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Was ist los mit den Grünen?

DIETMAR NEUWIRTH (Die Presse)

Manchmal gelingt alles. Oder umgekehrt. Nun, was auf Maria Vassilakous Wiener Team zutrifft, blieb keinem Zeitungsleser der vergangenen Wochen verborgen.

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Manchmal gelingt alles. Oder umgekehrt. Nun, was auf Maria Vassilakous Wiener Team zutrifft, blieb keinem Zeitungsleser der vergangenen Wochen verborgen. Jetzt distanziert sich die (viel) kleinere Rathaus-Regierungspartei auch noch von einem ihrer als verbindlich ausgegebenen Wahlversprechen. Immerhin hat sich Vassilakou 2010 mit den Chefs von FPÖ und ÖVP dazu hinreißen lassen, einen Notariatsakt zu unterschreiben. Das Wahlrecht sollte – unabhängig von Koalitionen mit der SPÖ! – die Bevorzugung der Bürgermeisterpartei bei der Sitzverteilung beenden. Zwei Jahre später der Sündenfall: Was drei Personen unterschrieben hätten, sei „nicht bindend für alle anderen“, sagt Klubchef David Ellensohn. Hm. So funktioniert das also. Ein genial genuiner grüner Politikansatz. Dass auch mit Grün-Hilfe Bürgerlisten aus Bezirksparlamenten geschmissen werden sollen, ist ein historischer Witz. Von dort aus haben sich die Grünen vor fast 30 Jahren zu etablieren begonnen. Lange her.

 

dietmar.neuwirth@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.08.2012)

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8 Kommentare

Letzter Rest Glaubwürdigkeit verspielt

Mit dem Abputzen vom eingenen Notaritatsakt mit Hinweis, dass die Unterschrift der Vorsitzenden nicht die Meinung der Partei ist, haben die Grünen den letzten Rest Glaubwürdigkeit verspielt.
Der beste Weg, um so etwas zukünftig zu verhindern ist verbindliche, direkte Demokratie.
Dafür hat sich schon 2010 die Plattform Direkte Demokratie eingesetzt und dafür setzt sich seit 2012 auch die Partei Österreich NEU ein.

Gast: Till aus dem Haus der Freude
11.08.2012 16:44
5 1

Ich kenne einige Grüne auf Bezirksebene persönlich- warum auch nicht? Auch dort gibt's Anständige...

...aber nicht mehr lange!

Ausnahmslos sind diese von der Politik der (Wiener) Grünen entsetzt: ob posthum-Volksabstimmung (= Pflanzerei) zur Parkraumbewirtschaftung, Glawischnigs ESM-Zustimmung, oder jetzt glatter Vertragsbruch eines notariell gegebenen Versprechens.
Der pharisäerhafte Lebensstil ihrer Aushängeschilder trägt auch dazu bei.

Hat aber etwas Gutes: möglicherweise scheitern die Grünen dann selber an der von ihnen mitbeschlossenen Hürde- die Piraten werden hoffentlich eine fette Prise beim Entern des grünen Seelenverkäufers einstreichen.
Ahoi.

Gast: AlGaKo
11.08.2012 10:40
6 2

Günes Feigenblatt

wer geglaubt hat, dass die grünen (bis auf ihre gründungsjahre) eine demokratische partei sind, der kann nur ein linksintellektueller sein.

diese partei steht heute für totalitäre ideologien (gender-mainstraming = antidemokratisch bis femi-faschistisch), frauenbevorzugung (quoten = apartheid), bevormundung, gängelung, inländerbenachteiligung bis zur zwangsumerziehung.

die abkürzung "grüne" steht heute für Geistig RÜckständige NEandertalerinnen (männlich oder weiblich)

wer diesen schrott noch wählt, weil er an das grüne feigenblatt (welches vor jeder wahl gezeigt wird) glaubt, der darf sich nachher nicht darüber beschweren, dass mit seiner stimme nur eine umerziehungs- und einwanderungspolitik gemacht wird, aber die umwelt fast eine rolle mehr spielt.

das nennt man heute fortschritt und alle die dem nachlaufen, hätten wahrscheinlich vor einigen jahrzehnten auch ideologien nachgelaufen, die damals als fortschrittlich galten.

so ändern sich die zeiten.

Antworten Gast: leonid ellensohn
11.08.2012 18:26
4 1

Re: Günes Feigenblatt

da gebe ich Ihnen zu 1oo% recht. einfach nur widerlich, diese partei.

Die Politik frisst

Ihre Kinder :-)

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Was ist los mit den Grünen?

Nichts ist los. Sie schnuppern Macht und zeigen ihr wahres Gesicht. Aber, Chaoten wie sie schon immer waren, etwas zu früh.

Gut für den Wähler.

der allmächtige (und unser verstand) mögen uns

vor einer regierungsbeteiligung der grünInnen im bund schützen!

Gast: Grünen_Abneiger
10.08.2012 20:44
8 0

Diese Partei....

Man stelle sich die umgekehrte Aktion vor:

Ein Vizebürgermeister Strache würde durch seinen Klubchef ausrichten, der Notariatsakt wäre nicht bindend,....

Das Geschrei der Gutmenschen und links-linken Chaoten würde noch in Linz zu vernehmen sein.

Darum mag ich die Grünen nicht: Wer sich selbst Freiheiten rausnimmt, die er seinem politischen "Feind" nicht zugesteht, ist ein moralisches Würsterl

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