20.06.2013 13:21 Merkliste 0

Die geplante Geldentwertung

JOSEF URSCHITZ (Die Presse)

Jetzt scheint festzustehen, wer die Krise bezahlen wird: die vielen kleinen Sparer mit ihren Notgroschen.

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Die neuen Chefs der während der Finanz-Tollheiten der vergangenen Dekade ein wenig ins Gerede gekommenen Deutschen Bank haben bei ihrem Amtsantritt einen Kurswechsel und mehr Ehrlichkeit gelobt. Und sie sind schon dabei, ihr Versprechen einzulösen: Ihre Ansage, dass am „Weginflationieren“ der Staatsschulden kein Weg vorbeiführt und dass das eben der Preis für die Eurorettung sei, ist erfrischend ehrlich im Chor der vielen Beschwichtigungshofräte, die uns einreden wollen, dass man ohne Konsequenzen unbegrenzt Geld schöpfen und die losgelassene Geldschwemme durch „Zurückholen“ wieder „sterilisieren“ könne, ohne Inflation auszulösen.

Es ist einfach ein Faktum: Die Regierungen der Eurozone haben sich entschlossen, die Schulden per Inflation zu beseitigen, weil es der unauffälligste Weg ist. Im Gegensatz zu Zwangsanleihen, Währungsreformen und was es sonst noch für hässliche Möglichkeiten zur Sparerenteignung gibt, regt das am am wenigstens auf. Ein Tausender auf dem Konto ist nach ein paar Jahren ja noch immer ein Tausender – wenn auch nur optisch, weil die Kaufkraft dahin ist. Und Lohnerhöhungen sind optisch noch immer Lohnerhöhungen, auch wenn real ein Minus dabei herausschaut. Man hat während der Inflationsschübe in den Siebziger- und frühen Achtzigerjahren sehr schön gesehen, wie das funktioniert.

Damit steht aber auch fest, wer die Krise bezahlen wird: die vielen kleinen „Mittelständler“, die sich ein paar Euro auf die Seite gelegt haben. Die aber weder über die Mittel noch über das Finanzwissen verfügen, ihren Spargroschen effektiv vor der Inflation zu schützen. Sparen auf dem „Büchel“, dem Lieblingsinstrument heimischer Kleinanleger, ist in den kommenden zehn Jahren jedenfalls keine brillante Idee.

Im Übrigen können wir nur noch hoffen, dass die offenbar geplante kontrollierte Inflationierung funktioniert. Denn solche Versuche sind in der Geschichte auch schon danebengegangen.

 

E-Mails an: josef.urschitz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.09.2012)

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29 Kommentare
 
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Gast: Tibarias
17.09.2012 13:18
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"Krügerrand"

dem Lieblingsinstrument heimischer Kleinanleger, ist in den kommenden zehn Jahren jedenfalls keine brillante Idee
-------------------
Im April 2009 war "Krügerrand" (1 oz Gold) für ca. 670 teuro zu haben. Heute - 3,5 Jahre später, müsste man für die gleiche Münze 1383,33 teuro auf den Tisch legen. Lass Uns mal schauen was der April 2019 so bringt.

Antworten Gast: Bänkster
17.09.2012 15:35
0 0

Deine "Logik" ;))


Du leitest aus der Vergangenheit, die Zukunft ab, und weil Geld gegenüber Gold seit 2009 bereits so stark abgewertet hat, ist Gold für die nächsten 10 Jahre "keine brillante Idee".

oh mann, deine Logik müsste man haben, dann wäre man schon reich ;)))

0 0

Die ganze Welt wertet ab ...

... und unterm Strich ist alles wieder so wie es war ...

alles nur ein feuchter Traum ...

Gast: Ceterum
17.09.2012 12:05
2 1

Josef Urschitz...

...hat wohl wie kein anderer in der "Presse" gelernt, trotz des Auftrags "salopp" und "griffig" zu formulieren, nach wie vor einfach journalistisch erstklassig zu schreiben

Re: Josef Urschitz...

Bei einem Kommentar der im Stil eines "Krone-Seite 2"-Artikels geschrieben ist, bei dem die Ansichten von "Österreich" übernommen werden, das Wort "erstklassig" zu verwenden halte ich für sehr sarkastisch.

Leider haben sie ihr Sarkasmus-Schild nicht hochgehalten.
Vielleicht meinen sie es wirklich ernst.

Sehr gerissen, sehr gerissen.

Gast: Bänkster
17.09.2012 11:05
1 0

Ich bin doch nicht blöd !

Ohne mich, meine lieben Damen und Herren, von Fekter bis Juncker, von Merkel bis Draghi.

Ich lasse mich doch von Euch Polit-Kaspern nicht auf den Arm nehmen und zahle für die PIIGS, Zockerbänkster!

Mein Erspartes steckt in Gold & Silber. Selbst meine Lebensversicherung habe ich vor Jahren (damals mit Verlust) gekündigt (aber mit Gold & Silber seit damals verdoppelt).

Ihr wollt die Schulden der Staaten und der Banken per Inflation zu mindest entwerten, real euch davon entledigen ?

Weiß ich doch schon lange, ist doch nichts Neues. Das haben schon hunderste Staaten vorher in der Geschichte des Geldes seit über 2000 Jahren gemacht.

Und bezüglich "Geld", hat sich die Natur des Menschen sicher nicht geändert, seit es Geld gibt !

Daher nicht mit mir - auch dank aufklärender Journalisten wie Urschitz, spare ich nicht mehr als willfähriges (Inflations)schaf bei der Bank oder in österr. Staatsanleihen, sondern mein Fiatgeld wird regelmäßig gegen Gold und Silber getauscht.

Draghi, die PIIGS, Juncker, Merkel, Hollande etc etc und die Bänkster allesamt - können mich mal !

Ich lasse mein Erspartes (Gold & Silber) nun auch gerne "Inflationieren". u.a. Dank Draghi, Bernanke und vielen "Starökonomen" ;)))

Antworten Gast: ceerum
17.09.2012 11:52
0 0

Re: Ich bin doch nicht blöd !

Sie sind aber ein ganz ein Schlauer auch...

Re: Ich bin doch nicht blöd !


wenn Sie meinen, damit auf der sicheren Seite zu sein, irren Sie sich.
In den USA gab´s bis in die 70er Jahre ein Golhandelsverbot für Private !

Sie bringen Geld und Gold in´s Ausland ?

Nu, dann machen wir ein Einfuhrverbot.

Sie haben Immobilien?

Nu, die besteuern wir,bis Ihnen nichts mehr überbleibt.

Die einzige Rettung : AUSWANDERN !!

Antworten Antworten Gast: Bänkster
17.09.2012 12:14
1 0

Inflation & Angst vor dem Goldverbot ;))

und ähnlich wie Alkohol während der Prohibitionszeit, ist Gold bei einem Goldverbot erst recht sehr viel wert !

Auch während des US Goldverbotes, konnte man ausgabelimitierte Münzen mit Sammlerwert (aktuell zB Lunar II Australien, Goldpanda, Maple Leaf Spezialausgaben etc) besitzen und handeln. Notfalls hat man sein Gold einem Schmuckhändler verkauft.

Am Schwarzmarkt ist der Goldpreis in den USA erst recht wertvoll geblieben.

Und als das Goldverbot in der USA in den 70er Jahren fallen musste, ist dann ist auch der offizielle Goldpreis explodiert.

Vor einem "Goldverbote" haben nur Inflationsschafe Angst, die den Banken und dem Staat ihr Geld für 1-2 % borgen und dadurch real mit gut 2-3 % jährlich per Inflation enteignet werden.

Gut - solche Leute Leute muss es auch geben, die Banken und Staat finanzieren. Kann ja jeder selbst entscheiden.

Ich bin aber nicht blöde, dieses Inflationspielchen habe ich schon lange durchschaut. Mit Sachanlagen wie Gold & Silber in meinem Depot, sollen sie aber inflationieren, wie sie wollen ...!!

Wenn manche MEHR Angst haben vor einem theoretischen Goldverbot als vor der jahr für jahr tatsächlichen Enteignung der Sparguthaben und der Lebensversicherungen, dann soll es mir auch recht sein ;)))

Antworten Antworten Gast: Bänkster
17.09.2012 12:13
0 0

Inflation & die Angst vor dem Goldverbot ;))

und ähnlich wie Alkohol während der Prohibitionszeit, ist Gold bei einem Goldverbot erst recht sehr viel wert !

Auch während des US Goldverbotes, konnte man ausgabelimitierte Münzen mit Sammlerwert (aktuell zB Lunar II Australien, Goldpanda, Maple Leaf Spezialausgaben etc) besitzen und handeln. Notfalls hat man sein Gold einem Schmuckhändler verkauft.

Am Schwarzmarkt ist der Goldpreis in den USA erst recht wertvoll geblieben.

Und als das Goldverbot in der USA in den 70er Jahren fallen musste, ist dann ist auch der offizielle Goldpreis explodiert.

Vor einem "Goldverbote" haben nur Inflationsschafe Angst, die den Banken und dem Staat ihr Geld für 1-2 % borgen und dadurch real mit gut 2-3 % jährlich per Inflation enteignet werden.

Gut - solche Leute Leute muss es auch geben, die Banken und Staat finanzieren. Kann ja jeder selbst entscheiden.

Ich bin aber nicht blöde, dieses Inflationspielchen habe ich schon lange durchschaut. Mit Sachanlagen wie Gold & Silber in meinem Depot, sollen sie aber inflationieren, wie sie wollen ...!!

Wenn manche MEHR Angst haben vor einem theoretischen Goldverbot als vor der jahr für jahr tatsächlichen Enteignung der Sparguthaben und der Lebensversicherungen, dann soll es mir auch recht sein ;)))

Antworten Antworten Gast: Bänkster
17.09.2012 12:04
0 0

"Goldverbot"

kann und wird es in der EU (freier Warenverkehr = eines der 4 Grundrechte) erst dann geben, wenn das jetzige Geldsystem im Untergehen ist bzw. bereits untergegangen ist.

DANN will ich erst recht lieber Gold statt Papiergeld haben. Und wen es tatsächlich so weit kommen wird (dass Gold eine Gefahr ist für das Fiatsystem und es verboten werden muss), dann wird der Goldpreis ganz wo anders stehen als heute.... da kannst du dir sicher sein ;)

@ ceerum, danke, weiß ich !

"...Jetzt scheint festzustehen, wer die Krise bezahlen wird: die vielen kleinen Sparer mit ihren Notgroschen...."

...und nicht vergessen: zahlen werden es auch die Pensionisten über die alljährlichen, massiven Pensionskürzungen, die ebenfalls via Inflation laufen. naja; weil die auch nicht und nicht sterben wollen und weil die Invaliden allesamt Simulanten sind (die allerdings im Schnitt brav 10 Jahre früher als Alterspensionisten sterben....).

no na

hat wer etwas anderes erwartet? Die zahlen immer die Krise.

Aber beim Pensions-Crash werden uns die Politiker wieder pseudo-empört fragen, warum wir nicht ordentlich vorgesorgt haben und dem Staat auf der Tasche liegen wollen.

Antworten Gast: Bänkster
17.09.2012 11:08
0 0

Re: no na

es gibt sich Möglichkeiten, wie man sich zwar nicht der Inflation an sich entziehen kann, aber wie man von der Verliererseite auf die Gewinnerseite wechseln kann....

Lebensversicherungen, Sparbücher etc auflösen (auch mit kleinen Verlusten) und in Gold & Silber wechseln.

Dann bekommt, wenn Draghi, Merkel, Hollande, Fekter etc im TV ist, kein Magengeschwür mehr, sondern freut sich über die Inflationspolitiker ;))))

Gast: Bänkster
17.09.2012 09:27
8 1

Vielen Dank, Herr Urschitz

einer der ganz wenigen Journalisten in Österreich, die sich nicht von der offiziellen Inflationsstatistik, vom Beschwichtigungsgeschwätz der Politiker und Notenbänker und Vernebelungstaktik der Banken einvernehmen haben lassen.

Vielen Dank dafür und bitte weiterhin, den Leuten die Augen öffnen, auch wenn viele weiterhin lieber wegsehen wollen.....

Gast: Humerus
17.09.2012 08:42
2 0

Alternativen?

vielleicht ist das die einzige Möglichkeit uns selber (d.h. Österreich) mit derzeit sehr billigen Anleihen und mittels Inflation zu entschulden; zum Wohle unserer Kinder und zu unserem eigenen Wohl (die wir ev. sogar einmal eine Pension oder eine Behandlung im Spital bekommen wollen).

Auf die Einsicht überproportional privilegierter Bevölkerungsgruppen zu hoffen ist müßig. Und Rot/Grün wird die Steuern in jedem Fall erhöhen.

1 0

Re: Alternativen?

Das habe ich auch schon vorgeschlagen, aber die Angst, dass der Bürger nur 80% im worst case zurückbekommt ist so hoch, dass er lieber mit dem Geld NICHT in realwirtschaftlichen Aktien, sondern in eigenartige Finanzderivate oder Termingeschäfte geht. Dort wird ihm 40%-50% Rendite bankgarantiert versprochen.
Ich verstehe die Dummheit nicht, weil angenommen du hast Wachstum von 40%-50% über 3 Jahre bei einer Inflation von 15%, dann steigst du bei 45% Gewinn aus dem Derivat nach 3 Jahren mit einem realen Verlust von
1,45 - (1,15^3) = -0,07 => 7% aus.

Den Bock zum Gärtner machen

Jain und seine "Moral Hazard" -Kumpels sind bei Ackermann in die Lehre gegangen.

Die haben einen Teil des Problems verursacht. Wahrscheinlich war die Deutsche Bank schuld, dass die EZB Anfang April einen 3stelligen Milliardenbetrag in die Märkte pumpte, damit sie nicht in die Knie geht.

Sich jetzt so hinzustellen, ist nicht erfrischend
- sondern ein Schlag ins Gesicht eines jeden Mittelständlers und
- eine Frechheit sondergleichen.

Hr. Urschitz: Das hätte Ihnen auffallen müssen.
In einer echten kapitalistischen Wirtschaft würde es eine Deutsche Bank nicht mehr geben
und in einem Rechtsstaat würden diese Vorstände vor einem Gericht wegen fahrlässiger Krida und Verletzung ihrer Pflichten gegenüber der Aufsicht stehen.

Aber als Medienförderungsempfänger braucht man sich solche Gedanken nicht machen. Da ist man ja abgesichert.

Gast: Brummer
17.09.2012 06:49
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Die für dieses Desaster Verantwortlichen

hören trotzdem nicht auf, uns vorzulügen, wie vorteilhaft EU-Beitritt und Euro-Einführung für
Österreich war - sie müssten allesamt wegen
fahrlässiger Krida hinter Gitter. Dort könnten
sie dann ihren "Visionen" nachtrauern.....

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Re: Die für dieses Desaster Verantwortlichen

Sie und Ihre Claqueure haben noch immer nicht durchschaut, dass diese gegenwärtige Krise eine Folge der jahrzehntelangen SCHULDENPOLITIK in allen Ländern Europas war.
Hätten wir den Schilling, die Lira und die Peseten, Gulden und D-Mark, hätten wir ebenso diese Krise!

Mit dem EU-Beitritt oder dem EURO haben unsere Schulden nichts zu tun!

Hier können Sie sich das Anwachsen der österr. Finanzschuld des Bundes anschauen und die Zeitreihe bis zurück zum Jahr 1970 ausdehnen.

http://www.oenb.at/isaweb/report.do?report=7.21

2 3

Was ich nicht mag ist unreflektierte Aussagen

Weniger die EU, mehr die €uro Währung und €-Zone entpuppt sich als wenig durchdacht. Da waren Stümper am Werk und die EZB hat 3-4 gravierende Schwächen. Allerdings hatte Österreich schon vorher die immer steigende Staatsverschuldung nie in den Griff bekommen können. Und ich sehe auch jeden mündigen Bürger einzeln in der Verantwortung, weil demokratische Kontrolle muss immer auch durch das Volk erfolgen. Wer noch dazu von den Betrügereien wusste und nicht einmal Manns genug war, nicht nur wegzuschauen, ist für mich so und so ein Schlappschwanz und Zivilversager.

6 0

Prognose

Die Inflationsrate wird seit Jahren manipuliert und daher sind auch Reallohnerhöhungen seit Jahren eine optische Täuschung.Die meisten wissen es nicht aber zumindest ahnen werden es doch einige.Der Rest wird sich irgendwann zwischen Essen und Auto fahren entscheiden müssen.

natürlich werden diese gauner die von ihnen verursachten schulden auf dem rücken

der kleinen sparer loswerden. wieder einmal ein beispiel wie die umverteilung von unten nach oben geplant wird und funktioniert. und mit unserem geld werden sie sich weiter ihre fetten politpöstchen sichern. schade, dass die kommunisten personell so schwach sind. nicht dass die besser wirtschaften, aber wenigstens anders.

3 0

Sparen wurde auch durch Staatsschulden finanziert

Ich mag den kleinen Sparer wenig, obwohl ich selber einer bin. Weswegen konnte der kleine Sparer viel sparen? Weil wir Hochkonjunktur von 1960 - 1975 hatten.
Was wurde dann gemacht 1975 - 1995?
Schulden und die Löhne nicht gesenkt, als hätten wir noch immer Hochkonjunktur.
Woher kam das Geld des kleinen Sparers in der Zeit von 1975 - 1995?
Aus den Staatsschulden teilweise.
Was hat die EZB gemacht, als 2004 ein erneutes Konjunkturtief sich abzeichnete?
Den Leitzins hoch gelassen und die Leute wieder mehr Sparzinsen gegeben und so sind die Schulden noch mal gestiegen, anstatt weniger Zinsen dem Sparer zu geben.
Dann war der Bankencrash und nicht einmal da wurde sofort reagiert.
Also wurde das Anwachsen der Spareinlagen von den kleinen Sparern teilweise auch mit Staatsschulden finanziert. Das will keiner wahrhaben, aber es ist leider die Wahrheit!

stimmt schon, zumindest teilweise

im ganzen betrachtet haben unsere politicos, um ihren platz am futtertrog der korruption zu sichern, nie den nerv gehabt den leuten die wahrheit zu sagen und zu sparen. und die von vielen streicheleinheiten abhängige 'öffentliche/veröffentlichte meinung' hat sich erst recht prostituiert. dass es auch anders geht zeigt die schweiz, auch die haben ihre populisten, aber nicht auf finanzpolitischem gebiet. die leute dort sind nüchtern und glauben nicht an das christkind bzw. dass der wohlstand wächst wenn die jahres- / lebensarbeitszeit lächerlich niedrig gehalten wird. und jetzt zahlt wieder der kleine sparer und nicht die oberzocker aus politik und Finanzwesen.

Gast: b745
16.09.2012 21:55
2 0

selbst der dümmste weiß das schon seit langem

dazu brauchen wir keine experten aber die müssen ihr dasein ja auch rechtfertigen

 
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