25.05.2012 20:15 | Meine Presse Merkliste 0

Von der „Verjudung“ zur „Islamistenpartei“

GASTKOMMENTAR VON FARID HAFEZ (Die Presse)

Die antisemitischen Strategien um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ähneln den Strategien der zeitgenössischen Islamophobie der FPÖ.

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Sie werden feststellen, dass im Wien-Wahlkampf die Linie eine andere sein wird als vor einigen Jahren. ,Daham statt Islam‘ wird es nicht mehr geben.“ Das waren die Worte des FPÖ-Vize-Parteiobmanns Norbert Hofer am 20. Mai 2010 in einem „Standard“-Interview. Mit dem Wiener Blut wurde die Ansage auch schon wieder großflächig gebrochen. Das verwundert niemanden. Versprechen haben generell ein schnelles Ablaufdatum bei den Rechten.

Mit der gekonnt geplanten Provokation des Wiener Blutes ist es ihm ganz in rechter Manier gelungen, Grenzen zu überschreiten, Tabus zu brechen und damit die Schmerzgrenzen für den politischen Geschmack weiter auszudehnen. Dass hier mit einer Zweideutigkeit per se „rassische“ Kategorien wieder aufgenommen wurden, erscheint nicht nur wie eine Rückbesinnung auf den alten Rassismus, der den verkleideten Rassismus (manche sprechen auch von einer Wende hin zu einem Kulturrassismus oder Kulturfundamentalismus) bereits abzudanken geschienen hat.

Nachdem der „Wohlfühlwahlkampf“ à la „Mehr Sicherheit, mehr Respekt, mehr Gerechtigkeit“ etc. vorbei ist, scheint sich hier vor allem ein historischer Vergleich aufzudrängen: der von Antisemitismus und Islamophobie. Konkret: die antisemitischen Kampagnen quer durch eine Anzahl deutsch-nationaler Parteien im Laufe der Geschichte mit den islamophoben Attacken der heutigen FPÖ.

 

Forderung nach Kontrolle der Synagogen

Dass es in den rhetorischen Strategien führender FP-VertreterInnen sowie in deren politischen Forderungen bereits eine Unzahl von Parallelen zu den Hetzen gegen die Juden um die Jahrhundertwende gibt, ist kein Geheimnis. Die Forderung nach Kontrolle von Predigten in Synagogen und Moscheen, deren architektonische und bauliche Beschränkungen, die Assimilationsforderungen gegenüber scheinbar unintegrierten und unintegrierbaren muslimischen und jüdischen BürgerInnen. Auch die berühmte Schächtthematik wird heutzutage immer wieder in Flugblättern thematisiert. Ganz, wie damals gegen die jüdischen Tiermörder gehetzt wurde.

So wie damals von der „Zersetzung“ des deutschen Volkes gesprochen wurde, so wird heute von der „Islamisierung“ Europas und Österreichs und dem damit zusammenhängenden Verlust der christlich-europäischen Identität des Abendlandes gesprochen. Zwar wird hier meist nicht mehr rassisch argumentiert, was aber aufgrund des Konzepts des Ethnopluralismus nur oberflächlich der Fall ist. Denn, so die Rassismusforscherin Karin Priester, Kultur und Blut werden von der Neuen Rechten in einem Konglomerat konzipiert.

 

„Islamistenpartei“ SPÖ

Eine neue Dimension der Parallelität hat sich in den letzten Monaten genau in diesem Punkt verstärkt vorgetan. Ein antisemitischer Topos um die Jahrhundertwende war der der „Verjudung“ der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Da außer den Kommunisten und der SDAP die restlichen Parteien kaum mehr für Juden wählbar waren und in der Führungsebene prominente Persönlichkeiten einen kulturell jüdischen Hintergrund aufwiesen, musste die Sozialdemokratie schon öfters als Synonym für das Jüdische herhalten. Während das Kautsky-Programm von 1882 die Aufhebung aller Vorrechte des Standes, der Herkunft und der Konfession forderte, versuchten die restlichen Parteien am Status quo festzuhalten.

Heute wird nicht der Status quo verteidigt, sondern werden demokratische Errungenschaften bedroht. So lässt der FP-Obmann mit ähnlichen Vorwürfen von sich hören. Eine oftmals antisemitisch agierende FPÖ wirft in diesem Kontext sogar ihre völkisch argumentierte pro-palästinensische und anti-israelische Haltung über Bord, um im Wiener Gemeinderat eine islamistische Verschwörung zu orten. Die SPÖ, das sei eine Islamistenpartei (Heinz-Christian Strache erstmals am 19. August). Der Beweis: Die Gemeinderatsliste der SP-Wien stelle 36 Kandidaten, „die der muslimischen Glaubensgemeinschaft angehören und die in Vereinen tätig sind oder mit ihnen Kontakt haben, die in Deutschland auf der Terrorliste stehen“.

 

Verschwörungstheorien

Zudem stehe die SPÖ doch „für den Kopftuchzwang und fördert die Unterdrückung der Frau“. So auch das neue großflächige Plakat der Wiener FPÖ. Darin positioniert sie sich als Schützerin der Frauen und unterstellt der SPÖ, sie stehe für einen Kopftuchzwang ein. Lassen wir die inhaltliche Irrsinnigkeit beiseite. Interessant ist die Strategie: Wie damals die Verschwörungen des internationalen Judentums auf nationale Ebene heruntergebrochen wurden und der politische Feind als jüdisch markiert wurde, so werden heute der internationale Terrorismus und das Sinnbild des Islams für die Unterdrückung der Frau zur Markierung der sozialdemokratischen Partei als Islamistenpartei verwendet.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.09.2010)

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52 Kommentare
 
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Gast: Paul Atreides
04.10.2010 00:10
0 0

Melange

Die Fremen gewinnen statt sie sich zum Feind zu machen.

7 3

Noch ein Versuch...

Wenn man nicht imstande ist, in der Sache zu argumentieren, dann soll man den Mund halten. Als Junghistoriker erscheint mir das als schlichte Vergewaltigung der Geschichte, wenn man zu jedem gebenen Zeitpunkt die Unverschämtheit besitzt, gegenwärtige handfeste politische Interessen in irgendeiner Weise historisch zu begründen oder zumindest zu legitimieren. Das ist doch ein Affront gegenüber jedem Holocaustopfer, dass sein Tod jetzt instrumentalisiert wird, um dem politischen Islam das Wort zu reden. Äußern Sie sich in der Sache aber missbrauchen Sie nicht die Geschichte für ihre Zwecke und Interessen. Aus der Geschichte lernen heißt nicht daraus quasi alles abzuleiten wie bei den alten Griechen, die ihr Wissen lang großteils von Homer bezogen. Wissenschaft fängt an, wenn man sich nicht mehr auf den Homer bezieht, sondern auf empirische Fakten und auf rationales Schließen. Die Emanzipation vom identitätsstiftenden Mythos war die Geburtsstunde der abendländischen Wissenschaft. Also lassen Sie IHREN Homer im Schrank und argumentieren Sie sachlich. Alles andere ist eine politische Instrumentalisierung vergangener Geschehnisse. Argumentation mit der Historie ist höchst zweifelhaft und in Form einer Allegorie dann schon äußerst billig...

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Unsinnige Allegorisiererei

Wenn man nicht imstande ist, in der Sache zu argumentieren, dann soll man den Mund halten. Als Junghistoriker erscheint mir das als schlichte Vergewaltigung der Geschichte, wenn man zu jedem gebenen Zeitpunkt die Unverschämtheit besitzt, gegenwärtige handfeste politische Interessen in irgendeiner Weise historisch zu begründen oder zumindest zu legitimieren. Das ist doch ein Affront gegenüber jedem Holocaustopfer, dass sein Tod jetzt instrumentalisiert wird, um dem politischen Islam das Wort zu reden. Äußern Sie sich in der Sache aber missbrauchen Sie nicht die Geschichte für ihre Zwecke und Interessen. Aus der Geschichte lernen heißt nicht daraus quasi alles abzuleiten wie bei den alten Griechen, die ihr Wissen lang großteils von Homer bezogen. Wissenschaft fängt an, wenn man sich nicht mehr auf den Homer bezieht, sondern auf empirische Fakten und auf rationales Schließen. Die Emanzipation vom identitätsstiftenden Mythos war die Geburtsstunde der abendländischen Wissenschaft. Also lassen Sie IHREN Homer im Schrank und argumentieren Sie sachlich. Alles andere ist eine politische Instrumentalisierung vergangener Geschehnisse. Argumentation mit der Historie ist höchst zweifelhaft und in Form einer Allegorie dann schon äußerst billig...

Gast: purzlbaum
24.09.2010 04:13
4 1

Das Ressentiment der FPÖ am Islam kann man auch geschickter enttarnen

anstatt den unzulässigen Vergleich und damit seine Ignoranz gegenüber dem Phänomen des Antisemitismus zu zeigen.

Denn unähnlich dem Antisemitismus, der ein komplettes Wahngebilde darstellt, gibt es tatsächlich einen militanten Islamismus der offen preisgibt, dass er die Weltherrschaft anstrebt. Wie damals in "Mein Kampf" machen auch die Islamisten keinen Hehl aus ihren Ambitionen.

Die Kritik der FPÖ am Islamismus ist aber eine scheinheilige und die FPÖ nutzt die Gunst der Stunde der berechtigen Ängste der Bevölkerung gegenüber dem Terror der Islamisten. Die FPÖ hat zu zahlreichen Gelegenheiten das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser hervorgehoben (und damit das Recht auf eine verbrecherische islaistische Terrorregierung), die FPÖ hat Kontakte zum Islamistenregime im Iran, die FPÖ sieht auch kein Problem in einem atomar bewaffneten Iran usw.

Die Wahrheit ist die, die Martin Graf ausgesprochen hat: "Im Iran sei der Islam heimisch und stelle daher kein Problem dar". Und wir wissen um welchen Islam es sich dabei handelt: um die verbrecherischste, barbarischste Auslegung des Islam zu politischen Zwecken mit dem Ziel die "islamische Revolution" auf der ganzen Welt zu verbreiten.

Die FPÖ ist und bleibt eine völkische Partei, die kein Problem mit Antisemitismus und Faschismus hat, solange er "heimisch" ist und somit ein "kulturelles" Recht darstellt.

Gast: truth well told
23.09.2010 21:05
2 2

What´s in a name ...

Hafes (* um 1319 in Schiraz; † um 1389 mit 69 Jahren; persische Aussprache: Hāfez, arabische Aussprache: Hāfiz ) ist einer der bekanntesten persischen Dichter. Andere Schreibweisen: Hafis, Hafiz. Sein voller Name Ḫāǧe Šams ad-Dīn Moḥammad Ḥāfeẓ-e Šīrāzī (auch: Muḥammad Šams ad-Dīn) (persisch ‏خواجه شمس‌الدین محمد حافظ شیرازی‎) beinhaltet auch den Namen seiner Geburtsstadt Schiraz. Da Hafes schon im Kindesalter den gesamten Koran auswendig gelernt hatte, erhielt er den Ehrennamen „Hafes“ (jener der den Koran auswendig kann)

Anscheinend kann besagter Agitator Farid Hafez den Koran auswendig runterplappern. Bravo.

Antworten Gast: Aligator
23.09.2010 22:43
2 1

Re: What´s in a name ...

so wie jeder der Schmied heisst auch ein Schmied ist.

so wie jeder der Fischer heisst auch ein Fischer ist.

so wie jeder der Jäger heisst auch ein Jäger ist.

Gast: truth well told
23.09.2010 19:50
8 2

Hafiz ist ein Agitator

Der Islam gilt noch immer (schrecklicherweise) in Österreich als Religion und steht unter Schutz.

Wer den Islam kennt, weiss, das er genau das nicht ist. Der Islam ist weder eine Religion noch ein Kult, sondern ein umfassendes System. Der Islam hat religiöse, rechtliche, politische, ökonomische und militärische Komponenten.

Die religiöse Komponente ist der Bart, hinter dem sich alle anderen Komponenten verstecken.

Und Islamisierung tritt auch bei uns in Erscheinung, wenn es genügend Muslime in Österreich gibt, um für ihre sogenannten “religiösen Rechte” zu agitieren.

Fared Hafiz ist ein Wegbereiter und Agitator. Nicht allen Presse-Lesern ist das klar.

Gast: modeprinzessin
23.09.2010 18:05
2 4

gefahr

an herrn hafez,

vielen dank für Ihren interessanten artikel.
die parallelen sind unübersehbar. sogar das leugnen von solchen tendenzen stellt eine parallele da.

auch damals hat es damit angefangen das man auf die juden mit dem finger gezeigt hat und was dann passiert ist weiss ja jeder, oder auch nicht. und dass wir nicht aus der geschichte lernen weiss auch jeder.

an die poster:

das andenken an die juden ist schön und gut aber nur solange es zu einem UMDENKEN führt. ansonsten bringt es nicht viel.

wir sollten mal endlich anfangen aus der geschichte zu lernen und die gefahr sehen die von diesen tendenzen ausgeht ansonsten wiederholen wir nur alles, die sinnhaftigkeit sei dahingestellt.

6 2

liebe modeprinzessin,

du und deinesgleichen seid sicher die Ersten, deren einzige Mode in der Öffentlichkeit die B u r k a sein wird. Viel Spass dabei!

Antworten Antworten Raphae1
24.09.2010 14:42
2 3

Re: liebe modeprinzessin,

Keine Sorge, denn es sieht derzeit ganz so aus, als würde die FPÖ das Rennen um die erste Kleidervorschrift im 21. Jhdt. (Burkaverbot) gegen islamistische Fundamentalisten (Kopftuchzwang) gewinnen.

Antworten Antworten Antworten Raphae1
24.09.2010 14:55
1 1

Re: Re: liebe modeprinzessin,

... als hätten wir keine anderen Probleme ...

4 0

Re: Re: Re: liebe modeprinzessin,

Es wird ein überlebenswichtiges Problem werden, außer für Opportunisten und Leute ohne Rückgrat, die sich überall anpassen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Raphae1
24.09.2010 19:59
0 1

Re: Re: Re: Re: liebe modeprinzessin,

Ist es nicht eine Anpassung, wenn man seinerseits eine Kleidervorschrift erlässt? Wer Rückgrat beweisen will, sollte für die Freiheit eintreten sich nach eigenem Belieben kleiden zu dürfen.

Gast: modeprinzessin
23.09.2010 17:27
0 0

gefahr


Gast: Youngster
23.09.2010 17:21
3 1

Farid möge nachhause fahren und sich um die Probleme dort kümmern.

Um unsere Angelegenheiten kümmern wir uns selber.
Und er möge seine Nazikeule mitnehmen bzw. als Zäpfchen verwenden...........

Gast: Gast_YKN
23.09.2010 15:58
2 4

auf den Punkt gebracht!!

Meiner meinung nach hat der Herr Hafez es genau auf den Punkt gebracht..

hoffe auf mehr solcher Kommentare..

euer treuer Leser..

Antworten Gast: Youn gster
23.09.2010 17:24
5 1

Re: auf den Punkt gebracht!!

Viele Österreich haben es satt sich von dahergelaufenen Farid`s schulmeistern zu lassen.
Der Druckkochtopf brodelt schon gewaltig.

6 2

Mehr Muslime in Europa = mehr Antisemitismus in Europa!

Genau auf diese für die Umfrage-Auftraggeber peinliche Formel war man bereits vor etlichen Jahren gekommen: Damals hatte die von der EU in Wien eingerichtete "Beubachtungsstelle gegen Anwachsen von Antisemitismus" eurpaweit eine Umfrage zu diesem Thema gestellt. Das Ergebnis: Besonders muslimische Migranten äußerten sich zunehmen negativ über ihre jüdischen Mitbürger! Das paßte natürlich nicht ins offizielle gutmenschlich-politisch korrekte Denkschema und deshalb wurde dieses Umfrageergebnis ein Jahr lang "verstekct".

Jüdische Verbände in den USA bekamen dann aber doch davon Wind und bestanden auf die Veröffentlichung der Expertise. Die Rechfertigung der EU-Behörde: "Wir wollten nicht eine Minderheit gegen eine andere asuspielen"! Auch wenn die eine Gruppe die andere recht "innig" haßt?

Daß sich "unser" Herr Muzicant als Jude mit den ihn eigentlich hassenden Muslimen "auf ein Packel haut" um mit ihnen gemeinsam auf die Mehrheitsgesellschaft einzudreschen, hat natürlich einen praktischen Grund: Nur dann, wenn man ständig schlechtes Vergangenheits-Gewissen erzeugt, kann man dem Staat und den Steuerzahlern weitere Reapartionszahlungen abringen. Diese Rechnung geht zumindest bisher glänzend auf!

franzmann
23.09.2010 12:48
6 1

ekelhaft

Der Kommentar von Herrn Hafez kann nur mit dem Wort niederträchtig bezeichnet werden! Wer sich die Hetze gegen Juden im heiligen Buch der Moslems vergegenwärtigt, wer über die jahrhundertelange Geschichte des moslemischen Antisemitismus bescheid weiß, wer sich die Geschichte der moslemischen Holocaust-Leugnung vor Augen führt und an die geifernden Prediger denkt, die den Juden dieser Welt den Tod wünschen, der kann nur zutiefst entsetzt sein über diesen niederträchtigen Artikel von Herrn Hafez! Wie kann Die Presse zulassen, dass das Andenken der 60.000 ermordeten Juden für das Befördern der islamistischen Agende in diesem Land instrumentalisiert wird. Eine derartige Niedertracht musste ich in der Presse noch nie lesen! Pfui!

Antworten Gast: peterpanter
23.09.2010 15:11
1 3

Re: ekelhaft

sie haben offenbar den inhalt des artikels nicht verstanden...

hier geht es darum, das vor 100 jahren gegen juden gehetzt wurde und heute gegen moslems

und das ganze mit den den gleichen worten!

in 10 jahren sind es dann dunkelhaarige, dann menschen mit behinderung (hatten wir ja auch schon), usw.

es ist nicht wichtig gegen WEN sich rassismus richtet, sondern dass es ihn überhaupt gibt

und das ist zu bekämpfen

Gast: Überseher
23.09.2010 11:56
2 9

Bewusstmachung einer Realität hierzulande!

Ich ehrlich gesagt sehr verblüfft über den Kommentar und damit positiv überrascht! Also zuvor ein großes Danke an die PRESSE für diesen Gastkommentar!

Um Klartext zu sprechen -> eine FPÖ verwendet diese Mittel, schüttet ÖL ins Feuer mit den Beschuldigungen welche sie macht und erhitzt somit auch aller Gemüter.
Es tut mir weh und ich SCHÄHME mich für die ganzen Plaktatierungen in Österreich, welche von der FPÖ gemacht werden. Habt ihr einmal versucht einem Touristen aus Amerika, oder sonstwoher diese Plakate zu erklären?? Wisst ihr was sie darauf antworten.... es erinnert sie einfach an die alte Zeit wo genau dieselben VERSCHWÖHRUNGSTHEORIEN gemacht wurden. Es hat mich als stolzer Österreicher schon verletzt....

Mensch, wir leben Gott sei Dank friedlich miteinander in EUROPA und da muss ein jeder einsehen, dass auch MUSLIMISCHE/JÜDISCHE/BUDDHISTISCHE/... und natürlich Christliche ÖSTERREICHERINNEN Realität sind.

Freundschaft und Friede
und ein Freund aller!

Antworten franzmann
23.09.2010 12:48
6 2

Niedertracht

Der Kommentar von Herrn Hafez kann nur mit dem Wort niederträchtig bezeichnet werden! Wer sich die Hetze gegen Juden im heiligen Buch der Moslems vergegenwärtigt, wer über die jahrhundertelange Geschichte des moslemischen Antisemitismus bescheid weiß, wer sich die Geschichte der moslemischen Holocaust-Leugnung vor Augen führt und an die geifernden Prediger denkt, die den Juden dieser Welt den Tod wünschen, der kann nur zutiefst entsetzt sein über diesen niederträchtigen Artikel von Herrn Hafez! Wie kann Die Presse zulassen, dass das Andenken der 60.000 ermordeten Juden für das Befördern der islamistischen Agende in diesem Land instrumentalisiert wird. Eine derartige Niedertracht musste ich in der Presse noch nie lesen! Pfui!

Gast: Luzifer
23.09.2010 00:15
6 1

Die Hetze gegen alles was Deutsch spricht, ist die 3.Variante

der Volksverhetzung. Ihren Anfang und Höhepunkt hatte diese Hetze in Europa am Ende des 2.Weltkrieges, als rd. 12 Mill. (!!!) Menschen aus ihrer Heimat vertrieben wurden, nur weil sie Deutsch als Muttersprache hatten (wobei oft auch Juden, die Deutsch sprachen, mitvertrieben wurden). Bis heute hat sich noch kein Volk oder Staatsmann für diese Kollektivmaßnahmen, die jedem Menschenrecht Hohn sprechen, entschuldig. Viele Jahren waren Orientalen überaus deutschfreundlich, weil sie in den von den Westmächten besiegten Deutschen Leidensgenossen sahen, die so wie sie durch die Westmächte zu leiden hatten. Es sei dabei nur an Nasser u.a. arabische Politiker erinnert.

Nun scheint sich der Wind "gedreht" zu haben. Manche Orientalen haben erkannt, wie wirksam es für die Wiedergutmachung und die finanzieller Unterstützung des Staates Israel war, immer wieder an die Nazi zu errinnern. An diese "Erfolge" will offensichtlich auch der Autor, dessen Name einen Orientalen verrät, anknüpfen!

Antworten Raphae1
25.09.2010 21:01
0 0

Re: Die Hetze gegen alles was Deutsch spricht, ist die 3.Variante

Was ist ein Orientale? Gehören da die Chinesen und Inder auch dazu? Perser? Afrikaner?

Antworten Antworten Gast: Luzifer
29.09.2010 12:03
0 0

Re: Re: Die Hetze gegen alles was Deutsch spricht, ist die 3.Variante

Aber geh, das lernt man doch schon in der Volkschule!

Antworten Antworten Antworten Raphae1
29.09.2010 17:31
0 0

Re: Re: Re: Die Hetze gegen alles was Deutsch spricht, ist die 3.Variante

Tatsache? Dann kannst Du mir ja sicher meine Frage beantworten, oder nicht?

 
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Hinweis

  • Der Inhalt von Gastkommentaren spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider und entspricht nicht zwangsläufig der Meinung der "Presse".

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