Beschränkte Ganztagsschule

OLIVER PINK (Die Presse)

Gegen die Ganztagsschule ist nichts einzuwenden. Wenn sie nicht zum Zwang für alle wird.

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Dem Kanzler schwebt die flächendeckende Ganztagsschule vor, und zwar „zu 100 Prozent“. Derzeit sind es läppische 17,5 Prozent. Nachdem die Ganztagsschule in der SPÖ-Diktion stets mit „verschränkter Ganztagsschule“ gleichgesetzt wird – also Unterricht und lernfreie Zeit wechseln einander ab –, bedeutet dies: Alle müssten in die Ganztagsschule. Denn im Gegensatz zur Schule mit Nachmittagsbetreuung würde der Schüler im verschränkten System einen Teil des Lernstoffs versäumen, wenn er am Nachmittag lieber etwas mit den Eltern unternimmt, ein Instrument erlernt oder auf dem Fußballplatz unterwegs ist.

Der Mangel ist unbestritten, das Angebot hinkt der Nachfrage weit hinter her. Und bei allem Verständnis dafür, Chancengleichheit herzustellen und Kinder aus Migrantenfamilien besser zu fördern: So kann das auch nicht sein. Es muss schon noch den Eltern überlassen bleiben, ob sie ihr Kind nachmittags aus der Schule nehmen, ob sie es dort zur Nachmittagsbetreuung belassen oder ob sie einen Ganztagsunterricht wünschen.

Wobei ein verschränkter Ganztagsunterricht sehr wohl sinnvoll ist. Aber eben nur in der beschränkten Form. Soll heißen: Wer diesen für sein Kind will, soll ihn, wo auch immer er zuhause ist, bekommen können. Wer das nicht will, für den soll es weiterhin Alternativen geben.

 

oliver.pink@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.11.2012)

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31 Kommentare
 
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Wer will das?

Unsere Politiker werden immer mehr zu Diktatoren, die sich wählen lassen von Wählern, die hoffen, von ihnen bestmöglich vertreten zu werden, aber dann machen die genau das Gegenteil von dem, was das Volk will.
Alle müssen in Ganztagsarbeitsverhältnisse gezwungen werden, Mütter kleiner Kinder, Behinderte, 50-jährige Arbeitslose, und jetzt auch noch die Kinder.
Wer hat was davon, wenn alle Menschen von früh bis spät zwangsbeschäftigt werden? Fürchten sich die Politiker davor, dass wir einmal machen, was uns Spaß macht?

Schulsystem der Schildbürger?

Ich frage mich ernsthaft, wie diese Vorstellungen durchgeführt werden sollen? Ich habe drei Kinder, die sämtlich Instrumente lernen. Wo sollten in unseren Schulen 1.) sämtliche Instrumente unterrichtet, 2.) diese auch (täglich!) geübt werden? Was, wenn der Instrumentallehrer "ein Dillo" ist und abgelehnt wird? Wie soll ein Wechsel möglich sein? Wie und wann sollen Kinder die Möglichkeit haben, in Ruhe und alleine (!) auszuspannen, womöglich ein nachmittägliches Nickerchen einzulegen? Wann sollen sie Freunde treffen etc.?
Ich frage mich auch: wie soll das ablaufen, dass die Eltern eines Jahrganges entscheiden, in welcher Form dieser geführt werden soll? Zuerst machen die Kinder einen Eignungstest, dann werden sie angemeldet, dann beschließen die Eltern eine Schulform, die für mein Kind gerade nicht in Frage kommt und dann muss eine andere Schule her, die Anmeldefrist ist aber bereits vorbei? Ich möchte wissen, wie das praktisch gehandhabt werden sollte?
Sicher gibt es Länder mit Ganztagsschulsystem, das sind aber in der Regel riesige Gebäude im Grünen, mit Sportplätzen und vielen anderen Möglichkeiten, die unsere Schulen zum Großteil nicht bieten können. Allerdings: die Schüler in den USA, England, Australien, Südafrika etc. sind vom Bildungsniveau her auch nicht immer besser als unsere Kinder. Daran allein kann es wohl nicht liegen.
Qualitativ hochstehende Nachmittagsbetreuung: JA! Zwangsweise Vergatterung zum Ganztages- und nachmittäglichen Unterricht: NEIN!

Schulsystem der Schildbürger?

Ich frage mich ernsthaft, wie diese Vorstellungen durchgeführt werden sollen? Ich habe drei Kinder, die sämtlich Instrumente lernen. Wo sollten in unseren Schulen 1.) sämtliche Instrumente unterrichtet, 2.) diese auch (täglich!) geübt werden? Was, wenn der Instrumentallehrer "ein Dillo" ist und abgelehnt wird? Wie soll ein Wechsel möglich sein? Wie und wann sollen Kinder die Möglichkeit haben, in Ruhe und alleine (!) auszuspannen, womöglich ein nachmittägliches Nickerchen einzulegen? Wann sollen sie Freunde treffen etc.?
Ich frage mich auch: wie soll das ablaufen, dass die Eltern eines Jahrganges entscheiden, in welcher Form dieser geführt werden soll? Zuerst machen die Kinder einen Eignungstest, dann werden sie angemeldet, dann beschließen die Eltern eine Schulform, die für mein Kind gerade nicht in Frage kommt und dann muss eine andere Schule her, die Anmeldefrist ist aber bereits vorbei? Ich möchte wissen, wie das praktisch gehandhabt werden sollte?
Sicher gibt es Länder mit Ganztagsschulsystem, das sind aber in der Regel riesige Gebäude im Grünen, mit Sportplätzen und vielen anderen Möglichkeiten, die unsere Schulen zum Großteil nicht bieten können. Allerdings: die Schüler in den USA, England, Australien, Südafrika etc. sind vom Bildungsniveau her auch nicht immer besser als unsere Kinder. Daran allein kann es wohl nicht liegen.
Qualitativ hochstehende Nachmittagsbetreuung: JA! Zwangsweise Vergatterung zum Ganztages- und nachmittäglichen Unterricht: NEIN!

"Zwang für alle"

Ihrem Plädoyer gegen den „Zwang für alle“ muss zustimmen, wer nur etwas Erfahrung und Sachkenntnis zum Thema besitzt. Zu beachten wäre noch, dass weder die räumlichen Voraussetzungen noch die personellen Ressourcen vorhanden wären, um das sozialistische Modell einer Ganztagsschule verantwortungsvoll umzusetzen. Darauf kommt es ihren Befürwortern auch wenig an, viel mehr möchte der seit dem letzten Parteitag noch mehr angeschlagene Kanzler sich bei seinen Parteilinken beliebter machen.

Lehrer Shitstorm in einem beschränkten Land!

Der Shitstorm ist beachtlich und zeigt wohl die panische Angst der Lehrer vor längst fälliger Überprüfung ihrer Arbeitszeit und vor allem der Qualität ihres Unterrichts!

Beides leistet die Ganztagsschule und Gott sei Dank kommt sie jetzt endlich auch in Österreich.

Re: Lehrer Shitstorm in einem beschränkten Land!

Könnten wir in dieser Diskussion, bitte, vielleicht auch einmal an die Kinder denken? Könnten wir auch einkalkulieren, dass es (unglaublich, aber wahr!) Eltern gibt, die eine möglichst optimale, individuelle Förderung für ihre Kinder wollen und die auch bereit, sind sich dafür selbst einzusetzen?

Re: Lehrer Shitstorm in einem beschränkten Land!

Ihre "panische Angst" vor kritisch und eigenständig Denkenden kann niemand übersehen. Offensichtlich fürchten Sie, nach der nächsten Wahl nicht mehr für solche Beiträge entlohnt zu werden, sondern wie jeder andere arbeiten zu müssen...

Neidisch? - Ich bekomme 1000 EUR pro Beitrag!

Was konkret ist an ihrer Berufsgruppe kritisch und eigenständig denkend ???

Sie wollen einen antiquierten nicht mehr der Zeit entsprechenden Status Quo auf ewige Zeit erhalten - was ist an diesem Verhalten kritisch ? - was ist an diesem Verhalten eigenständig und vielleicht neu denkend?

Kommen sie einmal von ihrem Stockerl der Hochnäsigkeit herunter und stellen sie sich einmal ganz ehrlich den Fakten - wenn sie das können - und dann posten sie weiter.

Re: Neidisch? - Ich bekomme 1000 EUR pro Beitrag!

Ich verdiene mein Geld durch ehrliche Arbeit, daher muss ich niemandem etwas neiden und meine Überzeugung lässt sich nicht erkaufen. Ihre "Sachargumente" bestehen aus pauschalen, unbegründeten und unrichtigen Abqualifizierungen ganzer Berufsgruppen und richten sich daher selbst. Andersdenkende würden Sie gerne mundtot machen, das wird Ihnen nicht gelingen. Wer sich nur etwas mit der österreichischen Schule beschäftigt, weiß, wie sehr sie sich in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Veränderung ist nicht Selbstzweck, wie Sie sich das vorstellen, sondern soll zum Besseren führen.
Diese Einsicht haben Schüler in weit höherem Ausmaß, als Ihnen lieb ist!

Na servas!

Da werde ich ja ordentlich belehrt.
- Veränderung ist nicht Selbstzweck.
- Meine Argumente sind Böse - ihre Gut.
- Andersdenkende soll ich mundtot machen wollen?

Guter Querdenker was unterrichten sie? Ihre pauschale Vernebelungsaktion führt genau dorthin, dass wieder nichts weitergeht.

Ich habe lediglich Fakten erwähnt.
Wird ihre Arbeitszeit überprüft? Wieviele Unterrichtsstunden lassen sie ausfallen?
Wird die Qualität ihres Unterrichts überprüft und evaluiert?

Sorry, aber das was sich im System getan hat ist noch lange nicht state of the art!

Die Ganztagsschule löst wie gesagt viele Probleme die den schlechte Ruf der Lehrer begründen. - Sie sollten froh sein, dass sie endlich auch in Österreich flächendeckend kommt!

Re: Na servas!

"Ich habe lediglich Fakten erwähnt":
Pauschale Beschimpfungen sind keine "Fakten", Ihre Fragen zeigen Ihre Unkenntnis des österreichische Schulwesens. Haben Sie schon davon gehört, dass es Direktoren/Landesschulinspektoren gibt? Die Ganztagsschule ist ein uralter Hut, von Innovation weit entfernt! Einen schlechten Ruf haben in Österreich zurecht Politiker, nicht aber Lehrer. Meine Absolventen zeigen mir ihren Dank noch nach vielen Jahren, welchem Politiker passiert Vergleichbares?

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Re: Na servas!

In einem Punkt haben Sie recht: Lassen wir Fakten sprechen. Ich empfehle dazu die Studie LehrerIn 2000 (www.bmukk.gv.at/medienpool/16164/lehrerin2000.pdf), die Arbeitszeit der Lehrer wurde sehr wohl bereits überprüft, das Ergebnis allerdings nie groß veröffentlicht.
Insbesondere Seite 72 könnte für Sie interessant sein. Ich will Ihnen die Mühe ersparen, nachsehen zu müssen: Die durchschnittliche Arbeitszeit eines Lehrers in der AHS liegt bei etwa 48h in der Woche. Soweit ich informiert bin, ist in Österreich die Normalarbeitszeit auf 40 Stunden die Woche festegesetzt.

Vielleicht wäre auch ein Blick ins Gesetz für Sie recht interessant, ich weiß nicht, wie Sie sich das vorstellen, aber Lehrer können eine Stunde nicht einfach ausfallen lassen. Das Zauberwort in diesem Bezug heißt "Unterrichtsgarantie", lesen Sie dazu vielleicht einmal ein wenig nach.

Auch die Qualität des Unterrichts in Österreich ist schwer zu bestreiten. Das Niveau, das sich in den österreichischen Schulen hält, ist eindeutig an den Ergebnissen internationaler Wettbewerbe zu sehen. Und ich weiß nicht, ob Ihnen das bewusst ist, aber Absolventen einer Österreichischen Universität sind nicht nur in der Heimat begehrt.

Im Übrigen haben Sie kein einziges Faktum erwähnt, alles was Sie aufgezählt haben, sind haltlose und gegenstandslose Vermutungen.

Jetzt werde ich schon wieder belehrt!

Allerdings muss ich beim Wort Unterrichtsgarantie schon etwas schmunzeln. Ich habe 3 Kinder an der Schule und ich will die Stunden die im Jahr AUSFALLEN nicht zusammenzählen müssen.
Viele Stunden werden auch gar nicht subliert und die Kinder kommen früher nach Hause - auch schön!

Sublierte Stunden schauen oft so aus
dass der sublierende Lehrer kommt, eine DVD einlegt und wieder geht.

Aber gut, wenn es die Unterrichtsgarantie gibt, wird es schon stimmen nur in unserer Schule halt nicht.

Aber ganz ehrlich, dass mit den 48h jede Woche (!) glauben sie aber selber nicht - oder?

Zur Qualität des Unterrichts, werden ihre Stunden wirklich extern evaluiert?

Re: Jetzt werde ich schon wieder belehrt!

Es heißt: "suppliert" und nicht "subliert"
Vielleicht haben Sie in Ihrer Schulzeit zu viele Stunden "entfallen " lassen?

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Re: Na servas!

In einem Punkt haben Sie recht: Lassen wir Fakten sprechen. Ich empfehle dazu die Studie LehrerIn 2000 (www.bmukk.gv.at/medienpool/16164/lehrerin2000.pdf), die Arbeitszeit der Lehrer wurde sehr wohl bereits überprüft, das Ergebnis allerdings nie groß veröffentlicht.
Insbesondere Seite 72 könnte für Sie interessant sein. Ich will Ihnen die Mühe ersparen, nachsehen zu müssen: Die durchschnittliche Arbeitszeit eines Lehrers in der AHS liegt bei etwa 48h in der Woche. Soweit ich informiert bin, ist in Österreich die Normalarbeitszeit auf 40 Stunden die Woche festegesetzt.

Vielleicht wäre auch ein Blick ins Gesetz für Sie recht interessant, ich weiß nicht, wie Sie sich das vorstellen, aber Lehrer können eine Stunde nicht einfach ausfallen lassen. Das Zauberwort in diesem Bezug heißt "Unterrichtsgarantie", lesen Sie dazu vielleicht einmal ein wenig nach.

Auch die Qualität des Unterrichts in Österreich ist schwer zu bestreiten. Das Niveau, das sich in den österreichischen Schulen hält, ist eindeutig an den Ergebnissen internationaler Wettbewerbe zu sehen. Und ich weiß nicht, ob Ihnen das bewusst ist, aber Absolventen einer Österreichischen Universität sind nicht nur in der Heimat begehrt.

Im Übrigen haben Sie kein einziges Faktum erwähnt, alles was Sie aufgezählt haben, sind haltlose und gegenstandslose Vermutungen.

Re: Na servas!

Na, servas! Ich soll froh sein, meine Kinder (noch) weniger zu sehen, (noch) weniger Zeit für sie zu haben, ihnen (noch) weniger Individualität und Förderung zukommen zu lassen? Na, da bin ich aber dankbar! Aber Hauptsache wir sind alle für flächendeckendes Abschieben bis in die Abendstunden. Wenn dem so ist, brauchen wir gar nicht mehr weiter zu diskutieren, da brauchen wir nämlich auch keine Kinder mehr!

Na servas!

Da werde ich ja ordentlich belehrt.
- Veränderung ist nicht Selbstzweck.
- Meine Argumente sind Böse - ihre Gut.
- Andersdenkende soll ich mundtot machen wollen?

Guter Querdenker was unterrichten sie? Ihre pauschale Vernebelungsaktion führt genau dorthin, dass wieder nichts weitergeht.

Ich habe lediglich Fakten erwähnt.
Wird ihre Arbeitszeit überprüft? Wieviele Unterrichtsstunden lassen sie ausfallen?
Wird die Qualität ihres Unterrichts überprüft und evaluiert?

Sorry, aber das was sich im System getan hat ist noch lange nicht state of the art!

Die Ganztagsschule löst wie gesagt viele Probleme die den schlechte Ruf der Lehrer begründen. - Sie sollten froh sein, dass sie endlich auch in Österreich flächendeckend kommt!

Re: Neidisch? - Ich bekomme 1000 EUR pro Beitrag!

Mein Geld verdiene ich durch ehrliche Arbeit, daher muss ich niemand etwas neidig sein, schon gar nicht Ihnen. Wer so wie Sie generalisierende, abwertende Äußerungen über ganze Berufsgruppen von sich gibt, hat kein moralisches Recht anderen einen Maulkorb zu verpassen. Ihr offensichtlicher Wunsch, Andersdenkende mundtot zu machen, passt vielleicht nach Nordkorea, nicht nach Österreich.
Unterrichten Sie nur einmal eine Woche, dann wissen Sie vielleicht in geringen Ansätzen von der Schule Bescheid.

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m.E. nur begrenzt nachvollziehbar, denn

Schulpflicht an sich ist schon keine freiwillige Sache, Schulpolitik per definitionem eine ideologische Angelegenheit, wissenschaftliche Expertise stets der letzte Stand unseres Irrtums, ... also letztlich immer alles ein Kompromiss, bei dem alle irgendwie verlieren ...

auch nicht ganz

Im Ansatz auf der Ebene der Theorie hat das ja durchaus etwas für sich - manche sitzen den ganzen Tag in der Schule, andere eben nicht. Mit zwei Problemen:

a) Klassengemeinschaft: wenn den Schülern tagtäglich unterschiedliche Klassen zugemutet werden, kann nie eine echte Klassengemeinschaft entstehen. Die lebt davon, dass man immer gemeinsam unterrichtet wird (mit kleinen Ausnahmen wie Wahlsprachen usw.). Verschiedene, nebeneinander praktizierte Formen stehen dem entgegen.

b) Psyche der Schüler: es muss für einen Schüler unerträglich sein, zu bemerken, wie die Hälfte seiner Klassenkameraden zu Mittag abgeholt wird und einen schönen Nachmittag zu Hause verbringt, während er selbst am Nachmittag nicht nur in der Schule "lernen" muss, sondern auch noch bis am Abend UNTERRICHT hat. "the horror"

Diese zwei Dinge sollten Pädagogiktheoretiker einmal in Ruhe reflektieren.

Sie haben das Prinzip des verschränkten Ganztagsunterrichts nicht verstanden.

Es findet dabei ganztags abwechselnd Unterricht und Freizeit statt. Wenn am Nachmittag Unterricht stattfindet, kann dann natürlich nicht eine Häfte der Schüler heimgehen, das geht nur bei normaler Nachmittagsbetreuung, bei der wiederum nachmittags kein Unterricht stattfindet.

Re: auch nicht ganz

mit den klassenkameraden den nachmittag in einer entsprechend eingerichteten schule zu verbringen stelle ich mir um einiges lustiger vor als mit der mutter allein zu hause zu sitzen.

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Re: Re: auch nicht ganz

@ artemis70 :

Verbringen Sie die Nachmittage/Freizeit auch lieber zwangsweise mit Berufskollegen, sind Sie als Senior auch lieber den ganzen Tag in einem Heim, weil es so viel lustiger ist mit Gleichaltrigen den ganzen Tag zu verbringen?

Also, ich kann mir Lustigeres vorstellen!

Ich glaube, die meisten Menschen -ob jung oder alt- finden es -wie ich- angenehmer ihre Nachmittage selber gestalten zu können.


Re: Re: auch nicht ganz

Wieso? Meine Kinder sitzen definitiv NICHT den ganzen Nachmittag "mit der Mutter allein" zu Hause: sie treffen sich mit Freunden, feiern eine gelungene Schularbeit am Nachmittag im Kino, genießen es, nicht immer "in derselben Bude" sitzen zu müssen und einmal tun und lassen zu können, was sie wollen, ohne ständig eingeteilt und bevormundet zu werden. Diesen Moment hat sich meine Älteste dazu entschlossen, Muffins zu backen...

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In einer Demokratie

muss Wahlfreiheit das oberste Prinzip sein. Das gilt auch für die Schulpflicht an sich.

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Luxus

Luxus ist seine Kinder selber erziehen zu dürfen, sie nicht in staatliche Zwangsschulen ganztags abgeben zu müssen

diese Position ist leider ein Auslaufmodell-


 
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