22.05.2013 05:47 Merkliste 0

Hundstorfers Weltsensation

KARL ETTINGER (Die Presse)

Der Sozialminister spannt bei der Suche nach Personal für das Sozialjahr das AMS ein.

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Rudolf Hundstorfer ist genial. Der Sozialminister versteht es, mit einfachen Mitteln den Eindruck zu erwecken, Österreich stehe vor einer bahnbrechenden Neuerung. Das gilt auch für das Sozialjahr als Ersatz für den Zivildienst. Künftig sollen also die Arbeitsämter, kurz AMS, Beschäftigungslose informieren, sie könnten in Sozial- und Blaulichtorganisationen ein Jahr arbeiten. Und sie sollten dieses Angebot tunlichst annehmen, weil dort dringend Personal gebraucht wird.

Eineinhalb Jahre nach der ersten Präsentation des Modells Sozialjahr befindet der Minister, das AMS sollte auch Einjahresjobs vermitteln. Eine Weltsensation! Dabei waren wir bisher der Ansicht, Arbeitsvermittlung sei ohnehin zentrale Aufgabe des AMS.

 

karl.ettinger@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.09.2012)

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6 Kommentare
Gast: wer?
12.09.2012 12:58
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ETTINGER, Spinntelegger, Mikl-Leiter, Beralkowitz, usw. usf.

alles Leutchen, die die Zeit vergessen macht, ganz schnell !

ujegerl, ettinger.

leider dürften sie die sache nicht verstanden haben.

1. dieser sozialdienst ist KEIN normaler job. sonst müssten nämlich kollektivvertragliche mindestleistungen erfüllt werden.

2. hundsdorfer hat die sache mit dem AMS aus dem ärmel geschüttelt, weil journalisten ihm mit ihren kindischen fragen "wer soll das vermitteln" auf die nerven gegangen sind (waren sie auch dabei???). die situation in deutschland zeigt: es herrscht ein derartiges g'riß um diese jobs, dass weniger eine vermittlung als vielmehr eine 'nein, danke, wir sind schon voll'-institution von nöten sein wird.

3. wenn leerer platz in diePresse gefüllt werden muss: warum versucht ihr in eurem streben nach qualität es mal NICHT mit billigster polemik? so werdet ihr den ruf eines groschenblattes nie los!

Antworten Gast: Vogel Strauss
12.09.2012 10:23
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Re: ujegerl, ettinger.

Mei, die oamen Politika, die tuan mir richtig load ... es ist vielleicht Aufgabe der Journalisten, 'lästige' Fragen zu stellen. Die Opposition macht es leider nicht. Im übrigen gibt es bei uns eh viel zu wenige 'lästige' Journalisten, weil die alle durch die Presseförderung gleichgeschaltet sind!

Gast: Lipp C
12.09.2012 06:49
2 3

Ich möchte als "Ungläubige" nicht, schon gar nicht

von einem Arbeitslosen mit ganz bestimmten Migrationshintergrund "gepflegt" werden.

Re: Ich möchte als "Ungläubige" nicht, schon gar nicht

ich - als ebenfalls ungläubige - möchte nicht von Ihnen gepflegt werden.

Gast: Vogel Strauss
11.09.2012 19:13
7 0

In Wahrheit hat die SPÖ inkl. Hundsi keinen Plan für das Sozialjahr

Ganz heißer Tip: Mal wieder nach Deutschland schauen, dort gibts bereits den 'Bufdi' - da könnte man wieder was abkupfern und als eigene Idee verkaufen ...

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