23.05.2013 05:55 Merkliste 0

Pakistans Terrorminister

WOLFGANG GREBER (Die Presse)

Ein Regierungsmitglied ruft zum Mord auf: Eine neue Stufe islamistischer "Streitkultur".

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Seit Irans Revolutionsführer Khomeini 1989 den britisch-indischen Autor Salman Rushdie wegen dessen angeblich blasphemischen Buchs „Die satanischen Verse“ zum Tod verurteilt und ein Kopfgeld ausgesetzt hat, ist man bezüglich dieser Facette islamistischer „Streitkultur“ einiges gewöhnt: Politiker, Künstler und Menschenrechtler wurden seither mit dem Tod bedroht, weil sie den Islam kritisiert, beleidigt oder sich nicht genehm dazu geäußert hatten.

Die Autorin Taslima Nasreen aus Bangladesch etwa floh nach Schweden, der dänische Karikaturist Kurt Westergaard entging knapp einem Anschlag. Dem niederländischen Filmemacher Theo van Gogh gelang das nicht, ihm schnitt man die Kehle durch.

Iranische Mullahs setzten heuer 100.000US-Dollar Kopfgeld (just die Währung des „Großen Satans“) auf einen Rapper in Deutschland aus. Wenn aber Ghulam Bilour, Minister der Regierung Pakistans, nun zum Mord am Macher des dummen Mohammed-Films aufruft, hat das neue Qualität: Der Herr führt zwar nur das Eisenbahnressort, die Regierung tat seine Worte als „persönlich“ ab, es war aber wohl der erste islamistische Mordaufruf auf Regierungsniveau.

Zu denken muss auch geben, dass Bilour just die Taliban und al-Qaida als „Brüder“ bezeichnet hat. Man könnte ihn daher „Terrorminister“ nennen. Sein Fall zeigt aber auch: In Pakistan, angeblich einem US-Alliierten, ist die Regierung Teil des Islamistenproblems.


wolfgang.greber@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.09.2012)

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129 Kommentare
 
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Gast: F.Rage
26.09.2012 08:30
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Genauso

Die "islamistischen" Staaten müssen genauso wie der "Westen" Methoden finden wie sie mit Ihren Extremisten umgehen. Es ist erst ein paar Jahre her, da haben in Deutschland Links-Chaoten Terroranschläge durchgeführt, vor Kurzem gab es eine Neo-Nazi Affäre...
Den neuen Regierungen im Osten wünsche ich viel Glück ihre Idioten unter Kontrolle zu bekommen...

Gast: Abul Nimsi
25.09.2012 21:03
0 0

Was ist mohammedfeindlich?

Dem pakistanischen Eisenbahnminister wurde gedroht die Misttransporte aus dem Westen auf Deponien in sein Land von der Schiene auf die Strasse zu verlegen. Er konnte mit seinem Auftritt in der Weltpresse und dem Ausrufen eines Kopfgeldes auf die Mitwirkenden des besagten Videos lukrative Geschäfte für sich und sein Ministerium machen. Dem sei hinzugefügt, dass es in Pakistan keinerlei Umweltschutz und keine Richtlinien für Deponien gibt. Wir schmeissen denen unser altes Quecksilber usw. hin und wundern uns über Demonstrationen, die uns als "gegen den mohammedfeindlichen Film" verkauft werden. ES IST ZEIT ZUM AUFWACHEN!!

Es wird keinen Terrorminister geben,

wenn der Westen sich aus diesen Laendern abzieht! Es ist aber an der Zeit!

Antworten Gast: Abul Nimsi
25.09.2012 22:01
0 0

Re: Es wird keinen Terrorminister geben,

Und wo deponiert der Westen dann seine enormen Mengen an Problemmüllstoffen?

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Re: Es wird keinen Terrorminister geben,

Dieser Trick mit der Opferrolle zieht nicht mehr. :-)

Es war der Islam der von Saudi-Arabien aus, die christlichen und buddhistischen Völker überfallen,terrorisiert und kolonialisiert hat. Und er würde diese Mission fortführen,wenn er nicht so schwach und zurückgeblieben wäre.

Terror ist und war Sache des Islam.

Das hat mit den Westen genau 0 zu tun...

Aufruhr in der arabischen Welt



Muslimische Mobs demonstrieren und randalieren vor und in amerikanischen Botschaften.

Grund: In einem bis dato unbeachteten Film wird dem Propheten Mohammed und seinen Anhängern vorgeworfen, sie wären gewalttätig und dumm :-)

Wen wundert das eigentlich noch?

Mich nicht...

2013 wird wahrscheinlich das Wendejahr in der Region. Atomkrieg inklusive…

Gast: Altkater1
24.09.2012 19:50
7 0

Bewegt sich was?

WOW!!

Erstmals hier bei der Presse (eigentlich überhaupt bei den üblichen MSM-Medien) gelesen:

"Islamgegner" !

Statt der üblichen von den iranischen Mullas herausgegebenen Bezeichnung: Islamophobe!

Gast: Bobby
24.09.2012 18:13
8 0

In Österreich marschierten

700 Menschen die mein Ableben lt. Stammesritus: "Außen hui Innen Pui" - Stammesregel (Scharia kam später) progapieren.

Muss man sich das gefallen lassen.

Schariafahne und Schwertvers in Wien.

Zum Artikel: Diverse Islamrichtungen meucheln sich schon immer gegenseitig . Jedoch ist allen gemein, dass die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen auf Okkupation und Ausbeutung ausgelegt sind. Dies fördert auch den Zusammenhalt innerhalb des "Stammes".

Wenn es sprichwörtlich eng am Mann ist, greift man natürlich auch auf die Glaubensbrüder als Resource zurück.

Gast: Scharler W
24.09.2012 18:11
6 0

Wie viele Salafisten gibt es eigentlich in Wien?

Kennt jemand ungefähr die Zahl?

100 000?

Mord muß sich offensichtlich wieder "lohnen"...

Auch DAS ist ein Unterschied zwischen Österreich und Pakistan: Wenn bei uns der für die Eisenbahn zuständige Verkehrsminister einen hohen Geldbetrag locker macht, dann ist es für höchstens für Zeitungsinserate. In Pakistan werden damit Auftragsmörder bezahlt; bzw. wer sich halt gerade dazu "berufen" fühlt...

Wobei diese Abschußprämie eigentlich schon wieder eine Beleidigung für jeden gläubigen Moslem ist: Denn lt. Koran muß es für einen Strenggläubigen eine "Ehre" sein, die Beleidigung Allahs und seines Propheten UNENTGELTLICH zu rächen! Offensichtlich brauchen heute selbst die ärgsten Fanatiker einen deutlich formulierten finanziellen Anreiz, ehe sich sich auf den Weg zur entsprechenden Tat machen. Der westliche Materialismus hat eben auch im Islam bereits sämtliche Bereiche durchdrungen und ohne Gage läuft dort mordsmäßig nichts...

Das ist der erste Hoffnungsstrahl

seit der Ermordung von Theo van Gogh.
Es gibt also offenbar auch genügend Moslems, die nicht volley ins geistige Mittelalter verfrachtet werden wollen.

Und hoffentlich folgen den Salafisten in Lybien die Salafisten weltweit ins Abseits.

Vielleicht kapieren auch die Afghanen langsam, dass es mit den Taliban genau gar nichts gibt außer Gewalt.

Antworten Gast: Störrisch...
24.09.2012 15:36
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Ähmmm Taliban...

...wurden von den USA (Grenze Pakistan, Kalter Krieg) gegründet....vormals Mudschaheddin...

http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2009-12/krieg-afghanistan-geschichte

http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-12/afghanistan-hilfe-islamisten

Ohne USA, keine Taliban....sanftes Erwachen!

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Re: Ähmmm Taliban...

Die islamischen Gotteskrieger erschienen damals weniger gefährlich als der mit Tausenden ATOMBOMBEN bewaffnete KOMMUNISMUS. Daher hat die USA folgerichtig die Gotteskrieger unterstützt.

Ohne USA wäre Afghanistan jetzt möglicherweise ein kommunistisches Land. Wäre Ihnen das lieber?

Re: Ähmmm Taliban...

"Unterstützt" in einem Stellvertreterkrieg gegen die UDSSR ist etwas anderes, als ...gegründet.

Die Mudschaheddin sind eine Mischung aus arabischen Ex-Koranschülern und afghanischen Widerstandskämpfern.

Die Taliban sind ein Produkt noch strengerer Koranschulen in Pakistan, die schließlich die Mudhschaheddin nach lagen blutigen Kämpfen in den Norden verdrängten.
Die Mudschaheddin und die USA arbeiteten nach dem 11. September bei der Eroberung Afghanistans erneut zusammen - gegen die Taliban.

Bitte GESCHICHTE lernen bevor man schulmeistern anfängt, gell.

Rasches Erwachen!!!


Gast: JohannesU
24.09.2012 14:10
0 0

Pakistan Verbündeter der USA???

Ein gelungenes und treffsicheres Kommentar, außer:
Wer nach den nicht mehr ganz so jungen Entwicklungen in Afghanistan bzw. Pakistan (das könnte man fast synonym verwenden) die Beziehung zwischen Pakistan und den USA als (zumindest) Verbündete bezeichnet, hat wohl ein bisschen (gelinde ausgedrückt) versäumt.

Antworten Gast: Störrisch....
24.09.2012 15:38
1 0

Lesen Sie und staunen Sie...

http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2009-12/krieg-afghanistan-geschichte

Auszug daraus:

"Die USA akzeptieren ihn zunächst. Doch die CIA hat noch eine Rechnung offen: Der Geheimdienst will sich in Afghanistan für den verlorenen Vietnamkrieg rächen. Also unterstützt er die Mudschaheddin: Er liefert Informationen und vor allem Waffen, die unter anderem aus Ägypten, Israel, Großbritannien und den USA selbst kommen."

Antworten Antworten Gast: JohannesU
24.09.2012 15:59
2 0

Re: Lesen Sie und staunen Sie...

Danke für die interessante Zusammenfassung in der Zeit ................aber da ist für mich nichts Neues dabei.
Außerdem meinte ich mit den jüngsten Entwicklungen nicht jene von 1979 bis 1989 sondern jene ab 2011. Wie hieß der Typ noch einmal ..... ach ja, Osama Bin Laden. Und die Stadt Abbottabad liegt (glaube ich) immer noch in Pakistan. Die Entwicklungen seitdem waren gemeint.

Gast: Kirkmatz A
24.09.2012 13:51
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Ich bin besorgt um meine und meiner Kinder Zukunft

Ich fordere einen sofortigen Zuwanderungs Stopp aus islamischen Ländern.

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Re: Ich bin besorgt um meine und meiner Kinder Zukunft

Das kann man so echt nicht sagen,man kann nicht alle in einen Topf schmeissen.Ich bin Muslima und Österreich ist mein zu Hause.Was im Namen des Islam gemacht wird,dafür schäme ich mich.Jeder Gläubige ist für sein Tun selbst verantwortlich.Man kann Gebote und Verbote die im Islam gelten niemandem aufzwingen,und schon gar nicht einem Nicht-Muslim.Und alle Muslime,die ich kenne,denken genauso.Ich habe einen vier-jährigen Sohn und um dessen Zukunft mache ich mir auch Sorgen,aber nicht wegen den Moslems oder Christen,sondern wegen der Menschheit.

Antworten Antworten Gast: Toleranz verbraucht
26.09.2012 09:41
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Re: Re: Ich bin besorgt um meine und meiner Kinder Zukunft

Sie halten also mich und die Meinen fuer UNREIN.

Wenn Sie wuessten, was ich deswegen von Ihnen halte....

Heucheln Sie ihre "Sorge" um die Menschheit woanders.

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Unrein???

Wo sollte ich geschrieben haben, dass ich sie oder einen anderen Christen, Juden oder sonst wen für unrein halte???
Aber schön,dass sie offenbar nicht richtig lesen, sondern einfach verurteilen.
Für mich sind jene Menschen unrein, die Hass und Gewalt im Herzen haben. Und vielleicht haben sie ja gelesen, dass ich das, was radikale Islamisten tun, sehr stark abwerte und mich dafür schäme, dass sich solche Menschen als Muslime bezeichnen.
Dass ich hier beleidigt werde, nur wegen der Tatsache, dass ich Muslima bin ist auch nicht sehr fair.
Wie schon gesagt, mir ist es gleich, welchen Glauben jemand hat, der Charakter zählt.
Im Übrigen isst mein Mann auch ab und an mal ein Leberkässemmerl, dann müsst ich den ja wohl auch für unrein halten,oder?

Antworten Antworten Gast: onduras
25.09.2012 02:59
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Re: Re: Ich bin besorgt um meine und meiner Kinder Zukunft

Ist ihnen klar, daß sie an eine Ideologie glauben, die durch Gewalt entstanden ist, daß sie an einen "Propheten" glauben der mehrere Kriege geführt, Menschen ermorden lies.
Von anderen Greueltaten rede ich gar nicht, vielleicht begreifen sie endlich, daß der Islam nur in Gewalt enden kann.

Antworten Antworten Gast: Konservativer
24.09.2012 16:47
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Re: Re: Ich bin besorgt um meine und meiner Kinder Zukunft

"Ich bin Muslima "

Eine Frage.

Erlaubt Ihnen der Islam die Apostasie?

Keine weiteren Fragen.

Debatte beendet.

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Re: Re: Re: Ich bin besorgt um meine und meiner Kinder Zukunft

Im Koran steht "wer nun glauben will,der soll glauben und wer nicht will,der soll ungläubig sein".Darüber zu richten steht keinem Menschen zu.Dass es leider in einigen Ländern hart bestraft wird,vom Glauben ab zu fallen ist meiner Meinung nach nur zur Unterdrückung und hat mit dem wahren Islam nichts zu tun.Und abgesehen davon hat sich die Welt weiter entwickelt und da sollte man auch die Religion der Zeit anpassen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Bobby
24.09.2012 18:50
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Es wäre in der Tat ein Novum, dass

im Islam ein Mensch richtet. Menschen führen nur den angeblichen Wille aus.

Perfekt islamischen gesprochen.

Ersparen Sie uns doch diese Halbwahrheiten.

Warum sie um ihr Kind Angst haben, kann man sich denken.

 
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