palästinensische Konflikt ist einfach lösen, sagen die einen, höchst kompliziert bis unlösbar, die anderen. In einer gewissen Weise haben beide recht. Auch die internationalen Reaktionen auf die Stürmung der „Free Gaza“-Flotte bestätigen dieses nahöstliche Paradoxon. An sich ist es weitgehend klar, was geschehen müsste, es bewegt sich leider nichts und das seit Jahrzehnten. Das Szenario ist bekannt: Die Lösungen liegen mehr oder minder ausformuliert auf dem Tisch (besser müsste man sagen, in den Schubladen), die Arroganz und Ignoranz der verschiedenen israelischen Regierungen (hier gab es im Laufe der letzten Jahrzehnte auf israelischer Seite kaum einen wesentlichen Unterschied zwischen den verschiedenen Regierungen; der Einzige, dem man den Willen zu einer wirklichen Lösung zutrauen hätte können, Jitzhak Rabin, wurde von einem fanatischen Rechtsradikalen ermordet) haben dies aktiv, die bedingungslose Unterstützung seitens unterschiedlicher US-Regierungen passiv unterstützt und die restliche Welt – inklusive Europa – hat dies mehr oder minder tatenlos akzeptiert.

Auch jetzt ist es wieder so weit: Nach der verbrecherischen Aktion der israelischen Armee gegen die Schiffe von „Free Gaza“ haben selbst Barack Obama und Tony Blair gemeint, dass die von Israel einseitig verhängte und von der überwiegenden Mehrheit der Staatengemeinschaft akzeptierte totale Abriegelung des Gazastreifens endlich beendigt werden sollte. Der gelernte Nahostbeobachter ist skeptisch, unverbindliche Erklärungen gab es jede Menge, worauf es aber ankommt, sind die Taten.

 

Skepsis angesagt

Und hier ist einmal mehr Skepsis angesagt. Das Veto der USA bei der jüngsten Sitzung des UN-Menschenrechtsbeirates gegen eine internationale und wirklich unabhängige Untersuchung der Ereignisse im Mittelmeer vor Gaza nährt diese Zweifel.

Dabei liegen die Tatsachen auf der Hand. Zahlreiche Berichte unterschiedlicher UN-Organisationen, anderer internationaler Organisationen und NGOs strafen die zynischen Stellungnahmen Israels, wonach es in Gaza keine Not gäbe, Lügen. Die Regierungsverantwortlichen auf der ganzen Welt wissen dies seit Langem, aber nichts ist passiert und man muss abwarten, was nun geschehen wird.

Ähnlich verhält es sich mit der im Westen von ganz wenigen Ausnahmen praktizierten Kontaktsperre zur Hamas. Man (inklusive Israel) unterhält zwar dezente Kontakte zur Hamas, offiziell wird sie aber als Terrororganisation gebrandmarkt und isoliert. Vergessen ist die Tatsache, dass die Bewegung aus den vom Westen massiv unterstützten Wahlen 2006 als eindeutiger Sieger hervorgegangen ist und dass nahezu alle internationalen Experten und Beobachter zumindest eine spürbare Lockerung dieses politischen Boykotts verlangen.

Aber Israel, welches in den späten Siebziger- und frühen Achtzigerjahren die Gründung der Hamas sogar indirekt unterstützt hat, praktiziert hinsichtlich der Gesprächspartner auf palästinensischer Seite eine willkürliche und destruktive Politik der einseitigen Ein- und Ausgrenzung.

Wenn man in den letzten Tagen wieder lobende Worte über „maßvolle“ Politiker à la Salam Fayyad gehört hat, so darf uns dies nicht vergessen lassen, dass Israel dieses Spiel bereits mit Perfidie auch mit Jassir Arafat betrieben hat. Dieser hat in der Einschätzung Israels den Wandel vom Terroristen zum pragmatischen Friedenspartner (und Friedensnobelpreisträger) und wieder zurück zum ausgegrenzten „Gefangenen in Ramallah“ über sich ergehen lassen müssen. Ein zynisches „Spiel“, welches die ganze Welt zugelassen hat und das letztlich bei vielen das Vertrauen in die Ernsthaftigkeit Israels, an einer politischen Lösung des Konfliktes mit den Palästinensern überhaupt wirklich interessiert zu sein, schwer erschüttert hat.

Israel ist im Kern nach wie vor eine kolonialistische Siedlergesellschaft, welche bis dato nicht bereit ist, in Gleichberechtigung und Partnerschaft mit seinen arabischen Nachbarn zu leben. Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte habe dies leider vielfach bewiesen. Und die derzeitige Rechtsregierung hat diese Tendenz nur noch verstärkt.Sollen die neun von der israelischen Armee vor Gaza Getöteten nicht sinnlos gestorben sein, so wie tausende weitere Opfer der aggressiven israelischen Vertreibungs- und Besatzungspolitik, so ist es nun höchst an der Zeit, dass die Internationale Staatengemeinschaft endlich die Lehren aus vergeudeten Jahren des sogenannten Friedensprozesses zieht und konkrete Maßnahmen setzt. Von den USA ist zu fordern, dass sie von ihrer durch eine kaum übersehbare Anzahl von Einsprüchen gegen UN-Beschlüsse gekennzeichneten „Nibelungentreue“ zu Israel abrücken, und Europa muss sich zu einer klaren Politik der Durchsetzung des Völkerrechts durchringen.

 

Europa als Vorreiter?

Dies sollte auch bedeuten, dass sich die UN zur Überwachung und Durchsetzung von internationalen Beschlüssen auch selbst massiver (z. B. durch die Entsendung von Beobachtertruppen) einbringt und letztendlich internationale Sanktionen verhängt, wie dies bei anderen internationalen Rechtsbrechern weitaus rascher getan worden ist. Europa könnte hier eine Vorreiterrolle übernehmen, indem man von jenen Menschenrechtsparagrafen, die in fast allen europäisch-israelischen Verträgen enthalten sind, auch tatsächlich Gebrauch macht. Die besondere geschichtliche Verantwortung Europas für das jüdische Volk und den Staat Israel kann und darf nicht länger als Rechtfertigung für eine passive Unterstützung israelischer Menschenrechtsverletzungen dienen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.06.2010)

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24 Kommentare
1 0

Ein Mentalitätsproblem der ganzen Region

Im Grunde sind einander Israeli und Palästinenser sehr ähnlich: Weil beide Völker fest davon überzeugt sind, auf "von Gott erhaltenen Heiligen Boden zu leben", ist es für sie undenkbar, daß sie einen Teil desselben der jeweils anderen Seite überlassen. "Was einem von Gott gegeben ist, kann der Mensch nicht verschenken".

Daraus wiederum resultiert jenes maximalistische Denken, welches selbst kleinste Konzessionen an den "Feind" ausschließt: Entweder gewinnt man (egal, ob auf dem Schlachtfeld oder am Verhandlungstisch) ALLES, oder man bleibt unversöhnlich wie bisher. Und wenn Israel einmal wirklich einzulenken beginnt (wie bei der Aufgabe einiger Wehrdörfer auf palästinensischem Gebiet), so feiern dies die Palästinenser gleich wie einen "Sieg" und werten diesen FREIWLLIGEN Rückzug, wie einen triumphalen Sieg. Zudem schicken sie den Abziehenden auch noch etliche Raketen hinterher.

Umgekehrt nimmt die israelische Regierung den die Palästinenser provozierenden Siedlungsbau durch jüdische Ultrareligiöse locker in Kauf; obwohl dadurch ständig neue Konflikte ausgelöst werden. Als Außenstehender hat man irgendwie das Gefühl, daß die in dieser Region agierenden Entscheidungsträger (auf beiden Seiten!) OHNE ständige politische Spannungen todunglücklich wären; weil ein wirklicher FRIEDEN ihre Existenzberechtigung in Frage stellen könnte...

Antworten Gast: schlÄchter
10.06.2010 14:44
0 0

Re: Ein Mentalitätsproblem der ganzen Region

sg herr magnana!

sie treffens mmn wiedereinmal sehr gut. die psychologische nähe der israelis und palästinenser/araber ist in der tat augenscheinlich-auch die im grunde religiös begründete motivation im konflikt, die auch mmn zur "vereweiglichung" führt.

der obige gastkommentar von herrn edlinger ist in weiten teilen aiuch richtig:
das elend in gaza ist in der tat himmelsschreiend-auf 360 km2 sind 2 millionene menschen zusammengepfercht, werden regelrecht belagert.
den militärischen sinn kann ich nicht nachvollziehen, stellt doch die hizbollah im nichtbelagerten südlibanon, die offen vom iran unterstützt wird, die wesentlich größere gefahr dar. welche großartigen waffen, die die hizbollah nicht frei erhält, solltenn denn in den gaza strip gelangen?
außerdem speilt die belagerung der hamas in die hände und stärkt sie. eine dialogverweigerung ist ebensowenig sinnvoll - sie ist nunmal die vertretung der massen und nicht mehr die korrupte fatah. reden muss ich mit dem schmid und nicht dem schmidl.
hier denke ich dass israel mvöllig falsch handelt.
was mich an herrn edlinger aber sehr stört ist seine ideologische einäugigkeit: "kolonialistische Siedlergesellschaft, welche bis dato nicht bereit ist, in Gleichberechtigung und Partnerschaft mit seinen arabischen Nachbarn zu leben." er übersieht dabei, dss israel ein frontstaat ist, wenn es die waffen und seine stärke aus der hand gibt, wird es untergehen.
es hat daher kaum spielraum.

in diesem sinne
mfg
s.

Gast: wir lieben fritz edlinger
09.06.2010 02:42
0 8

die presse dank

zu allererst möchte ich gerne erstmal kundgeben das ich die presse in zukunft immer lesen werde den ihr habt mir gerade bewiesen das es noch pressefreiheit geben kann!!!!zweitens Israel ist meiner meinung nach ein stadt das die liquiidierung sucht daher wunder ich mich eigentlich das die von verbrechen reden können? der mossad ist doch das beste beispiel jetzt nehmen wir mal die morde in internationalen gewässern weg ..was ist den mit den vielen massakern die die mit den palästinensern gemacht haben ? die bringen kleine kinder um und erzählen von radikalen die greifen schulen an und erzählen von radikalen die begehen alle möglichen verbrechen ..wenn die israelis ein glauben haben dann sollten sie wissen das gott gerecht ist und das jeder für seine taten bestraft. zu aller letzt wollte ich sagen ich finde es gut das der iran schiffe sendet die menschen haben hunger und keiner verdient es zu verhungern und wenn die israelis meinen die zu verhindern brauchen die sich nicht wundern wenn die iranis zurück schiessen

Antworten Gast: Gast
10.06.2010 21:51
0 1

Re: die presse dank

Wenn die Vertreter der Hamas einen Glauben haben, dann sollten sie ebenfalls daran denken, dass es Gott nicht gefallen wird, wenn man den Frieden mit Israel gar nicht schließen möchte, seine eigenen Bürger als Schutzschilde missbraucht usw.

3 1

Fritz Edlinger

macht vor, wie sich der brave Dhimmi zu verhalten hat.

Antworten Arethas
08.06.2010 21:23
0 0

Re: Fritz Edlinger

Das Pendant dazu ist halt der Shabbesgoj.

0 0

Re: Re: Fritz Edlinger

Ein schlechter Vergleich!
Ein Dhimmi hat keine Wahl, der Shabbesgoi schon.

Cicero
08.06.2010 09:45
9 0

Fritz Edlinger, der Meister aller Klassen aus einer halben Wahrheit eine ganze Lüge zu machen.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Wertung in der Reihenfolge, hier ein paar Beispiele, wie man aus einer halben Wahrheit eine ganze Lüge zustandebringt, wenn man nur verlogen genug ist.

Richtig, die Hamas hat – anerkannt von der EU – Wahlen gewonnen. Danach aber hat sie die Fatah, die vor allem die Polizei im Gaza stellte, mit Waffengewalt aus dem Land vertrieben, weil die Fatah, zwar korrupt ist, aber doch einen Friedensprozeß mit Israel das Wort redete.

Richtig, Yitzhak Rabin war ein Friedensapostel und wurde von einem Juden ermordet. Aber für Israel war immer erst dann Frieden, wenn die andere Seite dazu bereit war. So hat Menachem Begin, der letzte Commander in Chief der Irgun, die das Attentat auf das King-David-Hotel verübte, sofort mit Ägypten Frieden geschlossen, als Anwar as-Sadat dazu bereit war. Anwar as-Sadat wurde aber von einem Araber wegen dieses Friedenschlusses ermordet. Yitzhak Rabin schloß mit König Hussein Frieden, als dieser es schaffte, seine palästinensischen Flüchtlinge zu befrieden, indem er ihnen die Staatsbürgerschaft einräumte und Arbeit verschaffte, um sie solcherart dem Einfluß Yasser Arafats zu entziehen, den er zuvor blutig aus dem Land jagen mußte. (Schwarzer September 1970 > Attentat auf die israelische Olympiamannschaft in München 1972).

Übrigens jener Yasser Arafat, der seiner in Paris lebenden Frau monatlich 110.000 US-Dollar Haushaltsgeld überweisen konnte. Vermutlich ausschließlich aus Mitteln der EU!

Fortsetzung folgt:

Antworten Gast: Hubertus
08.06.2010 22:23
1 2

Re: Fritz Edlinger, der Meister aller Klassen aus einer halben Wahrheit eine ganze Lüge zu machen.

Über Korruption würde ich bei d e n isralischen regierungen, wo ja Korruption nahezu endemisch ist, nicht reden.

Antworten Cicero
08.06.2010 10:00
8 0

Fritz Edlinger, der Meister aller Klassen aus einer halben Wahrheit eine ganze Lüge zu machen.

Fortsetzung

Richtig, Gaza ist blockiert. Die Hamas schießt täglich Raketen aus dem Gaza auf israelische Zivilisten. Ja natürlich, das muß sie auch tun, denn Israel unterdrückt sie ja. Die ganze Wahrheit ist, anläßlich des Friedens mit Ägypten hat Ägypten den Gaza-Streifen unter die Verwaltung Israels gesellt mit der Auflage, dieses Gebiet für einen künftigen Palästinenserstaat bereit zu halten. Das Gleiche passierte beim Frieden mit Jordanien. König Hussein stellte die Westbank unter israelische Verwaltung ebenfalls mit der Auflage, sie für den vorgesehenen – von Israel zu allen Zeiten anerkannten – Palästinenserstaat bereitzuhalten. Nur die Hamas lehnt einen (zweiten) Palästinenserstaat ab. Sie will – hört man Fritz Edlinger aufmerksam zu, auch er will – nur einen Staat in Palästina und zwar einen moslemischen Gottesstaat. Und was das bedeutet, sieht man am Iran.

In einem moslemischen Gottesstaat in Palästina hätten weder Juden noch Christen einen Platz. Die Hamas träumt immer noch ganz offen, die Juden ins Meer zu werfen. Mit einem Gottesstaat hätte sie ihr Ziel erreicht.

Hier schließt sich der Kreis. In den Camp-David-Gesprächen hat Ehud Barack Yasser Arafat die Souveränität über Ost-Jerusalem angeboten und Yasser Arafat lehnte ab. „Mit nur Ostjerusalem kann ich nicht vor meine Leute hintreten, ich muß ganz Jerusalem bekommen“. Seine Worte.

Jerusalem, die heilige Stadt aller drei monotheistischen Religionen kann nicht der jüngsten der Drei, dem Islam überantwortet werden.

Antworten Antworten Gast: Hubertus
08.06.2010 22:21
2 3

Re: Fritz Edlinger, der Meister aller Klassen aus einer halben Wahrheit eine ganze Lüge zu machen.

Stimmt nicht ganz. Bei ostjerusalem ging es um die heiligen Stätten .Und gerade die wollten die juden behalten. Also schön bei der wahrheit bleiben. Arafat wollte nie ganz jerusalem. Typische Verbreitung von halbwahrheiten wie wir sie von pro israel fanatikern gewohnt sind.

Antworten Antworten Antworten Cicero
10.06.2010 10:17
2 1

Fakten lassen sich in aller Regel nicht wegreden

Sir Hubertus, bevor Sie anfangen, massiven Unsinn zu verbreiten, sollten Sie sich um die korrekte Rechtschreibung bemühen. Juden und Jerusalem schreibt man ebenso groß wie Israel oder Fanatiker und Halbwahrheiten. Ein Punkt am Ende eines Satzes folgt ohne Zwischenraum auf das letzte Wort.

In der Sache selbst: Im Unabhängigkeitskrieg 1948/1949 ging Ost-Jerusalem an die Jordanier verloren, welche in der Folge die Juden von ihrem wichtigsten Heiligtum fernhielten, der Klagemauer.

Im 6-Tage-Krieg 1967 konnte Israel Ost-Jerusalem in Besitz nehmen. Anläßlich des Friedenschlusses mit Jordanien hat König Hussein ausdrücklich auf die Westbank verzichtet und damit auch den Rechtsstatus Jerusalems für Israel abgesichert.

Ehud Barack konnte sehr wohl Yasser Arafat die Souveränität über Ost-Jerusalem anbieten. Natürlich ohne die Klagemauer.

Nicht zu vergessen, Israel hat, obwohl es den 6-Tage-Krieg eindrucksvoll gewonnen hatte, den Palästinensern sofort die Autonomie über den Tempelberg, also deren Heiligtümer eingeräumt. Hiezu haben die Palästinenser eine „Waqf“, eine Art Stiftung eingerichtet, die nicht nur den Tempelberg in Jerusalem, sondern auch die Gräber der Patriarchen in Hebron verwaltet.

In den Camp-David-Gesprächen vom Sommer 2000 hat man die Jerusalem-Frage bis zuletzt aufgeschoben. Am letzten Tag der Verhandlungen lehnte Arafat die angebotene Teilsouveränität ab.

Die Palästinenser erklären das so: Bill Clinton hätte Arafat so unter Druck gesetzt, daß dieser ablehnen mußte.

Antworten Antworten Arethas
08.06.2010 21:40
0 1

Re: Fritz Edlinger, der Meister aller Klassen aus einer halben Wahrheit eine ganze Lüge zu machen.

Da haben Sie recht:
Jerusalem den Jebusitern!

Gast: Camaran
08.06.2010 00:09
6 1

Edlinger

Dass der notorische Antisemit Fritz Edlinger in der Presse überhaupt noch veröffentlicht wird, verwundert mich. Siehe zu ihm, den von ihm entgegengenommenen Finanzspritzen des Saddam-Regimes und seinen engen Freundschaften zu anderen Tyrannen in der Region, folgende Artikel von Corinna Milborn: http://www.wadinet.de/news/iraq/newsarticle.php?id=1551
und von Thomas Schmidinger:
http://homepage.univie.ac.at/thomas.schmidinger/php/texte/goeab.pdf
Zu seinem Antisemitismus siehe folgenden Beitrag von Karl Pfeifer: http://www.hagalil.com/archiv/2005/11/austria.htm

Gast: machdieaugenauf
07.06.2010 23:41
1 12

ein herzliches kompliment

...Möchte ich Ihnen, Hr. Edlinger, für Ihren wahrheitsgetreuen Artikel aussprechen. Wenn man den Mut hat, wie Sie die Dinge beim Namen zu nennen, wird man leider immer wieder auf Widerstand stoßen: wie ich traurigerweise beim Lesen mancher Kommentaren konstatieren muß.

6 1

Wer sich auf andere verläßt .

der ist verlassen. Israel weiß das und handelt richtigerweise danach. Nur der Blauäugigste kann glauben, dass bei einer Beendigung der Blockade nicht auch gegen Israel verwendete Waffen mit den Schiffen nach Gaza kämen. Israel zegt sich ja bereit, die Güter über Land weiterzubefördern. Die Sicherheit der eigenen Kontrolle muß Israel eingeräumt werden.

Antworten Gast: Lausbub
08.06.2010 01:50
1 5

Re: Wozu werden wohl die Waffen von den Palis gebraucht?

Doch nur, um sich endlich einen eigenen Staat und die längst überfällige Freigabe der besetzten Gebiete zu erkämpfen. Denn ohne Gewalt scheint Israel nicht bereit zu sein, die Besetzung zu beenden ...

Man sieht: der gordische Knoten kann nur durch Abzug der Israelis und Gründung eines palästinensischen Nationalstaates gelöst werden (weil ja die Israelis selbst auf einen eigenen Nationalstaat Israel bestehen)!

7 1

Re: Re: Wozu werden wohl die Waffen von den Palis gebraucht?

Sei vergessen aber, dass die P. keinen Staat neben sondern einen mit isr. Gebiet haben wollen und das ganz!

Antworten Antworten Antworten Gast: Lausbub
08.06.2010 16:17
1 2

Re: Re: Re: Wozu werden wohl die Waffen von den Palis gebraucht?

.. auch die Palästinenser sind in dieser Frage uneins. Da aber die Israelis - vorsichtig ausgedrückt - den Eindruck erwecken, die Palästinenser nur hinhalten zu wollen, bis die Westbanks eine Mehrheit von jüdischen Neo-Siedlers haben (Siedlungsbau auf der einen Seite, schlechte Lebensbedingungen für die arabischen Bewohner andererseits, sodaß viele von ihnen auswandern). Hoffentlich täusche ich mich. Die gemäßigten Palästinenser würden bei einem fairen Friedensvertrag sicher die Mehrheit der Palis für sich gewinnen.

8 0

Anmerkung

Fritz Edlinger ist Chef der GÖAB: Gesellschaft für Österr. Arab. Beziehungen
Mehr braucht man zu ihm nicht sagen!

8 1

Re: Anmerkung

Genau richtig. Und auf seiner website www.saar.at wirbt er für Bücher von anti-semitischen Autoren. Überhaupt: einen schlimmeren Antisemiten als Edlinger wird man nicht mal bei der Burschenschaft Olympia finden, oder bei der NPD. Eine Schande für die SPÖ ist das.

Antworten Antworten Gast: Hubertus
08.06.2010 22:17
1 2

Re: Re: Anmerkung

Im gegenteil. neben kreisky und hatzl einer der wenigen, die mich selbst jetzt noch mit Stolz erfüllen, Mitglied dieser partei gewesen zu sein.

Arethas
07.06.2010 19:38
1 0

Europa

... sollte das tun, was seinen Interessen in der Region entspricht. Was aber Europas Interessen in diesem speziellen Fall sind, wird im Kommentar nicht verraten.

Schön, dass immer die, die im

warmen sitzen die Lösung für die Probleme der Welt haben.

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