25.05.2012 20:08 | Meine Presse Merkliste 0

Gewissenloses Islam-Bashing

GASTKOMMENTAR VON INGRID THURNER (Die Presse)

Der angebliche Zusammenhang von Islam und Gewalt – oder wie eine Religion stigmatisiert wird.

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Anscheinend sind gegenwärtig in der deutschsprachigen Zeitungslandschaft Islam und Muslime das liebste Feindbild. Es geistert eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen durch Blätter und Webseiten, die die Gewaltbereitschaft junger Muslime belegen will. Damit wird Stimmung gemacht, und wieder einmal ist es antimuslimische Stimmung.

Wenn man jedoch den Forschungsbericht Nr. 107 „Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt“ genauer betrachtet, wird klar, wie schamlos in Zeitungsberichten mit dem Zahlenmaterial der Studie umgegangen wird.

Da werden nämlich „Türken“ und „Araber“ gleichgesetzt mit „Muslimen“, obwohl der Forschungsbericht deutlich macht, dass nur 86,7% der türkischen und 72,3% der arabisch/nordafrikanischen Jugendlichen in der Befragung angaben, einer islamischen Glaubensrichtung anzugehören.

Will man daher die Ergebnisse vergleichen, müssen beim Migrationshintergrund Türkei 13,3 Prozentpunkte und beim Migrationshintergrund Arabien/Nordafrika 27,7 Prozentpunkte abgezogen werden, um die Zahlen für Muslime zu erlangen.

Dann erhält man folgende Gewalttäterraten nach Herkunft, wobei sich die Zahlen nur auf Männer beziehen (der weibliche Anteil am Verbrechen ist laut dieser Studie selten auch nur halb so hoch):

Südamerika 36,7%

Südeuropa 30,1%

Italien 28,5%

Ex-SU 28%

Muslime aus der Türkei 26,5%

Osteuropa 23,9%

Polen 23,5%

Muslime aus Arabien/Nordafrika 21,5%

Deutschland 17,6%

Damit sollen keineswegs Personen mit anderer Herkunft stigmatisiert werden, es soll nur aufgezeigt werden, dass dieses Zahlenmaterial zwar zeigt, dass in Migrantenkreisen höhere Gewalttäterraten existieren, aber nicht, dass Muslime gewalttätiger sind als andere Migranten.

Und was versteht die Studie unter Gewalt? Insgesamt wurden zwölf Delikte berücksichtigt: Vandalismus, Ladendiebstahl, Graffitisprühen, der Verkauf von Raubkopien, Fahrzeugdiebstahl, Einbruch, der Verkauf von Drogen sowie fünf Gewaltdelikte (Körperverletzung, schwere Körperverletzung, Raub, Erpressung und sexuelle Gewalt).

Bleibt noch die Frage: Warum sind Migranten gewalttätiger als Nichtmigranten? Wenn schon ein solch betrüblicher Tatbestand behauptet wird, dann könnten die Ursachen nicht ganz uninteressant sein. Und man stellt Erstaunliches fest, das man nach den Medienberichten der letzten Tage schon nicht mehr erwartet hätte. Die niedersächsischen Kriminologen machen deutlich, dass keineswegs bloß gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen („Machokultur“) als Ursache zu betrachten sind, sondern dass das Bildungsniveau als bedeutende Einflussgröße zu werten ist.


Bildung verhindert Gewalt

Werden nämlich die drei Regionalgebiete mit der niedrigsten und die drei Gebiete mit der höchsten Maturaquote zusammengefasst, dann ergibt sich für türkische Jugendliche (Muslime und Nichtmuslime, männlich und weiblich) der ersten Gruppe eine Gewalttäterquote von 24,0%, für türkische Jugendliche der letzten Gruppe hingegen eine Quote von 18,4%.

Wenn demnach höhere Bildung etliche Gewalttaten zu verhindern vermag, dann ist die Bildungspolitik gefragt – daher: Migranten in die Schulen!

Als weitere Einflussgröße erweist sich die Zahl der delinquenten Freunde: Je höher sie ist, umso größer ist die Gefahr, selbst zum Gewalttäter zu werden.

Aber auch hier sind es wieder soziale Faktoren, die Verbrechen begünstigen, denn Personen mit Migrationshintergrund gehen sehr viel häufiger als Deutsche auf Schulen, an denen sich delinquenzbelastete Jugendliche konzentrieren.

Es wurden als weitere Risikofaktoren für Mehrfachgewalttäterschaft ermittelt – nach dem Bildungsniveau und dem Freundeskreis: das Geschlecht (Männer weit mehr als Frauen), die Zustimmung zu gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen, Gewalterfahrungen in der Familie, Inanspruchnahme staatlicher Leistungen, der Besuch einer Haupt- oder Förderschule, der Konsum von Alkohol oder Drogen sowie intensives Schuleschwänzen.

Nach Einbeziehung all dieser Faktoren stellt der Forschungsbericht fest, dass kein signifikanter Unterschied im Gewaltpotenzial von deutschen Jugendlichen und jenen mit Migrationshintergrund besteht.

In Zahlen: Die Gewalttäterrate beträgt 5,7% bei 17.318 befragten deutschen Männern und Frauen und 5,9% bei 505 befragten Halbwüchsigen mit türkischen Wurzeln (Muslime und Nichtmuslime, männlich und weiblich).

In anderen Worten: Es ist nicht der Migrationshintergrund für sich genommen, der Verbrecher macht, und schon gar nicht die Herkunft oder Religion. Die Ursache für gewalttätige Praxen sind vielmehr die Bedingungen, unter denen Migranten aufwachsen und leben. Die Verantwortung für genau diese Ursachen liegt also durchaus auch im Bereich der Mehrheitsgesellschaft.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.06.2010)

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28 Kommentare
 
1 2
Gast: AR
12.08.2010 17:06
0 0

Und das Islam Bashing...

..geht unterhalb des Artikels weiter...soviel zu der Artikel wäre eine Mogelpackung!

giftwitwe
02.07.2010 05:07
0 0

...

ich lebe in paris und wurde innerhalb von 4 jahren 3 mal opfer von gewalt durch maghrebiner.

aber diese negationistin hat ja den forschungsbericht 107 an dem sie sich festklammert wie ein zeuge jehovas an seinem wachturm ...

3 0

Ich finde, eine seriöse Zeitung

sollte für derartige Pamphleten kein Forum bieten. Dafür gibt es div. islamische Propaganda-Seiten im Internet.

Gast: Schwarzer Peter
28.06.2010 12:08
7 0

Was der Frau Thurner bisher entgangen ist:

Was wir derzeit erleben, ist der Ansturm der Bewohner von Entwicklungsstaaten auf die "Festung Europa", insbesondere auf Mittel- u. Nordeuropa mit unabsehbaren Folgen für unsere Kultur und unsere Sozialsystem. Was sich da etwa in den Elementarschulen abspielt, kann man schon täglich in den Medien mitverfolgen. Der Wiener Stadtschulrat kann gar nicht genug Lehrer auftreiben, um die Sprachdefizite in den Klassen durch zusätzliche Lehrer auszugleichen. Völlig außer Acht läßt I.Thurnher die kulturellen Unteschiede zwischen "Autochthonen" und "Zugereisten", die sich nur schwer unter einen Hut bringen lassen. Man kann neugierig sein, wie sich diese Unterschiede etwa in der Gesetzgebung niederschlagen werden. An die Stelle eines kulturell ausgerichteten Staates wird ein Staat mit beliebigen Werthaltungen treten, der etwa das Kreuz im öffentl. Leben nicht mehr tolerieren wird. Was mich im besonderen dabei stört ist, daß sich die Zuwanderung nicht nach den Wünschen und Erfordernissen des Gastgeberlandes und schon gar nicht nach objektiven Kriterien wie dem Vorhandensein von Landreserven und Bodenschätzen richtet. Es drängen sich im bereits überbesiedelten Mitteleuropa zu viel Menschen hinein, so daß uns massive Umweltprobleme bedrohen werden.

Aber das sollte doch den Grünen, deren Haupanliegen Fauna und Flora sowie der Umweltschutz ist, zu denken geben?

Gast: Xenia
26.06.2010 21:33
8 0

Gewissenloses Verharmlosen

Ich weiß nicht , wo die Dame lebt, dass sie zu derart merkwürdigen Schlussfolgerungen gelangen konnte.
Eine Szene aus der Wirklichkeit: Kinder beschweren sich bei mir, dass drei türk. Mitschüler einen christl. Schüler als Schweinefresser beschimpft haben. Von keinem der drei Kinder hätte ich so etwas erwartet.
Erlebt habe ich auch, dass man aufpasst, was bosnische moslem. Kinder essen. Weil man Wurst aus Schweinefleisch in der Wurstsemmel vermutete, wurden sie sofort gerügt.

Es sind noch sehr junge Kinder, die sich sicher noch nicht Gedanken über Islam und Christentum gemacht haben.
Alles, was sie äußern, hören sie in ihrem Elternhaus.

Arethas
26.06.2010 21:23
7 0

???

"Die Ursache für gewalttätige Praxen..."

unterbezahlte Ärzte?

Und wenn ihr das nächste Mal ein Messer zwischen die Rippen kriegt, Zähne zusammenbeißen: Es war nur ein schüchterner muslimischer Annäherungsversuch.

Gast: Geheimrat
26.06.2010 19:14
7 0

Es gibt nur eine Wahrheit Frau Thurnher und Sie haben sie nicht!

Migration und Kriminalität
von Oberstaatsanwalt Roman Reusch, Berlin:

http://www.hss.de/fileadmin/migration/downloads/071207_VortragReusch_01.pdf

ISLAM IST NICHT FRIEDEN:

http://newstime.co.nz/uk-jihadist-misunderstands-islam-says-its-not-a-religion-of-peace.html

6 0

Verhindert Bildung wirklich Gewalt?

Es sind in Europa gerade die anscheinend bestens integrierten Muslime, die oft binnen kurzem ins radikale Milieu abdriften, wenn man sie einmal richtig an der "religiösen Ehre" packt. Darunter findet man Hochschulprofessoren ebenso wie Primarärzte und Anwälte. Also genau das, was man allgemein unter der Intelligenzia versteht. Lt. Frau Thurner sollten doch diese Leute gegenüber Gewaltfantasien von Extremisten immun sein; oder etwa doch nicht? Der Einfluß des Umfeldes, in dem man sich bewegt und welches bestimmte Vorgaben im Denken und Verwaltensweisen diktiert, darf eben nie unterschätzt werden. Selbst wenn man selbst etwas ganz anderes will: Man wird von der jeweiligen Community "in die Pflicht genommen". Und je mehr sich diese Community bewußt von der Mehrheitsgesellschaft isoliert, desto geringer wird der Handlungsspielraum jener, die sich in jeder bisher durchaus wohl gefühlt hatten, weil sie ein selbstbestimmtes Dasein führen wollten. Ein solches ist jedoch bei der Eroberung Europas durch den Islam von marginaler Bedeutung. Das haben die "großen Ziele" eben immer so an sich gehabt...

Entropix
26.06.2010 15:05
4 0

selten so gelacht!

Beispiel Thurnher'scher Mathematik: Wenn 50% aller Türken straffällig wären und 50% aller Türken Muslime, dann müssten nach Frau Thurnher 50 Prozentpunkte abgezogen werden. Resultat: Null % muslimische Täter. Die Prozentrechnung "is a Hund", Frau Doktor!

Antworten Gast: UnivProf. HS
26.06.2010 23:20
0 1

Re: selten so gelacht!

Nein, Frau Thurner hat recht, rechnen Sie es aus den Originaldaten (Seite 71 des genannten Berichts) nach, die Prozentsätze sind auf den Ausgangswert bezogen.

Antworten Antworten Entropix
27.06.2010 10:20
2 0

Re: Re: selten so gelacht!

Dann hat sie aber Unfug geschrieben! Sie kann nicht 13,3 Prozentpunkte abziehen, sondern nur 13,3% der Gesamtzahl türkischer Straftäter (und dass die Häufigkeit der Täter unter "Gläubigen" und "Nicht-Gläubigen" gleich sei, ist zusätzlich eine nicht bewiesene Annahme).

Antworten Antworten Antworten Gast: wassloss???
28.06.2010 13:11
0 0

Re: Re: Re: selten so gelacht!

Ist nicht ganz eindeutig von ihr aufgeschrieben worden, aber so wie ich das verstehe und nachrechne hat sie genau dies getan. Wobei sie nicht einach x-13.3 rechnet, sondern x-0.133*x rechnet.

Antworten Antworten Antworten Antworten Entropix
28.06.2010 14:32
1 0

Re: Re: Re: Re: selten so gelacht!

So ist es, das Ergebnis ist rechnerisch richtig, ergo mein Fehler. Allerdings bleibt die "selektive" Betrachtung der Muslime methodisch fragwürdig, es fehlen etwa Angaben zu Gewalt innerhalb der Familie. (Ein wesentlicher Punkt, weil diese Gruppe solches nur begrenzt mit Unrecht assoziiert).

15 0

Ingrid Thurnher verbreitet hier das typische..

PC Einheitsgewäsch. Was nicht zur Ideologie passt darf einfach nicht wahr sein, egal wie repräsentativ eine Studie auch ist. Tatsache ist aber, dass der Islam natürlich eines der gewichtigsten Integrationshindernisse überhaupt ist. Denn der streng gelebte Islam steht den europäischen Werten diametral gegenüber (weiter entfernt davon ist nur mehr der Nationalsozialismus). Vielleicht sollte sich Fr. Thurnher mal die Studien des Landes Berlin zum Schulerfolg von Migrantenkindern aus verschiedenen Ethnien anschauen. Kinder von Chinesen und Vietnamesen scheiden da - auch wenn sie in wirtschaftlicher Not aufwachsen - signifikant besser ab als Kinder mit türkischem oder arabischen Hintergrund. Bei den Jungen ist das noch wesentlich signifikanter als bei den Mädchen. Bei den Mädchen islamischen Glaubens führt allerdings besserer Bildungserfolg nicht zu besserer Integration sondern oft zum genauen Gegenteil. Der Anteil der jungen Frauen, die sich streng islamisch kleiden, ist in Berlin unter den höher gebildeten bereits größer. Dass diese dann aufgrund ihres Aufzugs keinen adaequaten Job finden versteht sich von selbst. Der Islam in strenger Auslegung ist bildungsfeindlich und jenseits-gewandt. Er ist die größte Bedrohung für Freiheit und Demokratie in Europa seit dem Faschismus und Stalinismus in den 30er Jahren.

0 0

Re: Ingrid Thurnher verbreitet hier das typische..

Ein kleiner Hinweis:
Die Verfasserin dieses Gastkommentars ist Ingrid THUR N ER und nicht die ORF-Moderatorin Ingrid THUR H ER.

Vom Inhalt aber, fast ident!

6 0

Re: Ingrid Thurnher verbreitet hier das typische..

Im Prinzip sind türkische (bzw. generell islamische) Mädchen keineswegs einer Integration in europäische Gesellschaften abgeneigt. Leider ist es das sie umgebende kulturelle Umfeld, die ihnen das zumeist verwehrt. Ich möchte gar nicht wissen, wie oft schon islamische Migrantinnen von der eigenen Familie umgebracht wurden, weil sie ihrem kulturellen Käfig entfliehen wollten. Allein schon deshalb haben sie ja "ihre Familie entehrt". Und was die streng religiösen Kopftuchträgerinnen betrifft: Jeder potentielle Arbeitgeber weiß, welch religiösen Restriktionen sie sich im Berufsleben unterwerfen müssen; da verzichtet man gern auf sie...

Smartin
26.06.2010 12:25
11 0

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Wenn Frau Thurner vom Islam-Bashing spricht, ersuche ich sie um die Beantwortung dieser Frage: Jugendliche aus welchem Land und welcher Religion rauben Volksschulkindern aus welchem Land und welcher Religion Handys? Es handelt sich dabei um eine zu 90 % einheitliche Tätergruppe. Und wenn Frau Thurner Probleme bei der Beantwortung hat, einfach die Zeitung lesen, in der dieser Gastkommentar veröffentlicht wurde.

Gerald
26.06.2010 09:20
13 0

Die mittlerweile sattsam bekannte Fr. Thurner

wirft sich wieder für den Islam in die Bresche.
Dabei argumentiert sie so unseriös wie eh und je. Dabei verlangt sie von anderen eine Trennung nach der Selbstdefinition von Befragten in Muslime und Nicht-Muslime vorzunehmen. Selbst wirft sie aber alles so zusammen wie es ihr gerade passt. Da werden ganze Kontinenten (Südamerika) mit Regionen (Südeuropa) und Ländern (Italien, zählt für Fr. Thuner anscheinen nicht zu Südeuropa) verglichen. Geflissentlich verschwiegen wird auch, dass es in den anderen aufgeführten Gegenden und Ländern auch Muslime gibt. Bosnien und Albanien sind auch Südeuropa, die EX-SU umfasst die muslimischen Ländern Aserbaidschan, Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan und Tadschikistan und auch in den anderen Ländern und Gegenden gibt es muslimische Midnerheiten.
Kurz gesagt: Fr. Thurner verfährt nach dem Churchillschen Motto: "Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast."
So kann man natürlich jede Behauptung statistisch belegen und das Gegenteil auch. Negieren und Leugnen eines Problems hat dieses allerdings noch nie behoben und die latente Gewaltbereitschaft des patriarchalisch-totalitäre Islams wird sich durch Schönreden und kreative Statistikauslegung sicher nicht mindern lassen.

Antworten Arethas
26.06.2010 21:19
5 0

Re: Die mittlerweile sattsam bekannte Fr. Thurner

Richtig:
Die meisten straffällig gewordenen "Russen" sind in Wahrheit muslimische Tschetschenen.

modestus
26.06.2010 07:11
10 0

analog

frau dr. thurner kritisiert die, zugegebene simplifizierung der journaille. selbst greift sie zum gleichen instrument. sie trennt bekennende muslime und jugendliche migranten aus muslimischem kulturkreis.
nordafrikaner und araber wirft sie in einen topf, obwohl nur einen absatz entfernt, die arabisch-türkischen jugendlichen nicht gemeinsam evaluiert werden sollen.
es gibt einen zusammenhang zwischen islam und patriachalischer gewalt. ebenso wie den zusammenhang zwischen nieder sozialer stufe und gewalt. das eine schliesst das andere nicht aus...genau das ist aus der studie herauszulesen.

Antworten Gast: MH
26.06.2010 09:54
11 0

Re: analog

Danke für Ihren Kommentar.
Leider sehen immer mehr Medien ihre Aufgabe in tendenziöser political-correcter (Pro-Islam-) Bericht- und Meinungserstattung und da spielen weder Tatsachen noch Intelligenz mehr eine Rolle.

Und das beschert uns nun leider die Kommentare von Ingrid Thurner auch in der Presse...

10 1

Re.:"Die Verantwortung für genau diese Ursachen liegt also durchaus auch im Bereich der Mehrheitsgesellschaft."


Das ist eine dummdreiste Behauptung, die weder dem Forschungsbericht [1] entnommen, noch aus diesem ableitbar ist. Im Gegenteil!

Der Bericht stellt auf Seite 85 Abb. 5.23 die Zusammenhänge für Mehrfachgewalttäterschaft recht anschaulich dar. Sollte Frau Thurners kühne Behauptung also stimmen, so liegen in der Verantwortung der Mehrheitsgesellschaft ..

1. Das Zuwandern ansich
2. Abhängig sein von staatlichen Leistungen
3. Männlich sein
4. Gewalt legitimierende Männlichkeitsnormen
5. Gewalt erleben im Elternhaus
6. Konsum gewalthaltiger Medien
7. Schulschwänzen
8. Alkohol- und Drogenkonsum
9. Deliquente Freunde
10. Besuch Haupt-/Förderschule

Das alles der Mehrheitsgesellschaft zuzuschreiben ist dumm und unredlich. Dreh- und Angelpunkt ist maßgeblich das Elternhaus.

Zitat: "Jugendliche, die in Kindheit oder Jugend schwerer Gewalt durch ihre Eltern ausgesetzt waren, konsumieren eher gewalthaltige Medien und befürworten in stärkerem Ausmaß Gewalt legitimierende Männlichkeitsnormen. Darüber hinaus nehmen sie häufiger Drogen oder trinken regelmäßig Alkohol, sind öfter intensive Schulschwänzer und schließen sich häufiger delinquenten Freundesgruppen an.
Das Erleben innerfamiliärer Gewalt wirkt sich also in vielfacher Hinsicht negativ auf die weitere Entwicklung eines Jugendlichen aus."

[1] http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/fb107.pdf

P.S.: Praxen sind immer noch einzig und allein die Arbeitsräume von Ärzten und Anwälten. Auch sind Prozentpunkte etwas anderes als Prozente.

gedanke
26.06.2010 00:41
0 12

Gewissenloses Islam-Bashing

Meine Hochachtung ,eine Neutrale Berichterstattung .

Antworten modestus
26.06.2010 07:12
8 0

Re: Gewissenloses Islam-Bashing

NEUTRAL????
>>sie sind ein scherzkeks

Gast: Gesichtschirurg
25.06.2010 23:47
1 1

Das ist der Weltuntergang !

Es ist zum Verrückt werden:

- Der "Bettelstaat" Türkei ist G20 Mitglied und hat nach China die am schnellsten wachsende Wirtschaft.

- Ein türkischer Migrant wagt es die Deutsche Nationalelf mit seinem Tor ins Achtelfinale zu schiessen.

- Und jetzt sollen auch noch die türkischen Muslime in Europa NICHT die Hauptschuldigen für Gewalt und Kriminalität sein ?

Wo kommen wir nur hin wenn das so weitergeht ?
:))))

Antworten modestus
26.06.2010 11:50
4 0

Re: Das ist der Weltuntergang !

die türkische konsumblase ist kreditbasiert.....wer wohl die schulden zahlen wird, die die türkei in europa gemacht hat??...die griechen, jawoll..die griechen werden die türkischen schulden begleichen...oder was??

 
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