23.05.2013 00:22 Merkliste 0

"Wir sind alle Griechen!" Gegen die Krise hilft keine Präpotenz

INGEBORG GABRIEL (Die Presse)

Gastkommentar: Es kann in niemandes Interesse sein, wenn sich das soziale Gewebe und die politische Ordnung in Griechenland aufzulösen beginnen.

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Das von der österreichischen Bundesregierung beschlossene Sparpaket im Umfang von 27 Milliarden Euro hat zuletzt die Aufmerksamkeit für Meldungen aus Griechenland etwas in den Hintergrund gedrängt. Zugleich war da das befriedigende, aber auch leicht gruselige Gefühl: Wir schaffen rechtzeitig, was anderen nicht gelungen ist.

Doch die Situation ist zu dramatisch für derart kleinliches Wettbewerbsdenken. Und dies gilt nicht nur für die Griechen, sondern für ganz Europa (bekanntlich finden Proteste gegen die Sparpolitik auch in Portugal, Rumänien und Spanien statt, die es nicht mehr auf die Titelseite schaffen).

Als ich neulich mit einem griechischen Bekannten telefonierte, erzählte er mir, dass griechische Zeitungen mit heller Empörung die österreichische Zeitschrift „Profil“ zitiert hätten, weil dort zwei Autoren die griechischen Verhältnisse angeblich o.k. finden würden. Der Artikel, über dessen Stil man geteilter Meinung sein kann, enthält freilich ganz im Gegenteil eine radikale Kritik an der Politik der EU (Gunther Müller/Robert Treichler, Kettensägen-Moussaka, „Profil“ 5.2.2012).

 

Aufgeheizte soziale Situation

Das Missverständnis und die überzogene Reaktion der griechischen Medien zeigen jedoch, dass bereits ein reißerischer Aufhänger genügt, damit man in Griechenland an eine gegen das eigene Land gerichtete österreichische Kampagne glaubt. Nichts demonstriert meines Erachtens nach besser, wie aufgeheizt und verzweifelt die soziale Situation in Griechenland ist.

Dort mag viel schief gelaufen sein. Da gab es zum einen politische Fehler wie die außenpolitisch verheerende Ankündigung einer Volksabstimmung durch den damaligen Ministerpräsident Andreas Papandreou im Spätherbst. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie sehr diese Ankündigung das Verhältnis zu europäischen Spitzenpolitikern vergiftet hat. Dies umso mehr, als Papandreou noch immer sozialistischer Parteivorsitzender ist und auch der gegenwärtige Finanzminister Evangelos Venizelos sich durch seinen Stil in Brüssel nicht gerade beliebt gemacht hat.

Da ist ein beachtliches Maß an Korruption, die es freilich bekanntlich nicht nur in Griechenland, sondern auch andernorts gibt. Und da sind beachtliche Strukturschwächen der griechischen Wirtschaft sowie ein fehlendes Steuersystem – wobei sich freilich die Frage stellt, wieso das während der dreißigjährigen griechischer EU-Mitgliedschaft in Brüssel nie jemanden gestört zu haben scheint.

Umso weniger ist die jetzige Politik der EU gerechtfertigt. Deren Fehlerhaftigkeit sollte vielmehr allen Europäern Sorge bereiten – und dies aus mehreren Gründen.

Da ist zum einen die mediale Symbolebene: Die sogenannte „Troika“ aus EU, IWF und Europäischer Zentralbank (der Name allein löst ungute Gefühle aus) fährt in schwarzen, verspiegelten Limousinen in Athen vor. Lassen sich derart sensible Verhandlungen, die Menschen in ihrer Existenz betreffen, nicht anders führen?

Da ist die barsche Antwort des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäubles auf Journalistenfragen vor einem Treffen der Finanzminister, dass „heute abend sowieso nichts entschieden“ werde, nachdem die griechische Regierung mit größter Mühe ein Sparbudget verhandelt und der Kürzung von 300 Millionen Euro bei den Pensionen in letzter Minute zugestimmt hatte. Ist eine derartige Insensibilität (oder Präpotenz?) angesichts bereits angespannter Beziehungen nötig?

Die verärgerte Kurzantwort von Ministerin Maria Fekter, die die lästige Sache offenbar vom Tisch haben wollte (wer hat schon gern Marathonmeetings), ließ gleichfalls nichts Gutes erwarten.

Es braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie solche Stellungnahmen angesichts von Verarmung und hilfloser Wut nach einem radikalen zweijährigen Sparkurs in Griechenland aufgenommen werden.

 

Droht Kollaps der Demokratie?

Die vergangenen Tage haben noch einmal vor Augen geführt, dass dieser Kurs politisch kaum mehr verkraftbar ist. Man stellt sich unwillkürlich die Frage, wie eine geschwächte Regierung, die nur unter Aufwendung aller Kräfte und demokratiepolitisch drastischer Maßnahmen (wie dem Parteiausschluss von mit Nein stimmenden Abgeordneten) eine derartige Radikalkur durchziehen kann.

Wird hier nicht der politische Kollaps der Demokratie in einem EU-Staat langfristig vorbereitet? Wird hier nicht Vertrauenskapital verspielt, das für die weitere Zusammenarbeit notwendig wäre? Durch Kontrolle allein jedenfalls kann die Einhaltung von Steuergesetzen auch in Zukunft nicht gewährleistet werden.

Dies alles geschieht für eine Politik, deren wirtschaftlicher Erfolg höchst ungewiss ist. Es ist zwar einsichtig, dass die zu hohen Ausgaben der Vergangenheit Schuldenrückzahlungen notwendig machen. Das gilt auch für andere Länder (nur wenige Staaten, etwa Norwegen, sind schuldenfrei).

 

Suche nach richtigem Mittelweg

Die offene Frage ist jedoch, wie ein Sparkurs aussehen muss, damit er die Wirtschaft nicht abwürgt – und das ist in Griechenland mit einem Minuswachstum von 5,5 Prozent längst eingetreten. Auch in der besten aller Welten wäre es schwierig, hier den richtigen Mittelweg zu finden.

Die internationalen Finanzspekulationen auf griechische Staatsfinanzen machen das Problem allerdings unlösbar. Die Höhe der Rendite auf griechische Staatsanleihen für 2011 liegt bei 1500 Prozent (laut „Standard“ vom 11.2.)! Das kann kein Staat aushalten und ein Teil des wahrscheinlichen Bail-outs fließt wiederum an die Spekulanten. Nur diese kleine Gruppe von Finanzmanagern hat in den letzten Jahren gigantische Gewinne eingestreift (eine neue Studie zeigt, dass die Rendite für die Anleger von Hedgefonds bei durchschnittlich 2,1 Prozent lag, die großen Gewinner waren also allein die Manager).

Der bekannte deutsche Soziologe Ralf Dahrendorf hat das Verhältnis von politischem und ökonomischem Liberalismus, zwischen Demokratie und Markt, einmal als Quadratur des Kreises bezeichnet. Diese Quadratur verschärft sich unter Globalisierungsbedingungen sowie angesichts nicht gebändigter Finanzmärkte. Wenn es nicht gelingt, diese Mechanismen einer Regelung zu unterwerfen, dann ist eine Lösung der Schuldenkrise nicht in Sicht – nicht nur in Griechenland.

 

Grundprinzip Solidarität

Solidarität ist eines der Grundprinzipien der EU. Diese Solidarität hat den Menschen in Griechenland (und anderen europäischen Ländern) zu gelten. Es ist zudem in niemandes Interesse, wenn das soziale Gewebe und die politische Ordnung dort zerfallen.

Solidarität verlangt aber auch eine grundlegende Reform des Finanzsystems (stärkere staatliche Aufsicht über Banken, die Staatsgelder bekommen usw.), da sie sonst in der Tat nicht leistbar ist – und auch der österreichische Stabilitätspakt langfristig nicht den erhofften Schutz bieten kann.


E-Mails an: debatte@diepresse.com

Zur Autorin

Ingeborg Gabriel (*1952 in Wels) ist ordentliche Universitätsprofessorin für Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Wien, Direktorin der Kommission Iustitia et pax der Österreichischen Bischofskonferenz und Vorsitzende der Vereinigung für Katholische Sozialethik in Mitteleuropa. [Privat]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.02.2012)

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13 Kommentare
Gast: Steuerzahler 60
26.02.2012 22:59
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Würden und die Griechen helfen?

Sozialromantik ist schön - wenn man sich diese auf Kosten der fleißigen leisten kann.
Eine simple Umkehrung kann helfen Klarheit zu schaffen: Würden und die Griechen helfen?
Wohl kaum:
- erstens wären sie finanziell nicht in der Lage und
- zweites hätte dieses Volk nicht die Mentalität.
Das sind Nehmer, Steuerhinterziehe und faule.
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
Wir werden uns noch anschauen, was ein "Sparpakten" noch auf uns zukommt, wenn all die Zig-Milliarden schlagend werden.
Und die nächsten warten schon auf unsere Spenden.

Gast: Steuerzahler 60
26.02.2012 22:58
0 0

Würden und die Griechen helfen?

Sozialromantik ist schön - wenn man sich diese auf Kosten der fleißigen leisten kann.
Eine simple Umkehrung kann helfen Klarheit zu schaffen: Würden und die Griechen helfen?
Wohl kaum:
- erstens wären sie finanziell nicht in der Lage und
- zweites hätte dieses Volk nicht die Mentalität.
Das sind Nehmer, Steuerhinterziehe und faule.
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
Wir werden uns noch anschauen, was ein "Sparpakten" noch auf uns zukommt, wenn all die Zig-Milliarden schlagend werden.
Und die nächsten warten schon auf unsere Spenden.

alles ist änderbar

Betrachten wir einmal möglichst unaufgeregt die Finanzgebarung Österreichs, Bund, Länder, Gemeinden, so fällt auf: die Situation so mancher Gebietskörperschaft hat erhebliche Parallelen mit griechischen Verhältnissen. Also ist es weit besser, vor der eigenen Türe kräftig zu kehren. Das Gleiche gilt für Deutschland, man denke da an die Finanzen Berlins oder anderer Bundesländer. Für mich ist die Aktionitis, die gegenüber Griechenland aufgeführt wird, übertrieben. Man müsste fragen: sind Österreicher und Deutsche bereit, ihre strukturellen Defizite in extrem kurzer Zeit abzubauen? Klare Antwort: nein. Wer von Anderen was fordert, was er selber nicht zu tun gedenkt, verliert zumindest die Glaubwürdigkeit. Europa braucht flächendeckend einen massiven Rückbau des öffentlichen Sektors. Das geht nur über Jahre. Den Märkten sei gesagt: wer so prahlt mit der angeblich vorhandenen Risikoabschätzung, die sich übrigens in Luft auflöste, dem muss gesagt werden: zuerst die Kreditwürdigkeit prüfen, nicht nachher jammern. Freilich, die Zinsen und Provisionen hat man sehr gerne genommen. Daran mögen sich die Herrschaften nun erinnern.

Gast: Durchschnittsbürger
20.02.2012 13:09
5 0

Was ist soziale Gerechtigkeit ?

Solidarität ist die Wortkeule mit der alle Kritik zerstreut werden soll. Wir alle zahlen sogenannte Solidaritätsbeiträge und in einem funktionierenden Wohlfahrtsstaat ist das wohl unverzichtbar. Trotzdem müssen auch Grenzen geklärt werden, wenn das Solidaritätsprinzip sich schleichend in Richtung Ausbeutungsprinzip bewegt.

Irrtum oder Irreführung

"Der bekannte deutsche Soziologe Ralf Dahrendorf hat das Verhältnis von politischem und ökonomischem Liberalismus, zwischen Demokratie und Markt, einmal als Quadratur des Kreises bezeichnet." Da unter Demokratie heute "Sozialstaat" bzw. "soziale Gerechtigkeit" verstanden wird, Marktwirtschaft aber auf Freiheit und Privateigentum beruht, sind die beiden Begriffe tatsächlich inkompatibel. Lord Dahrendorf (oder vielleicht nur Ingeborg Gabriel?) dürfte aber etwas anderes gemeint haben, nämlich daß jede andere Staatsform als die egalitäre Umverteilungsdemokratie illiberal sei.
In der modernen Demokratie (nicht in der antiken) herrscht die Mehrheit; diese kann ohne weiteres illiberale, z.B. sozialistische Zustände herbeiführen bzw. wählen. Der Stimmenkauf, die dadurch ausgelöste Schuldenkrise, die konfiskatorische Besteuerung durch die Regierungen, die das Privateigentum mehr und mehr in Frage stellen, mögen ja "demokratisch" sein, liberal sind sie nicht. Der politische Liberalismus hat nichts mit gleichem Wahlrecht zu tun, sondern mit der weitgehenden Abwesenheit von Politik, mit Bürgerrechten, die die Macht des Staates radikal beschränken. Der liberale Staat hat wenig Kompetenzen - innere und äußere Sicherheit - und ist daher mit der Sozialdemokratie nicht vereinbar. Die Theorie des Liberalismus ist so konsistent, daß eine Quadratur des Kreises nicht nötig ist.

Wenn Solidarität zur Einbahnstraße wird,

wird sie zur einer bloßen Umschreibung der Ausbeutung.

Der Zerfall der sozialen und politischen Ordnung in Griechenland ist nicht die Folge sondern die Ursache der Schuldenkrise - weite Teile der Eliten und der Bevölkerung haben diesen Staat sehenden Auges in die Katastrophe getrieben und davon auch noch profitiert.

Und wenn die Renditen für griechische Staatsanleihen ins Unermessliche steigen ist das nicht das Wirken böser "Spekulanten" sondern nur der Ausdruck der uns allen letztendlich ohnehin bekannten Tatsache, daß Griechenland schon längst zahlungsunfähig ist.

Gast: Als Gast kommentieren
20.02.2012 09:20
0 0

Als der schwedische Provinzpolitiker Göran Persson am 7.Oktober 1994 Finanzminister seines Landes wurde, war die Welt für den idealistischen Sozialdemokraten in bester Ordnung.

Pflichtlektüre für Sozialromantiker zum "Schwedischen Modell":

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/supermarkt/731613/SuperMarkt_Die-groesste-Reform-der-Zweiten-Republik

Wenn das nicht reicht, darf es auch das sein:

http://www.ciao.de/Der_reichste_Mann_von_Babylon_Oesch_Clason_George_S__Test_2064185


Werte Dame !


1. "Der Weg zur Knechtschaft" von Hayek beschreibt genau, warum Sozialismus IMMER in Moskau oder Pjöngjang endet.

2. Zusammen mit der kriminellen Energie, (200 Mrd Euro in der Schweiz) der griechischen Politiker u. Beamten (schon der Kohäsionsfond wurde ordentlich missbraucht !!) wurde der "point of no return" ÜBERSCHRITTEN !!

3. Nur eine direkte Demokratie nach schweizer Muster kann die unendliche Gier der Politiker u. Beamtenschaft halbwegs zähmen !! Dort kann Steuergeld bis zur Strassenlaterne im Kanton rückverfolgt werden.

Unser gesamter Wohlstand beruht auf WERTSCHÖPFUNG durch LEISTUNGSANREIZ u. nicht auf Umverteilung !!!!!

Doch Leistung ist für linkslastige Übergutmenschen ein Reizwort.


Gast: Na und?
20.02.2012 07:14
0 0

Der Unterschied Ö zu GR:

Ö hat riesige Steuerbelastung, in GR wird dieselbe hinterzogen.

Österreicher haben einen anderen Bezug zur Arbeit, Griechen sehen diese als unnötigen Ballast an, der zumindest im Tourismus von Saisonarbeitern erledigt wird.

GR hat noch massiver Schulden für Stimmenkauf gemacht. Demokratie ist kein Musikantenstadl sondern soll von den Wählern verantwortungsvoll betrieben werden.

Jahrelang haben griechische Politiker auch gelogen, was die Schuldensituation betrifft. Soll sich das auch noch lohnen?!

Daher möge bitte KEIN Journalist so tun, als ob Österreich oder ein anderer Staat an den Zuständen in GR verantwortlich seien. Es sind die Griechen, die den eigenen Staat ruiniert haben, icht wir.

Gast: Hinsichtlich & Rücksichtlich
19.02.2012 22:39
4 0

Sozialethikerin? Hmm, und davon kann man leben???

Was es alles gibt....

Gast: Hochwuerden
19.02.2012 22:36
4 0

Nein wir sind nicht alle Griechen!

Ein sehr gescheiter Mann hat einmal etwas sehr Gescheites gesagt.
Er sagte es zur Toleranz, es gilt aber ebenso für die von Frau Gabriel bemühte Solidarität.

„Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.“

3 0

Sozialethik

Frau Prof. Gabriel, die Sozialethikerin, soll mir bitte die sozialethischen Grundlagen dafür erklären, dass Griechenland mit meinen Steuergeld gerettet werden soll.

Bei dem Gedanken, dass ich mit meinem Steuergeld das Chaos in Griechenland sanieren soll, wird mir so schlecht, dass alle Sozialethik vergebens ist.

Gegen die schwarzen, verspiegelten Limousinen der Troika kann man etwas machen. Wir lassen die Troika in Zukunft mit dottergelben VW-Käfern vorfahren. Das hilft bei der Bewältigung der Schuldenkrise sicher ungemein.

Re: Sozialethik

Goldig ist auch das Eingeständnis "... Dort mag viel schief gelaufen sein." Und Sekundärmarktrenditen nahezu wertloser Papiere mit der Zinslast Griechenlands gleichzusetzen ist ein weiteres Zeichen kompletter Ahnungslosigkeit. Solche Beiträge sollte sich die Presse sparen. Sie sind eine Mißachtung der Zeitökonomie seiner Leser.

Hinweis

  • Der Inhalt von Gastkommentaren spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider und entspricht nicht zwangsläufig der Meinung der "Presse".

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