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Windige Geschäfte

JOSEF URSCHITZ (Die Presse)

Die Windkraftförderung ist viel zu hoch und gehört ordentlich angepasst.

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Entwaffnend ehrlich begründet der Versicherungskonzern Munich Re seinen milliardenschweren Einstieg in die Windstromerzeugung: Mit den bisher bevorzugten Anleihen seien nur noch mickrige Renditen zu erwirtschaften. Windkraftanlagen brächten dagegen schöne Verzinsungen auf das eingesetzte Kapital. Und das zu einem „im Verhältnis zur Rendite überschaubaren Risiko“.

Das kann man wohl sagen: Windstrom ist wegen zu hoher Erzeugungskosten noch nicht marktfähig und muss deshalb hoch subventioniert werden. Das geschieht auf mehreren Ebenen, unter anderem mit überhöhten Einspeistarifen für den erzeugten Strom. In Österreich beispielsweise werden diese Zwangseinspeistarife 13 Jahre lang garantiert.

Wir haben es also mit einem quasi pragmatisierten Investment zu tun, das jedes unternehmerische Risiko ausschließt. Bezahlt wird der Spaß – über Aufschläge auf den Strompreis – zwangsweise von den Stromkonsumenten.

Und spätestens da wird die Sache haarig: Wenn nämlich ausschließlich durch Subventionen realisierte risikofreie Renditen stolze sechs bis zehn Prozent erreichen (das ist derzeit Standard in der Windkraft), dann ist die Förderung schlicht zu hoch. Viel zu hoch. Und gehört deshalb ordentlich angepasst. Denn wenn ein Durchschnittshaushalt 35 Euro „Öko-Zuschlag“ im Jahr ablegt, damit Investoren sonst auf dem Markt nicht realisierbare Kapitalverzinsungen bekommen, dann ist das einfach ein windiges Geschäft. Man könnte es auch „Abzocke“ nennen.

 

josef.urschitz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.08.2012)

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60 Kommentare
 
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Gast: alibababa
16.08.2012 14:58
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Die Presseförderung ist auch viel zu hoch und gehört ordentlich angepasst.


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Re: Die Presseförderung ist auch viel zu hoch und gehört ordentlich angepasst.

Die Presse könnte ohne Förderungen überleben.
Die Windkraft keinen Tag.
Und das nach 10 Jahren
"Anschubfinanzierung".

Gast: maier wie huber
16.08.2012 14:57
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Die Windkraftförderung ist nicht nur zu hoch, sie gehört vollkommen gestrichen

Oder wollen sie auch deutsche Verhältnisse, wo jetzt bereits jede Stromproduktion gefördert werden muss.
Was soll übrigens ein anderer Unternehmer noch irgendetwas unternehmen u. irgendein Risiko eingehen, wenn es Branchen gibt, wie die Ökostrombranche, denen man die Subventionen geradezu in den Hintern bläst.

Re: Die Windkraftförderung ist nicht nur zu hoch, sie gehört vollkommen gestrichen

Dass "jetzt bereits jede Stromproduktion gefördert werden muss" kommt daher, dass Dampfkessel die Bockssprünge der Windstromeinspeisung nicht mitmachen können. Sie müssen, um beim plötzlichen Zusammenbruch der Windstromproduktion voll da zu sein, auch ständig voll befeuert werden, auch wenn von dort gar kein Strom abgenommen wird. Da aber ohne diese ständige Bereitschaft kein regulärer Netzbetrieb möglich wäre, müssen die Dampfkraftwerke mit Förderungen am Leben erhalten werden!

Alle Geld vernichtenden Förderungen könnte man vermeiden, wenn man den Strom, den die Dampfkraftwerke vorhalten, wirklich abnehmen und die unnützen Windräder verschrotten würde!


Gast: cQ
15.08.2012 10:14
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Chinesisches Sprichwort

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

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Polemik und falsche Zahlen

Hr. Urschitz schreibt, dass ein durchschnittlicher Haushalt 35 EUR "Öko-Zuschlag" zu bezahlen hätte.

Wahr ist vielmehr, dass pro Haushalt lediglich 15 EUR als Zählpunktpauschale zu entrichten sind (aus dieser Zählpunkpauschale wird die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gefördert). Von diesen 15 EUR sind dann lediglich 3,45 EUR für die Finanzierung von Windkraftanlagen vorgesehen - also lediglich 10% des von Hrn. Urschitz genannten Betrages.

Abgesehen von der Polemik in diesem Artikel wird hier ganz offensichtlich mit falschen Zahlen hantiert. Hoffentlich nicht mit Absicht. Einem seriös recherchierenden Journalisten sollte so ein Schnitzer jedenfalls nicht basieren.

Re: Polemik und falsche Zahlen

Gestern in den deutschen Nachrichten war zu hören, dass der ÖKo-Zuschlag dort ab Herbst 175 € pro Haushalt und Jahr betragen wird.

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Re: Re: Polemik und falsche Zahlen

Ja, und was beweist das jetzt? Hr. Urschitz schreibt über Österreich und nicht über Deutschland.

Die 175€ ergeben sich aus der EEG-Umlage, die in Deutschland ca. 3,6 Cent/kWh beträgt. Und auch mit diesem Betrag wird nicht nur Windkraft sondern alles mögliche unterstützt.

In Österreich entspricht die EEG-Umlage der Zählpunktpauschale und diese beträgt für einen durchschnittlichen Haushalt umgerechnet etwa 0,3 Cent/kWh. Also nicht einmal ein 1/10 des deutschen Wertes.

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Re: Polemik und falsche Zahlen

rex, sie sind entweder ein ahnungsloser Ökogläubiger oder ein gemeiner Profiteur dieses ganzen korrupten Schwindels.
Jetzt einmal abgesehen von der Höhe dieses kriminellen Betruges, der ja tatsächlich um ein vielfaches höher ist, als sie angeben, wenn jetzt noch einer daher kommt und meint, es sei ja gar nichts, wenn jeder Österreicher seinen Schwachsinn, den er gerade macht, mit nur 1 Euo zu fördern, weil sich das eh fast alle leisten können, wird man ihn auch fragen ob er nicht ganz dicht ist.

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Re: Re: Polemik und falsche Zahlen

Es wäre etwas sinnvoller, sie würden Argumente gegen meine Behauptungen vorbringen und nicht stattdessen in sinnlose Diffamierungen verfallen.

Also wenn Sie es besser zu wissen glauben, dann rechnen sie mir doch vor wie man auf die 35 EUR pro Haushalt und Jahr kommt.

In gespannter Erwartung,
rex

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Rendite ist "Abzocke"

Ja, aber offensichtlich nur dann wenn es sich um "grünen" Strom handelt.

Die EVN, die 75% ihres Stroms aus Kohle oder Gas erzeugt, hatte im Geschäftsjahr 2010/2011 eine EBIT-Marge von 8% erwirtschaftet. Das Risiko der EVN ist überschaubar und dem der Windkraftbetreiber - vergleichbar.

Kein Wort im Artikel über die von CO2 verursachten Umweltschäden. Diese betragen bei Stromerzeugung aus Gas 5 Cent/kWh und bei Kohle 9 Cent/kWh. Dazu kommen dann noch ca. 4 Cent/kWh für die Erzeugung. In Summe also Kosten von 9 Cent/kWh für Strom aus Gas bzw. 13 Cent/kWh für Strom aus Kohle und das über die gesamte (!) Laufzeit der Anlage.

Im Vergleich dazu bekommen Windkraftanlagen über lediglich 13 (!) Jahre 9,5 Cent/kWh (fix und nicht Index-angepasst, d.h. bei 3% Inflation sind das real nach 13 Jahren nur mehr 6,5 Cent/kWh) und danach wesentlich weniger.

Hr. Urschitz, legen Sie doch mal alle Zahlen auf den Tisch und vergleichen Sie dann objektiv, so wie es sich für einen ordentlich recherchierenden Journalisten eigentlich gehören würde.

Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?


Richtig: Wenn mineralische Energiequellen zu teuer werden und / oder versiegen. Dann haben aber die die Nase vorn, die vorbereitet sind, die auf alternative, erneuerbare Quellen zurückgreifen können - natürlich nur unter der Voraussetzung, dass sie schon existieren.
Diese "Abzocke" ist eine sinnvolle Investition - viel sinnvoller als so manche andere.

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Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

ÖKO-Strom kann sich, so lange man ihn nicht speichern und dann abrufen kann, wenn er gebraucht wird, niemals rechnen!

Strom, von dem niemand weiß, wann wieviel kommt, ist für den Netzbetrieb nicht nur wertlos, sondern sogar ein lästiger Störfaktor. Heute müssen die Wärmekraftwerke ständig parallel zu den Windrädern laufen, um Netzzusammenbrüche vermeiden zu können.

Deshalb gibt es auch keine Berichte über Einsparungen von fossilen Brennstoffen, sondern im Gegenteil eine Diskussion, wie die Wärmkraftwerke für bereitgestellte aber nicht abgerufene Stromerzeugung entschädigt werden können. Das wird den ÖKO-Zuschlag noch kräftig erhöhen!

Die CO2-Einsparung durch Windstrom steht nur auf dem Papier, in Wirklichkeit gibt es sie gar nicht!

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Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

Dass es zu keiner Einsparung von fossilen Brennstoffen und zu keiner Einsparung an CO2-Emmisionen durch Windkraftwerke kommt, stimmt nicht.

Das wurde bereits mehrfach in wissenschaftlichen Studien durchgerechnet. Das Fraunhofer Instituts hat in einem Gutachten eine Zusammenfassung dieser Studien erstellt. Man findet diese Gutachten, wenn man nach "Gutachten CO2-Einsparung durch erneuerbare Energien" googelt.

Das Gutachten führt aus, dass Windkraftwerke, die CO2-Emmisionen und fossilen Brennstoffe von kalorischen Kraftwerken zu 90% substituieren. Lediglich 10% gehen auf Kosten des erhöhten Teillastbetriebs und des häufigeren Anfahrens von kalorischen Regelkraftwerken.

Re: Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

Dieses Gefälligkeitsgutachten vom Januar 2005 für das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Baden-Württemberg ist kein Bericht über Einsparung von fossiler Energie, sondern eine Schätzung, die, wie üblich, von der falschen Annahme ausgeht, dass Wind fossile Energie (hauptsächlich Kohle) "verdrängt" bzw. "substituiert".

Von der so errechneten CO2-Einsparung wird "ein Abschlag von 2,3 % für Teillastverhalten und An- und Abfahrverluste" angenommen. Dass Dampfkessel ihre Leistung gar nicht schnell verändern können, weshalb sie dauernd beheizt werden müssen, kommt nicht vor.

Als Regelleistungsbedarf - das ist die Leistung, die konventionelle Kraftwerke "aufgrund des fluktuierenden Charakters der Windeinspeisung" erbringen - müssen - werden "10 -bis 25 % der Windeinspeisung" angenommen. Das ist ein Witz! Schon wenn die Windgeschwindigkeit auf ein Drittel sinkt, ist der Energieinhalt des Windes nur mehr ein Siebenundzwanzigstel. 26/27 oder 96,3 % der Windstromeinspeisung müssen schon bei dieser gar nicht großen Schwankung als Regelenergie zur Verfügung stehen!

Das, was diese Studie behauptet, hat mit dem, was man heute über die Praxis der Windenergie liest, überhaupt nichts zu tun!

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Re: Re: Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

Diese Studie ist eine Zusammenfassung von 8 wissenschaftlichen Untersuchungen, die alle zum selben Ergebnis kommen.

Nennen Sie mir nur eine einzige Studie, die das belegt was Sie sagen.

Re: Re: Re: Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

Zu dem, was ich sage, braucht man keine Studie, sondern nur etwas technisches Fachwissen!

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Re: Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

Vom "Frauenhofer Institut" bekommen sie jede Studie, die sie wollen.
Wenn das Honorar stimmt, bekommen sie auch eine Studie darüber, dass die unbefleckte Empfängnis eine erwiesene Tatsache ist.
Die haben übrigens eine höchst lukrative Windkraftsparte aufgebaut, die auch nur von den Steuerzahlern subventioniert wird.

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Re: Re: Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

Wenn sie sich die Mühe genommen hätten in die Studie hinein zu schauen, dann hätten sie festgestellt, dass es sich hier um eine Zusammenfassung der bisher zu diesem Thema erstellten wissenschaftlichen Veröffentlichungen geht. Und die müssten dann ihrer Theorie nach auch alle "gekauft" sein. Nicht sehr wahrscheinlich.
Aber machen wir es doch mal anders rum. Welche Studien, wissenschaftliche Veröffentlichung, etc. können sie für ihre Argumente vorlegen?

Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?


Sorry, aber das gilt für jede Art von Strom. Man kann Strom nicht "speichern",egal von welcher Turbine er herkommt. Drum gibt's ja auch Speicherkrafwerke.
Auch Wasserkraft ist unzuverlässig. Der Verbund betreibt einen Riesenaufwand, um mit Hilfe genauer Regenprognosen eine halbwegs gleichmäßige Auslastung herzustellen.
Entscheidend ist europaweiter Austausch, eine räumliche Verteilung der "Unsicherheiten", um unter dem Strich dann sehr wohl eine stabile Durchschnittsleistung zu erreichen.

Es gäbe ja auch ganz andere Möglichkeiten: nämlich die, den Strom sofort zu verbrauchen, und zwar für Elektrolysezwecke - zur Herstellung von Wasserstoff und / Methan. Letzteres lässts sich sehr wohl gut speichern und auch für Verbrennungsmotoren einsetzen.

Sie haben schon recht. Wenn schon Windkraft, dann Nägel mit Köpfen, d. man braucht h. ein funktionierendes Gesamtkonzept.

Antworten Antworten Gast: Ralph_
15.08.2012 10:49
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Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

Das es CO2-Einsparung durch Windstrom nicht gibt, ist ein Märchen.

Neue Gaskraftwerke können in wenigen Minuten hoch- und niedergefahren werden.

Da der Wirkungsgrad von Gaskraftwerken lediglich 50 - 65% beträgt, werden mit jeder kWh Strom, die mittels Windkraftwerken erzeugt wird gleichzeitig ca. 2 kWh Gas eingespart.

Re: Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

@Martin_01: Pumpspeicherkraftwerke kann man im Gebirge bauen, deshalb ist Österreich besonders gut dran: Das Regelarbeitsvermögen aller öst, Pumpspreicherkraftwerke zusammen entspricht etwa 4,2 Prozent des öst. Stromverbrauchs. Das ist sehr wenig, brauchen könnte man ein Vielfaches. Als aber die TIWAG vor einem halben Jahr die Absicht äußerte, ein neues Pumpspeicherkraftwerk zu bauen, gab es von vielen Seiten derart wütende Proteste, dass das Projekt fallen gelassen werden musste.
Daher: Die Kapazität von Pumpspeicherkraftwerken ist ein Tropfen auf den heißen Stein, dort auch noch Windstrom zu speichern, ist völlig aussichtslos!

@Ralph_:
Natürlich können sie Dampfturbinen ziemlich schnell hochfahren, aber Dampfkessel brauchen Stunden und Tage um ihre Temperatur zu ändern. Da aber Windstrom plötzlich und unerwartet ausfällt, müssen Dampfkessel immer so befeuert werden, als ob es gerade keinen Windstrom geben würde. Deshalb gibt es keine Berichte über Brennstoffeinsparungen durch
Windstrom.
Der Wirkungsgrad von Wärmekraftwerken kann auf sehr verschiedene Arten berechnet werden ( z. B. nach Carnot, nach Ackeret-Keller oder nach Clausius-Rankine), wobei man auch zu verschiedenen Ergebnissen kommt. 50 % werden aber normal nicht erreicht, die große Masse der Wärmekraftwerke liegt in der Nähe von 35 Prozent.
GUD-Kraftwerke sind besser, so lange die Abwärme vollständig genutzt wird, sonst aber viel schlechter als andere Kraftwerke.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ralph_
15.08.2012 19:13
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Re: Re: Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

Zum Nachlesen:
"Nutzen durch Erneuerbare Energien"
http://goo.gl/tyXWk

Re: Re: Re: Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

Das ist die typische Berechnungsmethode, die davon ausgeht, dass erzeugte EE (erneuerbare Energie) genau so viel fossile Energie "verdrängt".
Das passiert aber in Wirklichkeit gar nicht, weil die Wärmekraftwerke mitlaufen müssen, und steht deshalb nur auf dem Papier!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ralph_
15.08.2012 23:47
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

Wenn diese Wärmekraftwerke lediglich zu 20% und nicht zu 60% , 80% oder gar 100% der Nennleistung betrieben werden, weil der Strom von Windkraftwerken erzeugt wird, dann wird eben weniger CO2 erzeugt. Das ist doch ganz einfach und logisch.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ralph_
15.08.2012 21:54
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Wann rechnet sich eigentlich "ÖKO"-Strom?

Wenn ein Gaskraftwerk auf 20% seiner Leistung reduziert wird oder gar abeschaltet wird, dann wird natürlich weniger Gas verbraucht, als wenn es mit 40%, 60% oder 100% seiner Nennleistung läuft.
Was ist daran so schwer zuverstehen.


 
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