20.06.2013 05:15 Merkliste 0

Herabstufung Spaniens schreckt kaum

 (Die Presse)

Gute US-Daten sorgen für Optimismus an den Börsen.

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Schlechte Nachrichten von der Euro-Schuldenfront schrecken die Anleger kaum noch. Nachdem am Mittwochabend die Ratingagentur S&P die Bonität Spaniens von BBB+ auf BBB– (das ist eine Stufe über Ramschniveau) gesenkt hat, hielten sich die meisten Indizes am Donnerstag dennoch im Plus. Im Lauf des Tages legten sie weiter zu, als aus den USA gute Daten vom Arbeitsmarkt kamen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in der vergangenen Woche auf den tiefsten Stand seit Februar 2008 gefallen. Volkswirte haben mit einem leichten Anstieg gerechnet.

Für gute Stimmung sorgte auch eine Studie der Citigroup, die US-Aktien auf „Overweight“ hochstufte. Als Grund führte man die „aggressiven“ Pläne der US-Notenbank Fed zur Stimulierung der Wirtschaft an. Zudem weise der Trend bei den Unternehmensgewinnen je Aktie deutlich nach oben.

Jenseits wie diesseits des Atlantiks legten Banken zu. In Wien gewann die Erste Group deutlich, auch andere Schwergewichte wie Verbund und Voestalpine zogen den ATX nach oben. In Frankfurt ging es unter anderem mit ThyssenKrupp nach oben. Der Konzern kommt mit dem Verkauf von Stahlwerken gut voran.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.10.2012)

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1 Kommentare

Herabstufung kommt zu spaet

Die ist von den Maerkten laengst antizipiert worden. Was soll jetzt, Wochen nach der spanischen Bitte um internationale Hilfe, eine Herabstufung von gutem Investmant Grade auf gerade noch Investmant Grade noch bewirken? Wer Augen hat sieht seit Monaten, dass Spanien nur noch Junk ist, ganz ohne Rating-Agentur.

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