25.05.2012 20:03 | Meine Presse Merkliste 0

Ein schlechter Tag für politische Unterläufel

GASTKOMMENTAR VON PETER A. ULRAM (Die Presse)

Hans Dichands Tod ist keine Ausrede, über die Schäden hinwegzusehen, die er Politik und Medien zugefügt hat.

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De mortui nil nisi bene – was bei vielen Menschen ein Ausdruck der Ehrfurcht und des Mitgefühls mit den Angehörigen von Verstorbenen war und ist, hat (nicht erst heute) auch einen ziemlich üblen Beigeschmack erhalten. Dass die Menschen nicht nur im Leben (außer in der Theorie, in der Wahlzelle und angeblich vor dem Gesetz) nicht gleich sind, sondern auch im Tod nicht, hat sich in den ersten Reaktionen auf das Ableben von Hans Dichand überdeutlich gezeigt. Der Tod jedes Menschen ist für seine/ihre Angehörigen und engen Freunde zumeist ein furchtbares oder tragisches Ereignis – und das gilt selbstverständlich ebenso im Falle von Dichand. Ebenso gilt aber auch, dass der Tod eines Menschen keine wie auch immer geartete Rechtfertigung für das darstellt, was dieser in seinem Leben getan hat.

Bleiben wir beim üblen Beigeschmack: Das Gros der öffentlichen Reaktionen auf den Tod von „Krone“-Herausgeber Hans Dichand ist von einer geradezu widerlichen, wenngleich im Einzelfall rational, aber nicht moralisch, nachvollziehbaren Schleimigkeit gekennzeichnet gewesen. In der Politik hat Dichand denn auch vermutlich den größten Flurschaden angerichtet. Durchaus im Verein mit PolitikerInnen beinahe jeder Coleur. Praktisch alle Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte haben medienpolitisch versagt – sei es indem sie eine massive Pressekonzentration hingenommen haben, sei es indem sie (nicht ganz uneigennützig) der scheibchenweisen Demontage der Informationsqualität des ORF zugesehen, wenn nicht überhaupt sie gefördert haben (mit Ausnahme von Nischen- und Spätabendprogrammen stellt der öffentlich-rechtliche Rundfunk mitnichten ein „Gegengewicht“ zur „Krone“ dar).

Die Medienkrise weist eine Parallele zur Finanz- und Wirtschaftskrise auf – beide wären ohne massives Politikversagen nicht möglich gewesen. Damit wurde der Boden zur großflächigen Kapitulation vor bzw. zur verbreiteten Komplizenschaft mit der „Krone“ aufbereitet. Die Aufwartung bei Dichand gehörte zum politischen Ritual, das Schielen auf die „Krone“ zum politischen Alltag, das Antichambrieren (manchmal auch durch Familienangehörige oder andere Boten) zum täglichen Geschäft. Einige wenige haben sich dem entzogen (wie Wolfgang Schüssel), andere haben es bis zum Exzess getrieben – ein amtierender Kanzler und ein Kanzler in spe haben sich dem „Krone“-Herausgeber so tief von hinten genähert, dass sie danach vorne als dessen Sprachrohr wieder herausgekommen sind. Dichand war nicht im Vorzimmer der Macht, die vermeintlichen Machthaber haben oft genug in seinem Vorzimmer gewartet. Manchmal hat er ihre Unterwürfigkeit belohnt, ihnen von Zeit zu Zeit demonstriert, „wo Gott wohnt“. Eine bewusste Strategie – Liebesentzug ist von Zeit zu Zeit nötig (Faymann im Vorjahr), damit die Unterwerfung sichergestellt wird. Der Kampagne-Journalismus der „Krone“ war in der Tat „legendär“ (insofern stimmt die Wortwahl der ZiB1, wenn sie auch nicht so gedacht war). Wobei das demokratiepolitische Problem nicht primär darin besteht, dass Dichand/„Krone“ eine bestimmte politische Richtung/bestimmte Politiker gepuscht haben, sondern wie das geschehen ist. In der letzten Zeit durch eine Kombination von Häme (gegen die einen) und Huldigung (der anderen), paradigmatisch im Falle der Anti-EU- und Pro-Faymann-Kampagnen 2008, die in Vorgangsweise und Sprache durchaus Orwell'sche und damit totalitäre Züge aufwiesen. Dichands Tod war in der Tat ein schlechter Tag für seine politischen Unterläufel.


Ansatzweise totalitäre Züge der „Krone“

Dichand ist dabei auch über politische Leichen gegangen. Im letzten Jahrzehnt über die von Erhard Busek, Heide Schmid, Ursula Plassnik und Wilhelm Molterer (sie waren nicht die Einzigen). Und was immer der eine oder die andere vielleicht verdient haben mögen, das hatten sie so nicht verdient. Zu den politischen Leichen zählt übrigens auch die direkte Demokratie. Sie war ursprünglich (vielleicht naiv) als Ergänzung und Watchdog der repräsentativen Demokratie gedacht. Geendet hat sie als Instrument eines medial-politischen Populismus. Dichand war auch ein großer politischer Korrumpierer. Er hat Politiker korrumpiert und noch öfters dieses versucht (wohlwollende Berichterstattung gegen politisches Wohlverhalten) – von der EU-Politik bis zum Semmering-Tunnel in der Steiermark. Dass sich so viele korrumpieren ließen, ändert nichts an seiner Rolle. Diese Form der – rechtlich nicht erfassten – Korruption hat natürlich auch ihre finanziellen Seiten gehabt (Inseratenvergabe). Gewiss, das betraf und betrifft auch andere Medien – am Aas der politisch-medialen Moral tun sich viele Geier gütlich, nur variiert halt die Größe der Happen, die man sich einverleibt

In letzter Instanz ist es Dichand (und „seiner“ „Krone“) nicht wirklich gelungen, die österreichische Demokratie ernsthaft zu beschädigen. Dazu war und ist sie zu robust, selbst wenn sie ein paar Schrammen und Dellen erhalten hat. Schon mehr beschädigt wurde der österreichische Journalismus. Die ansatzweise totalitären Züge der „Krone“-Kampagnen-Strategie haben sich zum einen im Inneren des Mediums niedergeschlagen. Vom vorauseilenden Gehorsam bis zur eisernen Faust gegenüber „Dissidenten“. Manche(r) ist gegangen oder wurde gegangen (erinnern Sie sich noch an Rudi und seinen Hund?). Dafür haben die Wasserträger des Zaren Karriere gemacht oder ihre Position gefestigt. Ein schlechter Tag auch für sie – sprich, nicht alle Anhänger des alten Regimes werden die Diadochenkämpfe und den/die neue(n) Zaren/in unbeschadet überstehen. Zum anderen haben viele mediale Konkurrenten dazu geschwiegen, das Problem verdrängt oder unter „ferner liefen“ abgehandelt. Und viele JournalistInnen haben daraus „gelernt“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.06.2010)

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35 Kommentare
 
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Wenn man schon etwas zu sagen hat ..


Sosehr Ulram inhaltlich recht hat - welcher Teufel ritt ihn, sich mit falscher und unsinniger Genderei seines Textes an die Linken anzubiedern?

Ulram: "Der Tod jedes Menschen ist für seine/ihre Angehörigen .." - was soll dieser grobe Unfug, ist der Mensch grammatikalisch doch immer noch männlich. Wenn Sozialisten ihre Texte mit solchem Firlefanz und allerlei der/die erigierten Binnen-Is und Binnen-Inne(rine)n verunstalten, so wird dies mangels Interesse am Inhalt sowieso niemanden jucken.

Wenn jemand jedoch bürgerlich denkt und auch bürgerlich schreibt, so wäre er gut beraten, seinen Texten auch eine bürgerliche Form angedeihen zu lassen, anstatt sich in linker Sprachverhunzung zu üben und damit den Eindruck eines gehirngewaschenen Würstchens zu erwecken.

Antworten Gast: der Sprachpolizist
19.06.2010 23:11
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wie sieht denn eine "bürgerliche" Sprache aus ?

Also, da gibt es einerseits die linken Sprachverhunzer.
Und andererseits. Was ?
Können Sie das bitte genauer definieren, wie eine "bürgerliche" Sprachform aussieht, das würde uns sehr, sehr interessieren !?

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Re.: "wie sieht denn eine "bürgerliche" Sprache aus?"


Auch wenn Ihre Frage billig hingerotzt wirkt, so schimmert doch glaubwürdig Interesse durch.

Falls man anerkennt, unter den Begriff Bürgerlichkeit subsumiere sich u.a. so etwas wie Realitätssinn und Bodenhaftung, so folgt daraus, eine bürgerliche Sprachform würde der inneren Logik der Sprache gerecht und verzichtete damit, die Verständlichkeit einem anderen Prinzip unterzuordnen.

Gegenläufige Erscheinungen sind etwa Amtsdeutsch, Babysprache oder, wie im Anlaßfall, in Buchstaben geronnene Gender-Ambitionen. Wer mit dem Holzhammer vermittelt, er sei in erster Linie ein Beamter, ein Kleinkind oder ein Linker, wird daran auch gemessen werden.

Sprachdildos (=erigierte Binnen-Is) und Schrägstrichkürzelwüsten sind Peinlichkeiten, denen hinzugeben sich offenkundig nur jene nicht zu schade sind, die damit einem hehren Ziel dienen wollen. Das sei ihnen unbenommen, wie es nicht minder dem Umfeld unbenommen bleibt, diese textuellen Duftmarken weitläufig zu meiden, ist denn der Paarlauf zwischen Form und Inhalt hierbei regelrecht überdeutlich.

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Welches Problem hatte der Herr Ulram mit dem Verstorbenen?

Zwar bin auch ich der Meinung, daß man neben eines pietätvoll-respektvollen Nachrufes für einen prominenten Verstorbenen dessen beruflich-persönliche Widersprüchlichkeiten keineswegs unreflektiert lassen soll. Zumal er immerhin der Herausgeber der mit Abstand meistgelesenen Zeitung Österreichs war; sein Einfluß auf das gesellschaftspolitische Bewußtsein im Lande daher keines gering gewesen ist.

Wogegen ich aber sehr wohl bin, daß ist dieser Kommentar, welcher in meinen Augen geradezu eine Dämonisierung Dichands darstellt. Folgt man Ulrams Gedankengängen, so war dieser praktisch an allem Schuld, was sich seit dem Krieg entwickelte; zumindest auf dem medialen Sektor. Aber was hatte die "Krone" wirklich mit dem krakenhaften Einfluß der Politik auf den ORF zu tun? Für die Küniglberger war die "Krone" ja praktisch inexistent. Zitiert wurden in der Regel immer nur der "Standard"; wenn´s hochkam, dann auch noch "Die Presse".

Und wie erklärt der Autor diesen Widerspruch: Zunächst faselt er von "Schäden", welche Dichand Politik und Medien zugefügt hätte. Gegen Ende jedoch wiegelt er dann wieder ab: Die Demokratie sei eh robust genug, um die "Krone" auch weiterhin auszuhalten. Genau so wie publizistischen Irrläufe des Herrn Ulram; hoffe ich zumindest...

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pardon

Faymann

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Welches Problem haben Sie mit Herrn Ulram, Herr Magnana?

Herr Dichand war ein eitler Schnösel, der allen anderen nur zeigen wollte, wie mächtig er ist. Und hat gegen jene Kampagnisiert, die ihm nicht zu Füßen gelegen sind. Den ORF hat er - frei nach Nestroy - "nicht einmal ignoriert". Aber Plassnik (z.B.) hatte nur den "Fehler" begangen, seine EU-Phobie nicht zu apportieren. Die musste mit 10 Mio. Blatt bedruckten Klopapiers heruntergemacht werden. Nachher sagen die meisten: Es kann - ausser für Herrn Feymann - nur besser werden.... Übrigens: Herrn Ulram ist zu seinem Beitrag zu gratulieren!

Antworten Antworten Cicero
20.06.2010 19:22
0 0

Ex cathedra dozieren, aber Zusammenhänge nicht erkennen

Herr Klaus Brandhuber, ist kann Ihnen genau und leicht nachweisbar sagen, welcher Art Problem Hr. Magnana hat. Wiederholt habe ich schon Aussagen dieses Herrn kritisiert. Aber ich will ja keinen Privatkrieg gegen einen anderen Leserbriefschreiber führen, auch liegt es mir fern, Meinungen anderer herunterzumachen. Und in diesen Verdacht käme ich wohl, würde ich immer wieder die Aussagen des Hrn. Magnana zerlegen.

Hr. Magnana hat kein Problem mit Hrn. Ulram, er hat auch kein Problem mit Hrn. Dichand, wohl aber hat er ein massives Problem Zusammenhänge zu durchschauen.

So z.B. hat er nicht erkannt, daß der ORF als Massenmedium gegenüber dem anderen Massenmedium „Krone“ auftreten sollte, was aber ganz deutlich nicht lief.

Oder, er hat nicht erkannt, wie verlogen es bei Dichand hergeht, wenn dieser wieder und wieder erklärt, Zuwanderer würden grundsätzlich und gegenleistungslos der österreichischen Sozialhilfe zur Last fallen. Dann aber sagt Dichand, „I wo, ich hab’ doch nichts gegen Ausländer, ich stelle mich doch nur gegen die Sozialschmarotzer“.

Oder, seinerzeit der gelebte Antisemitismus des Staberl. Oder süffisante Beziehungen zu den Ewiggestrigen eines Wolf Martin. Usw. usf. Das alles durchschaut Hr. Magnana nicht.

Oder, hier weiter unten, Molterer als Kanzler Nachfolger Schüssels. Leider Nein! Oder, Plassnik das Sprachrohr Schüssels. Du meine Güte, eigenständige, pro-EU-angelegte Außenpolitik macht Plassnik zum Sprachroh Schüssels, weil auch Schüssel pro-EU ist?

Etc. etc!

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Re: Ex cathedra dozieren, aber Zusammenhänge nicht erkennen

Cicero, wir allen können wirklich froh darüber sein, daß zumindest Sie der Checker sind, welcher über den umfassenden Überblick verfügt! Aber hier irren Sie sich trotzdem: Auch andere können Zusammenhänge richtig einordnen! Gewiß ist die "Krone" kein Medium, bei dem ich mit allem und jedem einverstanden bin. Aber es ist trotzdem wichtig, daß jemand lautstark oft eine Gegenposition zur offiziellen Staatsdoktrin bezieht, wonach wir in der EU in einem Paradies leben und alle Zuwanderer Kulturbereicher seien. So entsteht wieder Balance...

Antworten Antworten Antworten Antworten Cicero
21.06.2010 21:24
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Ja, ja, der „Checker“, ein weiteres Detail für …

Irrtum, Hr. Magnana, ich bin keineswegs der „Checker“, der allein den Überblick hat. Viele Male weise ich darauf hin, daß meine Darstellung richtig oder falsch sein kann und fordere Widerspruch, der dann aber höchst selten kommt. Wie auch immer, zum häufigen Unterschied zu Ihnen stelle ich keine Behauptungen auf und lasse sie ohne Begründung, sondern ich stelle einen Sachverhalt dar und argumentiere, warum der Sachverhalt so ist, wie ich ihn sehe.

Übrigens, der Checker ist im Oxford-Englisch der Prüfer eines Dokumentes, im US-Englischen aber die Kassierin im Supermarkt oder die Gardarobenfrau. Klingt gut das Wort Checker, Sie aber sollten sich zuerst um den richtigen Begriffsinhalt kümmern, bevor Sie es so locker verwenden.

Wenn Ihnen die Kronenzeitung imponiert, weil sie auf „die da oben“ hinhaut, dann ist genau das meine Kritik. Auch das Hinhauen auf die EU ist nicht angebracht. Ein Politik-Detail der Fr. Plassnik kritisieren, ist erlaubt, Fr. Plassnik aber versuchen fertigzumachen, weil sie Pro-EU ist, ist unehrenhaft!

Das alles dient der Kronenzeitung der Steigerung Ihrer Quote unter völliger Außerachtlassung von journalistischer Ethik.

Besonders deutlich erkennbar bei der Ausländerhetze. Sagte ich bereits, zuerst werden alle Zuwanderer als Sozialschmarotzer eingestuft und dann wird gesagt, man hätte nichts gegen Ausländer, sondern nur etwas gegen Sozialschmarotzer. Das ist Verlogenheit pur, die keineswegs durch den verlegerischen Erfolg zu entschuldigen ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Wendelin
23.06.2010 09:13
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Re: Ja, ja, der „Checker“, ein weiteres Detail für …

Zur korrekten Verwendung des Wortes "Checker" sei gesagt, dass die Bedeutung im Englischen eine andere ist als in der eingedeutschen Form: Laut dem Österreichischen Schulwörterbuch bedeutet "das checkst du nicht demnach "das verstehst du nicht". Ich hoffe, Sie haben das verstanden, bzw. gecheckt. Die Zeit steht eben nicht still, und es ist nie zu spät dazuzulernen, hoffentlich auch nicht für Sie, Cicerl

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Re: Re: Ja, ja, der „Checker“, ein weiteres Detail für …

Wendelin, danke für Ihr Aufklärungsmail! Als ich den Cicero als "Checker" bezeichnet hatte, dachte ich an die letzte DSDS-Staffel, in der Dieter Bohlen einen jugendlichen Neunmalklug als "Checker" bezeichnet hatte, weil der trotz seiner erst 16 Jahre stets zu vermitteln versuchte, bei allem und jedem den richtigen Durchblick zu haben. Und Cicero hängt eben den "Checker" bei jeder sich bietender Gelegenheit heraus; lassen wir ihm halt diese Freude; vielleicht gönnt er sich ja sonst nicht viel...

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Cicero
24.06.2010 13:11
0 0

Eine Lektion für die Herren Wendelin und Magnana

Um meinen sonstigen Lebensinhalt sollten sich die beiden Herren keinen Kummer machen, er ist völlig in Ordnung, auch außerhalb von Online-Zeitungslesen.

Statt dessen wäre es sinnvoll sich um das eigene Niveau zu kümmern, denn dort besteht erheblicher Grund für Kummer.

Wenn Hr. Wendelin mein Pseudonym verballhornt, nur um mich herunterzumachen oder um mich am Nerv zu treffen, dann muß er wissen, es fehlen ihm die einfachsten Manieren. Oder mit anderen Worten, er weist eine gewisse Kulturlosigkeit auf. Denn das Erste und wohl wichtigste in einer Debatte ist es, den anderen zu respektieren und das fehlt eben bei der Anrede eines „Cicerl“.

Nun ja, Hr. Magnana gibt sich eine ähnliche Blöße. Er bezieht also seine Lebensweisheiten, wie er gerade kund und zu wissen gibt von Dieter Bohlen aus dem Fernsehen. Genau so lautete immer schon mein Verdacht, das Fernsehen, die Lebenshilfe!

Demgegenüber habe ich mich auf lebenslanges Lernen eingestellt und kann dort oder da kompetent mitreden. Und zu Dingen, von denen ich keine Ahnung habe, halte ich den Mund. Damit bin ich bislang sowohl beruflich als auch privat ausreichend gut gefahren.

Daß mein Englisch ausreichend ist, wird man mir wohl zugestehen müssen.

Freiwillig und mit Stolz gebe ich sogar zu, ich bin anglophil!

Aber!

Die Verhunzung der Deutschen Sprache, etwa durch Kleinschreiben oder durch die Verwendung von Anglizismen lehne ich strikte ab und das ganz ohne Ablehnung vernünftiger Fremdwörter.

Zur Frage Anglizismen komme ich wieder.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Cicero
24.06.2010 14:11
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Eine Lektion für die Herren Wendelin und Magnana

So, und nun zu den Anglizismen.

Warum braucht der ORF eine „ZIB flash“? Warum kann das keine Kurz-ZIB sein, denn eine Blitznachricht ist es ja wohl nicht? Oder, warum kommt die ZIB aus einem „Newsroom“ und nicht aus dem Nachrichtenstudio? Oder, was macht eigentlich die „Feature-Redaktion“ des ORF. Bearbeitet die nur Dokumentationen oder bringt sie auch sonstige Kurzgeschichten?

Ist die Deutsche Sprache so ausdrucksarm, daß wir an allen Ecken und Enden englische Begriffe benutzen müssen, dann und wann sogar völlig falsch?

Natürlich, die Computerei ist fest in angelsächsischer Hand, dort Einzudeutschen versuchen, ist Unsinn und aus mehr als einem Grund aussichtslos.

Der Gipfel der Blödheit aber ist es, wenn neue Worte – mit englischem Charakter – erfunden werden, völlig falsch sind und nur verwendet werden, weil Englisch mehr hermacht. Klassisches Beispiel „Wellness“. Hier ist nicht der Platz, diesen Unsinn zu belegen, jeder der einigermaßen Englisch spricht, weiß, wovon ich rede.

Ein ähnlich gelagertes Beispiel ist das „Handy“. „Handy“ im Englischen bedeutet praktisch, nützlich, handlich, geschickt, in der Nähe liegen oder haben, etc., keinesfalls aber Mobil-Telefon.

Die Sprache ist unser höchstes Kulturgut, wir sollten es pflegen und nicht, wie geschildert, verhunzen.

Wenn ein Schulwörterbuch einen Slang-Begriff aus der Jugendsprache - vermutlich ist das „cool“ – als korrektes Deutsch deklariert, dann ist das eine Schande!

Na, und wenn Hr. Wendelin gar davon lebt, na ja, dann …

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Re: Eine Lektion für die Herren Wendelin und Magnana

Cicero, im Prinzip finde auch ich die vielen Anglizismen in unserem deutschen Kulturbereich einfach nur affig; obwohl ich anderseits natürlich nicht so streng puristisch bin wie die Mitglieder der Academie francais, die buchstäblich für alles und jedes ein französisches Equivalent suche, obwohl dafür dann eine komplizierte Erklärung nötig ist. Begonnen hatte es mit den Anglizismen im Wirtschaftsbereich, weil man auf diese Weise "Internationalität" signalsieren wollte.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Cicero
25.06.2010 18:37
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Wozu einen Newsroom, wenn es ein Nachrichtenstudio auch tut

Hr. Magnana, Sie sollten, wenn Sie sich schon beim Hrn. Wendelin „einweimperln“ wollen, nicht mit glatten Lügen operieren. Es ist eine glatte Lüge, daß ich je das Gegenteil zu einer meiner Darstellungen gesagt hätte, nur um einen anderen nicht Recht geben zu müssen.

Eine derartige Ungeheuerlichkeit sollten Sie auch beweisen. In Wahrheit haben Sie wahrscheinlich wieder etwas mißverstanden.

Was treibt Sie, mir hier Recht zu geben, die Anglizismen affig zu finden und weiter unten auf mich einzudreschen, ich sei ein Erbsenzähler, der den Blick aufs Ganze vermissen läßt. Du meine Güte, meinen Sie das wirklich ernst?

Wenn Sie Anglizismen affig finden, sind Sie ja schon wieder daneben. Vernünftige Fremdwörter wird ja niemand bekämpfen wollen oder sollen wir z.B. das englische Wort „Interview“ aus unseren Sprachschatz streichen? Hoffentlich nicht!

Auch sind Sie voll daneben, wenn Sie meinen, die Anglizismen seien durch die Wirtschaft – Ihr ständiger Gegner, der nur böse sein kann – eingeführt worden. Die vermehrte Verwendung englischer Begriffe kam durch die Computerei. Dort ist sie zwar – wie ich schon sagte – sinnvoll.

Auch will die Wirtschaft keineswegs „Internationalität signalisieren“, was immer das sein soll, aber durch ihre Vernetzung, vulgo Globalisierung braucht sie schlicht allgemein verständliche Begriffe und das sind nun einmal eben englische.

Der ORF ist zwar auch international, aber nur im Deutschen Sprachraum, er braucht keinen Newsroom, ein Nachrichtenstudio täte es auch!

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Re: Wozu einen Newsroom, wenn es ein Nachrichtenstudio auch tut

Cicero, genau Postings wie dieses sind doch der beste Beweis dafür, daß ich mit meinem Hinweis, daß Sie lieber Ihren ursprünglichen Standpunkt revidieren, als eine Zustimmung meinerseits zu akzeptieren, absolut Recht habe! Na, dann ziehen sie sich also weiterhin genüßlich englische Werbetexte rein und so bleibe ich mit einem herzlichen "Come in and find out" Ihr H.M.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Cicero
26.06.2010 12:35
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Na, so was, die Globalisierung führt nur zu englischen Werbetexten. Da kann man so richtig nichts machen!

Hr. Magnana, mit Verlaub, Sie lügen, daß sich die Balken biegen, aber nicht einmal das durchschauen Sie, Sie sind also entschuldigt.

Sie meinen, mir Recht zu geben, wenn Sie sagen, die Anglizismen seien „affig“. Das ist Unsinn, „Newsroom“ ist ein völlig korrekter Ausdruck, ich bin nur dagegen, daß der ORF ihn im deutschsprachigen Raum – anderswo wird der ORF ja nicht gehört und gesehen – verwendet. Nirgendwo habe ich erklärt, Anglizismen seien affig, also nehme ich gar nichts zurück. Sie aber können nicht erkennen, worum es mir überhaupt geht.

Ausdrücklich habe ich die Anglizismen im Computerbereich für richtig gehalten und es als Unsinn bezeichnet, wollte man sie dort abschaffen. Auch habe ich ausdrücklich erklärt, ich hätte nichts gegen die Verwendung von Fremdwörtern.

Also bitte, wo habe ich meinen Standpunkt geändert, nur um Ihnen nicht Recht geben zu müssen. Für „affig“ kann ich Ihnen eben nicht Recht geben, weil das völlig daneben ist. Sie aber bleiben jeden Beweis für meinen angeblichen Rückzieher schuldig.

Ebenso daneben ist es bei Ihnen, zu glauben, die Globalisierung der Wirtschaft führt zu englischsprachigen Werbetexten. Mein Gott, Magnana!

Haben Sie schon einmal „Brockerage“ oder „Barter Deal“ oder „Terms of money“ oder „Terms of payment“ gehört, um nur ein paar zu nennen, die sicher keine Werbesprüche sind.

Sie sollten sich die Aussage des Hauptmanns Bluntschli aus George Bernard Shaws „Helden“ zu eigen machen. „Angreifen soll man nur, wenn man der Stärkere ist“!

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Re: Na, so was, die Globalisierung führt nur zu englischen Werbetexten. Da kann man so richtig nichts machen!

Wow, schon wieder haben Sie mich beim Balken-Lügen erwischt; und da behaupten Sie allen Ernstes, KEIN "Checker" zu sein? Ihnen entgeht ja rein gar nix! Anderseits wird´s freilich auch schon ziemlich fad, wenn Sie abweichende Meinung, paranoid wie Sie nun einmal sind, ständig als "Lüge" verunglimpfen. Sie sind halt der Größte in diesem Forum; aber das wissen Sie ja eh selbst am besten. Sind Sie jetzt zufrieden?

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26.06.2010 18:14
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Hochgestochen und substanzlos

Solange Sie sich nicht der Mühe unterziehen, Ihre Behauptung, ich hätte etwas zurückgenommen, nur um Ihnen nicht Recht geben zu müssen, wenigstens im Ansatz zu beweisen suchen, bleiben Sie ein Lügner – tut mir leid – weil es unwahr ist, ich hätte etwas zurückgenommen und Sie das ganz genau wissen. Und wer gegen besseres Wissen die Unwahrheit sagt, ist ein Lügner. Das sind die Regeln der Deutschen Sprache.

Wenn Sie mich jetzt als paranoid beschimpfen, weil Sie Ihre Behauptung nicht verifizieren können, bitte schön, wenn’s Ihnen hilft. Ich lasse mich beschimpfen, weil ich darüber stehe.

Für Sie wäre es allerdings erheblich besser, würden Sie Ihre Behauptungen auch belegen können oder sie erst gar nicht aufstellen.

Auch wenn Sie es vielleicht gerne hätten, ich werde Sie nicht genau so primitiv beschimpfen, weil ich keinen Grund habe, mich zu simplen Retourkutschen verleiten zu lassen. Ihre üblichen „Ex-cathedra-Aussagen“, die hochgestochen, aber substanzlos daherkommen, werde ich weiter kritisieren.

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23.06.2010 10:25
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Re: Re: Re: Ja, ja, der „Checker“, ein weiteres Detail für …

So wie es aussieht, Herr Magnana, fühlt sich Cicero in den Foren der "Presse" wohl wie ein Fisch im Wasser. Hoffen wir für Cicero, dass es für ihn auch noch einen anderen Lebensinhalt gibt.
Wenigstens weiß er jetzt, dass es ein neues eingedeutsches Wort gibt und seine Übersetzungen aus dem Englischen zum Verständnis dieses Wortes nicht hilfreich sind.

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Re: Re: Re: Re: Ja, ja, der „Checker“, ein weiteres Detail für …

Cicero ist eben ein penibler Erbsenzähler, auch wenn er dann auf diese Weise zuweilen den Blick fürs Ganze verliert! Wirklich lustig wird es mit ihm aber erst dann, wenn man ihm auf der ganzen Linie recht gibt und er trotzdem daran noch immer was auszusetzen hat. Bevor Cicero jemandem zustimmt, behauptet er lieber selbst das Gegenteil dessen, was er ursprünglich von sich gegeben hat.

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24.06.2010 21:55
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Re: Re: Re: Re: Re: Ja, ja, der „Checker“, ein weiteres Detail für …

Erstaunlich ist, dass jemand, der sich über Jahre hinweg in den Foren der "Presse" dermaßen allwissend gebärdet wie Cicerl, ein mittlerweile doch schon einige Zeit in der Alltagssprache verhaftetes Wort wie "Checker" nicht kennt und anstatt diese Lücke in seinem Wissen einzugestehen, holt er zu einem Rundumschlag gegen die Anglizismen aus. Das ist Cicerl, wie er (nur in den Foren der "Presse"?) leibt und lebt.
Auf viele weitere Jahre, Cicerl!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Cicero
25.06.2010 18:17
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Für einen, der nichts weiß, ist einer, der ein wenig weiß, eben bereits allwissend. Soll sein, wenn’s hilft!

Da habe ich jetzt ein massives Problem!

Hr. Wendelin meint, ich solle noch lernen. Gut, dazu bin ich immer bereit, erst kürzlich habe ich festgestellt, ich hätte mich auf lebenslanges Lernen eingerichtet.

Nur, und das ist mein Problem, wenn ich von Wendelin lernen soll, dann muß ich ihn als „Wenderl“ bezeichnen, das aber verbieten mir meine Manieren. Manieren, die Wendelin offenbar nicht hat, denn er kann vom „Cicerl“ nicht lassen. Das wäre an sich nicht so schlimm, aber es zeigt – und das ist schlimm – das Volksschulniveau des Hrn. Wendelin! Also nichts zum Lernen für mich, denn die Volksschule habe ich einige Zeit hinter mir.

Billig wäre es nun von mir, ihn mit einer Retourkutsche auch zum Lernen aufzufordern. Das laß ich besser, auch wenn ich mir nicht verkneifen kann, ihn zu raten, vielleicht einmal mit sinnerfassendem Lesen zu beginnen.

Klar und eindeutig habe ich gezeigt, ich weiß sehr wohl, was man unter „Checker“ zu verstehen hat. Ich wußte nur nicht, daß ähnliches auch im Schulwörterbuch steht. Wie auch, die Volksschule habe ich längst hinter mir.

Wie man es auch drehen und wenden mag, Hr. Wendelin ist völlig im Irrtum – mangels sinnerfassendem Lesen – wenn er meint, ich hätte einen Rundumschlag gegen Anglizismen gestartet. Mitnichten, ausdrücklich nahm ich sinnvolle Fremdwörter aus.

Und wenn Hr. Wendelin abschließend meint, mich mit „allwissend“ zu treffen, wieder ein Irrtum, ein doppelter Irrtum!

Das eben ist der Neid der Besitzlosen. In diesem Fall, der Nichtwissenden!

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28.06.2010 13:18
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Re: Für einen, der nichts weiß, ist einer, der ein wenig weiß, eben bereits allwissend. Soll sein, wenn’s hilft!

Wie wichtig es doch dem Cicerl immer wieder ist, die anderen als "Lügner" hinzustellen und ihnen "Irrtum" oder sogar einen "doppelten Irrtum" zu unterstellen.
Dass die Inhalte angesichts eines solchen Eifers zurücktreten müssen, versteht sich von selbst und wird von Cicerl in seinen Kommentaren immer wieder eindrucksvoll demonstriert.

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28.06.2010 14:27
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Wendelin und das „Cicerl“

Mein Gott, und schon wieder mault Wendelin herum, ohne irgend etwas Brauchbares zu sagen.

Wenn Wendelin meint, mich mit dem Vorwurf, ich sei allwissend zu treffen, dann ist das objektiv ein doppelter Irrtum. Zum Ersten, sollte er längst erkannt haben, mit derart dümmlichen Vorwürfen, bin ich nicht zu treffen, da steh’ ich schlicht drüber. Und zum zweiten, es ist falsch, ich sei allwissend, ich bin es nicht und vor allem ich habe es nie behauptet.

Wenn Wendelin natürlich das Faktum, daß ich meine Aussagen mit Fakten untermauern kann, bereits als allwissend einstuft, bitte schön, er wird schon wissen warum. Ich weiß es auch, warum, ganz einfach, weil er nichts weiß. Wüßte er nämlich etwas, würde er meine Aussagen, so sie falsch wären, sofort zerreißen und widerlegen. Macht er aber nicht, also weiß er nichts! So einfach ist das! Aber maulen, das kann er!

Dasselbe Spiel mit Helmut Magnana. Der beschimpft mich als paranoid. Sagte ich bereits, bitte schön, wenn’s ihm hilft!

Er beschuldigt mich aber auch, ich würde meinen Standpunkt ändern, nur um ihn nicht Recht geben zu müssen. Er bleibt jeden Beweis für diese eigentlich ehrenrührige Behauptung schuldig. Da sie, wie von mir eindeutig nachgewiesen, falsch ist, und Hr. Magnana weiß, daß seine Behauptung falsch ist, ist er eben ein Lügner und das ganz freiwillig.

Was treibt diese Leute an, auf einem derartig tiefen Niveau debattieren zu wollen. Ich weiß es nicht. Wohl aber weiß ich, diese Gangart paßt bestens zu Wendelins „Cicerl“!

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Re: Welches Problem haben Sie mit Herrn Ulram, Herr Magnana?

Daß Herr Dichand stolz auf seinen medialen Erfolg war, ist doch eigentlich ganz normal und menschlich; nur muß man erst einmal mit seiner Zeitung dorthin kommen, wo Dichand war! Daß unsere Politiker weniger Österreich im Sinn haben, als die Interessen der EU zu verfolgen, wissen die Menschen ja nicht nur durch die Lektüre der "Krone". Und daß der ORF (nicht umgekehrt!) die "Krone" mit ihren 3,5 Mio. Lesern ignonierte, war demokratiepolitisch auch bedenklich! Den Staatsfunk hat die Politik eh fest in ihrem Griff; die "Krone" war dazu eine wichtiger Gegenpol...

 
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