Feindbild Israel: Wie das Gewitter in der Wolke

MAXIMILIAN GOTTSCHLICH (Die Presse)

Der heutige Antisemitismus tarnt sich gern mit der Maske legitimer antizionistischer Israel-Kritik. Doch radikalen Antizionisten und Antisemiten geht es stets um dasselbe: den Juden das Existenzrecht abzuerkennen.

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Er war voller Wut“ und „ein Psychopath“, hieß es in den ersten offiziellen Reaktionen auf den Tod des Serienmörders von Toulouse. Der Mord an drei jüdischen Kindern und einem Rabbiner vor ihrer Schule in der vergangenen Woche sollte nach Aussagen des Mörders, der sich als „Gotteskrieger“ ausgab, ein Racheakt für getötete palästinensische Kinder sein; zuvor schon hatte er drei Soldaten erschossen.

Die Staatsschützer mussten eingestehen: Gegen Einzeltäter wie Mohamed Merah sind wir machtlos. Und so richtet sich die Aufmerksamkeit einer alarmierten Öffentlichkeit einmal mehr auf die Frage: Wie effizient sind die anti-terroristischen Maßnahmen, mit denen sich nach 9/11 die westliche Welt gegen den islamistischen Terror zu schützen versucht?

 

„Ersatzärgernis“ Israel

Aber so wichtig Fragen nationaler Sicherheit und effizienter Terrorbekämpfung auch sind – sie sind nicht das Hauptproblem. Die eigentliche Herausforderung liegt nämlich nicht primär in der Qualität der Arbeit der Geheimdienste, sondern im mentalen Zustand europäischer Gesellschaften. Denn der weltweit gegen Juden und den jüdischen Staat agierende islamistische Terror trifft in Europa auf ein antisemitisch und antizionistisch hoch aufgeladenes Klima.

Israel gilt längst schon als „Ersatzärgernis“ für all das, was in der Welt falsch läuft. 59 Prozent der Europäer halten Israel für den Weltfriedensstörer Nummer eins – gefährlicher als Nordkorea und Iran; in Österreich sind es sogar 69 Prozent der Bevölkerung. In einer neueren Umfrage sehen zwar 70 Prozent der Deutschen eine Gefahr für Israel durch das iranische Atom(waffen)programm, aber 80 Prozent wollen, dass sich Deutschland im Konfliktfall neutral verhält. Das, obwohl die deutsche Kanzlerin Merkel die Sicherheit Israels öffentlich zur Staatsräson erklärte.

Die Verhältnisse haben sich gewandelt: Der doktrinäre, rassistische Antisemitismus der Nazi-Zeit ist durch den Holocaust heute weitgehend diskreditiert – der neue Antisemitismus tarnt sich vielfach mit der Maske legitimer antizionistischer Israel-Kritik. „Man wird doch noch Kritik an Israel über dürfen“ heißt es dann, meint aber damit etwas ganz anderes.

Denn hinter der vermeintlichen Israel-Kritik verbirgt sich nicht selten eine „Dämonologie“ des jüdischen Staates. Deutlich wird das etwa dann, wenn diese „Kritik“ nicht vor NS-Vergleichen zurückschreckt: Rund die Hälfte der Deutschen stimmt dem Vergleich der Politik Israels mit jener des NS-Regimes zu. In Österreich sind 42 Prozent der Meinung, dass sich „die Israelis den Palästinensern gegenüber genauso unmenschlich verhalten wie damals die Nazis gegenüber den Juden.“

 

Schuldprojektion, Schuldumkehr

Dahinter steht eine kollektive psychische Entlastungsstrategie: Um die immer noch belastende schuldhafte Vergangenheit der Deutschen und Österreicher möglichst auszublenden, muss der Fokus nur scharf genug auf die vermeintliche Schuld des jüdischen Staates gerichtet werden. Dieser Mechanismus der Schuldprojektion und Schuldumkehr besteht darin, die Verbrechen des Nationalsozialismus – Rassentrennung, ethnische Säuberungen, Völkermord, Verbrechen gegen die Menschheit – nun Israel vorzuwerfen.

 

Perverse „Logik“

Der behauptete Rassismus Israels wird mit dem Rassismus der Nazis in Beziehung gesetzt, um damit rückwirkend das moralische Gefälle zwischen Opfern und Tätern einzuebnen: „Seht, die Opfer verhalten sich heute auch nicht anders als die Täter damals.“

Die Leserichtung solcher perversen „Logik“ geht auch in umgekehrter Richtung: Die Gegnerschaft gegen Nazismus und Rassismus schließt dann diejenige gegen Israel mit ein – denn Israel wird ja aus antizionistischer Perspektive als rassistischer Staat gesehen.

Die Mechanismen der Schuldumkehr und der Schuldprojektion dienen der kollektiven psychischen Entlastung. Sie ist heute um nichts weniger treibendes Motiv für den Antijudaismus, wie er es für die Generation der Täter, Mittäter und Mitläufer nach dem Krieg war. Denn historische Schuld, die nicht bearbeitet wird, geht als schwere Hypothek von einer Generation auf die nächste über.

Schuldprojektion dient immer dazu, sich die Auseinandersetzung mit eigener Schuld oder Mitschuld zu ersparen. Die Österreicher waren darin immer schon Meister. Heute sagen immer noch 28 Prozent, dass die Juden an ihrer Verfolgung selbst schuld seien. Dazu kommt: Der europäische Antisemitismus hat sich längst mit dem radikal-islamischen Antizionismus, der sich aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt speist, zu einer unheilvollen Melange antijüdischer Ressentiments amalgamiert. Die Botschaft ist unmissverständlich: Vom jüdischen Staat geht weltweite Bedrohung aus.

Es war der österreichische Schriftsteller Jean Améry, der die deutsche, dem Antizionismus verpflichtete Linke schon in den I970er-Jahren daran erinnerte, dass sich hinter dem Aushängeschild des Antizionismus in Wahrheit nichts anderes als der alte Antisemitismus verberge. Der Antisemitismus sei im Antizionismus, so Améry, „wie das Gewitter in der Wolke“ enthalten. Nur weil er sich als Antizionismus tarne, sei aber der Antisemitismus keineswegs „ehrbarer“, so Améry.

 

Die Sache des alten Judenhasses

Mag schon sein, dass Antisemitismus und Antizionismus nicht umstandslos auf einander zu beziehen sind. Aber im Schatten eines drohenden atomaren Holocaust im Nahen Osten hat die Unterscheidung zwischen Antisemitismus und Antizionismus bestenfalls akademischen Wert. Sie hat, wie der israelische Historiker und Antisemitismusexperte R. Wistrich meint, ihren Sinn verloren.

Wistrich spricht deutlich an, was heute vielfach verschleiert wird: „Welche theoretischen Verrenkungen man auch anstellen mag, der Staat Israel ist ein jüdischer Staat. Wer diesen diffamieren oder zerstören will, offen oder durch eine Politik, die zu seiner Vernichtung führen muss, betreibt in der Praxis die Sache des alten Judenhasses, worin immer die proklamierten Absichten auch bestehen mögen.“

Wenn extremistische Gruppen, seien sie radikal-islamischer, rechtsradikaler oder linksradikaler Herkunft, Anschläge gegen Juden oder jüdische Einrichtungen mit der aktuellen israelischen Politik zu legitimieren versuchen, dann macht dieser radikale Antizionismus nichts anderes, als der extreme Antisemitismus immer schon getan hat: den Juden das Existenzrecht und das Recht auf Selbstbestimmung abzuerkennen.


E-Mails an: debatte@diepresse.com

Zum Autor

Maximilian Gottschlich ist Professor am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Mit der in diesem Kommentar angesprochenen Thematik beschäftigt sich neben zahlreichen anderen Problemen des modernen Antisemitismus auch sein neues Buch: „Die große Abneigung. Wie antisemitisch ist Österreich? Kritische Befunde zu einer sozialen Krankheit“ (Czernin 2012). [Mirjam Reither]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.03.2012)

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25 Kommentare
 
12
Gast: Avnery
01.04.2012 16:18
0 3

Die Opfer werden nicht stilisiert

es sind die Enkel, die auch hier posten, daß die
Nachfahren der Täter nichts zu sagen haben und die ebenfalls komplizierte Österrreichs
zum Anlaß nehmen ihre späte Revanche zu nehmen. Gerade die Postings in den führenden
Magazinen Israels zeigen die Agressivität der
jungen Israelis auf, die haarsträubend ist.
Feinbild Obama mit rassischisten Schmähungen
überhäuft, Europäer ist gleich Eurabia, Schweden und Norweger auch Engländer genetisch bedingte Antisemiten. Der Herr
Gottschlich soll sich auch der Ursachen von heute annehmen.

Gast: Fan Broders
01.04.2012 14:25
5 4

Ich glaube, Broder liegt absolut richtig:

Viele wollen die damaligen Opfer zu Tätern stilisieren. Denn "die Juden brauchen nicht glauben, dass sie 'was Besseres sind!"
Das Opfer wird zum Täter gemacht, damit der Täter ein reines Gewissen hat.

Amen

die erfolgreichste Zuchtanstalt für bigott-verlogene "Israelkritiker" findet sich ja nebenan im Online-Standard - wobei - dieses Forum ist auch nicht ohne

was ich ehrlich gesagt nicht verstehe - dass der Oscar Bronner - den ich sehr respektiere - sich sowas heranzüchtet

3 1

Nur so am Rande

Rund 20 % der israelischen Staatsbürger (!) sind Araber.
Einige davon (die Drusen) dienen sogar in der israelischen Armee.
Die Araber haben ihre Abgeordneten im Parlament, und die dürfen dort sogar politisch gegen Israel agitieren.
Soviel Demokratie und Freiheit hat, bei aller Kritik, kein Araber in einem arabischen Land (ganz zu schweigen von den Minderheiten dort)

Man stelle sich mal vor, wie es in Österreich zugehen würde, bei einer ähnlich großen Minderheit im Land, deren Angehörige von außerhalb Österreichs Krieg gegen uns führen würden.
Wie würden wir zB die ungarische Minderheit behandeln, wenn Ungarn ständig das Burgenland mit Raketen angreifen oder in Wien Attentate verüben würde?

Kann man Israel glaubwürdig kritisieren - ja.
Aber eben nicht wenn man speziell Israel kritisiert.
Siehe zB die Türkei mit ihren Kurden, Armeniern und dem Zypernkonflikt.

Re: Nur so am Rande

und der ehemalige Ministerpräsident Katzav wurde von einem arabischen Richter in den Häfen geschickt

das könnens nebenan zuerst mal als demokratische Aufwärmübung nachmachen, zB: ein jüdischer Richter verknackt einen korrupten Politiker. Der Arafat hätte ja seinerzeit korruptionsmässig viel hergegeben.

4 3

Proud to be proisrael

Das Problem ist auch, dass sowohl bei der Linken wie der Rechten das Thema Israel/Nahostkonflikt lediglich benutzt wird.
In Wahrheit gehts im Kern in diesen Debatten um Selbstdarstellung und Abgrenzung.
Da können im Laufe der Zeitgeschichte auch schon mal die Positionen vertauscht werden.

Und ganz klar gesagt: der Nahostkonflikt interessiert mich weniger als etwa der Zypernkonflikt oder was am Balkan vor sich geht - denn ich bin Europäer.
Auch die Palästinenserfrage wurde nur instrumentalisiert, und wir dummen Europäer sind auch noch darauf eingestiegen.

Ein Rätsel für mich, weshalb Westpapua, Westsahara oder ehemals der Konflikt in Osttimor weniger Bedeutung haben sollen.
Vielleicht ja weils dort keine Juden gibt?

7 4

Man braucht nur einige Posting hier im Forum zu lesen um dem Autor in seinen Thesen voll zu bestätigen

Die Kritik an Israel hat nichts aber wirklich Garnichts mit der durchaus falschen Politik Israels zu tun. Es geht hier schlicht und ergreifen darum diesem Staat seine Legitimation zu entziehen. Genauso wie es 1933 allgemeiner Konsens in dem deutschsprachlichen Raum war, dass die Juden kein Recht auf eine Existenz haben, so gehört es heute zu dem guten Ton dass der Staat der Judenkeine Existenzberechtigung hat und soll am besten aufgelöst und durch Palästina, so wie die Palästinenser und insbesondere Hamas es fordern, ersetzt werden.
Wenn ein Psychopath namens Mahmoud Ahmadinejad die Vernichtung des Staates Israel offen fordert, versuchen einige Mainstream Medien es als einen Übersetzungsfehler darzustellen, als ob es eine ungeheuerliche Unterstellung diesem Holocaust Leugner gegenüber wäre der nicht müde wird wöchentlich seine feindlichen Absichten Israels gegenüber neu und sehr eindeutig zu bekunden. Israels Selbstverteidigung wird aber als Drohung aufgefasst. http://www.focus.de/politik/ausland/atomstreit_aid_103917.html
Einem Staat wird das Recht auf Selbstvereidigung genommen und zwar nur weil dieser Staat ein Staat der Juden ist. Das nenne ich modernen Antisemitismus.

Gast: AgI
31.03.2012 07:32
0 1

potz blitz


Es ist schlicht der gedankliche Kuddelmuddel des Geisterfahrers beim Anblick der Lawine, die sich ihm entgegenwälzt.


Gast: super kommentar!
30.03.2012 10:47
2 7

perfekt

sehr gut, dass so etwas in einer österreichischen tageszeitung steht. vor allem der satz, dass die schuld auf die nächste generation übergeht, wenn sie nicht aufgearbeitet wird, trifft zu. im bewältigen trennen österreich und deutschland welten. leider.
90 prozent der forumseinträge untermauern übrigens, wie goldrichtig der autor mit seiner einschätzung liegt.

Re: perfekt

Ein Kommentar, bei dem man zuerst herzhaft aufgrund der unterschwelligen Ironie lacht...

...bevor man bemerkt, dass das tatsächlich ernst gemeint ist und man in einen "double facepalm" übergeht.

Gast: Pensador
29.03.2012 19:40
7 2

Schuld sind immer die anderen

Gottschlich sieht die Sache wahrlich sehr einfach.
Statt den Motiven auf den Grund zu gehen, warum in allen möglichen Umfragen Menschen verschiedenster politischer Ausrichtung zu einem auffallend hohen Prozentsatz Israel und seiner Politik kritisch gegenüber stehen, ist das für ihn einfach „Schuldumkehr und Schuldprojektion“.
Diese „Erklärung“ hat aber den Nachteil, dass auch sie umkehrbar ist.
Nach dieser Auffassung gibt es offenbar auf israelischer Seite nicht den geringsten Grund,
die eigene Politik zu hinterfragen oder einmal darüber nachzudenken, was alles dazu
beigetragen hat und laufend beiträgt, diesen selbstverständlich weltbedrohenden Konflikt
der seit mehr als 70 Jahren ungelöst ist, immer mehr eskalieren zu lassen. Niemand Vernünftiger macht Israel allein für den Konflikt verantwortlich. Von offizieller israelischer Seite kann man aber immer nur Vorwürfe an die andere Seite hören oder, so wie auch er das
erklären will, Antisemitismusvorwürfe.
Dieser Antisemitismusvorwurf ist schon deshalb unsinnig, weil es nicht nur Nichtjuden
sind, die sich hier kritisch äussern, sondern auch sehr viele Juden, sogar in Israel selbst.
Man denke an die jüngsten Friedensdemonstrationen. Auch im amerikanischen Judentumgibt es genug Stimmen, die die vorbehaltslose und unreflektierte Unterstützung zionistischer
Standpunkte ablehnen. Will Gottschlich diesen Menschen, wie dies die Nazis taten,
„jüdischen Selbsthass“ unterstellen?

Rassist

Es ist mir unverständlich, dass Die Presse jedem rassistischen Unsinn Raum in ihrem Blatt gibt ! Denn wer Zionismus nicht als das sieht, was er ist, nämlich finsterer, dumpfer Rassismus -von der UNO als solcher bezeichnet, aber von den USA blockiert- ist RASSIST !

Antworten Gast: Yaku
01.04.2012 16:37
0 1

Re: Rassist

Na, da haben wir ja ein Paradebeispiel einen der beschriebenen Antisemiten heute.

Re: Rassist

mit dem UNO-Zitat als "Quelle höherer Autorität" haben Sie sich jetzt geoutet

Ist es auch Antisemitismus...

...wenn man nach dem Lesen dieses "Kommentars" Maximilian Gottschlich ablehnt?

Wie so jemand überhaupt an einer Universität lehren und forschen darf, ist mir völlig schleierhaft. Eine Schande.

Da ist jeder Leserbrief in der Kronenzeitung sachlicher und objektiver.

10 3

???

Das Verbrechen eines Einzeltäters, der geistig keineswegs in europäischen Gesellschaften beheimatet ist, auf den mentalen Zustand ebenjener Gesellschaften zurückzuführen ist schon mehr als weit hergeholt.
Es wird in dem Artikel insinuiert, dass irgendeine gesellschaftlich bedeutende Person in Europa bewußt Israel "diffamieren oder zerstören will" - wer soll das sein?
Irgendwelche unüberprüfbaren Umfragedaten zu nennen reicht nicht nur nicht, für einen Universitätsprofessor ist das wissenschaftlich gesehen unwürdig.
(Sachliche) Kritik an den Aktionen des israelischen Staates muss genauso gestattet sein wie an denen jedes anderen Staates.

9 2

Mißbrauch des Holocaust als Ursache?

Es ist erstaunlich, erschreckend, traurig und irrational, dass das einzige zivilisierte Land im Nahen Osten, nämlich Israel in Mitteleuropa auf so viel Ablehnung stößt. Was ist der Grund?
Einige Thesen dazu:
1) der Holocaust (der ein unvergleichliches Verbrechen war) wird bei Bedarf von offiziellen Vertretern Israels oder der jüdischen Religionsgemeinschaft immer wieder als Druckmittel ausgepackt um Interessen durchzusezten;
2) Denk- und Redeverbote sind nicht förderlich, den Holocaust aufzuarbeiten sondern fördern eine diffuse Abneigung gegen alles Jüdische;
3) die starke Verankerung des jüdischen Lobbyismus in den USA ("Ostküste") - der traditionelle mitteleuropäische Antiamerikanismus wird so auf Israel projiziert;
4) der Mißbrauch des Holocaust durch linke Grupperungen unter dem Fähnlein des "Antifaschismus".
Dieser unehrliche und mißbräuchliche Umgang mit dem Holocaust führt bei vielen zu einer irrationalen Ablehnung.

Antworten Gast: schlÄchter
29.03.2012 15:15
2 1

Re: Mißbrauch des Holocaust als Ursache?

sg sir bond!
sehe ich ähnlich.
+
mfg
s.

Re: Mißbrauch des Holocaust als Ursache?

Wieso Ablehnung?

Abgelehnt wird die arrogante Haltung der Israelis gegenüber einer nachvollziehbaren politischen Haltung Österreichs.

Auch in Österreich waren schließlich die drei Weisen aus dem EU-Land unterwegs, um uns von Vorwürfen reinzuwaschen.

Hat Israel also nichts zu verbergen, wäre diese Mission ja bestens geeignet, mit falschen Vorurteilen aufzuräumen...

8 7

Ansichtssache!

Wäre dieser Mörder in einem Hubschrauber statt auf einem Motorroller gesessen und hätte er mit Boden-Raketen auf ein Auto in einer Menschenmenge statt mit einer Pistole geschossen, hätte der Autor möglicherweise nur von einer "gezielten Tötung" gesprochen!

In beiden Fällen ist es aber kaltblütiger Mord !!!

keine Ansichtssache

ein achtjähriges Kind ins Eck zu drücken, die 45er aufzusetzen und abzudrücken - und das dann mit der Situation im Nahen Osten zu relativieren - das ist für Sie noch eine Frage der "Ansicht"??

mir kommt es hoch

Zur Sache

Warum sagen Sie nicht einfach, was Sache ist, Herr Prof. Gottschlich?

Ihrer Ansicht nach ist doch jede Kritik an diesem Staat unstatthaft.

Da sie aber argumentativ kaum zu widerlegen ist, wird eben versucht, die Kritik moralisch und pseudopsychologisch zu diskreditieren.

Dass historische Schuld als Hypothek auf die nächste Generation übergeht, sind Ihre Worte, das hätte ich allerdings auch nicht trefflicher formulieren können.

Gast: Mr. Ehrlich
29.03.2012 04:03
16 9

Fast kein Kommentar

Also nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, musste ich mich fast übergeben.

Sehr geehrter Herr Maximilian Gottschlich: Ihr Artikel ist so objektiv und rational wie Georg W. Bush im Konflikt mit dem Irak oder wie die Begründung den Iran anzugreifen um eine Gefahr abzuwenden selbst. Es tut mir sehr Leid dass ich das lesen musste und hinterlasse hiermit meine ehrliche und subjektive Meinung zu Ihrem Artikel: Er ist schlicht widerlich und schlecht begründet. Ich hätte eventuell Ihr Buch gelesen wenn ich das hier nicht gelesen hätte. Ihre Begründungen sind aus der Luft gegriffen und für einen normalen Menschen - der nicht Angst davor hat als Antisemit bezeichnet zu werden - kaum erklärlich. Ich wünsche Ihnen dennoch alles erdenklich Gute mit Ihrem Buch. Ich habe mich gerade entschieden niemals Publizistik an der Uni - Wien zu studieren. Vielen Dank dass Sie mir die Augen geöffnet haben

Re: Fast kein Kommentar

Dem ist kaum etwas hinzuzufügen.


Antworten Gast: KK
29.03.2012 09:29
12 5

Re: Fast kein Kommentar

Ich schliesse mich der Meinung von Mr. Ehrlich voll und ganz an!!!

 
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